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Niedersachsen-Technikum (@nds_technikum) • Instagram-Fotos und -Videos

 

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Von der Technikantin zur Ingenieurin

Gratulation zum erfolgreichen Studienabschluss

Rieka, Sylvia und Susanne haben es geschafft - bei der Diplomierungsfeier des Fachbereichs Technik erhielten sie ihre Urkunde zum erfolgreichen Studienabschluss!

Ihr Weg zum Studium an der Hochschule Emden/Leer begann nach ihrem Abitur mit der Teilnahme am Niedersachsen-Technikum, das ist ein duales Studien- und Berufsorientierungsprogramm für junge Frauen mit Interesse an MINT. Mit einem Betriebspraktikum, kombiniert mit einem Frühstudium, probierten sie ihre Interessen und Talente in den MINT-Bereichen aus und entschieden sich dann bewusst für ihren weiteren Berufsweg: Rieka für ein duales Studium Elektrotechnik, Sylvia für ein duales Studium Maschinenbau und Susanne für das Studium Biotechnologie.

Rieka und Sylvia arbeiten nun als Ingenieurinnen in ihren Unternehmen weiter – bei Sylvia ist es sogar das Unternehmen, wo sie einst ihr Technikum absolvierte. Susanne will noch ein Masterstudium draufsetzen.

Wir freuen uns sehr mit den jungen Ingenieurinnen und wünschen weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

Welche Abiturientin will ihnen nacheifern? Wir sind gespannt auf den nächsten Technikantinnen im Wintersemester 22/23! Bewirb dich jetzt – es sind noch Plätze frei!

Rieka als ING des Monats im August 2020:

https://www.think-ing.de/schueler-studierende/netzwerk-nutzen/highlights-aus-dem-netzwerk/ing-des-monats/August-2020

Sylvia über ihre Erfahrungen im dualen Studium:

Niedersachsen-Technikum: Ein Erfolgsmodell

Wissenschaftsminister Thümler: „Studien- und Berufsorientierungsangebot leistet einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftegewinnung“

„Das Niedersachsen-Technikum ist ein Erfolgsmodell“, lobt Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler. „Das kooperative Studien- und Berufsorientierungsangebot zwischen Hochschulen und Wirtschaft bietet Schulabsolventinnen mit Interesse im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften hervorragende Startbedingungen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftegewinnung und –sicherung. Der Erfolg des Niedersachsen-Technikums beruht auf dem Engagement der Hochschulen und der Hingabe der kooperierenden Unternehmen.“

Die vollständige Presseinformation aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur zum Niedersachsen-Technikum lesen Sie bitte hier:

https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/niedersachsen-technikum-ein-erfolgsmodell-208362.html

Seit zehn Jahren Lust auf MINT gemacht

Niedersachsen Technikum auch an der Hochschule Emden/Leer ein Erfolg

Seit zehn Jahren zeigt das Niedersachsen Technikum jungen Frauen, dass sie sich ein Studium, eine Ausbildung und somit natürlich auch eine berufliche Laufbahn im technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich getrost zutrauen können – und dass das Ganze darüber hinaus auch noch Spaß machen kann. Auch die Hochschule Emden/Leer ist von Anfang an dabei.

„In Emden haben seit dem Jahr 2012 insgesamt 81 Abiturientinnen ihr Technikum in 27 Unternehmen absolviert. Fast alle haben im Anschluss ein Studium oder eine Ausbildung im MINT Bereich aufgenommen“, so Christel Boven-Stroman, die das Projekt an der Hochschule koordiniert. Die so genannten „Technikantinnen“ absolvieren dabei über den Zeitraum von sechs Monaten ein Betriebspraktikum und besuchen außerdem Vorlesungen am Fachbereich Technik der Hochschule.

Pauline Eyhusen aus Hesel hat ihr Technikum im Chemischen Untersuchungsamt (CUA) in Emden gemacht. Die Vorlesungen an der Hochschule erfolgten zum größten Teil in Präsenz. Die Abiturientin hatte ihre Vorliebe für Chemie und Technik bereits in der Schule entdeckt. „Mir ging es vor allem darum, praktische Erfahrungen zu sammeln“, so die 20-Jährige. Im CUA durfte sie sogar ein eigenes Projekt zur PCR Analytik von Coronaviren im Abwasser umsetzen. „Das war auch eine super Vorbereitung aufs Studium“, so Pauline, die nach dem Sommer Chemieingenieurwesen dual studieren möchte. Ihre gesammelten Erfahrungen stellte sie - gemeinsam mit den anderen Technikantinnen - bei der Online-Abschlusspräsentation in der Hochschule am 28. Februar vor.

