Alle Informationen für Mitarbeitende

Zur Eindämmung der Infektionsgefahr im Zuge der Corona-Pandemie war das Sommersemester stark davon geprägt, die Präsenzzeiten an der Hochschule auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Unter größten Anstrengungen konnten wir durch unser beherztes, unkonventionelles Handeln bestmögliche Arbeitsergebnisse erzielen. Hierfür ein DANKESCHÖN an alle.

Unter ständiger sensibler Beobachtung des weiteren Infektionsgeschehens beabsichtigen wir nunmehr, ab dem 01.07.2020 bis auf Weiteres einen sukzessiven Einstieg in einen eingeschränkten Regelbetrieb zu vollziehen. Im Zuge dessen planen wir eine Erhöhung der Präsenzquote (50 %) an der Hochschule.

 

Organisieren Sie sich bitte weiterhin in Absprache mit Ihren jeweiligen Vorgesetzten, um Kontaktzeiten auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren. Ihre Gesundheit steht im Mittelpunkt.

Wir appellieren an die Führungskräfte hierfür proaktiv einzutreten. Als Hochschule werden wir an dieser Flexibilität gemessen.

Wir bieten verschiedene Flexibilisierungsmodelle, um Sie in dieser Zeit zu unterstützen:

  • Bestmögliche Ausweitung des Homeoffice - bisherige zeitliche Begrenzung wurde aufgehoben!
  • Überstundenabbau
  • Sonderurlaub nach § 29 TVL
  • Freistellung von Risikogruppen
  • Genehmigung von Minusstunden
  • Veränderungen in der Ablauforganisation um Kontaktzeiten zu minimieren

Wir finden individuelle Lösungen. Bei Bedarf sprechen Sie Ihre Personalabteilung an.

Detaillierte Infos finden Sie in den entsprechenden FAQ   

FAQ

Ein Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion gilt als begründet, bei Aufenthalt in Risikogebieten bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn und/oder bei Kontakt zu einer*m bestätigten SARS-CoV-2-Infizierten bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn. 

Ein Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion gilt als bestätigt, wenn die Ergebnisse der Laboruntersuchung postiv ausfallen. 

Sollte es einen begründeten Verdacht geben, dass Sie sich mit dem SARS-CoV-2 infiziert haben, rufen Sie umgehend Ihren Hausarzt, das Krankenhaus oder die Notfallnr. 116117 an. Begeben Sie sich keinesfalls selbst zu Ihrem Arzt! 

Nehmen Sie anschließend ggf. Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt auf.

 

In der ersten Phase des Einstiegs soll die Präsenzquote 50 % des jeweiligen regelmäßigen Belegschaftsumfanges der Organisationseinheit nicht überschreiten. Bitte stimmen sie sich kollegial innerhalb der Einheiten ab.

Innerhalb dieses Rahmens können die jeweiligen Organisationseinheiten (Fachbereiche, Abteilungen, Zentrale Einrichtungen, Verwaltung usw.) die physische Anwesenheit wiederherstellen, soweit dieses notwendig ist, um die Aufgabenstellungen mit bestmöglicher Effizienz zu erfüllen.

In diesem Abwägungsprozess sind die Belange der Beschäftigten mit Sorgeverantwortung (Kinder unter 12 Jahren, nachgewiesene Pflegeverantwortung usw.) besonders zu berücksichtigen.

Ich bitte Sie weiter, die allgemeinen Logistik‐, Technik‐ und Hygienemaßnahmen der Hochschule Emden/Leer für Sicherheit und Gesundheitsschutz beim Arbeiten in der Pandemie zu berücksichtigen.

Eine Präsenztätigkeit am Arbeitsplatz an der Hochschule setzt voraus, dass geeignete Arbeitsplätze in der Hochschule zur Verfügung stehen.
Geeignete Arbeitsplätze sind Räumlichkeiten, 

  • die nur von einer Person genutzt werden. Organisieren Sie bei Bedarf die Präsenzzeiten bitte so, dass zeitgleiche Mehrfachbelegungen ausgeschlossen werden. Für ein zeitversetztes Arbeiten erweitert die Personalabteilung bei Bedarf individuell die geltenden Arbeitszeitrahmen
  • in denen jederzeit ein Sicherheitsabstand von 2 Metern zwischen den Personen eingehalten werden kann. Ist der Mindestabstand nicht einzuhalten, sind die Arbeitsplätze durch besondere Hygienemaßnahmen z. B. Aufstellen eines Spuckschutzes, tragen von Alltagsmasken o.ä. zu sichern. In diesen Fällen ist eine verpflichtende vorherige Beratung durch die Sicherheitsfachkraft der Hochschule erforderlich. Ansprechpartner ist Herr Jörg Bürgener, Telefon 1800. Ein Mund-Nasen-Schutz muss in den Räumen bei Einhaltung des Sicherheitsabstandes oder bei Verwendung einer Trennwand nicht getragen werden.

