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15 Millionen für eine starke Region

Hochschule und Partner einigen sich auf Innovationskonzept

Der nächste Schritt für ein zukunftsfähiges Ostfriesland ist getan: Mit einem gemeinsamen Innovationskonzept wollen die ostfriesischen Gebietskörperschaften, die Hochschule Emden/Leer und die IHK für Ostfriesland und Papenburg die Weichen für einen erfolgreichen Strukturwandel in der Region stellen. Das Bündnis unter dem Namen „Innovatives Ostfriesland“ hat sich jetzt beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) um Fördermittel im Rahmen der Förderlinie „Wandel durch Innovation in der Region“ (kurz: WIR!) beworben. Rund 15 Millionen Euro könnten in diesem Zusammenhang in die Region fließen.

Das gemeinsame Innovationskonzept soll insbesondere den Mittelstand in Ostfriesland durch zukunftsfähige Konzepte stärken. Unter dem Motto „grün, smart und innovativ“ setzt die Region dabei bewusst auf vorhandene Stärken in den Bereichen Automation, Wasserstoff, Logistik und (Kultur)Tourismus. Gemeinsam mit führenden Unternehmen und Institutionen vor Ort sollen in den kommenden sechs Jahren Anlaufstellen und Kompetenzen geschaffen und praxisnahe Forschungsvorhaben in Ostfriesland umgesetzt werden. „Dieses Konzept, in dem wir die Stärken unserer Region aufgreifen und weiterentwickeln, wird zahlreiche neue Impulse in die regionale Wirtschaft bringen“, so Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer.

Das voraussichtliche Gesamtvolumen aller geplanten Projekte beläuft sich auf 22,6 Millionen Euro. Ein wesentlicher Teil dieser Summe - etwa 15 Millionen Euro - soll über den Förderantrag beim Bundesministerium finanziert werden. Die Hochschule wird bei einer Förderzusage das Management des Bündnisses aus derzeit 55 regionalen Partnern übernehmen.  

Bereits im September 2020 wurde das Bündnis mit seinem Grobkonzept vom BMBF als eine von 44 (aus über 140) Regionen in ganz Deutschland ausgewählt und wurde daher in den letzten neun Monaten dabei gefördert das nun vorliegende Innovationskonzept zu entwickeln und für die Hauptförderphase von sechs Jahren einzureichen. Von September 2020 bis Mai 2021 haben Hochschule und IHK in enger Zusammenarbeit mit den Landkreisen Aurich, Leer, Wittmund und der Stadt Emden sowie weiteren Partnern und Unternehmen innovative Konzepte und Projekte entwickelt. Diese zielen allesamt darauf ab, den Strukturwandel in Ostfriesland zu gestalten und neue Impulse für die Wirtschaft in der Region zu setzen.

Insgesamt haben sich 44 Regionen aus ganz Deutschland um die Fördermittel beworben. Das BMBF wird bis September rund 25 förderwürdige Antragsteller auswählen.

Weitere Informationen gibt es unter www.innovatives-ostfriesland.de.

 

 

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