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Facetten der Sozialen Arbeit und Gesundheit am Campus vertieft

Fachbereich veranstaltete Blockwoche zum Semesterende

 

Der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit hat mit seinen Studierenden eine aktive Blockwoche gestaltet. Dabei erhalten die Beteiligten regelmäßig die Möglichkeit, abseits des laufenden Semesters intensive Erfahrungen zu speziellen Themenbereichen zu sammeln.

So wurde der Campuswagen neben der Mensa von Studierenden der Sozialen Arbeit im Rahmen des Seminars „Campuswagen-Reset“ bei Prof. Dr. Carsten Müller renoviert. Zugleich entwickeln die Studierenden neue Nutzungsideen. Der Campuswagen entstand vor 15 Jahren aus dem Beteiligungsprozess „Planning for Real“ an der Hochschule Emden/Leer. „Der damalige Wunsch war, dass Studierende einen selbstverwalteten Freiraum bekommen“, so Müller. Seither wird der Wagen vielfältig genutzt, etwa für Konzerte, Tauschbörsen, Lesungen, Grammophonabende, Silent-Partys, Kinderfreizeiten, Grillabende und vieles mehr. Auch im Emder Stadtgebiet war der Campuswagen bereits unterwegs, beispielsweise bei Stadtteilfesten und Sportveranstaltungen. Buchungen sind per Mail an campuswagen(at)hs-emden-leer.de möglich.

Bei Prof. Dr. Fatma Herrmann entstand unter dem Motto „Windbeflügelt“ eine temporäre Kunstinstallation. „Emden ist vom Wind geprägt: von der Blütezeit als Hafenstadt mit Segelschiffen über historische Bockwindmühlen bis zu den heutigen Windparks“, erläutert die Professorin den Hintergrund der Aktion. Drei Tage lang entwickelten Studierende des Fachbereichs gemeinsam mit ihr und der Künstlerin Lisa Mayerhofer aus Bayern im Blockseminar eine Istallation aus Holz, Gips und Jute. Entstanden sind sechs großdimensionierte, fragile Skulpturen auf dem Campus, die als Segel erscheinen und eine gemeinsame Regatta bilden. Geplante Dauer der Installation ist drei Wochen.

Im Seminar „Leib- und Bewegungserfahrung als Basis personaler Kompetenzen“ stand der so genannte Inner Development Guide im Mittelpunkt. Ausgehend von den 25 Zukunftskompetenzen, die für die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen als besonders relevant gelten, wurden zentrale Spannungsfelder leiblich und bewegungsbezogen erfahrbar gemacht. Wie Prof. Dr. Lemmer Schmid erklärte, wurden dabei Leistungsorientierung der Fehlerfreundlichkeit, Selbstfürsorge dem Teamgeist oder auch Achtsamkeit eher verspielten Kreativitätsprozessen entgegengesetzt. Die Studierenden bewegten sich dafür beispielsweise zum Thema „Innenschau vs. Weitblick“ geführt mit verbundenen Augen von der Hochschule am Kanal entlang bis hoch auf den Friesenhügel. Am letzten Seminartag wurde von der Abteilung health & sports  die Hochschulkanus ausgeliehen, um einen Teil der persönlichen Abschlussreflexion auf dem Wasser zu beginnen.

Das Themenspektrum der Blockwoche umfasste noch viele weitere Bereiche: von globalen Gesellschaftsperspektiven, Sozialer Arbeit in der Natur und Musiktherapie über Gebärdensprache und Musiktherapie bis hin zu einem Fallseminar und Systemischer Supervision. 

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