News und Veranstaltungen der Gleichstellungsstelle

Die Maßnahmen zum Umgang mit dem Coronavirus treffen insbesondere auch Familien. Für Informationen speziell für Beschäftigte / Studierende mit Kindern und pflegende Angehörige können Sie sich an den Familienservice wenden.

Homeoffice und Kontakteinschränkungen können zu konfliktbeladenen Situationen im häuslichen Umfeld führen. Für Betroffene haben wir Anlaufstellen und Notfallkontakte auf der Seite zum respektvollen Umgang gesammelt.

Das Coronavirus und seine Folgen wirken sich unterschiedlich auf die Geschlechter aus. Auf unserer News-Seite (unten) finden Sie Informationen zum Thema Covid-19 und Geschlecht.

Veranstaltungen

22/05/24
12:00 pm
Väter und Vereinbarkeit
Workshop, Dauer: 120 min Nils Seiler: Eltern und Beruf » http://eltern-und-beruf.de/
Online
22/05/24
22/04/29
Zukunftswerkstatt
Bessere Rahmenbedingungen für Studierende mit Kind(ern)
Campus Emden
22/05/24
08:00 pm
Mental Load
Workshop, Dauer: ca. 90 min Laura Fröhlich: fröhlich im Text » https://www.froehlichimtext.de
Online
22/05/25
09:00 am
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Anja Buß und Bernhard Schröder: Betreuungsstelle Emden https://www.emden.de/rathaus/verwaltung/fb-500-gesundheit-und-soziales/fd-553-gesundheit/betreuungsstelle
Campus Emden
22/06/15
04:30 pm
Online-Infoveranstaltung: Abitur - und jetzt? Mach mit beim Niedersachsen-Technikum!
Online

News

Vereinbarkeitswoche vom 23. bis 25. Mai

04.05.2022

Viele Studierende und Beschäftigte sorgen für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige. Dabei meistern sie umfassende Herausforderungen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Studium oder Beruf. Der Familienservice der Gleichstellungsstelle an der Hochschule Emden/Leer möchte hier Unterstützung leisten und lädt zu einer Vereinbarkeitswoche ein. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und finden teils digital, teils in Präsenz an der Hochschule in Emden statt.

In der Zeit von Montag, 23. bis Mittwoch, 25. Mai, wird es verschiedene Vorträge, Workshops und einen Filmabend zum Thema Work/Study-Life-Balance geben. Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungsprogramm (PDF).

Zukunftstag 2022 - Teilnehmende erkundeten die Hochschule in Emden und Leer live und virtuell

29.04.2022

Viele Mädchen und Jungen haben am Donnerstag die Hochschule als den Ort ausgewählt, an dem sie im Rahmen des diesjährigen Zukunftstags in die unterschiedlichsten Berufe hineinschnuppern durften. Dabei spielt traditionell auch das Thema Gender eine wichtige Rolle, denn die Teilnehmenden aus den fünften bis neunten Jahrgangsstufen wurden vor dem Hintergrund des mit dem Zukunftstag einhergehenden Boys‘ und Girls’ Day dazu angeregt, für ihre Geschlechter eher untypische Tätigkeiten auszukundschaften.

Zur Pressemitteilung mit einem Rückblick auf die einzelnen Angebote

Erfolgreiche Gründerinnen im Fokus

28.04.2022

Einen spannenden Einblick in unterschiedliche Welten weiblichen Unternehmertums haben vier Gesprächspartnerinnen bei einer hybriden Diskussionsveranstaltung der Hochschule Emden/Leer gewährt. Im Rahmen des Lebendigen Frauenkalenders 2022, den das Netzwerk „FrauenLeben in Ostfriesland“ initiiert hat, sprachen Franziska Facius vom MeerCommunity Startup-Center der Hochschule und Lisa Heinrichs von startup.niedersachsen am 21. April mit weiblichen Pionierinnen aus der Gründungsszene über ihre Karrierewege.