„Wir waren zum ersten Mal beim Niedersachsen Technikum dabei und möchten aufgrund der positiven Erfahrung mit Pauline auf jeden Fall weiterhin teilnehmen“, zieht Tina Jacobs, Qualitätsmanagementbeauftragte beim CUA, ein erfreuliches Fazit. „Sie hat sich schnell in unser Team eingefunden, war immer eine helfende Hand und hat die Arbeitsabläufe schnell verstanden und sorgfältig umgesetzt.“ Schon nach dem ersten Gespräch mit Koordinatorin Christel Boven-Stroman zeigte sich Jacobs begeistert.  „Ich finde es toll, dass junge Frauen diese Gelegenheit nutzen können.“

Seit zehn Jahren fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur dieses Programm, in dem junge Frauen mit Abitur oder Fachabitur ausprobieren können, ob ein technisch-naturwissenschaftliches Studium oder eine Ausbildung in einem technischen Beruf ihren Fähigkeiten und Vorlieben entspricht. Rund 800 Teilnehmerinnen haben das Programm bisher abgeschlossen. Im Anschluss an ihr Technikum entschieden sich 90 Prozent der Teilnehmerinnen für ein MINT-Studium oder eine MINT-Ausbildung. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler wertet das Programm als „Erfolgsmodell.“

Wie aus dem aktuellen MINT-Herbstreport des Instituts der deutschen Wirtschaft hervorgeht, ist der Frauenanteil im MINT-Hochschulbereich in den vergangenen Jahren bereits leicht gestiegen. Mit einer Quote von 32,5 Prozent bei den Erstabsolvent*innen im Jahr 2020 ist dieser jedoch vergleichsweise noch recht gering, wie auch Jutta Dehoff-Zuch, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Emden/Leer, betont. Die fruchtbare Kooperation von Wirtschaft und Hochschulen, die Basis des Niedersachsen Technikums ist, sei daher ein wichtiges und erfolgreiches Konzept, das fortgeführt und ausgebaut werden sollte.

 

Fotos: Chemisches Untersuchungsamt Emden / Hochschule Emden/Leer, Abdruck honorarfrei

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Was geht ab... in der Abteilung Maschinenbau?

Vom Solarboot, HyperpodX, CNC-Fräser, von 3D-Druck- und Lasertechnologien

Von den Laboren und Werkstätten des Studiengangs Maschinenbau haben sich jetzt unsere diesjährigen Technikantinnen ein Bild gemacht.

Startpunkt war das FabLab - der Ort, an dem sich Studierende aller Fachbereiche treffen können, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und Projekte umzusetzen – wie z.B. das Solarboot oder das Projekt HyperpodX

Moritz Hesping, wissenschaftlicher Mitarbeiter im FabLab, stellte ihnen den Studiengang Maschinenbau und seine Fachrichtungen Produktionstechnik, Konstruktion, Anlagentechnik und Produktentwicklung & Design vor.
Als Warmup für die Labortour hatte sich die Gruppe das Online Escape Game vorgenommen und sich so spielerisch mit einzelnen Themen der Labore befasst - und das Rätsel natürlich erfolgreich gelöst! 

Anschließend zeigte Hesping den Teilnehmerinnen die „echte“ moderne technische Ausstattung der Labore, in denen die Studierenden die Theorie der Vorlesungen mit der konkreten Maschinenbau-Praxis verbinden können.

Im Designlabor durften die Technikantinnen schließlich ein kleines Erinnerungsstück produzieren und den Lasercutter unter Anleitung bedienen. Herausgekommen ist ein kleiner Tannenbaum für Zuhause! 

 

Hier einige Stationen und Impressionen der Führung:

  • Labor für Kolbenmaschinen (ohne Bild)

Labor Kolbenmaschinen - Hochschule Emden/Leer (hs-emden-leer.de)

  • Labor für Werkstoffkunde, Laser- und Fügetechnik (ohne Bild)

Labor Werkstoffkunde, Laser- und Fügetechnik - Hochschule Emden/Leer (hs-emden-leer.de)

5 gute Gründe für den Studiengang Maschinenbau an der Hochschule Emden/Leer : )

TOP 5 Gründe für Maschinenbau an der HS Emden [SoSe 2020] - YouTube

 

 

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Was erwartet mich im Studium der Chemie- und Umwelttechnik?

