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GENDERzeichen

Wir setzen GENDERzeichen und stellen Texte vor, die sich u.a. mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wo gibt es Berührungspunkte zwischen den Themen der Hochschule und Gender?
  • Wie funktioniert gendersensible Lehre und Forschung in verschiedenen Fächern?
  • Wo und wie ist Gender mit den Fachinhalten, die an der Hochschule gelehrt und beforscht werden, verwoben?

Viel Spaß beim Schmökern!

November/Dezember - Gendersensible Lehre III

Was ist gendersensible Didaktik?

Das lässt sich sicher nicht in Form einer Rezeptsammlung beantworten. Es sei eher eine Art Forschungsprozess, an dessen Anfang die Frage nach der eigenen Haltung den Studierenden gegenüber stehe, so die Hochschuldidaktikerin Sabine Marx.

Neugierig?

Wenn Sie Interesse am vollständigen Text haben, schreiben Sie gern eine Mail an lisbeth.suhrcke(at)hs-emden-leer.de.

Oktober - Marketing und Gender

Die bisher praktizierte Geschlechtsdifferenzierung im Marketing ist theoretisch fragwürdig und trägt zur Konservierung ungleicher Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern bei. Diese These vertreten Matthias Bode und Ursula Hansen in ihrem Aufsatz „Das Geschlecht der Marketingwissenschaft. Wie ‚männlich‘ ist sie und wie ‚weiblich‘ sollte sie sein?“ (2005)

Neugierig?

Wenn Sie Interesse am vollständigen Text haben, schreiben Sie gern eine Mail an lisbeth.suhrcke(at)hs-emden-leer.de.

September - Wissenschaftskultur und Geschlecht

Der Prozess, in dem aus Studierenden anerkannte Wissenschaftler_innen werden, ist sozial hoch selektiv. In diesen Prozess sind Mechanismen eingelagert, die dazu beitragen, die Geschlechterhomogenität des wissenschaftlichen Feldes zu reproduzieren. Diesen Prozess analysieren die Soziologinnen Sandra Beaufaÿs und Beate Krais in ihrem Aufsatz „Doing Science – Doing Gender. Die Produktion von Wissenschaftler_innen und die  Reproduktion von Machtverhältnissen im wissenschaftlichen Feld“.

Neugierig?

Wenn Sie Interesse am vollständigen Text haben, schreiben Sie gern eine Mail an lisbeth.suhrcke(at)hs-emden-leer.de.

Juni - Homo oeconomicus, ein geschlechtsloses Wesen?

Wirtschaftstheorien legen einen stets rational handelnden Menschen zugrunde: den homo oeconomicus. Was ist das für ein Wesen?

Die Ökonomin Friederike Habermann wirft einen Blick auf die Geschichte des Konzeptes rationalen Handelns und argumentiert, dass der homo oeconomicus mitnichten geschlechtslos sei, sondern sich an einer männlichen Norm orientiert. An verschiedenen Beispielen zeigt Habermann, dass es nicht ausreiche, Frauen in die Norm des homo oeconomicus zu integrieren. Die Normierung selbst müsse in Frage gestellt werden.

Neugierig?

Wenn Sie Interesse am vollständigen Text haben, schreiben Sie gern eine Mail an lisbeth.suhrcke(at)hs-emden-leer.de.

April/Mai - Gendersensible Lehre II

Mein Fach und Gender, geht das überhaupt?

Nicht bei allen Themen liegt es auf der Hand, dass die Kategorie Geschlecht relevant sein könnte. Konstruktionslehre, Medientechnik, Nautik, Finanzwirtschaft - sind diese Fächer nicht genderneutral? Auf den zweiten Blick lassen sich sehr wohl Aspekte herausarbeiten, die einen Bezug zu Geschlecht als sozialer Kategorie herstellen.

Neugierig?

Eine umfangreiche Sammlung mit konkreten Lehrmodulen zu Genderaspekten in zahlreichen Fächern finden Sie unter http://gender-curricula.com.

Februar/März - Technik und Geschlecht

Technik und Geschlecht haben nichts miteinander zu tun?

Warum gibt es dann in technischen Berufen deutlich weniger Frauen als Männer? Wieso werben Elektronikmärkte dann mit extrem stereotypen Männerbildern? Und warum konnten dann technische Bezeichnungen wie male plug und female plug zum Standard werden?

Neugierig?

Bente Knoll und Brigitte Ratzer geben in ihrem Text einen Überblick über die wichtigsten Diskurse um Technik und Geschlecht. Wenn Sie Interesse am vollständigen Text haben, schreiben Sie gern eine Mail an joana.stephan(at)hs-emden-leer.de.

Januar - Nachhaltigkeit und Gender

Was haben Nachhaltigkeits- und Genderforschung miteinander zu tun?

Beide stellen die Natürlichkeit ihrer konstitutiven Kategorien in Frage: DIE Natur und DAS Geschlecht.

Neugierig?

Einen Text, der das am Beispiel des Klimawandels erläutert, finden Sie im Moodle-Kurs GENDERzeichen.

Dezember - Feministische Wissenschaftskritik

Wie objektiv, wertfrei und universell kann Wissen sein?

Feministische Wissenschaftskritiker_innen haben darauf hingewiesen, dass Wissen immer standortgebunden ist. Das schränkt die Qualität von Wissen keinesfalls ein, sondern stärkt sie im "science war" (Bruno Latour) der Wissenschaft.

Neugierig?

Einen grundlegenden Text zu feministischer Wissenschaftskritik von der Biologin und Wissenschaftshistorikerin Donna Haraway finden Sie im Moodle-Kurs GENDERzeichen.

November - Gendersensible Lehre I

Wie geschlechtersensibel lehren Sie?

  • Sprechen Sie methodisch, inhaltlich und didaktisch alle Studierenden gleichermaßen an?
  • Vermeiden Sie Geschlechterstereotype?
  • Berücksichtigen Sie die unterschiedlichen Lebenswelten Ihrer Studierenden?

Neugierig?
Ein Tool zur Selbstevaluation finden Sie unter

https://elearning.unifr.ch/equal/de/home

Sie möchten mehr darüber wissen, wie Sie Ihre Lehre gendersensibel gestalten können?

Das Projekt Gender in der Lehre weiß Rat. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir unterstützen Sie sehr gern.