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Projekte im Sommersemester 2022

Projekte im
Sommersemester 2022

Projektname:

 

Nachhaltigkeitsentwicklung an der Hochschule Emden/Leer: die Umsetzung (Folgeprojekt)

Projektziel:

 

Umsetzung erarbeiteter Ziele für eine Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit (NH) an der HS EL in einem Transformationsprozess

Aufgabenstellung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Wintersemester 2021/2022 wurden im Rahmen eines Ipro-L-Projektes 2 Workshops durchgeführt, in denen Studierende, Lehrende, Mitarbeitende sowie die Leitung der Hochschule Emden/Leer Ideen gesammelt haben, wie sich die HS in Richtung Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung weiterentwickeln könnte. Diese Ideen wurden anschließend diskutiert und gewichtet. Sie betreffen die Lehre, das Leben auf dem Campus und die Funktion der Hochschule an sich (z.B. Gebäudemanagement, Papierverbrauch, Müllentsorgung, …).

 

In dem sich nun anschließenden Ipro-L-Projekt sollen die priorisierten Ideen durch einen partizipativen Prozess realisiert werden. Wir gehen davon aus, dass ca. je 2-3 Themen aus den Bereichen Lehre, Leben auf dem Campus und Funktion der HS im Rahmen des neuen Ipro-L-Projektes bearbeitet werden könnten.

 

Von der Struktur her, würden ca. 3 - 5 Studierende sich ein Thema auswählen und bearbeiten. Das gesamte Team könnte dann z.B. aus ca. 20 Personen bestehen. Details der Vorgehensweise werden aber im Team erarbeitet.

 

Das Projekt verfolgt im Wesentlichen das Ziel, unter Beteiligung aller relevanten Hochschul-Akteur*innen zu klären, durch welche Maßnahmen sich die Hochschule Emden/Leer zukunftsorientiert weiterentwickeln sollte, insbesondere unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit und der gesellschaftlichen Verantwortung.

 

Dieses Projekt ist ein Teil eines Strategieprozesses der Hochschule.

Lernziele:

Methoden zur Durchführung eines Transformationsprozesses; Projektmanagement; Erfahrungen beim Umsetzen von Konzepten in Organisationen.

Projektzeitraum:

März 2022 bis Juli 2022 (ca. 4-5 Monate)

Schwerpunkt(e):

Master- (oder Bachelorstudierende höherer Semester) aus allen Fachbereichen; Teilnehmer*innen des Nachhaltigkeitszertifikates; Interessierte

Auftraggeber:

Nachhaltigkeit der Hochschule Emden/Leer (HS-Präsident Prof. Dr. G. Kreutz, A. Gerritzen)

ProjektleiterIn (ProfessorIn):

Michael Schlaak, Antje Gronewold, Lemmer Schmid

Max. Teilnehmerzahl:

Interdisziplinäres Team, bestehend aus:

  • 5 Master- oder Bachelorstudierende höherer Semester aus dem Fachbereich Wirtschaft (mit CPs) [davon sind 3 Projektplätze bereits besetzt und 2 Projektplätze werden neu ausgeschrieben] und
  • ca. 15 Studierende aus allen Fachbereichen, die im Rahmen des Nachhaltigkeit-Zertifikates an dem Projekt teilnehmen möchten [Eine Anmeldung ist in diesem Fall ab sofort per Mail an anna.gerritzen(at)hs-emden-leer.de oder michael.schlaak(at)hs-emden-leer.de möglich!]
 

Kick-off-Meeting:

Das Kick-off-Meeting findet am Montag, 07.03.2022 um 17:00 Uhr in Präsenz (Raum S 308) statt!

Die regelmäßigen Teammeetings danach montags ab 17 Uhr ebenfalls in Raum S 308.

Projektname:

Magie des Silicon Valley

Projektziel:

Die Erfolgsfaktoren des wirtschaftlich stärksten Tals der Welt sollen ergründet werden und für die Hochschule nutzbar gemacht werden. Die Informationen sollen allen Fachbereichen und Studierenden zur Verfügung gestellt werden.

