Zum Hauptinhalt springen

Forschungsprojekte im Fachbereich Technik

Aktuelle Projekte

Aufgrund gestiegener Energiebezugspreise sowie teils massiv gesunkener Investitionskosten von dezentralen Speichersystemen und Erzeugern wie Photovoltaik (PV) und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), können elektrische Stromspeicher mittlerweile bei richtiger Dimensionierung eine attraktive Möglichkeit zur Reduktion von Energiekosten darstellen. Allgemeines Ziel der Projektpartner ist daher die Erstellung einer VDI-Richtlinienreihe und eines Auslegungstools zur sinnvollen Planung und Integration von Energiespeichern in Gebäudeenergiesysteme.

Forschung im Rahmen von „WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen“

Mittelgeber: BMWi

Laufzeit: 07/2020 - 06/2022

Projektvolumen: ca. 649.000 €

Verbundpartner sind das Forschungszentrum Jülich GmbH, der Verein Deutscher Ingenieure e.V., der Bundesverband Energiespeicher e.V und die Firma Denersol

HyTec - European HyperLoop Technology Center

Die Hochschule Emden/Leer und die Universität Oldenburg können ihre Pläne zum Aufbau eines Forschungs- und Technologiezentrums für die Weiterentwicklung ihres „HyperPodX“-Projektes in die Tat umsetzen. Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) hat jetzt die Zusage für eine Anschubfinanzierung in Höhe von 290.000 Euro erteilt.

Diese Förderung wird zur Einrichtung einer Stelle genutzt, die in den kommenden drei Jahren den Aufbau eines europäischen Forschungsverbunds und die Einreichung eines EU-Antrags koordinieren wird. Dadurch soll das europaweit bereits vorhandene Wissen zur Hyperloop-Technologie gebündelt und zudem geprüft werden, ob eine Reaktivierung der ehemaligen Transrapidstrecke im emsländischen Lathen eine mögliche Option wäre. Mit der Initiierung des so genannten „European HyperLoop Technology Center“ (EUHyTec) könne man bundes- und europaweit eine Spitzenposition einnehmen, so Prof. Dr. Walter Neu, der das HyperPodX-Projekt seitens der Hochschule gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Thomas Schüning betreut.

Viele Kontakte zu europäischen Partnern – Instituten und Unternehmen – bestehen bereits durch die Unterstützung der Hyperloop-Wettbewerbe in den vergangenen Jahren. Zum neuen Netzwerk gehören bereits das DLR Institut für Verkehrssystemtechnik (Braunschweig), Rosen Technology and Research (Lingen), die HAVO Neuenhauser Gruppe, das DLR-Institut für Verkehrsforschung (Berlin), die Bernhard Krone Holding (Werlte), Siemens (Bremen) und die Firma INTIS, Betreiber der Teststrecke in Lathen. Die Koordinatoren werden ihr Netzwerk nun vergrößern. Die Samtgemeinde Lathen, der Landkreis Emsland und das Land Niedersachsen unterstützen das Vorhaben auf politischer Ebene.

Auftraggeber
Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) Niedersachsen

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik

Laufzeit
2018 - 2022

Gesamtprojektvolumen
290.000,- €

Mehr zum Projekt erfahren

H2Watt: Entwicklung eines grenzübergreifenden Technologie-Clusters für den Aufbau von Real-Laboren zur Entwicklung von Kompetenzen, Verfahren und Systemen zur effizienten Produktion, Speicherung, Nutzung und zum Transport von Wasserstoff im Wattenmeer