Dieser Frage gingen die Technikantinnen Anfang November nach. Sie lernten Dorothee Siepker kennen, die ihnen den Studiengang und die dazugehörigen Labore vorstellte. Dorothee Siepker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Naturwissenschaftliche Technik und Master-Studentin. Sie führte die Technikantinnen durch das große Naturwissenschaftliche Technikum und und andere Labore des Studiengangs und erläuterte die technische Ausstattung. Dabei lernten die Technikantinnen verschiedene Versuche zu den Themen Reaktionstechnik und Organische Chemie kennen und schauten Studierenden verschiedener Semester in ihrem Praktikum über die Schulter. Dorothee Siepker berichtete der Gruppe von ihren persönlichen Erfahrungen im Studium und von ihrer Begeisterung für das Fach Chemietechnik. 

Warum Chemie-Ingenieurin ihr Traum-Job ist, erzählt Dorothee Siepker auch in diesem YouTube-Video: https://bit.ly/3l4lyMo

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Zu Gast bei Enercon in Aurich

Technikantinnen zweier Hochschulen besuchten den Windenergieanlagen-Hersteller

Zu einer gemeinsamen Exkursion trafen sich die Technikantinnen der Hochschule Emden-Leer und der Jade Hochschule Mitte November beim EEZ in Aurich beim Windenergieanlagen-Hersteller Enercon.

Die dortige Ausbildungsabteilung, vertreten durch Ralf Folkerts und Heike Voß, hatte eingeladen, das Unternehmen und die Produktion der Gondeln von Windkraftanlagen und ihrer Komponenten näher kennenzulernen. Dabei bekamen sie auch Einblicke in das Praktikum ihrer Kolleginnen, der Technikantinnen Marit (HS Emden/Leer) und Marie (Jade HS), die hier seit August ihr Technikum im Bereich Elektrotechnik absolvieren.

Der Besuch fand unter Berücksichtigung der aktuellen Corona Bestimmungen statt.

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Warum Enercon bereits seit 2013 das Niedersachsen-Technikum mit mehreren Praktikumsplätzen unterstützt, erfahrt ihr in diesem Video (2:27 bis 3:37)

Niedersachsen-Technikum Unternehmen 2021 - YouTube

 

 

Technikantinnen an der Hochschule in Emden begrüßt

Anfang September ist bereits zum zehnten Mal das Niedersachsen-Technikum in Emden gestartet. Bis Februar kommenden Jahres können vier Abiturientinnen testen, ob ein MINT-Studium und Beruf der richtige Weg in ihr Berufsleben sind.

Die sogenannten Technikantinnen absolvieren im Wintersemester ihr halbjähriges Praktikum an vier Tagen pro Woche in einem Unternehmen der Region und besuchen an einem Wochentag ausgewählte Vorlesungen aus MINT-Studiengängen der Hochschule Emden/Leer. Die Schulabgängerinnen nutzen das Technikum als Schnupperphase und Entscheidungshilfe für ein Studium im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik.

Pauline, Marit, Linda und Jasmin absolvieren ihr Praktikum in vier Unternehmen, die sich besonders für den weiblichen MINT-Nachwuchs engagieren. Es sind die Firmen Chemisches Untersuchungsamt (CUA) in Emden, Elektric Schaltanlagenfertigung in Aurich, Bünting in Leer und Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Aurich in Großefehn.

Während der vorherige Jahrgang 2020/21 aufgrund der Corona-Situation den Hochschultag mit Vorlesungen und Begleitprogramm nur im Online-Modus erleben konnte, sind die vier Technikantinnen des aktuellen Wintersemesters wieder vollständig in Präsenz gestartet - dank eines umfangreichen Sicherheits- und Hygienekonzeptes der Hochschule und der landesweit vorgeschriebenen 3-G-Regelung an Hochschulen für den Präsenzbetrieb. 

Nun freuen sich die Technikantinnen auf ihre Vorlesungen Allg. Chemie 1 und Mathematik 1 und auf die vielfältigen Einblicke in das Studi-Leben auf dem Campus in Emden.