Aufgabenstellung:

Neben der Analyse ist eine Reise vorgesehen mit dem Ziel, sinnvolle Kontakte herzustellen und Netzwerke zu knüpfen. Diese Verbindungen sollen der Hochschule und der Region zugänglich gemacht werden. Die Aufgaben gliedern sich wie folgt:

 

  1. Planung
  2. Analyse der Erfolgsfaktoren
  3. Weltfirmen und einflussreichen Personen kontaktieren
  4. Durchführung der Reise
  5. Mediale Dokumentation
  6. Aufbereitung und Präsentation der Erfahrungen

 

Die Reise ist für den September vorgesehen, daher ist das Projekt auf zwei Semester ausgelegt. Das Vorhaben wird durch die Hochschule finanziell unterstützt. Die aktuelle pandemische Lage ist bei allen Planungen zu berücksichtigen.

Lernziele:

Selbstorganisation in einem internationalen Rahmen. Netzwerke herstellen und nutzbar machen. Teamwork und Persönlichkeitsentwicklung erfahren.

Projektzeitraum:

03.2022 – 01.2023 (zwei Semester)

Schwerpunkt(e):

Master-Studierende aus dem Fachbereich Wirtschaft

Auftraggeber:

Hochschule Emden/ Leer

ProjektleiterIn (ProfessorIn):

Dr. Manfred Hoogestraat

Max. Teilnehmerzahl:

6 Studierende

Kick-off-Meeting:

Donnerstag, 03.03.2022 um 09:00 Uhr im Ipro-L

Projektname:

Krone Analytics

Projektziel:

Neue Erkenntnisse aus Maschinendaten extrahieren.

Aufgabenstellung:

Die Krone-Gruppe mit Sitz in Spelle/ Emsland erwirtschaftet 2 Mrd. EUR Umsatz mit ca. 5.000 Mitarbeiter:innen. In Anlehnung an datengetriebenen Geschäftsmodellen erhebt die Firma Krone bereits seit einiger Zeit Daten ihrer Landmaschinen. Der Bereich Krone Analytics ist Bestandteil des Digitalisierungsteams und gegründet worden, um diese Daten nutzbar zu machen. Ein Studierenden-Team soll Krone dabei unterstützen, diese Datenanalyse mit folgender Agenda auszuweiten:

 

  1. Projektplanung
  2. Einarbeitung in die Analysewerkzeuge
  3. Datenanalyse mit Testdaten
  4. Datenanalyse unter realen Bedingungen
  5. Erstellen von Datendashboards
  6. Datengestützte Erkenntnisse entwickeln und darstellen
  7. Abschlusspräsentation

 

Die Daten und die Analysewerkzeuge werden von Krone zur Verfügung gestellt. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich, Krone arbeitet die Studierenden in die Analysewerkzeuge ein.

Lernziele:

Die Studierenden erlernen und praktizieren anhand von realen Daten neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Projektzeitraum:

03.2022 – 07.2022 (optionales Anschlussprojekt)

Schwerpunkt(e):

Master-Studierende aus dem Fachbereich Wirtschaft

Auftraggeber:

Bernard KRONE Holding SE & Co. KG, 48480 Spelle

ProjektleiterIn (ProfessorIn):

Prof. Dr. Till Becker

Max. Teilnehmerzahl:

5 Studierende

Kick-off-Meeting:

Donnerstag, den 10.3.2022 um 15:30 Uhr per Videokonferenz

Projektname:

Entwicklung eines Leitbildes für das Marien-Hospital Papenburg Aschendorf

Hintergrund-Information:

Das Hospital versorgt die Patienten im Einzugsgebiet Papenburg und Umland mit Leistungen der Grund- und Regelversorgung. Als besonderen Schwerpunkt versorgt es Kinder und Jugendliche klinisch in den Fachbereichen Pädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik. Hierzu zählen ebenfalls die ambulant tätigen Institutsambulanzen und Tageskliniken in Papenburg und Leer und das Sozial Pädiatrische Zentrum (SPZ). Ein weiterer Schwerpunkt im stationären Leistungsspektrum ist die Erwachsenenversorgung in der Kardiologie. Im ambulanten Sektor versorgt das Marien Hospital über drei Medizinische Versorgungszentren (MVZ) in Papenburg, Dörpen und Weener die Stadt- und Landbevölkerung mit allgemein- und fachärztlichen Leistungen. Ein ambulantes Rehabilitationscentrum rundet das Portfolio ab.