Der Einsatz von Wasserstoff (H2) gilt als maßgeblicher Baustein bei der Gestaltung der Energiewende. Insbesondere im Norden der Niederlande und Deutschland, wo zunehmend erneuerbare Energie erzeugt wird, gewinnt die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger eine wachsende Bedeutung.
Zielsetzung des Projekts H2Watt ist, die Wirtschaft beiderseits der Grenze sektorenübergreifend für die neuen Anforderungen und Potenziale, die sich durch die Einführung von Wasserstoff ergeben, vorzubereiten.
Darüber hinaus wird die technologische Entwicklung sowie der Wissenstransfer im Bereich Wasserstoff- Wirtschaft vorangetrieben.
Die Umsetzung der Innovationsprojekte erfolgt schwerpunktmäßig auf den Inseln Borkum und Ameland. Durch die natürlichen Gegebenheiten bestehen im Wattenmeer optimale Bedingungen für die Produktion von „grünem“ Wasserstoff, z.B. mit Hilfe von Windkraft- und Solaranlagen sowie Wellen- und Gezeitenkraftwerken. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine autarke Betrachtung des Versorgungssystems erfolgen kann.

Auftraggeber
INTERREG V A

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Naturwissenschaftliche Technik

Laufzeit
2019 - 2021

Gesamtprojektvolumen
151.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 2.266.000,- €)

Mehr zum Projekt erfahren

Mehr zum Verbundprojekt erfahren

Zukunftslabor Produktion im Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN)

Kurzbeschreibung:

Ziel des Verbundvorhabens „Zukunftslabor Produktion“ ist die Untersuchung durchgängiger digitaler Prozessketten, welche die Vernetzung von Systemen in der Produktion, die Modellierung von Produktionsprozessen sowie innovative Ansätze zur Optimierung von Arbeitsvorgängen umfasst. Die möglichen ökonomischen, organisationalen und qualitativen Vorteile digitaler Prozessketten werden im Zukunftslabor am Beispiel des Aluminiumdruckgussvefahrens untersucht. Dabei wird eine Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Fertigungsverfahren angestrebt.

Weitere Verbundpartner:
Universität Hannover, Leuphana Universität Lüneburg, Technische Universtät Braunschweig, OFFIS Institut für Informatik

Auftraggeber:
Volkswagenstiftung und Land Niedersachsen - Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer:
Fachbereich Technik - Abt. Elektrotechnik und Informatik

Laufzeit
10/2019 - 09/2024

Projektvolumen:
Das Projektvolumen des Verbundes beträgt ca. 3.700.000,- €
Der Anteil der Hochschule Emden/Leer beträgt ca. 440.000,- €

Mehr Informationen zum Verbundvorhaben:
https://www.zdin.de/zukunftslabore/produktion

 

Zukunftslabor Energie (ZLE) im Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN)

Kurzbeschreibung:

Das Ziel des Verbundvorhabens „Zukunftslabor Energie“ ist die Untersuchung von Herausforderungen und Wechselwirkungen in hochintegrierten Quartiers-IKT- und -Energiesystemen. Darüber hinaus liegt der Fokus auf der parallelen Entwicklung einer Plattform für Vernetzung und Wissenstransfer zwischen Forschern und Anwendern mit Ergebnissen dieses und perspektivisch weiterer innovativer Forschungsergebnisse aus dem Bereich digitalisierter Energiesysteme.

Weitere Verbundpartner:
Universität Oldenburg, OFFIS Institut für Informatik, DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme, Leibniz
Universität Hannover, Technische Universität Braunschweig, Ostfalia Hochschule

Auftraggeber:
Volkswagenstiftung und Land Niedersachsen - Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer:
Fachbereich Technik - Abt. Elektrotechnik und Informatik

Laufzeit
10/2019 - 09/2024


Projektvolumen:
Das Projektvolumen des Verbundes beträgt ca. 3.700.000,- €
Der Anteil der Hochschule Emden/Leer beträgt ca. 440.000,- €

Mehr Informationen zum Verbundvorhaben:
https://www.zdin.de/zukunftslabore/energie

Aufbau eines offenen Verteilnetz-Leitsystems mit Standard-Industriekomponenten für Netze mit hohem Anteil Erneuerbarer Energien

Kurzbeschreibung:
Im Rahmen des Forschungsvorhabens ofVerte LeitStand soll ein Leitsystem für Stromverteilnetze mit hohem Anteil Erneuerbarer Energien entwickelt und aufgebaut werden. Dafür soll auf Standard-Industriekomponenten zurückgegriffen werden. Das System soll so ausgelegt und aufgebaut werden, dass es mit Blick auf die Funktionen, die für ein künftiges Verteilnetzleitsystem erforderlich sind, universal und zukunftsfähig eingesetzt werden kann.
 

