HS Emden/Leer FB Seefahrt - Aktuelles http://example.com en-gb TYPO3 News Fri, 13 Dec 2019 03:29:34 +0100 Fri, 13 Dec 2019 03:29:34 +0100 TYPO3 EXT:news news-4798 Wed, 11 Dec 2019 13:42:34 +0100 Daten als Erfolgsfaktor im Mittelstand https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/daten-als-erfolgsfaktor-im-mittelstand/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6e9e50a89375d707d8cbce2beeaae765 Fachbereich SMW bei IT-Konferenz in Lingen Unter dem Motto „Daten als Erfolgsfaktor im Mittelstand“ findet am 28. Januar 2020 um 14.30 Uhr die Mittelstand 4.0-Konferenz im IT-Zentrum Lingen statt. Mit dabei ist auch der Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften als Konsortialpartner.

Christian Bredlow von der Digital Mindset GmbH wird in seinem Vortrag erläutern, warum es bei der Digitalisierung „ wie bei der Musik!“ ist. In einem weiteren Beitrag erfahren die Besucher zudem, wie Künstliche Intelligenz (KI) in der Praxis eingesetzt werden kann, um Prozesse effektiver zu automatisieren.

Darüber hinaus bietet die Veranstaltung eine Plattform für kleine und mittlere Unternehmen, die den Weg in die Digitalisierung gegangen sind oder gehen möchten. Dazu werden sich die teilnehmenden Unternehmen auf dem Podium über ihre Erfahrung austauschen. In den Pausen gibt es die Chance, persönliche Gespräche mit den Teilnehmenden zu führen und zu erfahren, welche wertvollen Erfahrungen diese bei der Einführung digitaler Produkte oder der Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle mit Hilfe des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen gemacht haben.

 

Veranstaltungsablauf:

•    14:30 Uhr: Einlass und Begleitausstellung

•    15:00 Uhr: Begrüßung
    Grußworte durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Landkreises Emsland und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen

•    15:30 Uhr: „Bei der Digitalisierung ist es wie bei der Musik!“
    Christian Bredlow | Digital Mindset GmbH

•    16:15 Uhr: „Erklärbare KI als Werkzeug effektiver Prozessautomation“
    Benjamin Wolters | viadee Unternehmensberatung AG

•    16:45 Uhr: Kaffeepause / Begleitausstellung

•    17:15 Uhr: „Auf ein Wort“ mit Unternehmen
    
    Bericht von Unternehmen, die vom Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Lingen      begleitet wurden.

•    18:00 Uhr: Podiumsdiskussion

•    18:30 Uhr: Ausklang zum Netzwerken mit Imbiss

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung unter https://kompetenzzentrum-lingen.digital/termin/konferenz-2020

 

 

 

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news-4793 Thu, 05 Dec 2019 12:03:53 +0100 Studierende besichtigten VW-Logistik https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/studierende-besichtigten-vw-logistik/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0341771d7519d2a72ebdf291d02ca25c Innovationen aus dem Bereich Industrie 2.0 in der Praxis Zehn Studierende des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften mit der Vertiefungsrichtung Logistik haben jetzt das VW Werk in Emden besucht.

Unter dem Motto „Intensiv 2.0“ stand eine Werkbesichtigung mit dem Schwerpunkt Logistik/FTS (Fahrerloses Transport System) auf dem Programm. Besichtigt wurden unter anderem der Verladebahnhof, der Karosseriebau und die Triebsatzmontage.

Die Studierenden zeigten sich begeistert von den Umsetzungsmöglichkeiten der Digitalisierung in der Logistik und dem hohen Automatisierungsgrad des Karosseriebaus.

 

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news-4783 Thu, 21 Nov 2019 13:44:53 +0100 Richtfest für Hochschul-Millionenprojekt https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/richtfest-fuer-hochschul-millionenprojekt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f0c5f2ce1141232da2a89c9199c896e2 Bau am Maritimen Technikum schreitet voran Richtfest für das Maritime Technikum: In der vergangenen Woche ist der gelungene Baufortschritt am künftigen Großlabor auf dem Campus des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften in Leer gefeiert worden. Im Laufe des Wintersemesters 2020/21 soll der Neubau eröffnet werden.