 

Wie im gesamten Gesundheitssektor ist auch der Versorgungsalltag des Marien Hospitals durch grundlegende Veränderungen geprägt. Hierzu gehört neben der Modifikation der Erkrankungen auch die kontinuierlich steigenden Anforderungen an die Pflege und die Qualifikation der Pflegefachkräfte aufgrund des medizinisch-technischen Fortschritts. Zudem entwickeln sich Krankenhäuser immer mehr zu modernen Wirtschaftsunternehmen. Für diese Entwicklung gibt es eine Reihe von Gründen. Hierzu gehört, dass Patienten kritischer geworden und ihre Ansprüche an eine moderne Krankenhausversorgung gewachsen sind. Die Existenz der Krankenhäuser hängt in Zukunft daher noch stärker von ihrem (wirtschaftlichen) Erfolg und der Wahrnehmung ihrer Dienstleistung im Vergleich zu Mitbewerbern ab. Wollen Krankenhäuser in diesem Marktumfeld überleben, müssen sie ihre Leistungen am Bedarf ausrichten und in einer möglichst hohen Qualität anbieten. Vor diesem Hintergrund befindet sich das Marien Hospital seit 2019 in einer Neuausrichtung der Unternehmensstrategie und strebt eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 an. Ein wichtiger Baustein, der beide Prozesse unterstützt, ist die Entwicklung eines Leitbildes.

Zielsetzung und Inhalte:

Ziel des Praxisprojektes ist es, das Marien Hospital bei der Entwicklung eines neuen Unternehmensleitbildes zu unterstützen. Das aktuelle Leitbild („den Menschen verbunden“) vermittelt zwar wichtige Aspekte wie Verantwortungsbewusstsein und Empathie für und durch Menschen, spiegelt aber nicht alle Facetten wider, mit denen das Krankenhaus in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden möchte. Das neue Leitbild soll den christlichen Grundgedanken des Marien Hospitals beinhalten, aber auch für Vielfalt stehen und Offenheit gegenüber modernen medizinischen Methoden und anderen Kulturen verkörpern. Das übergeordnete Ziel der Leitbildentwicklung besteht u.a. darin, eine klare und unverwechselbare Unternehmensidentität zu etablieren, eine Grundlage für die Unternehmensziele und Unternehmensstrategie zu legen und die Akquisition neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stichwort Fachkräftemangel) zu flankieren. Damit das neue Leitbild eine breite Zustimmung bei allen Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten, einweisenden Ärzten und sonstigen Stakeholdern erfährt, legt das Marien Hospital besonderen Wert auf einen partizipativen Prozess. Dies führt u.a. zu folgenden Leitfragen, die im Rahmen des Praxisprojektes präzisiert und beantwortet werden müssen:

 

  1. Welche Werte und Regeln werden aktuell im Unternehmen gelebt?
  2. Welche grundsätzlichen Kernelemente muss das Leitbild beinhalten?
  3. Welches sind aus Sicht der Stakeholder die wichtigsten inhaltlichen Aspekte, die in einem Leitbild verankert werden müssten?
  4. Welche Stakeholder sollten in das Projekt eingebunden werden?
  5. Welche Methoden/Ansätze ermöglichen es dem Krankenhaus, das Leitbild in einem partizipativen Prozess zu entwickeln?
  6. Wie kann der Prozess der Diskussion und Konsensbildung am sinnvollsten gestaltet werden?
  7. Wie kann das Leitbild bekannt gemacht und dauerhaft in den Alltag des Unternehmens integriert werden?
  8. Wie kann das Unternehmen ermitteln, ob die Elemente des Unternehmensleitbildes in der Praxis gelebt werden?
 

Projektzeitraum:

Sommersemester 2022 und Wintersemester 2022/2023

Schwerpunkt(e):

Interdisziplinäres Team:

  • 2 Master- oder Bachelorstudierende höherer Semester aus dem Fachbereich Wirtschaft
  • 6 Studierende aus dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit/ Studiengang Sozial- und Gesundheitsmanagement 
 

Auftraggeber:

Marien-Hospital Papenburg Aschendorf gGmbH, 26871 Papenburg

ProjektleiterIn (ProfessorIn):

Prof. Dr. Christoph Winter (Projektleitung) und Prof. Dr. Marco Rimkus

Max. Teilnehmerzahl:

8 Studierende

Terminierung:

Semesterbegleitende Lehrveranstaltung: Projektsitzungen montags 14:00 – 15:30 Uhr (S 314 oder virtuell).