Auftraggeber:
BMBF

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Elektrotechnik und Informatik

Laufzeit
12/2019 - 11/2022

Projektvolumen:
ca. 1.180.000,- €


Mehr Informationen zum Verbundvorhaben:
Verbund- und Unternehmenspartner sind die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sowie die EWE NETZ GmbH.

ReziProK - Verbundvorhaben: KOSEL - Kreislaufgerechter Open-Source-Baukasten für elektrisch angetriebene Poolfahrzeuge - TP 8: Kreislaufgerechte Antriebseinheit

Der Automobilbau ist entlang der internationalen Wertschöpfungskette äußerst energie- und ressourcenintensiv. Eine längere Lebensdauer von PKW ist daher von großem ökologischem und volkswirtschaftlichem Vorteil. Die innovative Lösung des kreislaufgerechten Open-Source-Baukastens für elektrisch angetriebene Pool-Fahrzeuge des Projekts "KOSEL" trägt durch Remanufacturing und Wiederverwendung deutlich zur Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft bei.

Auftraggeber
BMBF

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Maschinenbau

Laufzeit
2018 - 2020

Gesamtprojektvolumen
160.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 1.781.000,- €

Mehr zum Projekt erfahren (PDF-Datei)

Mehr zum Verbundprojekt erfahren

Oleo-Polymers based on fats and fatty acids | BioÖkonomie - Grüne Chemie

Im Projekt “Bio-Ökonomie – Grüne Chemie” liegt der Fokus auf neuen Themen, die sich aus dem Projekt „BioÖkonomie im Non Food-Sektor“ ergaben. Außerdem werden Ergebnisse aus dem BioÖkonomie-Non Food-Projekt weiter entwickelt und optimiert.

Inzwischen sind einige Materialmischungen so gut erforscht und getestet, dass Produkte mit spezifischen Eigenschaften ganz konkret entsprechend der Vorgaben aus der Wirtschaft oder einzelner KMU produziert werden können. Im Projekt wird eine strukturierte Untersuchung durchgeführt, in der die gesamte Wertschöpfungskette hinsichtlich der Frage betrachtet wird, wie Materialströme in der Grenzregion effizienter zu nutzen sind. Entwickelt werden auch Anwendungen, die sehr hoch in der sogenannten Wertschöpfungspyramide grüner Rohstoffe stehen. Biobasierte Dämmstoffe und ihre Verwendung sollen mithilfe einer mobilen Ausstellung in der Öffentlichkeit besser präsentiert werden.

Um das Fachwissen in der Region generell fest zu verankern wird die Zielgruppe des Weiterbildungsprogramms erweitert, außerdem werden die Themen vertieft. Neue Themen sind „Inhaltstoffe – Grüne Chemie“ sowie „Produkte aus Paludikulturen“. KMU können sich mit innovativen Ideen am Projekt beteiligen und werden von Experten beraten und begleitet.

Die grenzübergreifende Zusammenarbeit in den etablierten Netzwerken wird fortgesetzt und ausgeweitet hinsichtlich neuer Themen und Zielgruppen. Dies wird durch den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Netzwerken und Projekten erreicht. Außerdem soll Anschluss zu regionalen Wirtschaftsförder-Initiativen und zur Industrie gesucht werden.