 

 

Arbeitsplätze sollen nach Möglichkeit nicht von mehreren Mitarbeitenden genutzt werden.
Wenn dies nicht möglich ist, sind die Oberflächen gemeinschaftlich genutzter Arbeitsplätze im Anschluss an eine persönliche Nutzung von den Beschäftigten mit von der Hochschule bereitgestellten Desinfektionsmitteln zu reinigen. Dazu gehören insbesondere Oberflächen, die in Kontakt mit den Beschäftigten und möglichen Trägerstoffen, z. B. durch Tröpfchenabgabe beim Sprechen, in Berührung gekommen sind.

Durch organisatorische Maßnahmen ist die gemeinschaftliche Nutzung von Arbeitsmitteln zu reduzieren, z. B. die personenbezogene Nutzung von IT-Eingabegeräten (Maus und Tastatur), Telefonen und Werkzeuge.

Von einer gemeinschaftlichen Nutzung von Headsets, Schreibgeräten, wie Kugelschreiber, Bleistiften u. ä., ist generell abzusehen.

Räume sind regelmäßig zu lüften. Bei Mehrfachbelegung von Räumen ist zumindest stündlich eine Stoßlüftung durchzuführen. Bei Fragen zu Räumen mit Lüftungsanlagen kann der Sicherheitsingenieur (Herr Bürgener) kontaktiert werden.

Persönliche Meetings sollen weiterhin auf ein Minimum beschränkt werden. Für Besprechungen, auch im selben Gebäude, ist zu prüfen, ob elektronische Kommunikationswege möglich sind, z. B. Telefon- oder Videokonferenzen; ansonsten sind die Abstandsregeln zu beachten.

Soweit brandschutztechnisch und organisatorisch möglich, sind Türen (z.B. Bürotüren) offen zu lassen.

Veranstaltungen (wie z.B. Projektmeetings/Baubesprechungen u.a.) mit mehr als 10 externen Teilnehmern sind der Corona – Task-Force zu melden.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die pauschalen Regelungen für Mitglieder von Risikogruppen geändert. Dies zwingt auch uns dazu unsere Reglungen entsprechend anzupassen. Laut RKI gehören über 60 Jährige, sowie Menschen mit Grund- oder Vorerkrankungen, nicht mehr pauschal zu einem besonders gefährdeten Personenkreis. Vielmehr erfordert dies eine individuelle Risikofaktoren-Bewertung – im Sinne einer (arbeits-)medizinischen Begutachtung.

Die bedeutet konkret für Sie, dass künftig nur noch Personen als besonders gefährdet gelten, wenn dies durch ein ärztliches Attest bestätigt wird.

Ohne Befreiung von der Anwesenheitspflicht sind Sie jedoch nicht automatisch gezwungen, wieder in Präsenzform zu arbeiten. Die Hochschulleitung bittet auch weiterhin alle Beschäftigten eindringlich darum, die Präsenz- und Kontaktzeiten an der Hochschule auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Um die Ausbreitungsdynamik und etwaige Infektionsketten zu unterbrechen hat die Hochschule Emden-Leer in der Corona-Krise fast vollumfänglich auf Homeoffice umgestellt. Lediglich eine Notbesetzung ist noch in der Präsenzphase. Ihrer Flexibilität haben wir es zu verdanken, dass wir derartig schnell reagieren konnten!!!

Entsprechend der Beschlussfassung der Hochschulleitung bringen die Beschäftigten der Hochschule Ihre Überstunden in diese Flexibilisierungsphase mit ein, sofern das individuelle Arbeitsumfeld es nicht oder im nicht erforderlichen Umfang zulässt, die Arbeitsleistung per Homeoffice zu erbringen. 

In enger Abstimmung mit dem Personalrat hat die Hochschule nunmehr entschieden, dass durch das oben beschriebene Einbringen der Arbeitszeit keine Minderzeiten (Minusstunden) entstehen sollen. Sollten Sie also hierdurch ins Minus rutschen, sprechen Sie Frau Ihnken (Dw: -1046) oder Frau Ammermann (Dw: -1029) an. Es werden dann individuelle Lösungen gefunden.

Anzumerken bleibt, dass nach wie vor konzeptionelles Arbeiten als Arbeitszeit im Homeoffice anerkannt wird.

Um Sie bei der größtmögliche Flexibilisierung der Arbeitszeit zu unterstützen, möchten wir die 1/5 Regelung zum Arbeiten von zu Hause nach § 8 der Dienstvereinbarung zur Arbeitszeit für die Risikozeit, d.h. bis auf weiteres, aussetzen.

Unser Ziel ist es, dass wir mit einem Mindestmaß an Anwesenheits- und Kontaktzeiten die grundständige Leistungsfähigkeit der Hochschule erhalten. Nutzen Sie diese flexiblen Arbeitszeitmodelle unter Rücksprache mit Ihren Vorgesetzten vollumfänglich !