Mit der rund 720 Quadratmeter großen Halle entsteht in Leer ein hochmodernes Labor, das nahezu alle wichtigen Bereiche der aktuellen maritimen Forschungsarbeit abdeckt. Geplant sind verschiedene Versuchsstationen, darunter ein Antriebsprüfstand, eine Seegangsrinne mit Manöverbecken, eine Modell-Windkraftanlage, eine Präzisions-Strömungsrinne sowie ein Labor für Schiffsakustik. Insgesamt werden dafür rund sechs Millionen Euro investiert. Zuständig für alle Baumaßnahmen im Hochschulbereich ist das Staatliche Baumanagement.

Neben Vertretern der Hochschule waren auch Finanzminister Reinhold Hilbers, die Leeraner Bürgermeisterin Beatrix Kuhl, der CDU-Landtagsabgeordnete Ulf Thiele und Klaus Wieting vom Staatlichen Baumanagement zum Richtfest in der Bergmannstraße gekommen. Seitens der Hochschule begrüßte der hauptberufliche Vizepräsident Manfred Nessen die Gäste. „Uns hat es mit Stolz erfüllt, dass wir das Land von der Innovationskraft der Hochschule - insbesondere des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften - überzeugen konnten“, so Nessen. Die maritime Branche sei eine Schlüssel- und Zukunftswirtschaft. Allein in Niedersachsen würden die 15 landeseigenen niedersächsischen Seehäfen die Drehscheibe des deutschen Außenhandels darstellen.

Die maritime Wirtschaft vor Ort sei geprägt von führenden Schifffahrtsunternehmen, einer leistungsfähigen Hafenwirtschaft und Logistik, Schiffbau und Schiffbauzulieferindustrie, Meerestechnik oder auch Offshore-Windenergie. „Auf die Zukunftsfragen wie Klima und Umweltschutz, Energiewende, Rohstoffversorgung wird die maritime Wirtschaft zentrale Antworten geben“, betonte Nessen. Zudem seien am Fachbereich in Leer die Disziplinen Nautik, Schiff-, Wasser-, Maschinenbau und Physik professoral vertreten.  Dies sei niedersachsenweit ein Alleinstellungsmerkmal. Darüber hinaus sei man als Hochschule bestens mit der Region vernetzt.

Wie Dekan Prof. Dr. Marcus Bentin vom Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften betonte, werde mit der Einrichtung des Technikums auch eine wichtige Investition getätigt, um die von Nachhaltigkeit geprägte Ausrichtung in Lehre und Forschung am Fachbereich weiter auszubauen. Unter anderem spiele dies im Joint-Masterstudiengang Maritime Operations, den die Hochschule in Kooperation mit der Western Norway University of Applied Sciences im norwegischen Haugesund anbietet, eine wichtige Rolle.

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news-4734 Wed, 28 Aug 2019 13:48:20 +0200 Leer und Haugesund begrüßen neue Master-Studierende https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/leer-und-haugesund-begruessen-neue-master-studierende/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c328f3e7958f278829d136d3aafc5832 Joint-Studiengang Maritime Operations ist stark gefragt 38 neue Studierende sind am Montag an der Western Norway University of Applied Sciences in Haugesund begrüßt worden. Der internationale Joint-Master-Studiengang Maritime Operations wird mittlerweile im dritten Durchgang vom Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer und dem norwegischen Partner angeboten und erfreut sich großer Beliebtheit.

Zur Begrüßung waren Wenke Meyer als Studiengangskoordinatorin und Prof. Dipl.-Ing. Freerk Meyer als Studiendekan von Leer nach Haugesund gereist. Insgesamt haben sich Studierende aus zehn unterschiedlichen Nationen in diesem Jahr neu eingeschrieben. Die Studierenden verbringen das erste Semester in Haugesund, kommen für das zweite Semester nach Leer und wählen danach den weiteren Verlauf ihres Studiums in einer der beiden Städte. Beide Hochschulen hatten im Jahr 2016 einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Die Bezeichnung „joint“ weist darauf hin, dass beide Hochschulen einen gemeinsamen Abschluss, den Master of Science, vergeben. Am Ende bekommen alle Studierenden einen vollwertigen Abschluss in Norwegen und Deutschland.

Laut Prof. Dr. Marcus Bentin, Dekan des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften in Leer, stellt der neue Masterstudiengang eine wichtige Erweiterung des Studienangebotes dar und ist zugleich der erste internationale Joint-Masterstudiengang in Niedersachsen.

