Alle Informationen für Studierende

Am vergangenen Freitag (13.03.2020) haben wir Sie informiert, dass die Hochschule ihren Präsenz-Lehrbetrieb bis zum 19. April aussetzt. Es stellen sich nunmehr in diesem Kontext zahlreiche Fragen, die wir versuchen werden, so rasch wie möglich zu klären.

Bei den zu treffenden Entscheidungen lassen wir uns von folgenden Prioritäten leiten:

  1. Am Wichtigsten sind die Gesundheit jedes Einzelnen und unser aktiver Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus. Das hat zwingend zur Folge, dass wir keinerlei Lehrveranstaltungen durchführen, in denen Studierende und Lehrende reisen müssen und/oder physisch zusammenkommen. Dieses gilt unabhängig von der Anzahl der Betroffenen und dem Ort und betrifft auch z.B. Kolloquien und mündliche Prüfungen (Näheres hierzu finden Sie weiter unten.) 
  2. Die zweite Priorität gilt der Ermöglichung für Studierende, Ihr Studium fortsetzen und innerhalb der Regelstudienzeit abschließen zu können. Dies führt zu einer Aufrechterhaltung des Lehrbetriebs ohne physische Kontaktaufnahme und/oder Reisetätigkeiten einschließlich der Gestaltung von Prüfungen. Wo immer möglich werden Selbststudium und digitale Medien für Lehre und Prüfungen genutzt.
  3. Dritte Priorität hat die Vermeidung besonderer Härten im Einzelfall. Dies schließt auch die Berücksichtigung des Umstandes ein, dass nicht alle Studierenden über einen schnellen Internet-Zugang verfügen. Zudem ist zu beachten, dass Sie als Studierende ihr Studiums- und Prüfungspensum am Ende des Semesters schaffen müssen.

Dabei dürfen die Qualität der Lehre und das Erreichen der Qualifikationsziele nicht gefährdet werden!

Mit weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an Ihre Studiendekan, an die Vorsitzenden der Prüfungskommission Ihres Fachbereichs oder an das Immatrikulations- und Prüfungsamt.
Hier finden Sie weitere Hinweise aus den Fachbereichen / Abteilungen zum Umgang mit der aktuellen Situation:

Vor diesem Hintergrund wurde Folgendes verfügt, zunächst für den Zeitraum vom 16.03. - 19.04.:

Ein Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion gilt als begründet, bei Aufenthalt in Risikogebieten bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn und/oder bei Kontakt zu einer*m bestätigten SARS-CoV-2-Infizierten bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn. 

Ein Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion gilt als bestätigt, wenn die Ergebnisse der Laboruntersuchung postiv ausfallen. 

Sollte es einen begründeten Verdacht geben, dass Sie sich mit dem SARS-CoV-2 infiziert haben, rufen Sie umgehend Ihren Hausarzt, das Krankenhaus oder die Notfallnr. 116117 an. Begeben Sie sich keinesfalls selbst zu Ihrem Arzt! 

Nehmen Sie anschließend ggf. Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt auf.

 

Die Lehrenden, deren Veranstaltungen von der Wiederaufnahme des Präsenzlehrbetriebes betroffen sind, informieren Ihre Studierenden selbstständig. Bitte sehen Sie in Ihr E-Mail-Postfach. Derzeit (01.05.) sind Lehrveranstaltungen des Fachbereichs Technik von der Wiederaufnahme betroffen.

Die Aussetzung des Lehrbetriebs betrifft die Präsenzlehre. Die Online-Studiengänge sind hiervon nur insoweit betroffen, als die Präsenzveranstaltungen ebenfalls ausgesetzt sind.

Für die Präsenzlehre gilt: Die Lehrenden werden dort, wo es möglich ist, die Lehre fortführen. Unter Beachtung der obigen Grundsätze darf dies nicht zu Gruppenarbeiten oder der Präsenz von mehreren Studierenden an einem bestimmten Ort führen.

In Frage kommen Moodle-Kurse, das dfn-Netzwerk oder andere Tools für digitale Lehre, aber auch z.B. das Selbststudium. Das Hochschulrechenzentrum und die CampusDidaktik unterstützt alle Lehrenden im Rahmen des Möglichen.

Auch Sprechstunden müssen bis auf Weiteres online oder fernmündlich durchgeführt werden.

Wir wissen, dass viele von Ihnen sich in den Präsenzphasen in Lerngruppen organisieren und diese Möglichkeit nunmehr nicht gegeben ist. Zu diesem Zweck hat MyCampus eine Lerngruppenbörse eingerichtet. 

Sofern für die Bearbeitung von Abschlussarbeiten (Bachelor- / Master) an der Hochschule laufende Versuche weitergeführt werden müssen, so fällt dies unter Forschung, die derzeit noch nicht ausgesetzt ist. Bezüglich des Zugangs zur Hochschule wenden Sie sich an ihren Hochschul-Betreuer.