Auftraggeber
INTERREG V A

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Naturwissenschaftliche Technik

Laufzeit
2019 - 2021

Gesamtprojektvolumen
120.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 6.668.000,- €)

Mehhr zum Projekt erfahren

Mehr zum Verbundprojekt erfahren

SMART-RLT - Selbstlernende energieeffiziente Regelung komplexer raumlufttechnischer Geräte

Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Firma Hansa KlimaSysteme durchgeführt. In diesem Projekt wird ein modellprädiktiver Steuerungsansatz verwendet, um einen Controller für ein komplexes Lüftungsgerät zu entwerfen, das in einer Schwimmhalle in Ramsloh installiert wird. Die Steuerung verwendet ein dynamisches Modell des Systems, das basierend auf vergangenen Daten erstellt wird und den effizientesten Betriebsmodus der Einheit anhand der zukünftig prognostizierten Daten ermittelt, wie z. B. der Wetterbedingungen und der Anzahl der Insassen.

Auftraggeber
DBU

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Institut für Umwelttechnik (EUTEC)

Laufzeit
2017 - 2019

Fördersumme
145.000,- €

Mehr erfahren

Steigerung der Prozessstabilität und Kinetik bei der anaeroben Vergärung von Bioabfall durch gezielte Stimulation des direkten Interspezies-Elektronentransfers zwischen syntrophen Mikroorganismen

Das Projekt beabsichtigt anwendbare Erkenntnisse über die Zusammenhänge der syntrophen mikrobiellen Gemeinschaft und dessen Funktion in mesophilen und thermophilen Biogasreaktoren mit Hilfe moderner molekularbiologischer und mikrobiologischer Methoden zu generieren, um letztendlich eine höhere Prozessstabilität und Effizienz zu ermöglichen. Zentrale Ziele sind die Identifizierung neuer Organismen, die an direkten Interspezies-Elektronentransfer (DIET) beteiligt sind und das Verständnis der zugrundeliegenden genetischen Mechanismen. Der Schwerpunkt liegt auf Bioabfall vergärende Anlagen, die sich wesentlich von mesophilen UASB Reaktoren durch Konstruktion, Betriebsweise, Temperatur und Substratzusammensetzung unterscheiden.
In dem Projekt wird DIET erstmals in thermophilen aber auch in mesophilen Systemen Gegenstand der Forschung sein. Ein weiteres Ziel ist die Identifizierung neuer Substrate, die von den syntrophen Konsortien während DIET umgesetzt werden können. Hier wird der Fokus auf syntrophe Propionat- und Butyratoxidierer liegen, die für den anaeroben Abbau von organischem Material eine Schlüsselrolle spielen.

Auftraggeber
DFG

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Institut für Umwelttechnik (EUTEC)

Laufzeit
2017 - 2020

Fördersumme
317.000,- €

Mehr erfahren

CHARMING - European Training Network for Chemical Engineering Immersive Learning

The chemical industry in Europe faces stiff competition as it fights to strengthen its position in the global market place. Europe’s greatest asset is its human capital, but the people working in such a technology-based environment, with the rise of the “smart factories” of Industry 4.0, need to be very well qualified. The situation of yesteryear, where a person could be trained to carry out a job for the whole of his/her career has long since gone; now the situation is one of developing skills and competencies, but then being able to adapt, re-learn and be able to cross sectors and disciplines in a world of work that is dynamic and subject to constant change.
Continuous professional development, the stimulation of creative thinking and the motivation of youngsters for science & technology are high on the EU’s agenda. Recent developments in immersive learning technologies are providing exciting new tools for teaching and training programmes, yet they remain underutilised in science & technology education, and nowhere is this more true than in the field of chemistry and chemical engineering. CHARMING, the European Training Network for Chemical Engineering Immersive Learning, takes on this challenge by developing learning strategies, content and prototypes for the application of games and virtual/augmented reality for motivating, teaching and training children, students and employees in chemistry, chemical engineering and chemical operations. The inter-sectorial and interdisciplinary CHARMING ETN consists of leading universities and industry participants and trains 15 ESRs in the areas of innovative chemical engineering, instructional psychology & pedagogy and immersive technology. CHARMING’s success is based on integrating these three areas in order to provide Europe with its highly trained young experts who are ready to help motivating, training and integrating the next-generation human capital of the European chemical industry and beyond.