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news-4719 Mon, 08 Jul 2019 09:07:33 +0200 Feierliche Patentverleihung in Leer https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/feierliche-patentverleihung-in-leer0/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dfb3219f0b1476805b0b5bdc3abe8756 Absolventen des Fachschulbildungsgangs Nautik verabschiedet Zehn Absolventen des Fachschulbildungsgangs Nautik des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer haben am Freitag ihre Abschlusszeugnisse im Festsaal der Leeraner Evenburg erhalten. Der Fachbereich unterhält neben seinem Studienangebot auch den Fachschulbildungsgang, der sich an Schiffsmechaniker*innen und Schiffsbetriebstechnische Assistent*innen richtet, die zuvor eine dreijährige Ausbildung absolviert haben.

Die viersemestrige Ausbildung wird durch eine schriftliche und mündliche Prüfung abgeschlossen. Aufgrund einer Bund-/Ländervereinbarung ist es zudem möglich, Marinesoldaten in der Laufbahn zum Offizier des Militärfachlichen Dienstes (OffzMilFD) zu Fachschulbildungsgängen zuzulassen. Diesen Lehrgang konnten somit vier Teilnehmer der Marine absolvieren. „Wir begrüßen die Teilnahme der Marinesoldaten ausdrücklich und freuen sich, so einen Teil für das gegenseitige Verständnis auf See beitragen zu können“, so Kapitän Detlef Graven, Pädagigischer Leiter der Fachschulbildungsgänge.

Zur Abschlussfeier waren auch Nicola Meyer-Stürze als Vertreterin der Landesschulbehörde Osnabrück und Seehauptkapitän Dietmar Szech als Leiter der Verkehrszentrale des Wasser- und Schifffahrtsamtes Weser-Jade-Nordsee gekommen, um den Absolventen zu gratulieren. Das Kollegium richtete ebenfalls Grußworte an die Anwesenden und wünschte den Wachoffizieren der Handelsschifffahrt und den Oberfähnrichen zur See der Marine alles Gute für ihren weiteren Werdegang und immer die berühmte „Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

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news-4713 Thu, 27 Jun 2019 09:49:21 +0200 Auch die Schifffahrt wird digital https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/auch-die-schifffahrt-wird-digital/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1c31fc430d0542179f5cdc12a329af46 Campusexkursion zur autonomen Schifffahrt in Leer Wie hält die Digitalisierung in der Schifffahrt Einzug? Diese Frage war jetzt zentrales Thema bei der Campusexkursion am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften in Leer. Rund 25 Teilnehmer waren gekommen, um sich über Perspektiven autonomer Schifffahrt und damit verbunden auch über die spannenden neuen Geschäftsfelder zu informieren, die der digitale Wandel in der maritimen Branche mit sich bringt.

Neben drei Impulsvorträgen zu den Themen Digitalisierung im Seeverkehr, der autonomen Schifffahrt und die hierdurch entstehenden Anforderungen an die maritime Wirtschaft wurden auch der Schiffsführungssimulator der Nautitec und der mobile Schiffssimulator der Firma Benntec Systemtechnik besichtigt. Erstgenannter befindet sich im Maritimen Kompetenzzentrum gleich neben dem Fachbereich der Hochschule in Leer und wird seit Jahren intensiv für die Lehre genutzt. Capt. Mario Gehrke von der Firma Benntec Systemtechnik veranschaulichte in seinem Vortrag die Anforderungen an die maritime Wirtschaft im Hinblick auf das autonome Schiff und stellte zudem den mobilen Schiffsführungssimulator vor.

Im Anschluss gab es für alle Teilnehmenden außerdem die Möglichkeit, die behandelten Themen in einem Workshop-Format zu erarbeiten. Auch die digitale Ausbildung des nautischen Personals und die zukünftige Ausrichtung maritimer Unternehmen auf datengetriebene Geschäftsmodelle spielten dabei eine Rolle.