 

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Start des Niedersachsen-Technikums 2021/22

Während an der Emder Hochschule vier Technikantinnen in das Berufsorientierungsprogramm gestartet ist, sind es in ganz Niedersachsen 52 Teilnehmerinnen.

Landesweit hatte es eine digitale Feierstunde gegeben, in der Universitätspräsident Professor Joachim Schachtner in seiner Funktion als Vorsitzender der Landeshochschulkonferenz die besondere Stellung des Niedersachsen-Technikums betonte: „Es geht um das Thema der Gleichstellung und Frauenförderung: Wir benötigen dringend gut ausgebildete Fachkräfte, um den Herausforderungen der  Zukunft zu begegnen. Gerade im Wettbewerb um die klügsten Köpfe können wir es uns gar nicht leisten, dass Frauen immer noch zögern oder nicht ausreichend Unterstützung erhalten, einen technischen Beruf oder ein naturwissenschaftliches Studium aufzunehmen.“ Das Technikum, so Schachtner, biete die Möglichkeit, eine fundierte Entscheidung für die Zukunft zu treffen und sei ein Erfolgsmodell: „Etwa 90 Prozent der Teilnehmerinnen entscheiden sich später für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium oder eine entsprechende Fachausbildung.“

 

Die vollständige offizielle Pressemitteilung der Zentralen Koordinierungsstelle des Niedersachsen-Technikums können Sie hier lesen:

„Im Wettbewerb um die klügsten Köpfe können wir auf Frauen nicht verzichten“: Start des 12. Durchlaufs des Niedersachsen-Technikums - Niedersachsen-Technikum

 

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Niedersachsen Technikum als „Erfolgskonzept“ bestätigt

Unabhängige Agentur ZEvA veröffentlicht Evaluationsbericht

Emden – Das Niedersachsen Technikum ist ein „Erfolgskonzept“: Zu diesem Schluss kommt der frisch veröffentlichte Evaluationsbericht der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur (ZEvA). Das MINT-Berufsorientierungsprogramm wird seit einigen Jahren auch an der Hochschule Emden/Leer angeboten und ermöglicht jungen Frauen einen unverbindlichen Einblick in das Leben einer Studentin und Ingenieurin.

In ihrem von der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen beauftragten Bericht bezeichnet die unabhängige Gutachtergruppe das Angebot als „ein sehr gutes und langjährig erprobtes Programm zur Studien- und Berufsorientierung junger Abiturientinnen“, wie die Akkreditierungsagentur mitteilte. „Der Schwerpunkt des Programms ist ein Ermutigungs- und Motivationskonzept für die Teilnehmerinnen, das ihre Kompetenzen und Stärken im Hinblick auf Praxis und Theorie von MINT-Studiengängen und technischen Berufen aufzeigt, wertschätzt und zur Entfaltung bringt“, so die Gutachtergruppe. Sie empfiehlt dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur daher eine weitere Förderung des Niedersachsen Technikums.

An der Hochschule Emden/Leer haben bisher 77 Teilnehmerinnen das Niedersachsen Technikum in Kooperation mit regionalen Unternehmen durchlaufen. Dabei besuchen die Technikantinnen ein halbes Jahr lang Vorlesungen aus technischen Studiengängen der Hochschule und schnuppern zudem in die Abläufe eines teilnehmenden Unternehmens wie etwa Enercon oder Volkswagen hinein. Koordinatorin Christel Boven-Stroman teilt die Einschätzung der Sachverständigen: „Mit dem Programm gewinnen wir erfolgreich talentierte Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe. Die Erfahrungen im Niedersachsen-Technikum helfen den Absolventinnen eine bewusste Studienentscheidung zu treffen, denn sie bekommen ein Bild davon, wie der Beruf nach dem Studium aussehen könnte und wofür sie studieren möchten“, so Boven-Stroman. Dies verringere das Risiko eines späteren Studienabbruchs. Christel Boven-Stroman betreut das Programm in der Gleichstellungsstelle der Hochschule Emden/Leer seit nunmehr acht Jahren.