Auftraggeber
Horizon 2020

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Elektrotechnik und Informatik

Laufzeit
2018 - 2022

Gesamtprojektvolumen
191.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 4.060.000,- €)

Mehr zum Projekt erfahren

Mehr zum Verbundprojekt erfahren

Teilvorhaben: AR-Based-Training-Technology im Verbundprojekt HebAR: Augmented Reality gestütztes Lernen in der hochschulischen Hebammenausbildung

Für die Hebammen-Berufsausbildung ist neben dem Erwerb fachlicher Kompetenzen auch das Management geburtshilflicher Notfälle von zentraler Relevanz. Da Notfälle und Komplikationen selten vorkommen, können die erforderlichen Abläufe zumeist erst während der ersten Berufsjahre sicherer werden. Das Verbundprojekt HebAR entwickelt ein digitales Lehr-/Lernkonzept, das die Lernziele des Notfallmanagements adäquat unterstützt. Dazu werden Augmented Reality (AR) Trainingssimulationen entwickelt, die unterschiedliche Themen wie etwa die Reanimation eines Neugeborenen behandeln. Diese notfallbezogenen Trainingsszenarien können auch für berufstätige Hebammen sowie WiedereinsteigerInnen im Sinne des kontinuierlichen Lernens Verwendung finden.

Auftraggeber
BMBF

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Elektrotechnik und Informatik

Laufzeit
2019 - 2022

Gesamtprojektvolumen
376.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 865.000,- €)

Mehr zum Verbundprojekt erfahren

Teilvorhaben: Virtuelle Trainingssysteme | DiViFaG | Verbundprojekt: Digitale und Virtuell unterstützte Fallarbeit in den Gesundheitsberufen - DiViFaG

Die Arbeit an konkreten Patientenfällen ist wichtiger Bestandteil der Ausbildung im Gesundheitsbereich. Das Projekt DiViFaG entwickelt für die Hochschulbildung im Gesundheitsbereich ein didaktisches Konzept, mit dem problemorientierte Fallarbeit durch digitale Medien unterstützt werden kann. Mithilfe von digitalen Technologien (z.B. der virtuellen Realität (VR)) werden circa zehn Fallszenarien, wie etwa die Kommunikation mit Patienten oder die Infusionsvorbereitung, in einer real empfundenen digitalen Umgebung simuliert. Studierende können an diesen Fallszenarien selbstbestimmt und ortsunabhängig kooperative und praktische Fähigkeiten trainieren. Diese digitale Art der Fallarbeit soll zudem die interprofessionelle Kooperation zwischen Medizin und Pflege unterstützen. Auch wird im Projekt untersucht, ob  sich virtuelle  Simulationen  als  kontrolliertes Prüfungsformat für Handlungswissen eignen.

Auftraggeber
BMBF

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Elektrotechnik und Informatik

Laufzeit
2020 - 2022

Gesamtprojektvolumen
387.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 1.737.000,- €)

Mehr zum Verbundprojekt erfahren

ViRDiPA - Virtual Reality basierte Digital Reusable Learning Objects in der Pflegeausbildung; Teilvorhaben: Trainings- und Autorenplattform für Virtuelle Trainings 

Das Verbundvorhaben ViRDiPA verfolgt das Gesamtziel, das pädagogische Bildungspersonal in Gesundheits- und Pflegeberufen durch ein Fortbildungsangebot praxisnah zu unterstützen und so auf lange Sicht die Qualität der Pflegeausbildung insgesamt zu verbessern. Über die zeitgemäße Lehr-/Lernform mit integrierter VR-Technologie soll die praxisnahe Aneignung von Fachwissen gefördert und die im täglichen Arbeitsprozess notwendigen Entscheidungen leichter getroffen werden können. Interaktive 3D-Simulationen werden als Bestandteil von Lernumgebungen in die Pflegeausbildung integriert. So erhalten Auszubildende an allen drei Lernorten der Pflegeausbildung erweiterte Übungsmöglichkeiten zum Erwerb von fachlichen Fertigkeiten, sodass der Theorie-Praxis-Transfer, die Lernortkooperation und damit die Qualität der Ausbildung insgesamt verbessert werden.