„Es war eine gelungene Veranstaltung mit spannenden Vorträgen“, so Prof. Dr. Jens Klußmann vom Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften, der gemeinsam mit Prof. Kapt. Rudolf Kreutzer in das Thema eingeführt hatte. Janne Silden von Kongsberg Maritime CM Germany informierte zudem über den aktuellen Stand der autonomen Schifffahrt und der Frage, ob autonome Schiffe Alltag oder Zukunftsmusik sind. Dass dies keineswegs der Fall ist, erläuterte sie an zwei Beispielen. So sei in Finnland bereits die erste vollautonome Fähre bereits erfolgreich getestet worden. Zudem werde derzeit das erste autonome und emissionsfreie Containerschiff der Welt gebaut. Ab 2020 soll es als erstes Containerschiff mit Elektroantrieb im Einsatz sein.

 „Autonome Schifffahrt ist technisch möglich und in einigen Bereichen dem Menschen voraus - jedoch wird es ein langer Weg werden, bis diese Schiffe Einzug in den täglichen Schiffsverkehr halten werden“, gab Klußmann zu bedenken. Zunächst sei dies eher auf kurzen und niedrig frequentierten Strecken denkbar.

Die Veranstaltung war Bestandteil des vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Lingen. Sie wurde vom Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften organisiert und durchgeführt. Unterstützt wurde der Fachbereich von seinem Konsortialpartner it.emsland.

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news-4706 Tue, 18 Jun 2019 12:12:42 +0200 Hochschule auf Ideen Expo https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/hochschule-auf-ideen-expo/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fe8cef71bac33549609bf151c1e10907 Spannende Projekte werden in Hannover präsentiert Die Fachbereiche Technik sowie Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer sind in dieser Woche auf der IdeenExpo vertreten. Das große Jugend-Event für Naturwissenschaften und Technik in Hannover findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal unter dem Motto „Mach doch einfach!“ statt.

Seit dem Wochenende und noch bis Sonntag zeigen rund 270 Aussteller in vier Hallen MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und deren Faszination. Seitens der Hochschule sind neben Lehrenden auch wissenschaftliche Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte vor Ort.

Der Fachbereich Technik präsentiert in den Messehallen unter anderem den Hyperpod und die eigens entworfenen und gebauten Fahrzeuge für die Teilnahme am Akkuschrauberrennen – zwei erfolgreiche studentische Projekte, die weit über die Region hinausstrahlen. Der Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften lädt die jungen Besucherinnen und Besucher wiederum dazu ein, ein Containerterminal per VR-Brille zu erkunden oder Experimente zur Schiffsstabilität auf dem Wasser zu machen. Zudem gab es viele Informationen zum Studium in Emden und Leer.

Das Land Niedersachsen und Industriepartner veranstalten die Messe seit 2007 alle zwei Jahre.

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news-4698 Fri, 31 May 2019 09:45:43 +0200 Großprojekt zur grünen Schifffahrt endet https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/grossprojekt-zur-gruenen-schifffahrt-endet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=098b5c6bc9146a4e017aa3a2d4bc25b0 MariGreen ist offiziell abgeschlossen Viele Impulse für die Zukunft der Schifffahrt: Das deutsch-niederländische INTERREG-Projekt „MariGreen“ ist offiziell abgeschlossen. Auch die Hochschule Emden/Leer hat sich als einer von 65 Projektpartnern an dem innovativen Vorhaben beteiligt. Ziel von MariGreen (Maritime Innovations in Green Technologies) war es, die maritime Branche bei dem Wandel hin zu einer effizienteren, umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Schifffahrt zu unterstützen.

Seitens der Hochschule waren der Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften, aber auch das Hochschulinstitut Logistik (HILOG) in insgesamt zehn Teilprojekte von MariGreen eingebunden. Inhaltlich wurden unter anderem der Einsatz so genannter Windzusatzantriebe und die Verwendung von LNG in der Seeschifffahrt untersucht. So forschte beispielsweise Prof. Kapt. Michael Vahs an der Implementierung des so genannten „EcoFlettners“. Dieser basiert auf der bekannten Flettnerrotor-Technologie und wurde im vergangenen Jahr bereits erfolgreich an Bord des Mehrzweckfrachters Fehn Pollux der Reederei Fehn Ship Management aus Leer getestet. Das Projekt ist für den renommierten Next Generation Ship Award nominiert.