Projektname:

Gewinnung von Pflegepersonal für den Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. Kreisverband Emden

(„Paritätischer Emden“)

Hintergrund-Information:

Der Paritätische Wohlfahrtsverband, Kreisverband Emden, ist einer von 42 Sozialzentren in Niedersachsen. Er repräsentiert den Verband in der Stadt Emden und bietet den rund 25 Mitgliedsorganisationen ein verbandliches Zuhause. Er unterstützt die Mitgliedsorganisationen in ihrem Tun und vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Verwaltung und der Öffentlichkeit.

 

Die Mitgliedsorganisationen erbringen unter anderem pflegerische Leistungen in der Region (z.B. ambulante Pflege, Tagespflege, Hospizpflege).

 

Aufgrund des allgemeinen Fachkräftemangels im Gesundheitswesen und dem zunehmenden Wettbewerb auf dem Pflegemarkt ist es, gerade für einen Wohlfahrtsverband dieser Größenordnung, besonders schwierig Pflegepersonal zu gewinnen und auch für eine langfristige Tätigkeit zu binden.

 

Ziel des Auftraggebers ist es daher über die Analyse des Personalmarktes die Quellen für die Gewinnung von Fachkräften oder auch Hilfskräften in der Pflege kennenzulernen und geeignete Akquise-Wege und -Werkzeuge aufzubauen, um den Bedarf an Pflegepersonal für den „Paritätischen Emden“ dauerhaft zu decken.

 

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein reales und neues Projekt mit hohem Praxisbezug. Es ist kein Anschlussprojekt

Zielsetzung und Inhalte:

Ziel dieses Praxisprojektes ist es, den Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. Kreisverband Emden bei der Gewinnung von Pflegepersonal zu unterstützen.

 

Zu diesem Zweck sind alle möglichen Instrumente und Wege zu prüfen, die den „Paritätischen Emden“ unterstützen könnten. Dazu gehören möglicherweise Themen wie Personal-Marketing und -Werbung, Employer Branding, Akquise ausländischer Fachkräfte etc.

Inhalte/ Arbeitspakete

 
  • Sommersemester 2022:
 
  • Projektteam (u.a. Rollenvergabe, Arbeits- und Kommunikationsweise)
  • Projektplanung (u.a. Bausteine, Arbeitspakete)
  • Kontextklärung (u.a. Zielsetzung Auftraggeber, Stakeholder- und Risiko-Analyse)
  • Analyse- und Kalkulationskonzept

 

  • Wintersemester 2022/23:
 
  • Analyse und Kalkulation
  • Zwischenergebnisse (inkl. Korrekturen)
  • Präsentation
  • Projektbericht
 

Projektzeitraum:

Sommersemester 2022 und Wintersemester 2022/2023

Schwerpunkt(e):

Interdisziplinäres Team:

  • 2 Master- oder Bachelorstudierende höherer Semester aus dem Fachbereich Wirtschaft
  • 6 Studierende aus dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit/ Studiengang Sozial- und Gesundheitsmanagement 
 

Auftraggeber:

Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V., Kreisverband Emden

ProjektleiterIn (ProfessorIn):

Prof. Dr. Christoph Winter

Max. Teilnehmerzahl:

8 Studierende

Terminierung:

 
  • Semesterbegleitende Lehrveranstaltung: Projektsitzungen montags 11:45 – 13:15 Uhr (S 314 oder virtuell)
  • Kick-off-Meeting mit Vertretern des Auftraggebers: Voraussichtlich Ende März 2022
  • Präsentation der Zwischenergebnisse: Voraussichtlich Herbst 2022
  • Abschlusspräsentation: Voraussichtlich Januar 2023
 

Projektname:

Konzept zur Gründung einer studentischen Unternehmensberatung nach dem Vorbild evolutionärer Organisationen

Hintergrund-Information:

Das Ziel des Praxisprojekts besteht darin, die Gründung einer studentischen Unternehmensberatung nach dem Vorbild evolutionärer Unternehmen zu konzipieren und zu realisieren. Der Begriff der evolutionären Unternehmen wurde vor 8 Jahren von Frederic Laloux geprägt. Hier steht klar der „Purpose“ von Organisationen im Fokus, also die Antwort auf die Frage nach dem Unternehmens-Sinn zu geben und das jenseits von Gewinnmaximierung. Vielmehr geht es um die Fokussierung auf die drei sogenannten Durchbrüche „Selbstmanagement, Ganzheit und evolutionärer Sinn“.

