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Grüner Strom aus dem Schiffsantriebslabor

Bild: Hochschule Emden/Leer

Inbetriebnahme eines 15 kW- Brennstoffzellen-Moduls am Maritimen Campus

 

in dieser Woche hat die dritte Komponente von Stromerzeugern mit unterschiedlichen Kraftstoffen im Schiffsantriebslabor am Maritimenn Campus in Leer ihren Betrieb aufgenommen. Neben herkömmlichem Diesel, Erdgas und bald auch Methanol kann dort nun auch mit Hilfe von Wasserstoff elektrischer Strom erzeugt werden.

Eine PEM- Brennstoffzelle, mit einem Ausgang von 72 V Gleichstrom, wurde am Mittwoch gemeinsam mit den zugehörigen Komponenten (Wasserstoffversorgung, Pufferbatterie, Kühlung, Automation / Steuerung und elektrischen Leistungskomponenten), das erste Mal unter Last betrieben. Die erwartete Nennleistung von 15 kW konnte ohne Probleme erreicht werden und die Leistung mit Hilfe eines DC- AC Konverters in Strom, wie auf Schiffen zum Antrieb und für die Betriebssysteme verwendet (3x 400 V 50 Hz Wechselstrom), verarbeitet werden. 

Die Anlage ist in die Gesamtarchitektur des Schiffsantriebslabors integriert und bietet die Möglichkeit, einerseits die Betriebswerte der Brennstoffzelle und ihrer Einzelkomponenten zu erfassen und andererseits vergleichende Messungen mit den anderen Stromerzeugern des Labors durchzuführen. Moderne Messtechnik zur Erfassung etwa der Leistungen, Verbräuche, Emissionen und Wirkungsgrade ergänzen den Laboraufbau. Die Anlage soll in der Zukunft in Forschung und Lehre eingesetzt werden. 

“Das neue Brennstoffzellemodul ist ein wichtiger Mosaikstein, die unterschiedlichen Techniken auf dem Weg zu einer CO2 – reduzierten Schifffahrt besser kennenzulernen und im direkten Vergleich deren Stärken und Schwächen zu erfassen”, so Prof. Dipl.-Ing. Freerk Meyer vom Maritimen Campus. Die verwendete PEM- Brennstoffzelle sei eine Horizon Modul V12- Anlage aus chinesischer Produktion. Sie wurde in den Niederlanden beim Unternehmen Ship Solutions BV / NL (Lauwersoog) beschafft. Der weitere Aufbau der Anlage für den Prüfstandbetrieb wurde am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften konzipiert und aufgebaut. Gemeinsam mit den niederländischen BZ- Experten wurde die Gesamtanlage in Betrieb genommen.

Kontakt:

freerk.meyer(at)hs-emden-leer.de

christian.stampa(at)hs-emden-leer.de

Grüner Strom aus dem Schiffsantriebslabor

Bild: Hochschule Emden/Leer

Inbetriebnahme eines 15 kW- Brennstoffzellen-Moduls am Maritimen Campus

 

in dieser Woche hat die dritte Komponente von Stromerzeugern mit unterschiedlichen Kraftstoffen im Schiffsantriebslabor am Maritimenn Campus in Leer ihren Betrieb aufgenommen. Neben herkömmlichem Diesel, Erdgas und bald auch Methanol kann dort nun auch mit Hilfe von Wasserstoff elektrischer Strom erzeugt werden.

Eine PEM- Brennstoffzelle, mit einem Ausgang von 72 V Gleichstrom, wurde am Mittwoch gemeinsam mit den zugehörigen Komponenten (Wasserstoffversorgung, Pufferbatterie, Kühlung, Automation / Steuerung und elektrischen Leistungskomponenten), das erste Mal unter Last betrieben. Die erwartete Nennleistung von 15 kW konnte ohne Probleme erreicht werden und die Leistung mit Hilfe eines DC- AC Konverters in Strom, wie auf Schiffen zum Antrieb und für die Betriebssysteme verwendet (3x 400 V 50 Hz Wechselstrom), verarbeitet werden. 

Die Anlage ist in die Gesamtarchitektur des Schiffsantriebslabors integriert und bietet die Möglichkeit, einerseits die Betriebswerte der Brennstoffzelle und ihrer Einzelkomponenten zu erfassen und andererseits vergleichende Messungen mit den anderen Stromerzeugern des Labors durchzuführen. Moderne Messtechnik zur Erfassung etwa der Leistungen, Verbräuche, Emissionen und Wirkungsgrade ergänzen den Laboraufbau. Die Anlage soll in der Zukunft in Forschung und Lehre eingesetzt werden. 

“Das neue Brennstoffzellemodul ist ein wichtiger Mosaikstein, die unterschiedlichen Techniken auf dem Weg zu einer CO2 – reduzierten Schifffahrt besser kennenzulernen und im direkten Vergleich deren Stärken und Schwächen zu erfassen”, so Prof. Dipl.-Ing. Freerk Meyer vom Maritimen Campus. Die verwendete PEM- Brennstoffzelle sei eine Horizon Modul V12- Anlage aus chinesischer Produktion. Sie wurde in den Niederlanden beim Unternehmen Ship Solutions BV / NL (Lauwersoog) beschafft. Der weitere Aufbau der Anlage für den Prüfstandbetrieb wurde am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften konzipiert und aufgebaut. Gemeinsam mit den niederländischen BZ- Experten wurde die Gesamtanlage in Betrieb genommen.

Kontakt:

freerk.meyer(at)hs-emden-leer.de

christian.stampa(at)hs-emden-leer.de