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Austausch unter drei Ländern

Studierende aus Spanien und Frankreich zu Gast in der Abteilung Maschinenbau

Internationaler Austausch auf allen Ebenen: Im Februar gab es innerhalb der Abteilung Maschinenbau an der Hochschule Emden/Leer ein spannendes Kennelernen und intensiven Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden aus Deutschland, Spanien und Frankreich.

20 Studierende der Université de Lille (Frankreich) und der Universidad de Jaén (Spanien) waren im Rahmen des ERASMUS Blended Intensive Programs (BIP) zu Gast in der Abteilung Maschinenbau der Hochschule Emden/Leer. Gemeinsam mit Studierenden aus Emden wurde eine Woche lang in internationalen Teams zum Thema „Design for Manufacturing: Additive and Laser Technologies“ gearbeitet. 

Im Laufe der Woche entstanden viele unterschiedliche Produkte, von denen Prototypen sowohl durch Laserschneiden als auch durch additive Fertigung in den Laboren der Hochschule gefertigt wurden. Am Ende hatten alle Gruppen ihre selbst entwickelten Bauteile in der Hand. Neben dem fachlichen, ingenieurwissenschaftlichen Austausch standen auch weitere spannende Punkte auf dem Programm. Hierzu gehörten ein Besuch der Meyer Werft in Papenburg oder Planspiele zum Thema Kommunikation. Ausreichend Zeit blieb darüber hinaus zum ungezwungenen kulturellen Austausch zwischen allen Teilnehmenden, etwa beim gemeinsamen Bowling.

Zur gleichen Zeit ging es wiederum für zehn Studierende der Abteilung Maschinenbau im Rahmen des BIP nach Lille. Gemeinsam mit Studierenden der Partnerhochschule und der Vilnius Technical University (Litauen) wurde eine Woche lang in internationalen Teams an Bauteilen für die Herstellung mittels Metallfeinguss gearbeitet. 

Neben dem fachlichen Austausch standen auch weitere spannende Punkte auf dem Programm. Ein Highlight war ein Ausflug an die Küste, von der aus England zum Greifen nah erschien. Bei der Besichtigung des Pumpenherstelles KSB in Lille konnten alle Studierenden erleben, wie deutsch-französische Zusammenarbeit in der Praxis gelebt wird. Beim anschließenden Abendprogramm bot sich auch hier die Gelegenheit zum Austausch und Kenenlernen.

Aus Sicht von Prof. Esther Held und Dr. Thomas Ebel, die den Austausch organisiert hatten, war es eine rundum gelungene Woche, die es den teilnehmenden Studierenden ermöglichte, erste internationale Erfahrungen zu sammeln, Bekanntschaften über Emden hinaus zu schließen, die eigenen Fachkompetenzen zu erweitern und ganz einfach einmal über den eigenen Tellerrand zu schauen. „Es macht Freude, zu sehen, wie junge Studierende aus den unterschiedlichen Regionen Europas mit viel Engagement erfolgreich zusammenarbeiten”, so Held. 

Der Austausch im Rahmen des BIP, co-finanziert durch das ERASMUS-Programm, fand bereits zum sechsten Mal in Kooperation mit der Université de Lille statt. Studierende der Partnerhochschule im spanischen Jaén wsrn hingegen zum ersten Mal im Rahmen eines BIPs zu Gast in Emden. „Wir freuen uns sehr, diese Kooperationen auch in den kommenden Jahren fortzusetzen und weiterzuentwickeln, um so auch in der Zukunft noch mehr Studierenden diese tollen Erfahrungen zu ermöglichen", betonte Prof. Dr. Esther Held.