 

Warum erscheint ein solcher Wandel in der Ausrichtung von Organisationen wichtig? - Nicht nur die Gesellschaft, auch die Wirtschaft steht vor massiven Herausforderungen, welche sich je nach Quelle unterscheiden in den Dimensionen: ökonomisch (Fehlzeitenreport), ökologisch (Klimawandel) und sozial (polarisierte Gesellschaft, Burn-out, Depression). Diesen vielschichtigen Herausforderungen gilt es mit Antworten jenseits des bekannten Methoden-Kanons zu begegnen; dies zeigt sich z.B. in prominenten Ansätzen wie New Work, Agilität sowie dem Umstand, Ergebnisse aus Zukunftsforschung mit in unternehmerische Entscheidungen zu integrieren.

 

Wie andere Regionen in Deutschland ist auch der Nordwesten des Landes neben den oben genannten Herausforderungen vom Strukturwandel und regionalen Zukunftsfragen (demographischer Wandel, Fachkräftemangel etc.) betroffen. Die HS Emden/Leer sieht sich hier in der Verantwortung, Konzepte und Strategien für Innovationen in der Region zu liefern und den Wandel wissenschaftlich zu begleiten. Um die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen langfristig zu sichern, hat sich die HS Emden/Leer (i. P. Prof. Dr. Rimkus, Prof. Dr. Anne Schweizer) aufgrund der Arbeitsergebnisse eines Praxisprojektes aus 2021 dazu entschieden, eine studentische Unternehmensberatung (Unternehmensform voraussichtlich „Verein“) zu gründen. Hierbei soll die studentische Unternehmensberatung hinsichtlich fachlicher Fragestellungen im Themenkomplex New Work/ Change-/ Prozess- und Organisationsveränderung beraten können.

 

Zudem sind die Digitalisierung, die Nachhaltigkeitsdiskussion (Fridays for Future), die Debatten um Geschlechtergerechtigkeit sowie das Thema „Purpose“ für aktuell sich in Ausbildung befindliche Menschen (Generation Z/ zukünftig Alpha) starke identitätsstiftende Einflussfaktoren und haben damit einen deutlichen Impact für das „nicht-Verstehen“ zwischen den VertreterInnen der Baby-Boomer Generation, deren VertreterInnen aktuell Unternehmen lenken. Vorranging deshalb wird angestrebt, dass die studentischen BeraterInnen Organisationen dabei unterstützen, die Werte und Normen sowie das „Mindset“ der genannten Generationen zu (er)kennen und mögliche unternehmerische Entscheidungen (z.B. hinsichtlich Employer Branding) zielgerichteter auf diese Generationen-VertreterInnen abzustimmen.

Zielsetzung und Inhalte:

Ziel des Praxisprojektes ist es, ein konkretes Organisationskonzept für eine studentische Unternehmensberatung nach dem Vorbild evolutionärer Organisationen (Achtsamkeit, Sinn, Ganzheit und Selbstmanagement) zu erstellen. Dieses Konzept soll in enger Abstimmung mit dem Projekt Marketing (purpose.now) von Prof. Dr. Anne Schweizer und dem angehenden Kuratorium des Vereins umgesetzt werden.

 

Im Anschluss an die Gründung der studentischen Unternehmensberatung (WS 22/23) soll das erstellte Organisationskonzept iterativ (nach dem Lean-Startup-Zyklus) weiterentwickelt und verbessert werden. Den theoretischen Input zu den Themen evolutionäre Organisationen und Lean-Startup werden sowohl durch Impuls-Vorträge vermittelt als auch im Selbststudium erarbeitet.

