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23 Deutschlandstipendien vergeben

23 Studierende erhalten Förderung von Bund und Region

An der Hochschule Emden/Leer sind am Mittwoch 23 Studierende mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet worden. In diesem Jahr fördern 17 Unternehmen aus der Region sowie private Unterstützer gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung junge Menschen auf ihrem wissenschaftlichen Karriereweg. Insgesamt kam diesmal durch die Förderer eine Summe von rund 41.000 Euro zusammen. 

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten über einen Zeitraum von einem Jahr eine monatliche Förderung in Höhe von 300 Euro. Diese wird jeweils zur Hälfte vom Bund und von privaten Förderern getragen, die die Hochschule jährlich neu akquiriert. „Zu verdanken ist dies unserer sehr guten regionalen Vernetzung“, betont Birte Engelberts, die das Deutschlandstipendium als Leiterin des Präsidialbüros koordiniert. Mit der Zuwendung soll Studierenden Raum für Engagement und persönliche Entwicklung gegeben sowie gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen werden, frühzeitig Kontakte zwischen Unternehmen und Stipendiatinnen und Stipendiaten zu knüpfen und ein gegenseitiges Kennenlernen zu fördern.

Im Fokus der Förderung stehen jedoch nicht nur hervorragende akademische Leistungen. Auch die persönliche Lebenssituation und persönliches Engagement spielen beim Deutschlandstipendium eine wichtige Rolle. „Das Deutschlandstipendium würdigt Leistung und Verantwortung gleichermaßen und eröffnet engagierten Studierenden wichtige Entwicklungsperspektiven“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Marco Rimkus. 

Weitere Beiträge gab es am Montag von Jörg Habeck als Förderer seitens der ELV Elektronik AG/eQ3-AG und Stipendiatin Mareike Herrmann. Sie studiert Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Emden/Leer und hat das Stipendium bereits zum zweiten Mal erhalten. „Ein Stipendium wie dieses ist weit mehr als nur finanzielle Unterstützung“, sagt sie. „Es ist ein Zeichen von Vertrauen, eine Form von Anerkennung, die tiefer geht, als man im ersten Moment denkt.“ Denn auch im Studium gebe es Phasen von Zweifel und Unsicherheit. „Und genau in solchen Momenten macht es einen Unterschied, zu wissen: Da ist jemand, der an einen glaubt.“

Interessierte, die das Deutschlandstipendium finanziell unterstützen möchten, können sich per Mail an leitung.praesidialbuero(at)hs-emden-leer.de wenden.

 

Die Förderer des diesjährigen Deutschlandstipendiums der Hochschule Emden/Leer: 

Arbeitgeberverband für Ostfriesland und Papenburg e.V., Club Soroptimist International Ostfriesland-Norden, Die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse, ELA Container GmbH, Emder Schlepp-Betrieb GmbH, ELV Elektronik AG/ eQ3-AG, Gassco AS, Leinerstift e.V., OLB-Stiftung, Rotary Club Aurich, Rotary Club Emden, Rotary Club Leer, Rotary Club Norden, Sparkasse Emden, Spedition Weets GmbH, Stadtwerke Emden GmbH, Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten: 

Sarah-Rania Bellabiod, Ann-Katrin Belyj, Laura Luisa Biallas, Jasna Bosse, Joel Brackland, Lena Bronn, Justin Geringer, Christine Haake, Mareike Herrmann, Thies Heße, Anna Hoffmann, Senai Kidane, Focko Kleingarn, Tomke Löning, Tomke Möhlmann, Kilian Müller, Romina Porcu, Alexandra Sichardt, Lilian Sinnhöfer. Stephanie Stecher, Annabelle-Rose Südmersen, Elena Tramann, Eric Pieper.