Für das Arbeiten von zu Hause dürfen Sie Ihren privaten Laptop/Computer nutzen. Um die geleiteste Arbeitszeit zu erfassen nutzen Sie das elektronische Zeiterfassungssystem. Unter Workflow – Buchen – tragen Sie ihre geleiteste Arbeitszeit ein. Hier ist es zudem wichtig, dass Sie unter Begründung den Hinweis „Arbeiten von zu Hause“ eintragen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung bzw. Ihre zuständige Sachbearbeiterin. Weiter steht der Personalrat gerne für Informationen gerne zur Verfügung

Um weiterhin telefonisch erreichbar zu sein, können Sie eine Mailbox einrichten. Die Anleitung zur Einrichtung finden Sie im Intranet.

Um auch von zuhaus aus auf digitale Medien zugreifen zu können, können Sie sich einen VPN-Zugang einrichten. Eine Anleitung hierfür finden Sie unter dem folgendenLink.

    Trotz der Einschränkungen im Freizeit- und Urlaubsverhalten bitte ich Sie eindringlich, den Jahresurlaub periodengerecht in 2020 zu nehmen. Pandemiebedingt werden auch in den folgenden Semestern verschiedenste, fordernde Aufgabenstellungen auf uns zukommen. Damit es in dieser Phase nicht zu restriktiven arbeitgeberseitigen Maßnahmen kommen muss, appelliere ich an Ihre Fairness, innerhalb der Organisationseinheiten für eine homogene Urlaubsstruktur zu sorgen.

    Für die besondere derzeitige Situation sammelt und aktualisiert der Familienservice regionale Informationen und Tipps in der Moodle-Gruppe „Hochschulangehörige mit Nachwuchs“.

    Bei individuellen Fragen melden sie sich gerne beim Familienservice.

    Weitere Informationen zur Familienverantwortung (Kinder und Pflege) stellt der Familienservice auf seiner Website zusammen. 

     

    Sollte sich die Situation weiter verschärfen und sollten daraufhin Maßnahmen ergriffen werden, um die Weiterverbreitung des Coronavirus einzuschränken, kann neben Beschäftigungsverboten auch die Beobachtung bzw. Quarantäne einzelner Personen angeordnet werden. Für diesen Fall erhält die*der Arbeitnehmer*in Lohnfortzahlung. 

    Nach wie vor sollen Gremiensitzungen möglichst virtuell stattfinden. Sofern aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen eine Sitzung in physischer Präsenz stattfinden muss, sind die oben aufgeführten Hygienestandards einzuhalten.

    Aufgrund des einzuhaltenden Mindestabstands haben sich die maximalen Beleggrößen der Seminar- und Vorlesungsräume geändert. Wir stellen Ihnen hier eine Liste der neuen Kapazitäten bereit.

    • Für Emden 
    • Für Leer (MCL) folgt in Kürze
    • Für Leer (BCL) folgt in Kürze

    Das Präsidium bittet darum, eigenverantwortlich restriktiv zu prüfen, ob die Reisetätigkeit zu diesem Zeitpunkt unaufschiebbar ist. Sollten Sie zu dem Entschluss kommen, die geplante Dienstreise abzusagen, trägt die Hochschule selbstverständlich die etwaigen Stornokosten. Ihre Gesundheit geht vor!
    Dienstreisen sind nur genehmigungsfähig, wenn sie für die Aufgabenerfüllung unerlässlich sind und virtuell nicht angeboten werden oder nicht durchführbar sind. Aus fürsorgerechtlichen Gründen sind Dienstreisen in Länder, für die eine Reisewarnung ausgesprochen wurde, nicht genehmigungsfähig. Beachten Sie bitte die Hinweise des Auswärtigen Amtes

    Sofern Sie sich trotz aller Abwägungen für die Durchführung der Dienstreise entscheiden, wird bis auf weiteres pauschal die erhebliche dienstliche Nutzung Ihres privaten Kraftwagens anerkannt. Sie können somit alternativ zum ÖPNV ohne weitere Begründung Ihr privates Auto abrechnungsfähig nutzen. Weitherin sollten Sie sich bei Auslandsreisen vor Reisebeginn auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes infomieren.

    Bitte beachten Sie hierbei die Reisewarnungen und die Reise- und Sicherheitshinweise.

    Die Task Force besteht aus folgenden Personen:

    Manfred Nessen (Präsidium)
    Carsten Wilken (Präsidium)
    Wilfried Grunau (Präsidialbüro/Pressestelle) 
    Jörg Bürgener (Arbeitssicherheit) 
    Uwe Hampel (Liegenschaften)
    Andrea Meyenburg (International Office)
    Tanja Ammermann (Personalabteilung)
    Nicole Sawicki (Personalabteilung)
    Benjamin Breuer (health&sports)
    Sylvia Laczkiewicz (health&sports)
    Günter Müller (HRZ)
    Renate Sanders-Janssen (Vertreterin der Beschäftigten)
    Matthias Schoof (Vorsitzender Personalrat)