In einem ersten Schritt werden hierfür die medienpädagogischen Kompetenzen des schulischen und betrieblichen Bildungspersonals in den Blick genommen: Die Zielgruppe erlernt zunächst die mediendidaktischen, technischen und rechtlichen Grundlagen für den digitalen Medieneinsatz im Unterricht. In einem weiteren Schritt wird VR-Technologie in die übliche Vermittlung von Pflege-Fachinhalten über Lernaufgaben integriert und bereits vorhandene VR-Trainings im Unterricht als auch in der praktischen Ausbildung erprobt. Schließlich werden Lehrpersonen und Ausbilder*innen dazu befähigt, selbst Lernaufgaben mit VR-Technologien mittels eines Autorenwerkzeuges zu entwickeln und umzusetzen (sogenannte “Digital Reusable Learning Objects – DRLOs”).

Die erstellten DRLOs, das Autorenwerkzeug sowie das Schulungs- und Vermittlungskonzept für das Bildungspersonal stehen am Ende des Projektes als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung. Zusätzlich wird modellhaft ein “DRLO-Koffer” mit Materialien zur Herstellung von DRLOs einschließlich einer Anschaffungsliste veröffentlicht.

Auftraggeber
BMBF

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Elektrotechnik und Informatik

Laufzeit
2020 - 2023

Gesamtprojektvolumen
310.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 1.195.000,- €)

Mehr zum Verbundprojekt erfahren

OPhonLas - TP ILO - Wechselwirkung von NIR- & MIR-Laserstrahlung

Optimierung der Laserapplikation hinsichtlich minimaler thermischer Nebeneffekte bei gleichzeitig hochpräziser zeitlicher Synchronisation.

Auftraggeber
EFRE - MWK

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
ILO im Fachbereich Technik - Abt. Naturwissenschaftliche Technik

Laufzeit
2017 - 2020

Fördersumme
321.000,- €

Mehr erfahren

Flexibla - Flexibler Betrieb von Biogas- und Biomethan

Untersuchung des Potenzial zur Flexibilisierung, Entwicklung und Validierung eines Konzepts für Biogasanlagen zur bedarfsgerechten Stromerzeugung.

Aufgrund fossiler Rohstoffe und dem voranschreitenden Klimawandel setzt das deutsche Energiekonzept auf regenerative Energiequellen. Vor allem der starke Ausbau von Wind- und Sonnenenergie birgt jedoch große Schwierigkeiten bei der Abdeckung von Schwankungen in der Energieversorgung. Daher ist ein Ausgleich dieser Schwankungen durch grundlastfähige Techniken notwendig. Hier scheinen Ansätze einer intelligenten Steuerung im flexiblen Betrieb von Biogasanlagen sehr interessant.
Im Rahmen des Projektes „Flexibla – Flexibler Betrieb von Biogas- und Biomethananlagen zur Abdeckung der saisonalen Residuallast“ wird basierend auf einem Modell einer Biogasanlage sowie einem Vorhersagemodell für den Strombedarf ein intelligentes Fütterungssystem entwickelt. Das seit Juni 2017 begonnene Projekt wird an der Hochschule Emden/Leer in Kooperation mit dem Biogasanlagenbetreiber CornTec GmbH und den Stadtwerken Emden durchgeführt. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsens gefördert.
Ziel des Projektes ist es, mithilfe des Fütterungssystems eine Stromerzeugung zu gestatten, die möglichst genau den aktuellen Strombedarf deckt. Durch Vorhersage des Strombedarfes wird mittels eines Algorithmus die benötigte Menge an Biogas berechnet und daraus wiederum die zu fütternde Substratmenge und  zusammensetzung. Nach der Entwicklung des intelligenten Fütterungssystems (iFs) wird das iFs an einem Laborfermenter implementiert und auf Prozessstabilität überprüft. Um das Modell auch mit dem realitätsnahen Prozessbetrieb in einem industriellen Reaktor zu validieren, soll das iFs zusätzlich in einer Versuchsanlage der CornTec GmbH installiert und ebenfalls auf Richtigkeit des Algorithmus und Prozessstabilität getestet werden.
Die Projektergebnisse dienen der nachhaltigen Zukunftssicherung der Energiewirtschaft und steigern die Energie- und Ressourceneffizienz von Biogasanlagen. Des Weiteren wird der Einsatz von alternativen Substraten, wie Lebensmittelabfällen, untersucht, der die Monokultur von beispielsweise Mais verringern soll.