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Neuer Newsletter online

27.04.2022

Der neue Newsletter für das 2. Quartal 2022 (Ausgabe 40) ist online. Unsere Themen sind:

  • Konzertierte Nachwuchsförderung - Abbau von Unterrepräsentanz
  • Handlungsempfehlungen für Geschlechtervielfalt an Hochschulen - Publikation neuer Module
  • Kommission für Gleichstellung – neue Mitglieder im Amt

sowie Hinweise zu "Feministische Außenpolitik".

Familienservice lädt zum Eltern Café ein

26.04.2022

Der Familienservice der Hochschule Emden/Leer lädt für Freitag, 6. Mai, ab 15.30 Uhr zum „Eltern-Café & Friends“ein. Das Angebot richtet sich an Studierende und Beschäftigte der Hochschule mit Kindern, aber auch an hochschulexterne Familien. Der Nachmittag steht diesmal im Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. An diesem Tag beteiligt sich das Eltern-Café an der Aktion „Kinder malen für die Ukraine und den Frieden“, die von der Fresena Galerie in Emden ins Leben gerufen wurde. „Durch das gemeinsame Malen wird zudem unseren Kindern die Möglichkeit gegeben, ihre Ängste und Sorgen zu verarbeiten“, so Kyra Buschak, die den Familienservice koordiniert. Die kreativen Arbeiten der Kinder werden im Anschluss in der Mensa des Studentenwerks ausgehängt und können gegen eine selbst gewählte Spendenhöhe erworben werden. Das Geld wird auf dem Spendenkonto der Galerie gesammelt und anschließend Hilfsinitiativen zugunsten der Ukraine zur Verfügung gestellt. Wer keine Zeit hat, vorbeizukommen, kann trotzdem gerne ein Bild malen und bei der Poststelle der Hochschule Emden/Leer (Haupteingang Verwaltungsgebäude beim Brunnen) abgeben.

Anmeldungen zum Eltern-Café werden unter Telefon 04921/807-1144 sowie per Mail an familienservice(at)hs-emden-leer.de entgegengenommen.

 

Neues Magazin "Campus intern Kids" erschienen

22.04.2022

Im April ist die erste Ausgabe des neuen Kindermagazins „Campus intern Kids“ erschienen. Das Magazin ist das Ergebnis einer Projektarbeit von fünf Studierenden der Sozialen Arbeit in Kooperation mit dem Familienservice der Gleichstellungsstelle. Wichtig war dem Redaktionsteam neben der kindgerechten und unterhaltsamen Aufbereitung, Interesse für die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu wecken und die Sozialkompetenzen der jungen Leserschaft anzuregen. In den verschiedenen Kapiteln der Campus intern Kids gibt es Anregungen für die unterschiedlichsten Sinne und Altersstufen, vom Experiment und Ausmalbild über Fantasiegeschichten bis zu Bewegung und Wahrnehmung. Am Projekt beteiligt sind neben Kyra Buschak, Leiterin des Familienservice, die Projektstudierenden Meret Hehemann, Marielle Neurath, Silke Oestreich-Meissner, Marla Renken und Kay-Melanie Sleeboom.

Die nächste Ausgabe des Magazins, das beim Familienservice abonniert werden kann, ist bereits in Arbeit. Erhältlich ist die Campus intern Kids aktuell und in Zukunft beim Familienservice, in einer digitalen Version unter https://bit.ly/38YpGds oder auf dem Postweg im Abo (Anmeldung zum Abo an familienservice(at)hs-emden-leer.de).

GENDERmai 2022

06.04.2022

Genderaspekte tauchen an der Hochschule in vielen Kontexten auf. Denn überall, wo Menschen zusammenkommen, spielen unsere Vorstellungen von Geschlecht und geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen eine Rolle. Für den GENDERmai 2022 haben wir Veranstaltungen an verschiedenen Fachbereichen der Hochschule Emden/Leer zusammengetragen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Themenbereich Gender beschäftigen. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe vom GENDERnet und der Gleichstellungsstelle. Mit einem Klick auf den Programm-Flyer finden Sie Hinweise zu den einzelnen Veranstaltungen und zur Teilnahme bzw. Anmeldung.

