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Zusammenarbeit für die zirkuläre EntwiCklung vOn BinnenhäfEn und Wirtschaft

Akronym SCOBE
Laufzeit 02/2026 - 01/2029
Fördersumme 243.965,96 €
Förderung durch 2,2 Mio. €
Projektleiter Dr. Stephan Kotzur
Fachbereich HILOG
Projektpartner Port of Zwolle Coöperatie U.A., Duisburger Hafen AG, Emder Hafenförderungsgesellschaft e.V., Gemeente Smallingerland, Vereiniging Circulair Groningen Drenthe

Kurzbeschreibung

SCOBE konzentriert sich auf die Entwicklung nachhaltiger und übertragbarer Lösungen für strukturelle Engpässe in (Binnen-)Häfen im niederländisch-deutschen Grenzgebiet. Das Projekt reagiert auf die Notwendigkeit, rechtliche, organisatorische und logistische Barrieren, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit behindern, systematisch zu beseitigen.

Durch die Kombination von praxisorientierter Forschung mit gemeinsamen Testumgebungen und aktivem Wissensaustausch strebt SCOBE konkrete Verbesserungen im Betrieb grenzüberschreitender Prozesse an. Das Projekt arbeitet mit verschiedenen Hafenökosystemen, die als realitätsnahe Testumgebungen für die Entwicklung und Erprobung neuer Arbeitsmethoden dienen.

Bildung und Forschung leisten einen wichtigen Beitrag zum Projekt. Studierende und Forschende analysieren Engpässe und entwickeln Lösungsansätze, so dass Wissensentwicklung und Praxis direkt miteinander verknüpft werden. Der Ansatz von SCOBE konzentriert sich auf die praktische Anwendbarkeit und Übertragbarkeit. Anstelle von abstrakter Politikgestaltung konzentriert sich das Projekt auf die Entwicklung brauchbarer Messmethoden, Modelle und Interventionen, die tatsächlich dazu beitragen, rechtliche, logistische und administrative Hindernisse abzubauen. Die Ergebnisse sind nicht nur innerhalb des Projektgebiets anwendbar, sondern auch für andere Grenzregionen und Hafengebiete in Europa relevant.

Ziele des Projekts sind:

  • Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit durch Vernetzung zwischen öffentlichen, privaten und Wissenseinrichtungen
  • Erhöhung der Anwendbarkeit von zirkulären und nachhaltigen Plänen durch den Einsatz verschiedener Hafen- und Logistiksysteme
  • Förderung der praxisorientierten Forschung und des Wissensaustauschs unter aktiver Einbeziehung der Bildung
  • Förderung nachhaltiger Lösungen für rechtliche, logistische und organisatorische Hindernisse im Grenzgebiet.

Adressierte UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs)

Ziel 6., 7., 8., 9., 11., 12., 13. & 17.

Ansprechpartner

Dr. Stephan Kotzur
Constantiaplatz 4
26723 Emden
Tel.: +49 4921 8204951
Mail: stephan.kotzur(at)hs-emden-leer.de

André Wessels
Constantiaplatz 4
26723 Emden
Tel.: +49 4921 807 1270
Mail: andre.wessels(at)hs-emden-leer.de