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Mit Engagement im Kleinen für das große Ganze

Das Interesse an nachhaltigen Themen verbindet sie (v.l.): Anna Gerritzen, Koordinatorin für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung, Michel Grüther, Esther Kirch Emma Ostermann, Leilan Sedoun und Prof. Dr. Maren Grautmann, Vizepräsidentin für Kommunikation, Internationales, Vielfalt und globale Verantwortung.

Hochschule vergibt Interdisziplinäre Nachhaltigkeitszertifikate

Ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit ist Studierenden an der Hochschule Emden/Leer jetzt im feierlichen Rahmen bestätigt worden: Prof. Dr. Maren Grautmann übergab erstmals in ihrer Funktion als neue Vizepräsidentin für Kommunikation, Internationales, Vielfalt und globale Verantwortung die offiziellen Nachhaltigkeitszertifikate der Hochschule an die Teilnehmenden.

Das Interdisziplinäre Nachhaltigkeitszertifikat wird seit acht Jahren an der Hochschule vergeben. Es bietet Studierenden die Möglichkeit, Kompetenzen in den zunehmend beachteten Bereichen Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung aufzubauen und dabei den persönlichen Horizont zu erweitern – auch über das eigene Studienfach hinaus. „Es macht Spaß, diese Entwicklung ein Stück weit zu begleiten und junge Menschen für diese drängenden Zukunftsthemen zu begeistern“, so Anna Gerritzen, die das Zertifikat als Koordinatorin für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung an der Hochschule zusammen mit Prof. Dr. Michael Schlaak ins Leben gerufen hat.

So war es auch bei Esther Kirch. Die 28-Jährige studiert in Emden Business Management und engagierte sich unter anderem als Umweltbotschafterin in Schulen, indem sie Schülerinnen und Schüler dabei unterstützte, kleine Nachhaltigkeits-Projekte vor Ort umzusetzen. Ihre Fairtrade-Hochschule Emden/Leer vertrat sie außerdem bei der „Fairen Brückstraße“ in der Emder Innenstadt. „Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse war der Gedanke des großen Ganzen, also beispielsweise die Frage danach, wie es mit Nachhaltigkeit in anderen Ländern aussieht, und wie wir gemeinsam einen Kompromiss finden“, so die Studentin. „So etwas trägt man mit sich, auch nach dem Studium, das ist großartig“, betonte Vizepräsidentin Maren Grautmann die – somit ebenfalls nachhaltige – Bedeutung des Zertifikatskurses. 

Ähnliche Gedanken entwickelten auch die weiteren Teilnehmenden fanden unterschiedliche Wege, aktiv zu werden. So engagierte sich Leilan Sedoun in der UNICEF-Hochschulgruppe, während Emma Ostermann und Elli Gastell verschiedene Aktionen im studentischen N-Team umsetzten. „Ich fand es vor allem spannend, zu erkennen, wie vielschichtig das Thema ist, und dass es auch im ökonomischen und sozialen Bereich eine Rolle spielt“, so Ostermann. Michel Grüther brachte sein Interesse sogar in das Thema seine Masterarbeit im Studiengang Maschinenbau ein und wurde dafür mit dem Emder Nachhaltigkeitspreis 2024 ausgezeichnet. Er war und ist zudem in das Projekt Low Carbon Sea eingebunden, in dem ein emissionsarmer Frachtsegler für die Versorgung der Bevölkerung auf den Marshallinseln realisiert wurde. Mit nachhaltigem Schiffbau befasste sich außerdem Aaron Beermann am Maritimen Campus in Leer, in dem er unter anderem mit weiteren Studierenden ein Waterbike konstruierte.

Informationen zum Nachhaltigkeitszertifikat gibt es unter https://t1p.de/7anly

Mit Engagement im Kleinen für das große Ganze

Das Interesse an nachhaltigen Themen verbindet sie (v.l.): Anna Gerritzen, Koordinatorin für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung, Michel Grüther, Esther Kirch Emma Ostermann, Leilan Sedoun und Prof. Dr. Maren Grautmann, Vizepräsidentin für Kommunikation, Internationales, Vielfalt und globale Verantwortung.

Hochschule vergibt Interdisziplinäre Nachhaltigkeitszertifikate

Ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit ist Studierenden an der Hochschule Emden/Leer jetzt im feierlichen Rahmen bestätigt worden: Prof. Dr. Maren Grautmann übergab erstmals in ihrer Funktion als neue Vizepräsidentin für Kommunikation, Internationales, Vielfalt und globale Verantwortung die offiziellen Nachhaltigkeitszertifikate der Hochschule an die Teilnehmenden.

Das Interdisziplinäre Nachhaltigkeitszertifikat wird seit acht Jahren an der Hochschule vergeben. Es bietet Studierenden die Möglichkeit, Kompetenzen in den zunehmend beachteten Bereichen Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung aufzubauen und dabei den persönlichen Horizont zu erweitern – auch über das eigene Studienfach hinaus. „Es macht Spaß, diese Entwicklung ein Stück weit zu begleiten und junge Menschen für diese drängenden Zukunftsthemen zu begeistern“, so Anna Gerritzen, die das Zertifikat als Koordinatorin für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung an der Hochschule zusammen mit Prof. Dr. Michael Schlaak ins Leben gerufen hat.

So war es auch bei Esther Kirch. Die 28-Jährige studiert in Emden Business Management und engagierte sich unter anderem als Umweltbotschafterin in Schulen, indem sie Schülerinnen und Schüler dabei unterstützte, kleine Nachhaltigkeits-Projekte vor Ort umzusetzen. Ihre Fairtrade-Hochschule Emden/Leer vertrat sie außerdem bei der „Fairen Brückstraße“ in der Emder Innenstadt. „Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse war der Gedanke des großen Ganzen, also beispielsweise die Frage danach, wie es mit Nachhaltigkeit in anderen Ländern aussieht, und wie wir gemeinsam einen Kompromiss finden“, so die Studentin. „So etwas trägt man mit sich, auch nach dem Studium, das ist großartig“, betonte Vizepräsidentin Maren Grautmann die – somit ebenfalls nachhaltige – Bedeutung des Zertifikatskurses. 

Ähnliche Gedanken entwickelten auch die weiteren Teilnehmenden fanden unterschiedliche Wege, aktiv zu werden. So engagierte sich Leilan Sedoun in der UNICEF-Hochschulgruppe, während Emma Ostermann und Elli Gastell verschiedene Aktionen im studentischen N-Team umsetzten. „Ich fand es vor allem spannend, zu erkennen, wie vielschichtig das Thema ist, und dass es auch im ökonomischen und sozialen Bereich eine Rolle spielt“, so Ostermann. Michel Grüther brachte sein Interesse sogar in das Thema seine Masterarbeit im Studiengang Maschinenbau ein und wurde dafür mit dem Emder Nachhaltigkeitspreis 2024 ausgezeichnet. Er war und ist zudem in das Projekt Low Carbon Sea eingebunden, in dem ein emissionsarmer Frachtsegler für die Versorgung der Bevölkerung auf den Marshallinseln realisiert wurde. Mit nachhaltigem Schiffbau befasste sich außerdem Aaron Beermann am Maritimen Campus in Leer, in dem er unter anderem mit weiteren Studierenden ein Waterbike konstruierte.

Informationen zum Nachhaltigkeitszertifikat gibt es unter https://t1p.de/7anly