Projektzeitraum:

Sommersemester 2022 und Wintersemester 2022/2023 (zwei Semester)

Schwerpunkt(e):

Interdisziplinäres Team:

  • 3 Master-Studierende aus dem Fachbereich Wirtschaft
  • 5 Studierende aus dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit/ Studiengang Sozial- und Gesundheitsmanagement 
 

Auftraggeber:

Hochschule Emden/ Leer - Prof. Dr. Anne Schweizer

ProjektleiterIn (ProfessorIn):

Prof. Dr. Anne Schweizer (Projektleitung) und Prof. Dr. Marco Rimkus

Max. Teilnehmerzahl:

8 Studierende

Kick-off-Meeting:

Die Termine für die Teamsitzungen werden innerhalb des Projektteams vereinbart. Es ist davon auszugehen, dass die ersten Teamsitzungen zunächst online stattfinden werden.

Projektname:

Konzept für die „Lehre nach Corona“ und zur stärkeren Partizipation von Studierenden bei Veranstaltungen im Bereich Studium und Lehre an der Hochschule Emden/Leer

Hintergrund-Information:

Gute Lehre an der Hochschule Emden/Leer entsteht durch den Innovationsgeist und das Engagement aller Lehrenden, die ihre Lehr- und Lernszenarien unter den veränderten Rahmenbedingungen der Digitalisierung in Interaktion mit Studierenden ausprobieren und kontinuierlich weiterentwickeln. Die Hochschule Emden/Leer möchte in der Zukunft noch stärker entsprechende Innovationen in der Hochschullehre fördern und damit die Lehre systematisch und kontinuierlich modernisieren. Hierzu gehört auch, bestehende Formate, Strukturen und Prozesse regelmäßig zu hinterfragen und von den (digitalen) Erfahrungen aus der Corona-Pandemie zu profitieren.

 

So wurden im Rahmen der Corona-Pandemie zahlreiche alternative Lehr- und Lernformen, neue Tools, Formate und Konzepte kennengelernt und ausprobiert. Diese haben die Lehre bereits an vielen Stellen grundlegend verändert. Die Aufgabe besteht nun darin, in den kommenden Semestern alle Erfahrungen sinnvoll in die Semesterplanung zu integrieren. Hier spielt beispielsweise auch die Parallelität von verschiedenen Lernorten (Präsenzveranstaltungen, Onlineveranstaltungen, hybride Formate) eine Rolle.

 

Die systematische und kontinuierliche Weiterentwicklung soll dabei nicht nur die Lehre in den Blick nehmen, sondern auch zwei zentrale Veranstaltungen aus dem Bereich Studium und Lehre einbeziehen. Mit der Vergabe des Lehrpreises „Teacher of the Year“ (TotY) und den Antrittsvorlesungen haben sich Formate bewährt, die den besonderen Stellenwert der Lehre hervorheben und auch über die Hochschule hinaus wahrgenommen werden. Beide Veranstaltungsformate richten sich an alle Hochschulangehörige, Studierende nehmen aber leider nur vereinzelt an den Veranstaltungen teil.

Zielsetzung und Inhalte:

Ziel des Praxisprojektes ist es, gemeinsam mit Studierenden Ideen zu generieren, wie „moderne“ Lehr- und Lernformate in die Semesterplanung sinnvoll integriert werden können. Sinnvoll bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Studierbarkeit erhalten bleibt, die Erfahrungen der Online- und hybriden Lehre nicht verloren gehen aber auch der Charakter der Campushochschule erhalten bleibt. Die Entwicklung des Konzeptes soll sich dabei auch auf Möglichkeiten für eine stärke Partizipation von Studierenden bei der Verleihung des Lehrpreises sowie den Antrittsvorlesungen beziehen.

 

Die Konzipierung ist für das Sommersemester 2022 vorgesehen, sodass sich die Erprobung im Wintersemester 2022/23 anschließt.

 

Mögliche Fragestellungen sind hierbei:

 

  1. Welche Konzepte für die Veranstaltungsplanung sind denkbar, um unterschiedliche Lehr- und Lernformen (Präsenz, online) parallel zu ermöglichen sowie die Bedürfnisse und Interessen der Studierenden (Pendelhochschule, Vereinbarkeit von Nebentätigkeiten etc.) abzubilden?
  2. Aus welchen Gründen nehmen Studierende an den Veranstaltungen zum TotY bzw. Antrittsvorlesungen kaum teil?
  3. Welche Möglichkeiten zur stärkeren Einbindung von Studierenden gibt es?
  4. Wie können diese Optionen der Veranstaltungsplanung/der studentischen Partizipation an der Hochschule Emden/Leer umgesetzt und nachhaltig verankert werden?