Programm-Flyer GENDERmai 2022 (PDF)

Erfolgreiche Gründerinnen im Fokus

30.03.2022

Als einer der zahlreichen Veranstaltungen des Lebendigen Frauenkalenders 2022 beteiligt sich das MeerCommunity Startup Center und startup.niedersachsen am Donnerstag, 21. April, ab 17.30 Uhr mit einer hybriden Podiumsdiskussion zu dem Thema „Gründung als Karriereperspektive für Frauen“. Die Leiterin des MeerCommunity Startup Center Franziska Facius und Lisa Heinrichs, Themenmanagerin für Female Entrepreneurship bei startup.niedersachsen, werden Gründerinnen mit ihren Erfahrungen und Geschichten in den Fokus stellen und eine moderierte Diskussion darüber führen, welche Kompetenzen und Weichenstellungen für eine erfolgreiche Gründung notwendig sind. Die Veranstaltung findet im Seminarraum 1.001/002 auf dem Campus Emden statt und lässt sich zudem als Livestream verfolgen. Als Gäste werden vier spannende Gründerinnen aus der Region mit unterschiedlichen Hintergründen ihre Erfahrungen teilen.

Mehr zum Programm finden Sie auf den Seiten des MeerCommunity Startup Centers.

Anmeldungen für die Präsenzveranstaltung mit Live Stream sind unter folgendem Link oder in der Gleichstellungsstelle der Hochschule unter 04921/807-1050 oder gleichstellung(at)hs-emden-leer.de möglich.

Zukunftstag an der Hochschule

25.03.2022

Am Donnerstag, 28. April, bieten die Fachbereiche der Hochschule Emden/Leer vielfältige Angebote zum Zukunftstag an. Für Schüler*innen der Klassen fünf bis neun werden spannende und abwechslungsreiche Einblicke in unterschiedliche Berufsbilder und Studiengänge geboten.

Informationen zu den Angeboten und zur Anmeldung finden Sie hier.

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Eltern-Kind-Raum nun auch am Maritimen Campus

15.03.2022

Mit der Einrichtung eines Eltern-Kind-Raumes am Maritimen Campus in Leer sind diese nun an allen drei Hochschulstandorten nutzbar. Die Räume sind jeweils mit Wickeltisch und Ausruh-/Stillmöglichkeit ausgestattet. Für die Kinder gibt es zahlreiche Spiele und Bücher. „Damit möchten wir Hochschulangehörigen/-mitgliedern mit Kindern eine Rückzugsmöglichkeit bieten, in der die Kinder versorgt werden, aber auch spielen können“, so Kyra Buschak vom Familienservice der Gleichstellungsstelle

Die Räume sind für alle Hochschulangehörigen und –mitglieder frei zugänglich. Weitere Informationen zur familienfreundlichen Infrastruktur der Hochschule Emden/Leer sind auf der Homepage vom Familienservice zu finden. Interessierte können sich gerne an Kyra Buschak (kyra.buschak(at)hs-emden-leer.de) wenden.

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Buntes Ferienprogramm für Kinder

11.03.2022

Unter dem Motto „Frühlingserwachen“ gibt es in der zweiten Woche der Osterferien vom 11. bis 14. April organisiert durch den Familienservice ein buntes und kostenfreies Programm für Kinder von Beschäftigten und Studierenden der Hochschule Emden/Leer.

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung oder im hochschulweiten Veranstaltungskalender.

Zur besseren Planung wird darum gebeten, die Kinder spätestens drei Tage vor dem jeweiligen Veranstaltungstag oder der ganzen Woche anzumelden. Das Programm richtet sich vordergründig an schulpflichtige Kinder im Alter bis zu zwölf Jahren. Bei Betreuungsengpässen ist bei verfügbaren Plätzen aber auch die Anmeldung jüngerer oder älterer Kinder möglich. Anmeldung und Informationen unter Telefon 04921/807-1144 oder per Mail an familienservice(at)hs-emden-leer.de.

