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Experten und Studierende diskutieren über Hyperloop

Zweites öffentliches Online-Seminar am 12. April

 

Bewegung beim Thema Hyperloop: Die Hochschule Emden/Leer bietet in Kooperation mit der Universität Oldenburg zum zweiten Mal ein englischsprachiges Online-Seminar an, das die Einbindung der Technologie in die Transportsysteme der Zukunft behandelt. Am Montag, 12. April, startet die Veranstaltung als reguläres Kursangebot im Kooperationsstudiengang Engineering Physics der Hochschule und der Universität Oldenburg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Initiiert von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich sowie der Schweizer Stiftung EuroTube kommt nun auch die Technische Universität München mit ins Team. 

„Die Idee dieses gemeinsamen Seminars entstand im Rahmen der Antragstellung für ein europäisches Förderprojekt, das die Hochschule Emden/Leer gemeinsam mit den Schweizer Partnern angestoßen hatten“, erläutert Prof. Dr. Walter Neu. „Zusammen mit EuroTube und dem studentischen Team Swissloop der ETH arbeiten wir daran, das Forschungsthema Hyperloop mit in unsere Lehre einzubauen“, ergänzt Prof. Dr.-Ing. Thomas Schüning. Beide sind Vorstandsmitglieder im Institut für Hyperloop Technologie der Hochschule Emden/Leer und betreuen das Thema Hyperloop seit vielen Jahren.

Das Seminar begeisterte im vergangenen Wintersemester mehr als 50 Bachelor- und Masterstudierende aus Emden und Oldenburg. Studierende stellten dabei aktuelle Ergebnisse aus Abschlussarbeiten und Forschungsprojekten vor. So präsentierten Engineering Physics Absolventen unter anderem Schwebetechnologien für ein Hyperloop-System, einem der Anwendungsschwerpunkte der Hochschule Emden/Leer zur Magnetschwebetechnologie. „Das Seminar ist ein hervorragendes Beispiel für projektorientierte Lehre. Hier zeigt sich, wie gut man Theorie, anwendungsorientierte Forschung und Lehre miteinander verbinden kann“, so Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer.  

Darüber hinaus werden Expertenvorträge aus der Industrie und Forschung sowie rege Diskussionsbeiträge der Studierenden mit eingebunden. „Diese Möglichkeit der detaillierten technischen Diskussionen mit den Vortragenden verknüpft die Lehre mit einem handfesten Praxisbezug“, so Neu. Die Themen reichen von der Fluiddynamik über akustische Lecksuche, der Risikoanalyse des Hyperloop, Lehren aus der Entwicklung des Transrapid bis hin zum Design eines Hyperloop-Bahnhofs. 

Das englischsprachige Seminar ist frei zugänglich für alle Interessierten. Nähere Informationen gibt es unter www.vacuumtransport.org.

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