 

Die Fragen sind die Basis für die einzelnen Arbeitspakete im Rahmen des Praxisprojektes und werden zu Projektbeginn weiter verfeinert. Ggf. wird es hierzu auch eine Einführung in das Thema Design Thinking geben. Ziel des Projektes ist es, die vorgeschlagenen Ansätze, Ideen und/oder Konzepte innerhalb der Projektlaufzeit umzusetzen und auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen.

Projektzeitraum:

Sommersemester 2022 und Wintersemester 2022/2023

Schwerpunkt(e):

Interdisziplinäres Team:

  • 2 Master-Studierende aus dem Fachbereich Wirtschaft
  • 6 Studierende aus dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit/ Studiengang Sozial- und Gesundheitsmanagement 
 

Auftraggeber:

Hochschule Emden/Leer - Prof. Dr. Marco Rimkus

ProjektleiterIn (ProfessorIn):

Prof. Dr. Marco Rimkus/ Lena Schmidt

Max. Teilnehmerzahl:

8 Studierende

Kick-off-Meeting:

Die Termine für die Teamsitzungen werden innerhalb des Projektteams vereinbart. Es ist davon auszugehen, dass die Teamsitzungen überwiegend online stattfinden werden.

Projektname:

Implementierung eines Marketingkonzeptes zur Steigerung der Attraktivität der Gemeinde Hinte für Einwohner*innen und Besucher*innen

Hintergrund-Information:

Im Sommersemester 2021 wie auch Wintersemester 2021_2022 beschäftigte sich eine Praxisprojektgruppe mit einem Tourismus-konzept für die Gemeinde Hinte. Hauptziel war, eine umfangreiche Analyse zur besseren Einschätzung der touristischen Angebote in der Gemeinde Hinte durchzuführen und ggfs. zur Förderung der Angebote entsprechende Maßnahmen zu entwickeln. Dieses ist der Projektgruppe sehr gut gelungen. In den umfangreichen Analysen wurde deutlich, dass die Gemeinde Hinte große Potentiale hat und ihre Attraktivität sowohl für die Einwohner*innen wie auch Tourist*innen steigern kann.

 

Ziel dieses Projektes ist es, ein umfangreiches Marketingkonzept zu implementieren. Der Gemeinde Hinte bereits vorgestellte Maßnahmen sollen dafür weiterentwickelt, priorisiert und durchgeführt werden.

 

Die hohe Praxisnähe des Projektes zeichnet sich insbesondere aus durch die Durchführung einiger Maßnahmen unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen. Die Entscheidungen zur jeweiligen schrittweisen Vorgehensweise werden einvernehmlich mit dem Auftraggeber und dem Studierendenteam getroffen. Die detaillierte Vorgehensweise und einzelne Termine im Projektverlauf werden vor dessen Beginn mit dem Auftraggeber abgestimmt.

Starttermin ist in der KW 10, der 09.03.2022 um 14:00 h. Wir treffen uns zu einem ersten Kennenlernen einmalig im großen Plenarsaal im Planspielzentrum des I-Pro L, Zum Nordkai in Emden auf dem Gelände des EGZ. Eine detaillierte Beschreibung wird den teilnehmenden Studierenden vorher über moodle zugesandt. Das Projekt findet zum großen Teil als semesterbegleitende Lehrveranstaltung in den Räumen der Hochschule Emden/Leer oder virtuell über BBB/ webex oder Zoom statt. Die Treffen mit der Dozentin, ihrem Projektcoach Frau Janine Lutsch, B.Sc. und ggfs. (bei Bedarf) mit den Ansprechpartner*innen aus der Gemeinde werden zumeist zweiwöchentlich sein. Darüber hinaus werden Termine mit Frau Lutsch vereinbart. Diese werden gemeinsam festgelegt.