 

Internationaler Frauentag am 8. März

08.03.2022

Liebe Hochschulmitglieder,

anlässlich des Internationalen Frauentages weisen wir heute auf die folgenden Informationen hin:

Der Deutsche Frauenrat ruft zur Solidarität mit den Menschen in der Ukraine auf: „Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2022 sprechen 41 Frauen- und weitere Nichtregierungsorganisationen in Deutschland allen Menschen in der Ukraine ihre volle Solidarität aus und fordern das sofortige Einstellen der Kriegshandlungen seitens der russischen Regierung. Da der Arbeitsschwerpunkt vieler der mitzeichnenden Organisationen auf dem Thema geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen liegt, möchten wir unsere besondere Aufmerksamkeit auf die Situation von Frauen und Mädchen in der Ukraine richten. ….“ 

Bereits seit mehr als 100 Jahren wird am Internationalen Frauentag weltweit auf Frauenrechte, die Gleichstellung der Geschlechter und bestehende Diskriminierungen aufmerksam gemacht.

Bei der Bundestagsdebatte zum Frauentag machte Bundesfrauenministerin Anne Spiegel am 17. Februar deutlich, dass Gleichstellung und Gleichberechtigung schneller erreicht werden müssen. Das Potenzial dafür sei da: "Noch nie hatten wir eine besser ausgebildete Frauengeneration als heute: gebildet, qualifiziert und hochmotiviert. Wir sollten dafür sorgen, dass diese Frauengeneration sich genauso einbringen kann wie die Männer."

Die zentrale politische Forderung des ersten Internationalen Frauentages im Jahre 1911 war das Wahlrecht für Frauen. Diverse Fortschritte wurden seitdem auf dem Weg zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen errungen. Dennoch ist bis zur vollständigen, tatsächlichen Gleichstellung von Frauen noch viel zu tun – auch mit Blick auf die paritätische Teilhabe von Frauen in Parteien und Parlamenten. Im Rahmen der Veranstaltung „Frauen in die Parlamente! Parité ist das Ziel“ von Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2022 wird dieser Umstand im Fokus stehen. 

Auch in Kultur und Medien sollen Frauen sichtbar und hörbar gemacht werden: Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März präsentierte das Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung die vielen Facetten der Kultur aus weiblicher Sicht. In einer Onlineveranstaltung am 7. März 2022 kamen Frauen aus Kultur und Medien zu Wort.

Ein weiterer Aufruf zum Internationalen Frauentag kommt vom Deutschen Gewerkschaftsbund: „Entscheidungsträger*innen in Politik und Wirtschaft tragen große Verantwortung dafür, dass Frauen in diesem Wandel nicht zu kurz kommen. Deshalb fordern wir sie auf, die Perspektiven und Bedürfnisse von Frauen bei allen Entscheidungen einzubeziehen – für alle Lebensbereiche und in allen Ressorts und Branchen. Wandel ist weiblich! Deswegen:

Erst gestern, am 7. März 2022, fand der Equal Pay Day statt. Die Initiative zum „Equal Pay Day“ 2022 fordert gerechte Bezahlung in der digitalen Arbeitswelt. Unter dem Motto „Equal Pay 4.0 jetzt!“ werden folgende Forderungen aufgestellt:

  • Frauen und Männer haben den gleichen Zugang zu Weiterbildungsangeboten.
  • Mehr Frauen sind in attraktiven Jobs im zukunftsträchtigen IT-Sektor tätig.
  • Algorithmen für Personalauswahl, Kreditfinanzierung oder Gehaltsfestlegung diskriminieren nicht.
  • Frauen werden konsequent an der Entwicklung und Umsetzung mobiler Arbeitsprozesse beteiligt.-> hier geht´s zur Vorlage
  • Zusätzliche Fähigkeiten und Qualifikationen für die digitale Arbeitswelt spiegeln sich auch in der Bezahlung wider.
  • Weitere Informationen finden Sie unter Equal Pay Day

Hochschule vergibt fem:talent-Stipendien

02.03.2022

20 Studentinnen sind im Wintersemester an der Hochschule Emden/Leer mit dem fem:talent-Stipendium ausgezeichnet worden. Damit erhält der weibliche wissenschaftliche Nachwuchs der Hochschule bereits zum sechsten Mal eine besondere Würdigung und finanzielle Förderung.