Auftraggeber
EFRE - MWK

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Institut für Umwelttechnik (EUTEC)

Laufzeit
2017 - 2020

Kooperationspartner: CornTec GmbH, Stadtwerke Emden GmbH

Fördersumme
259.000,- €

Mehr erfahren

XUV-PUMA

Thema ist die Charakterisierung der Zeitstruktur der ultrakurzen Pulse des XUV-FEL FLASH, die für viele Experimente essentiell ist. Basierend auf der Idee eines "Plasmaschalters" wird eine neue Methode entwickelt und ein Instrument aufgebaut, welches der gesamten Nutzerschaft des FLASH zur Verfügung stehen soll.

Auftraggeber
BMBF

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - AG Lasermikrotechnik / Ultrakurzzeitoptik

Laufzeit
2016 - 2019

Fördersumme
435.000,- €

Mehr erfahren

Agentenbasierte Automatisierung dezentaler Energieversorgungssysteme

Im Zuge sich ändernder Rahmenbedingungen für die Energieerzeugung und der Zunahme dezentraler Energiesysteme wie Photovoltaik-, Windkraft- und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ergeben sich neue Herausforderungen an die Steuerung und Regelung von Energieerzeugungsanlagen, um ein sicheres und nachhaltiges Energiesystem zu entwickeln.
Das Energiesystem der Zukunft wird aus einer Vielzahl von autonomen Teilsystemen bestehen, die eine Koordination erfordern, um auch zukünftig eine sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche Energieversorgung zu gewährleisten(§1 EnWG).
Agenten und Agentensysteme sind eine Möglichkeit, um die Herausforderungen der zukünftigen Energieversorgung im Bereich Automatisierungstechnik zu lösen.
Ein Agent ist dabei ein System aus Hard- und Software, welches in eine Umgebung eingebettet ist, aber trotzdem in dieser autonom agieren kann und zusätzlich kommunikative und kooperative Fähigkeiten besitzt.

Auftraggeber
Ministerium für Wissenschaft und Kultur aus Mittel den Niedersächsischen Vorab

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Elektrotechnik und Informatik

Laufzeit
2018 - 2020

Gesamtprojektvolumen
240.000,- €

 

ID3AS - Energieautarke Sensorsysteme

"ID3AS- Energieautarke Sensorsysteme" ist ein anwendungsorientierter Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt zur Sensortechnologie und Sensoranwendungssystemen in der deutsch-niederländischen Grenzregion. ID3AS hilft den Betrieben beiderseits der Grenzen bei der Erschließung von Sensortechnologie und neuen Anwendungsgebieten zur Lösung von herausfordernden industriellen und soziotechnischen Aufgabenstellungen. Das bedeutet, dass nicht nur die Maschinen weiterentwickelt werden, sondern auch die Menschen, die diese Maschinen bedienen, eine entsprechende gezielte Anpassung des Know-How erhalten. Dies gelingt durch Aufschlussberatung, den Nachweis der technischen und wirtschaftlichen Umsetzbarkeit und der Entwicklung und Durchführung von ausgewählten komplexen Schlüsselprojekten.

