Zum Hauptinhalt springen

Nachqualifizierung im Rahmen der staatlichen Anerkennung als Kindheitspädagogin/Kindheitspädagoge

Mit der Novellierung der Verordnung über die staatliche Anerkennung von Berufsqualifikationen auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit, der Heilpädagogik und der Bildung und Erziehung in der Kindheit (SozHeilKindVO) vom 17. Mai 2017 können unter bestimmten Voraussetzungen auch AbsolventInnen, die in Niedersachsen vor ihrem Inkrafttreten ein Studium auf dem Gebiet der Bildung und Erziehung in der Kindheit abgeschlossen oder begonnen haben, die staatliche Anerkennung verliehen bekommen.

Mit dieser Weiterbildung erhalten Sie die staatliche Anerkennung als Kindheitspädagogin/Kindheitspädagoge nach § 19 Nr. 2 SozHeilKindVO auf Antrag. Eine differenzierte Vorgehensweise ist hinsichtlich der Anerkennung der praktischen Studienzeit gegeben. Für die AbsolventInnen, die über keine ErzieherInnenausbildung verfügen, sind zusätzliche Schritte erforderlich: Infomieren Sie sich bitte bei Frau Silke Gastmann, Praxisbeauftragte des Studiengangs Kindheitspädagogik.

AbsolventInnen der Studiengänge Inklusive Frühpädagogik (A) und Integrative Frühpädagogik (B) der Hochschule Emden/Leer.

Da sich die beiden o. g. Studienangebote auf der Ebene der Module leicht unterscheiden, ergeben sich unterschiedliche inhaltliche Anforderungen an die Nachqualifizierung. Bitte lesen Sie die expliziten Modulbeschreibungen.

AbsolventInnen des Studiengangs Inklusive Frühpädagogik (BPO Teil B 2010) weisen ihre Nachqualifizierung durch den Besuch von einem zweitägigen Blockseminar „Kooperationen und Netzwerke - Zusammenarbeit mit Eltern, Begleitung von Übergängen und Sozialraumorientierung“ (Tag 1 bis 2) und dem Erwerb des damit verbundenen Workload von 2 CP nach.

Qualifikationsziele und Kompetenzen, die innerhalb der Veranstaltung adressiert und ausgebaut werden:

Die TeilnehmerInnen

  • sind mit Konfigurationen der Zusammenarbeit mit Eltern bzw. Familien in institutionellen Kontexten vertraut und besitzen vertiefte methodische Kenntnisse für ihre Umsetzung und Evaluation;
  • können den Bildungs- und Beratungsbedarf von Familien erfassen und analysieren sowie bedarfsorientierte Angebote planen, umsetzen und evaluieren;
  • wissen um die Potentiale und die Bedeutung der Sozialraumorientierung, kennen die Möglichkeiten der Sozialraumerschließung und besitzen die Fähigkeit zur Netzwerkarbeit in unterschiedlichen Kontexten;
  • können Übergänge zwischen den Institutionen bzw. unterschiedlichen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen angemessen vorbereiten und gestalten.

 

Inhalte des Moduls

Die Veranstaltung ermöglicht eine Auseinandersetzung mit den zentralen theoretischen Grundlagen und entsprechenden handlungspraktischen Grundsätzen für eine bedarfs- und ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit Eltern bzw. Familien. Strukturelle Rahmungen, konzeptionelle Ansätze sowie methodische Zugänge für eine gelingende Zusammenarbeit und ihre Evaluation werden erörtert. Grundlagen der sozialräumlichen Arbeit in pädagogischen Institutionen werden diskutiert und ausgewählte Methoden hinsichtlich ihres Potentials für die Ableitung von Handlungsstrategien und Organisationsentwicklung, u. a. im Kontext der Netzwerkarbeit, erörtert. Die TeilnehmerInnen setzen sich mit der Zusammenarbeit zwischen Institutionen, insbesondere im Kontext der Gestaltung von Übergängen (z.B. Kita-Grundschule) auseinander.

AbsolventInnen des Studiengangs Integrative Frühpädagogik (BPO Teil B 2005) weisen ihre Nachqualifizierung durch den Besuch von einem zweitägigen Blockseminar mit dem Schwerpunkt „Kooperationen und Netzwerke - Zusammenarbeit mit Eltern, Begleitung von Übergängen und Sozialraumorientierung“ (Tag 1 bis 2) und einem eintägigen Seminar „Dokumentations- und Evaluationsprozesse im Rahmen der Bildungsbegleitung“ (Tag 3) sowie dem Erwerb des damit verbundenen Workload von 3 CP nach.

Qualifikationsziele und Kompetenzen, die innerhalb der Veranstaltung adressiert und ausgebaut werden:

Die TeilnehmerInnen

  • sind mit Konfigurationen der Zusammenarbeit mit Eltern bzw. Familien in institutionellen Kontexten vertraut und besitzen vertiefte methodische Kenntnisse für ihre Umsetzung und Evaluation;
  • können den Bildungs- und Beratungsbedarf von Familien erfassen und analysieren sowie bedarfsorientierte Angebote planen, umsetzen und evaluieren;
  • wissen um die Potentiale und die Bedeutung der Sozialraumorientierung, kennen die Möglichkeiten der Sozialraumerschließung und besitzen die Fähigkeit zur Netzwerkarbeit in unterschiedlichen Kontexten;
  • können Übergänge zwischen den Institutionen bzw. unterschiedlichen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen angemessen vorbereiten und gestalten;
  • kennen unterschiedliche Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren und verfügen über die Fähigkeit, die Bildungs- und Entwicklungsprozesse von Kindern zu beobachten, zu verstehen und zu analysieren sowie fall- und situationsübergreifende Erkenntnisse aus ihren Beobachtungen zu gewinnen und entsprechende Handlungsweisen zu begründen


Inhalte des Moduls

Die Veranstaltung ermöglicht eine Auseinandersetzung mit den zentralen theoretischen Grundlagen und entsprechenden handlungspraktischen Grundsätzen für eine bedarfs- und ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit Eltern bzw. Familien. Strukturelle Rahmungen, konzeptionelle Ansätze sowie methodische Zugänge für eine gelingende Zusammenarbeit und ihre Evaluation werden erörtert. Grundlagen der sozialräumlichen Arbeit in pädagogischen Institutionen werden diskutiert und ausgewählte Methoden hinsichtlich ihres Potentials für die Ableitung von Handlungsstrategien und Organisationsentwicklung, u.a. im Kontext der Netzwerkarbeit, erörtert. Die TeilnehmerInnen setzen sich mit der Zusammenarbeit zwischen Institutionen, insbesondere im Kontext der Gestaltung von Übergängen (z.B. Kita-Grundschule) auseinander. Anschließend lernen sie ausgewählte Beobachtungs- und Dokumentationsansätze kennen und reflektieren die Implikationen auf der Ebene pädagogischer Handlungskompetenz.

Es gelten Corona-bedingte Veränderungen: Die Module werden online stattfinden. Zugänge und weitere Informationen zum Ablauf erhalten Sie nach Anmeldung. Sie können Ihre Anfragen jederzeit an uns per Mail richten.

Preis

Modul (A) - 2 Tage: 349.-€

Modul (B) - 3 Tage: 520.-€

Mindestens 10 Teilnehmende

Termin

Modul (A): 13.11.2020 - 14.11.2020

Modul (B): 04.09.2020, 13.11.2020 und 14.11.2020

jeweils 08:30 Uhr - 17:00 Uhr

Ort: Online in 2020

(Digital: für ausreichend Pause wird gesorgt sein)

Anmelden

Zur Anmeldung