Zweck des Stipendiums ist es, begabte Studentinnen und Promovendinnen, die hervorragende Leistungen in Studium oder Beruf erwarten lassen oder bereits erbracht haben, zu fördern. In diesem Jahr werden vier Promovendinnen, neun Master- und sieben Bachelorstudentinnen ausgezeichnet. Neben einer finanziellen Förderung gestalten alle aktuellen und ehemaligen Stipendiatinnen im fem:talent pool gemeinsam mit Projektkoordinatorin Dr. Monika Batke ein Begleitprogramm zur Förderung von Schlüsselqualifikationen, Berufseinstieg und Vernetzung.

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Abschluss des Niedersachsen Technikums 2021/22

28.02.2022

Seit zehn Jahren zeigt das Niedersachsen Technikum jungen Frauen, dass sie sich ein Studium, eine Ausbildung und somit natürlich auch eine berufliche Laufbahn im technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich getrost zutrauen können – und dass das Ganze darüber hinaus auch noch Spaß machen kann. Auch die Hochschule Emden/Leer ist von Anfang an dabei. Bei der Abschlussveranstaltung am 28. Februar stellten die vier Teilnehmerinnen des Durchlaufs 2021/22 ihre Erfahrungen und Projekte vor. Wir wünschen Jasmin, Linda, Marit und Pauline alles Gute für die Zukunft!

„In Emden haben seit dem Jahr 2012 insgesamt 81 Abiturientinnen ihr Technikum in 27 Unternehmen absolviert. Fast alle haben im Anschluss ein Studium oder eine Ausbildung im MINT Bereich aufgenommen“, so Christel Boven-Stroman, die das Projekt koordiniert. Die so genannten „Technikantinnen“ absolvieren dabei über den Zeitraum von sechs Monaten ein Betriebspraktikum und besuchen außerdem Vorlesungen am Fachbereich Technik der Hochschule.

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Ferienbetreuung an der Hochschule

28.02.2022

Der Familienservice der Gleichstellungsstelle an der Hochschule Emden/Leer bietet in Kooperation mit der agilio gGmbH eine kostenlose Kinderbetreuung für die erste Woche der Osterferien an (4. - 8. April). Angemeldet werden können schulpflichtige Kinder bis zu zwölf Jahren.

Anmeldungen sind ab sofort per Mail an familienservice(at)hs-emden-leer.de möglich. Bei Fragen und für weitere Informationen steht Kyra Buschak (kyra.buschak(at)hs-emden-leer.de, 04921/807-1144) als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

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Neu: Verteiler "Weibliches Spitzenpersonal"

10.02.2022

Wenn Sie Interesse an regelmäßigen Informationen über Veranstaltungen, Karriere-Events, Auszeichnungen und Stipendien haben, melden Sie sich gern für unseren Verteiler "Weibliches Spitzenpersonal" an. Schreiben Sie dazu einfach eine Mail an spitzenpersonal(at)hs-emden-leer.de.


Corona - Geschlechterperspektiven

25.05.2020, aktualisiert am 04.01.2021

Die Corona-Pandemie betrifft alle – weltweit. Dennoch gibt es bei genauerer Betrachtung Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Aktuelle Erkenntnisse aber auch vieles, was bereits seit Jahren gefordert wird, erhalten neue Brisanz:

