Im Wettbewerb um Gleichstellung „ganz oben dabei“

Auszeichnungen für erfolgreiches Engagement der Hochschule Emden/Leer

Gleich zwei Mal wurde die Hochschule Emden/Leer im Juli für ihre Gleichstellungsarbeit ausgezeichnet. Zum einen wurde ihr für das Konzept zur Gleichstellung das Prädikat „TOTAL E-Quality“ verliehen, zum anderen war ihre Bewerbung im Rahmen des sogenannten „Professorinnenprogramms“ erfolgreich. In beiden Fällen bewerteten unabhängige Experten die Hochschule in einem bundesweiten Vergleich.
Das TOTAL E-QUALITY Prädikat bescheinigt der Organisation ein erfolgreiches und nachhaltiges Engagement. Dies gilt nicht nur für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern insgesamt  für die Förderung des Potenzials und der besonderen Fähigkeiten, insbesondere weiblicher Beschäftigter und Studierender. Untersucht wurden einzelne Aktionsfelder, zum Beispiel Personalbeschaffung und Stellenbesetzung, Karriere- und Personalentwicklung. Aber auch Maßnahmen gegen moralische Belästigung, sexualisierte Diskriminierung und Gewalt wurden in die Beurteilung einbezogen. „Das TOTAL E-Quality Prädikat ist auch ein Ansporn, denn die Zufriedenheit der Beschäftigten und der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke sollen auch in Zukunft im Mittelpunkt unserer Personalarbeit stehen“, so der zuständige Vizepräsident Manfred Nessen.
Mit dem Professorinnenprogramm beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen gezielt zu steigern. Im Mittelpunkt der Betrachtungen standen daher Maßnahmen, die den Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen erhöhen. Positiv bewertete Hochschulen wie die Hochschule Emden/Leer werden bei Erstberufungen von Wissenschaftlerinnen mit einer Anschubfinanzierung belohnt. „Unsere Aufgabe ist es nun, weibliche Spitzenkräfte für die Lehr- und Forschungsschwerpunkte der Hochschule zu gewinnen. Dabei spielen gute Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Region natürlich auch eine Rolle“, betont Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer. Jutta Dehoff-Zuch, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Emden/Leer, setzt bei der konkreten Umsetzung geplanter Maßnahmen auf Teamarbeit. „Gleichstellungsarbeit ist immer Teamarbeit und Chancengleichheit ist ohne das Engagement aller Hochschulangehörigen nicht möglich“, weiß sie aus Erfahrung.

Kontakt: jutta.dehoff-zuch|at|hs-emden-leer.de der per Telefon 04921-807-1050

Andrea Meinen, Assn.d.LA

Für Rückfragen zur Bewerbung erreichen Sie das Call-Center Mo. - Do. von 8 - 17 Uhr und Fr. von 8 - 15 Uhr unter:

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