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Frühe Sprachbildung im Fokus

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen zu Gast im FrühWerk

Rund 20 so genannte Sprach-Multiplikatorinnen aus Kindertagesstätten im Landkreis Emsland haben sich am Dienstag an der Hochschule Emden/Leer getroffen. Unter der Leitung der Fachberaterinnen Christina Zurfähr – Absolventin der Hochschule Emden/Leer – und Petra Holtkamp tauschten sich die Fachkräfte über ihre Arbeit in den jeweiligen Sprach-Kitas aus. Durch eine Förderung des Landes Niedersachsen ist es möglich, Kinder in diesen Einrichtungen gezielt in Bezug auf eine gute Sprachentwicklung zu unterstützen.

Neben dem internen Austausch standen an diesem Tag auch die Erkundung der kindheitspädagogischen Hochschullernwerkstatt „FrühWerk“ und Informationen über den Bachelorstudiengang „Kindheitspädagogik“ am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit auf dem Programm. Zudem gab Studiengangsleiterin Prof. Dr. Edita Jung einen fachlichen Impuls zur pädagogischen Begleitung von Kindern in ihrem letzten Jahr vor der Schule. Begleitet wurde das Treffen seitens der Hochschule außerdem von Annika Gels und Kristina Sabisch aus dem kindheitspädagogischen Team.

„Es wurden mehrere Themen aufgegriffen, die aktuell eine hohe pädagogische, bildungspolitische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit erfahren“, so Jung. Das Spektrum reiche von der Sprachbildung und -förderung, über die pädagogische Übergangsbegleitung in der frühen Kindheit bis hin zur Qualifizierung von Fachkräften für das pädagogische Feld. So konnten die Teilnehmenden beispielsweise im FrühWerk an verschiedenen Stationen selbst aktiv werden und erfahrungsbasiert fachliche Potenziale von Lernwerkstattarbeit im Bereich der Sprachbildung erkunden und diskutieren. Zugleich dienten diese Aktivitäten als Beispiel für die Lehr- und Lernarrangements in der Qualifizierung von angehenden Kindheitspädagoginnen und -pädagogen.

„Eine enge Vernetzung zwischen Praxis und Wissenschaft ist für die Weiterentwicklung des pädagogischen Systems unverzichtbar“, betonte Jung. Sie hob hervor, dass dieser Austausch einen wertvollen, wechselseitigen Transfer von Wissen und Erfahrungen ermögliche: Während die Praxis durch wissenschaftliche Erkenntnisse gestärkt werde, gewinne die Lehre durch alltagsnahe Fragestellungen und aktuelle Herausforderungen an Praxisnähe und Qualität.

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