Das Niedersachsen-Technikum ist ein MINT-Berufsorientierungs-Angebot für junge Frauen, das mit einer Erfolgsquote von 90 Prozent Schulabsolventinnen mit Abitur oder Fachabitur zu einer Entscheidung für ein technisches Studium respektive eine technische Ausbildung führt. Das erfolgreiche Kooperationsprogramm niedersächsischer Hochschulen und Unternehmen wurde 2010 erstmalig an der Hochschule Osnabrück erprobt und wird seit 2012 mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur an weiteren Hochschulen und Universitäten in Niedersachsen angeboten. Aktuell beteiligen sich neun Hochschulen und Universitäten sowie 104 regionale Unternehmen an dem Kooperationsprogramm, das von der Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt wird.

 

Der Evaluationsbericht ist einsehbar unter: https://www.zeva.org/evaluation/pruefungswesen.

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Abschluss in besonderen Zeiten

Teilnehmerinnen des Niedersachsen Technikums verabschiedeten sich

Jungen Frauen ein halbes Jahr lang eine Vorstellung von ingenieurwissenschaftlichen Berufen und Studiengängen vermitteln – das ist das Ziel des „Niedersachsen Technikums“. Im jüngsten Durchgang haben 17 so genannte Technikantinnen seit September vergangenen Jahres daran teilgenommen – auch aus Ostfriesland. Über ihre Erfahrungen berichteten sie jetzt bei einer virtuellen Abschlussveranstaltung der Hochschule Osnabrück unter Beteiligung des niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.

Kari Sandmann und Tomke Nessen absolvierten ihr Niedersachsen-Technikum an der Hochschule Emden/Leer und besuchten dort Vorlesungen in Elektrotechnik und Mathematik. „Unser Praktikum haben wir zusammen in der Firma ENERCON gemacht“, erzählt Kari Sandmann. Seit 30 Jahren gehört das Unternehmen mit Hauptsitz in Aurich zur weltweiten Spitze im Bereich der Windenergie. „Wir haben viel Neues gelernt und zwei eigene Projekte praktisch umgesetzt“, so Tomke Nessen. Zuerst wurde ein dreistöckiger Fahrstuhl programmiert und die Software auf das Modell übertragen. Danach haben die beiden jungen Frauen mit Unterstützung einer Technikerin eine Stromwandlerbox gebaut.

Während der digitalen Abschlussveranstaltung berichteten alle Teilnehmerinnen über ihre Erfahrungen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Programms stand das Thema Digitalisierung – was den Teilnehmerinnen aufgrund der besonderen Situation in der Corona-Pandemie sehr zugute kam. Rund 170 Gäste aus Politik, Unternehmen und Hochschulen sowie aus Familien und Freundeskreisen der „Technikantinnen“ hatten sich bei live dazu geschaltet. Bei der Frage nach dem schönsten Moment des Technikums waren sich Nessen und Sandmann einig: „Es war überwältigend und auch etwas unheimlich, in einen Testgenerator hineinzuklettern und auch die einzelnen Bauteile der Anlagen in realen Dimensionen zu sehen“, meinten beide. Auch ihre weiteren Pläne sehen ähnlich aus – die Technikantinnen wollen Elektrotechnik studieren.

In dem Berufsorientierungsprogramm für (Fach-)Abiturientinnen arbeiten niedersächsische Hochschulen, Universitäten und Unternehmen eng zusammen. Die Kandidatinnen kamen diesmal aus den Hochschulstandorten Braunschweig, Emden/Leer, Hannover und Osnabrück. Minister Thümler bezeichnete das Programm als „beispielgebend über die Landesgrenzen hinaus.“ Es trage dazu bei, „mehr Schulabsolventinnen für eine Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich zu begeistern und so den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs zu sichern.“ Rund 90 Prozent der Teilnehmerinnen entscheiden sich nach dem Technikum für eine berufliche Laufbahn im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT).

Initiiert und erprobt wurde das Programm an der Hochschule Osnabrück von Prof. Barbara Schwarze und ihrem Team. Seit 2012 wird es mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur auch an weiteren Hochschulstandorten des Landes angeboten. „Für das nächste Niedersachsen-Technikum, das im kommenden September startet, können sich Interessierte schon jetzt anmelden“, erklärt Christel-Boven-Stroman, Koordinatorin des Programms an der Hochschule Emden/Leer. 

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Feierstunde mit 170 Gästen zum Abschluss in einer „besonderen Zeit“

Zentrale Pressemitteilung zur niedersachsenweiten Abschlussveranstaltung 2020/21

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