  • Die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen in Niedersachsen (lakog niedersachsen) unterstützt die Forderungen der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten den Hochschulen (bukof) sowie der Allianz der Gleichstellungsbeauftragten der außeruniversitären Forschungseinreichtungen (AGbaF). Dafür hat die lakog ein Begleitschreiben zum Brief mit dem Betreff "Keine Verstärkung der strukturellen Benachteiligung von Frauen im Kontext der Covid-19-Krise" veröffentlicht, den die bukof und die AGbaF an die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz versandt hat. Die lakog schließt sich den beiden Verbänden in der Forderung an, dass die nun zum Teil ad hoc entwickelten Instrumente zur Bewältigung der Krise gerade jetzt im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit ausgestaltet werden müssen.
  • Der Deutsche Frauenrat sieht in der Corona-Pandemie einen Ausnahmezustand, der die bestehende Ungleichheit zwischen den Geschlechtern deutlicher denn je sichtbarer werden lässt und zu Rückschritten in der Gleichstellung der Geschlechter führen kann. Daher fordert der Deutsche Frauenrat politische Lösungen für verschiedene Problemfelder wie dem Anstieg häuslicher Gewalt, Einkommensverlusten und der Doppelverantwortung, von denen insbesondere Frauen betroffen sind. In einem Themendossier zum Thema „Corona – Geschlechtergerecht aus der Krise“ sind die Forderungen des Deutschen Frauenrates nachzulesen.
  • Das Netzwerk Familie in der Hochschule, dem auch die Hochschule Emden/Leer angehört, weist ebenfalls auf die Gefahr hin, dass sich traditionelle Rollenbilder in der Krise wieder verstärken. Daher solle die Frage der Geschlechtergerechtigkeit bei der Entwicklung von Instrumenten zur Krisenbewältigung beachtet werden.
  • Über 20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände beteiligten sich am Aufruf „Wann, wenn nicht jetzt!“ mit Forderungen an die Bundesregierungen und Arbeitgeber bzgl. der Situation von Frauen in der Pandemie.
  • In der internationalen Zusammenarbeit weisen unter anderem sowohl die UNICEF, der Bevölkerungsfond der UN sowie UN WOMEN auf die Gefahren der Pandemie in Bezug auf die Geschlechtergerechtigkeit hin (Dokumente auf Englisch).
  • Regina Frey, Politikwissenschaftlerin und Leiterin der Geschäftsstelle zum Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, beschreibt in diesem kurzen Essay die unterschiedlichen Auswirkungen, die die Pandemie auf Frauen und Männer hat. Das Beispiel Arbeitsmarkt: Gerade hier sind durch die starke Trennung des Arbeitsmarktes in "Frauenberufe" und "Männerberufe" insbesondere Frauen im Einzelhandel, in Krankenhäusern und in der Pflege nicht nur einem höheren Ansteckungsrisiko ausgesetzt, sondern werden sogar als "systemrelevant" bezeichnet.
  • Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt auf, dass die im Zuge der Corona-Pandemie als systemrelevant eingeordneten Berufe (z.B. im Gesundheitswesen, Verkauf, Reinigungsbranche) überdurchschnittlich häufig von Frauen ausgeübt werden und dabei eine unterdurchschnittliche Bezahlung aufweisen. In der Regel – im Gegensatz zur in Pandemie-Zeiten geäußerten Wertschätzung für diese Berufe – zeichnen sich diese Berufe durch ein geringes gesellschaftliches Ansehen aus.  
  • Das DIW stellt darüber hinaus heraus, dass Kurzarbeit und Arbeitsplatzverlust im Zuge der Corona-Pandemie insbesondere Frauen treffen, welche häufiger in betroffenen Arbeitsbereichen wie dem Gastgewerbe tätig sind.
  • Eine Studie der Hans Böckler-Stiftung zu geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Corona-Hilfspakete des Bundes hat ergeben, dass Männer überproportional häufig von den Hilfsmitteln profitiert haben. In diesem Zusammenhang wird eine effektivere geschlechterdifferenzierte Folgenabschätzung bei der Entwicklung entsprechender Maßnahmen angemahnt.
