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Lichtkunst mitten in der Stadt erleben

Hochschule zu Gast in der Kunsthalle Emden: Gespräch und Lichtfestival

Für einen Lichtblick in der dunklen Jahreszeit sorgen im Februar zwei Veranstaltungen der Hochschule Emden/Leer in und an der Kunsthalle Emden: In der ersten Februarwoche geben der Lichtkünstler Michael Batz und Studierende der Hochschule faszinierende Einblicke in das Spiel mit Licht und Schatten – mitten in der Stadt. 

Am monatlichen Kunstabend der Kunsthalle Emden am Dienstag, 3. Februar findet ab 19 Uhr im Atrium ein Gesprächsabend der Hochschule mit Michael Batz ein. Zum künstlerischen Repertoire des Wahl-Hamburgers gehören unter anderem die Beleuchtung der Speicherstadt, des Hamburger Hafens im Rahmen der Veranstaltung „Blue Port“ oder des Berliner Reichstags zur Fußball WM 2006. In Emden wird er Einblicke in seine Arbeit geben und über Lichtkunst im urbanen Raum sprechen. Die Moderation übernimmt Birte Engelberts, Leiterin des Präsidialbüros an der Hochschule Emden/Leer. 

Das Thema des Gesprächsabends aufgreifend, laden Studierende der Hochschule am darauffolgenden Wochenende zu einem kleinen Lichtkunst-Festival in und vor der Kunsthalle ein. Am 6., 7. und 8. Februar sind verschiedene Installationen geplant, die zum Teil interaktiv gestaltet sind. So können Besucherinnen und Besucher im Außenbereich mit farbigen Schatten und Projektionen interagieren und sich selbst zum Selfie-tauglichen Kunstwerk machen. Im Eingangsbereich der Kunsthalle sind ebenfalls verschiedene Licht-Installationen geplant. 

Vorbereitet wurden die Projekte in einer interdisziplinären Vorlesungsveranstaltung von Prof. Dr. Thomas Lemke. Er hat in der Vergangenheit bereits mit Michael Batz gearbeitet und diesen für die Veranstaltung in Emden gewinnen können. Um den Studierenden, die zum Großteil aus dem Studiengang Medientechnik, aber auch aus dem Fachbereich Wirtschaft kommen, einen Eindruck von Lichtkunst im öffentlichen Raum zu vermitteln, gab es im vergangenen Jahr eine Exkursion zum Lichterfestival „Glow“ in Eindhoven. „Das war wirklich beeindruckend und hat die Beteiligten wahnsinnig inspiriert“, so Lemke. Wichtig war ihm neben der technischen Auseinandersetzung auch die Beschäftigung der Studierenden mit dem Gesamtkonzept – „quasi von der Idee zur Show“, so Lemke. Unterstützt werden die Studierenden bei der Umsetzung von ihrem Professor und zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern aus der Medientechnik.

Der Eintritt zum Gespräch am Kunstabend der Kunsthalle am 3. Februar um 19 Uhr ist frei. Ab 17 Uhr können Interessierte kostenlos die aktuelle Ausstellung mit Werken von Armin Müller-Stahl besuchen. Das Lichtkunst-Festival der Studierenden findet am 6., 7., und 8. Februar abends zwischen 18 und 21 Uhr statt. 

Der lange Kunstabend der Kunsthalle findet an jedem ersten Dienstag eines Monats statt. Dank der Förderung der Aloys Wobben Stiftung sind an diesem Tag der Eintritt von 17 bis 21 Uhr und der Besuch der Kunstabend-Veranstaltungen kostenlos. Die Kunstabend-Führung ist an diesem Termin bereits restlos ausgebucht.