Versuche, die in der Hochschule oder an anderer Stelle außerhalb des persönlichen häuslichen Umfelds durchgeführt werden und der Erstellung von Haus-, Seminararbeiten, technischen Projekten oder Praktikumsleistungen gelten, sind einzustellen und dürfen nicht fortgeführt werden.

Für alle anderen Formen von Abschluss- und Hausarbeiten, bei denen Studierende eventuell zusammenkommen, gilt das wie oben unter Projektveranstaltungen Aufgeführte.

Für die elektronische Abgabe von Bachelor- und Masterarbeiten sind Moodle-Kurse eingerichtet. Dort laden Sie bitte ab sofort alle Bachelor- und Masterarbeiten hoch. Anders als beim Mailversand gibt es hier keine Größenbeschränkung. Außerdem wird der Eingang protokolliert. Die Arbeiten werden nachfolgend an die Erstbetreuer weitergeleitet.

Hier finden Sie eine Anleitung zum Hochladen.

Die entsprechenden Moodle-Kurse finden Sie hier:

FB Seefahrt und Maritime Wissenschaften

FB Soziale Arbeit und Gesundheit 

FB Wirtschaft

FB Technik / E+I

FB Technik / M 

FB Technik / N 

Bis auf Weiteres können Studierende alle Anträge und Antragsformulare ausfüllen, ausdrucken und mit ihrer Unterschrift versehen als Scan per E-Mail einreichen. Wenn Studierende über keinen Scanner verfügen, reicht die Einreichung des ausgefüllten Formulars auch ohne Unterschrift per Mail. In der Mail sind Name und Matrikelnummer der Studierenden anzugeben.

Im WiSe 2019/20 vorläufig in einen Masterstudiengang zugelassene Studierende, die aufgrund der Aussetzung des Prüfungsbetriebs nicht in der Lage sind, ihren Bachelorabschluss bis zum 31.03.2020 nachzuweisen, können im SoSe 2020 im zweiten Mastersemester weiterstudieren und sind verpflichtet, bis zum 30.09.2020 den Nachweis ihres Bachelorabschlusses zu erbringen. 

Exkursionen sind bis auf Weiteres nicht erlaubt.

Wenn Sie sich nach (hoffentlich) erfolgreichem Studium in den nächsten Wochen exmatrikulieren wollen, reicht die Einreichung des Exmatrikulationsantrags beim IuP-Amt. Die Einreichung muss ebenfalls per Post erfolgen. Die auf dem entsprechenden Formular vorgesehene Entlastungsbescheinigung muss derzeit nicht von den verschiedenen Einrichtungen gegengezeichnet werden.

Mit dem Antrag sind auch die die Campuscard und ggfs. ausgegebene Türkarten und Transponder einzusenden.

Da täglich viele Fragen zum Studium von Zuhause aufkommen, gibt es nun einen geeigneten Moodle-Kursraum um diese zu klären. Hier können Sie in verschiedenen Foren Ihre Fragen rund ums Studium stellen und sich gegenseitig austauschen. In dem Moodle-Kurs finden Sie ebenfalls tolle Lerntipps!

Tragen Sie sich in den Kurs ein, stellen Sie Ihre Fragen und geben Sie Ihren Kommiliton*innen Tipps, wie Sie Ihr Studium von Zuhause meistern! Sie Ihre Erfahrungen und entdecken Sie neue Tools, mit denen das Studium aktuell online erfolgreich weitergeführt werden kann!

Sie finden den Kurs bei Moodle unter „Studium trotz Corona - wichtige Infos, Tipps und Tricks rund um dein Studium von Zuhause“. 

 

Um auch von zuhaus aus auf digitale Medien zugreifen zu können, können Sie sich einen VPN-Zugang einrichten. Eine Anleitung hierfür finden Sie unter dem folgenden Link.

Für die besondere derzeitige Situation sammelt und aktualisiert der Familienservice regionale Informationen und Tipps in der Moodle-Gruppe „Hochschulangehörige mit Nachwuchs“.

Bei individuellen Fragen melden sie sich gerne beim Familienservice.

Weitere Informationen zur Familienverantwortung (Kinder und Pflege) stellt der Familienservice auf seiner Website zusammen. 

 

Die Task Force besteht aus folgenden Personen:

Manfred Nessen (Präsidium)
Carsten Wilken (Präsidium)
Wilfried Grunau (Präsidialbüro/Pressestelle) 
Jörg Bürgener (Arbeitssicherheit) 
Uwe Hampel (Liegenschaften)
Andrea Meyenburg (International Office)
Tanja Ammermann (Personalabteilung)
Nicole Sawicki (Personalabteilung)
Benjamin Breuer (health&sports)
Sylvia Laczkiewicz (health&sports)
Günter Müller (HRZ)
Renate Sanders-Janssen (Vertreterin der Beschäftigten)
Matthias Schoof (Vorsitzender Personalrat)