  • Im Podcast der Hans-Böckler-Stiftung wird die Situation von Frauen während der Corona-Pandemie in einen größeren Zusammenhang gestellt in Bezug auf die Geschlechtersegregation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland und die tradierte Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen.
  • "Home-Office" lautet in vielen Betrieben und Unternehmen während der Krise das Motto. Was auf der einen Seite eine Chance zur Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeitswelt ist, kann gleichzeitig für Familien einen Rückfall in alte Rollenmuster bedeuten: Die Frau muss sich um die zu Hause gebliebenen Kinder kümmern und muss Kindererziehung, Hausaufgabenbetreuung, Haushalt und Erwerbsarbeit unter einen Hut bringen. Prof. Jutta Allmendinger, die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB), warnte in dieser Hinsicht vor einer Retraditionalisierung der Geschlechterrollen.
  • Die Studie "Eltern während der Corona-Krise - Zur Improvisation gezwungen" des Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung hat hierzu unterschiedliche Befunde festgestellt. Die Corona-Krise hat die vormals bereits überwiegend traditionelle Aufgabenteilung bei Eltern eher weiter verstärkt, wobei dies nicht für alle Erwerbskonstellationen bei Eltern zutrifft: "Mütter stellen ihre Erwerbsarbeit, mehr als ihre Partner, zugunsten der Kinderbetreuung zurück, zum Teil vermutlich auch deswegen, weil sie durch die überwiegende Teilzeitarbeit einen geringeren Anteil am Haushaltseinkommen haben und ihr Einkommen eher verzichtbar ist als das der Partner." Gleichzeitig ist die Beteiligung von Vätern an den Familienaufgaben während der Coronakrise gewachsen. Allerdings geht der BiB-Direktor Norbert Schneider davon aus, dass die Bereitschaft der Männer zur Haus- und Erziehungsarbeit wieder sinken werde, sobald sich die Lage normalisiert habe.
  • Die fortlaufenden Erhebungen des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung deuten darauf hin, dass die Arbeitszufriedenheit im Home-Office von Frauen und insbesondere Mütter in Vergleich zu Männern stärker gesunken ist. Der Erfahrungsbericht auf der Seite der Initiative PinkStinks veranschaulicht kurz und unterhaltsam eine solche Situation.
  • Die Daten der Infizierten und der Todesfälle deutet darauf hin, dass Männer einem höheren Risiko ausgesetzt sind, an Covid-19 zu versterben. Was sind die Gründe dafür? Liegt es an genetischen, biologischen Unterschieden oder an den unterschiedlichen Umweltfaktoren, denen Frauen und Männer ausgesetzt sind? Der Beitrag des CNN geht dieser Frage auf Grundlage der gemeldeten Daten nach (Englisch). Eine Aufbereitung der Erkrankungen und Todesfälle nach Geschlecht und nach Land bietet das Forschungsinstitut GlobalHealth 50/50 auf ihrer Webseite (Englisch).
  • Das Bundesministerium für Gesundheit hat Erkenntnisse zur Gesundheit von Frauen in der Covid-19-Pandemie zusammengefasst.
  • Ein besonderes gesundheitliches Risiko für Frauen stellt häusliche Gewalt dar. Kontaktbeschränkungen können das Risiko für Gewalt in der Partnerschaft erhöhen. Zwar konnte während der Lockdownphasen im Jahr 2020 in kriminalstatistischen Auswertungen kein eindeutiger Anstieg verzeichnet werden, jedoch ist die Dunkelziffer wahrscheinlich hoch, da fehlende Außenkontakte es schwer machen, Gewalt im Umfeld zu bemerken. Ein Hinweis auf die Zunahme häuslicher Gewalt bietet das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, welches eine Zunahme der Beratungskontakte verzeichnete. Eine Übersicht über Anlaufstellen und Notfallnummern bei Gewalt finden Sie auf den Seiten der Gleichstellungsstelle.
  • Der Deutsche Ärztinnenbund appelliert, Geschlechterunterschiede bei den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu erforschen.
  • Bei der Berichterstattung über die Corona-Pandemie lässt sich feststellen, dass unter Expert*innen, Wissenschaftler*innen und Ärzt*innen häufiger Männer befragt werden und zu Wort kommen (70% Männer, 30% Frauen). Zwei Studien zu dieser Frage sind hier zusammengefasst.