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Meldung

Ukrainische Delegation zu Gast am Campus Emden

Austausch zu Kooperationsmöglichkeiten im Forschungsbereiche

 

Eine zehnköpfige Delegation der Admiral Makarov National University of Shipbuilding aus der ukrainischen Stadt Mykolajiw war am Dienstag zu Gast an der Hochschule Emden/Leer. Das Leitungsteam der Universität war auf Einladung der Industrie- und Handelskammer Hannover an den Campus Emden gekommen, um sich fachlich auszutauschen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.

Im Zuge der Begrüßung durch Maren Grautmann, Vizepräsidentin für Kommunikation, Internationales, Vielfalt und globale Verantwortung, und das International Office, wurde die Hochschule – insbesondere der Fachbereich Technik, der Maritime Campus und das Hochschul-Institut Logistik – vorgestellt. Im Anschluss stand ein Rundgang über den Campus auf dem Programm, bei dem es interessante Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte der Hochschule Emden/Leer gab. Dazu gehörten unter anderem die Hyperloop-Forschungsinfrastruktur goTube, das Solarboot, das an diesem Wochenende auch auf der Emder Hafenmeile seine Runden drehen wird, oder auch Projekte aus der Abteilung Naturwissenschaftliche Technik. 

Die Gäste aus der Ukraine bekundeten großes Interesse an Kooperationen im Bereich der Forschung. Als Anknüpfungspunkte für mögliche Kooperationen stellten sich im Gespräch mitunter Projekte aus den Bereichen Logistik, Automatisierungs- und Umwelttechnik oder Windkraft heraus.  Prof. Dr. Maren Grautmann betonte das ebenfalls große Interesse der Hochschule an der Weiterentwicklung des internationalen Austauschs. „Wir sind nicht in der Mitte Deutschlands, aber im Herzen Europas und offen für die Welt“, so die Vizepräsidentin.

Bei einem abschließenden Austausch im Technikum der Abteilung Elektrotechnik und Informatik blieb noch Zeit für Gespräche und Ideenaustausch. Der Besuch der ukrainischen Delegation war durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur angeregt und unter der Federführung der IHK Hannover organisatorisch betreut und begleitet worden. Im Laufe der Woche stehen weitere Besuche an niedersächsischen Hochschulen auf dem Programm der Reisenden.