Auftraggeber
INTERREG V A

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Elektrotechnik und Informatik

Laufzeit
2018 - 2020

Gesamtprojektvolumen
105.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 9.105.000,- €

Mehr zum Projekt erfahren

Mehr zum Verbundprojekt erfahren

ID3AS - AirOPT

Aerodynamic investigations and optimization of pultruded rotor blades for small wind turbines 

Rotor blades form an elementary component of a wind energy plant. They define decisively their performance and have a significant impact on the total plant costs. The aim of the AIrOPT -project are aerodynamic investigations and optimization of pultruded rotor blades for small wind turbines incorporating a new industrial production process, namely the pultrusion technology. Within the development process, requirements from the production as well as from the aerodynamic research & development site will be included into the design of a new rotor blade concept. Two versions will be tested in the field using comprehensive sensor technologies in order to analyze the performance of the rotor blade itself and their effects on the small wind turbine as a whole. Project partners are: Hochschule Emden / Leer and TWE-Tandem Wind Energy GmbH

Auftraggeber
INTERREG V A

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Labor Windkraft

Laufzeit
2019 - 2020

Gesamtprojektvolumen
55.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 9.105.000,- €)

Mehr zum Projekt erfahren

Mehr zum Verbundprojekt erfahren

ReSt@MINT

Das Projekt ReSt@MINT ist darauf ausgerichtet, den Einfluss der Resilienz auf den Studienerfolg von MINT-Studierenden zu untersuchen. Ziel des Projekts ist es, die bestehenden Zusammenhänge zwischen Studiumsbelastung in MINT-Fächern, Resilienz und Studienerfolg sichtbar zu machen. Hierzu wird ein Erklärungsmodell des Studienerfolgs abgeleitet, auf seine empirische Relevanz hin getestet und Handlungsempfehlungen für die Entwicklung und Stärkung resilienten Verhaltens in MINT-Studiengängen formuliert.

Auftraggeber
BMBF

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Naturwissenschaftliche Technik

Laufzeit
2017 - 2020

Gesamtbudget
3.000,- €

Mehr erfahren

CLIENT II China - Verbundprojekt PIRAT-Systems

Energetische Prozessoptimierung und Implementierung von Ressourceneffizienten Abwassertechnologien auf kommunalen Kläranlagen, Teilprojekt 4

Auftraggeber
BMBF

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Naturwissenschaftliche Technik

Laufzeit
2018 - 2021

Fördersumme
323.712,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 3.040.000,- €)

Mehr zum Verbundprojekt erfahren

Autoilette: Wartungsarme, energieeffiziente und kostengünstige Grauwasseraufbereitung

Entwicklung einer wartungsarmen, energieeffizienten und kostengünstigen Einrichtung zur Aufbereitung des Grauwassers durch synergetische Kopplung von Ozonierung und gravitationsbasierter keramischer Membranfiltration.

Auftraggeber
BMWi

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Institut für Umwelttechnik (EUTEC)

Laufzeit
2017 - 2020

Fördersumme
189.000,- €

MaCICT - Modernisation of Master Curriculum in ICT for Enhancing Student Employability

The overall goal of the project is to enhance employability of ICT master students & foster entrepreneurship & establishment of SMEs in the ICT sector by modernising the existing curriculum in ICT. The modernisation of the master ICT education on the planned interdisciplinary programme is aimed to equip graduates with competitive skills & competencies requested by the regional, national, and global market to optimise employability.

Auftraggeber
Erasmus+: Higher Education - International Capacity Building

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Technik - Abt. Elektrotechnik und Informatik

Laufzeit
2018 - 2021

Fördersumme
170.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 889.000,- €)

Mehr zur Ausschreibung erfahren