Zielsetzung und Inhalte:

Leitziel:

Das Projekt soll stark anwendungsorientiert angelegt werden und verfolgt das Ziel mindestens zwei Maßnahmen bis Januar 2023 praktisch durchzuführen. Die Auswahl unter den bereits identifizierten 67 Maßnahmen erfolgt partizipativ mit den Auftraggeber*innen und dem Projektteam. Die Maßnahmen finden sich in den Themenbereichen u.a. Digitales, Infrastruktur oder auch Sport- und Eventangebote wieder. Dafür sollten verschiedene Analysen, wie bspw. eine Literaturanalyse- und Internet-Recherche durchgeführt werden. Denkbar ist zudem die Durchführung eines Workshops mit wichtigen Stakeholdern in der Gemeinde, wie bspw. Gemeinderatsmitglieder, im Ehrenamt Tätige usw.

Hier sollten bereits definierte Maßnahmen geschärft und in der Umsetzung priorisiert werden. Die hohe Praxisnähe des Projektes zeichnet sich dabei nicht nur in der Anwendung der Analyseinstrumente und Methoden, sondern insbesondere auch durch die Maßnahmenweiterentwicklung und -durchführung aus. Die Schwerpunkte werden gemeinsam in Absprache mit der Gemeinde Hinte entwickelt.

Neben den Instrumenten des Projektmanagements kommen Schlüsselkompetenzen, wie Selbstmanagement, Zeitmanagement, Moderieren und Präsentieren zum Einsatz. Die praktischen Umsetzungsschritte werden theoretisch vorbereitet und reflektiert. Am Ende des Wintersemesters erstellt das Projektteam einen Praxisprojektbericht.

 

Inhalte/Arbeitspakete:

  • Sommersemester 2022 (März bis Juni):
 
  • Literaturrecherche und Analyse
  • Fördermöglichkeiten/ Drittmittel eruieren
  • Vorbereitung und Durchführung der Workshop(s) mit dem Gemeinderat und anderen Stakeholdern
  • Kalkulation von durchzuführenden Maßnahmen
  • Analyse der Ergebnisse sowie Maßnahmenauswahl und erste Ideen zur Umsetzung
 
  • Wintersemester 2022/23 (Ende September bis Januar)
 
  • Fortsetzung der Maßnahmenauswahl/- umsetzung
  • Umsetzung von Marketing-Maßnahmen unter Berücksichtigung von Kosten-Nutzen-Abwägungen sowie Evaluierung
  • Abschlussbericht und Vorstellung der Ergebnisse

 

Die Studierenden haben die Möglichkeit, Einblicke in eine komplexe Kommune, wie die Gemeinde Hinte, zu erhalten. Die Studierenden werden zunächst eine Analyse der vorhandenen Strukturen durchführen und bereits einzelne Maßnahmen für das Marketing zur Steigerung der Attraktivität innerhalb der Gemeinde selber weiterentwickeln und durchführen.

Projektzeitraum:

Sommersemester 2022 und Wintersemester 2022/2023

Schwerpunkt(e):

Interdisziplinäres Team:

  • 2 Master-Studierende aus dem Fachbereich Wirtschaft
  • 6 Studierende aus dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit/ Studiengang BSGM
 

Auftraggeber:

Gemeinde Hinte, Brückstraße 11a, 26759 Hinte

ProjektleiterIn (ProfessorIn):

Silke Reblin, M.A.

Max. Teilnehmerzahl:

8 Studierende

Terminierung (wird im prozessualen Verlauf konkretisiert):

 
  • Semesterbegleitende Lehrveranstaltung: Ab KW 11: mittwochs, 14:00 h an der Hochschule in Emden.
  • Kick-off-Meeting: Verpflichtend für alle Projektmitglieder im Ipro-L, Zum Nordkai 20, Emden am Mittwoch, den 09.03.2022 von 14-17h. → Bitte bringen Sie Ihren Terminkalender mit!
  • Ort der Lehrveranstaltung: Virtuell über BBB/ webex, ggfs. Hochschule Emden/Leer und Gemeinde Hinte wechselnd nach vorheriger Absprache → Ggfs: Es werden Auto-/Fahrgemeinschaften empfohlen.
  • Präsentation der Zwischenergebnisse: Ort wird noch bekanntgegeben
  • Abschlusspräsentation: voraussichtlich Januar 2023, Ort: voraussichtlich Gemeinde Hinte, Rathaus, Brückstr. 11a, 26759 Hinte