Ein dritter Themenkomplex war die „grüne Logistik“. Hier erstellten Prof. Dr. Marcus Bentin, Dekan des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften, und Prof. Dr. Michael Schlaak vom HILOG Konzepte zur Wartungs- und Trimmoptimierung von Schiffen. Dr. Stephan Kotzur vom HILOG arbeitete wiederum zusammen mit der Reichsuniversität Groningen und drei weiteren industriellen Partnern an der Entwicklung, Simulation und Optimierung einer innovativen, „grünen“ Alternative für den Transport von Orangensaft (NFC) innerhalb Europas. Dazu wurde eine Simulationssoftware entwickelt, die zur Analyse komplexer Logistikprobleme genutzt werden kann.

Die Projektergebnisse, aber auch erste Prototypen wurden jetzt beim „Innovation Market“ auf dem Gelände der Firma Heech Scheepsmotoren im niederländischen Heeg präsentiert. Wie Ministerin Birgit Honé bei der Abschlussveranstaltung anmerkte, habe das Thema Green Shipping keineswegs an Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil: Die Klimadebatte habe die Anforderungen an die Schifffahrt in den vergangenen Jahren drastisch verschärft. Mari Green habe auf diese Anforderungen reagiert. Die Arbeit an den zwölf Teilprojekten habe so nicht nur der der Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren zur Verbesserung der der Umweltbilanz, sondern auch der Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Schifffahrt gedient, heißt es in einer Mitteilung des Projektkoordinators, der MARIKO GmbH aus Leer. In den weiteren Grußworten wurde zudem der Appell an die Politik gerichtet, Reedereien vor dem Hintergrund der Wettbewerbsfähigkeit eine größere Unterstützung zukommen zu lassen.

Gefördert wurde MariGreen von der Ems Dollart Region im Rahmen des INTERREG-Programms der EU. Koordiniert wurde das Projekt von der MARIKO GmbH in Leer. Co-Partner war der niederländische Branchenverband FME aus Zoetermeer. Derzeit erfolgen die Planungen für die nächste INTERREG-Förderperiode. Weitere Informationen gibt es unter marigree.eu.

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news-4697 Wed, 29 May 2019 13:50:43 +0200 Grundsteinlegung Maritimes Technikum Leer https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/grundsteinlegung-maritimes-technikum-leer/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1d65c4c4710f0a037987b9ea129027d2 Minister gibt Startschuss für Sechs-Millionen-Projekt Am Mittwoch (29. Mai) war es soweit: Am Hochschulstandort Leer wurde im Rahmen eines Festaktes der Grundstein des „Maritimen Technikums“ gelegt. Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung waren dabei, als der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler gemeinsam mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Prof. Dr. Jann Strybny (Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer) und Dekan Prof. Dr. Marcus Bentin die mit aktuellen Dokumenten gefüllte Zeitkapsel (u.a. Hochschulzeitung, Baupläne, Tageszeitung) einmauerte.

Mit dem Neubau des Sechs-Millionen-Projektes stärkt die Hochschule Emden/Leer ihre wissenschaftliche Präsenz entlang der Ems-Achse. Das neue Großlabor für nachhaltige Technologie bündelt nahezu alle für die maritime Wirtschaft bedeutsamen ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen und wird sich zum Hauptaufenthaltsort der Studierenden des neuen internationalen Master-Studiengangs „Maritime Operations“ entwickeln, welcher gemeinsam mit der Western Norway University of Applied Sciences in Haugesund/Norwegen durchgeführt wird.

„Für den Hochschulstandort Leer ist das ein guter Tag“, freute sich Hochschulpräsident Gerhard Kreutz: „Das Nutzungsspektrum ist sehr zukunftsorientiert und reicht von Greenshipping bis Küsteningenieurwesen. Der Neubau bildet damit ein wichtiges Schlüsselelement der greentech OSTFRIESLAND-Initiative.“

Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Niedersachsen ist ein Küstenland. Die Entwicklung in allen maritimen Bereichen ist ein wichtiger Baustein niedersächsischer Landespolitik. Ich begrüße daher ausdrücklich die innovative Entwicklung im Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/ Leer. Mit der heutigen Grundsteinlegung für das Maritime Technikum fällt der Startschuss für ein bedeutendes Vorhaben, das die Tradition der nautischen Ausbildung am Standort Leer in die maritime Zukunft führt. Seit über 150 Jahren werden hier Kapitäne und Schiffsoffiziere ausgebildet. Gleichzeitig wird auch der Schiffsbau selbst erforscht: zum Beispiel die Entwicklung alternativer Antriebstechniken. Für diese wichtigen Aufgaben erhält die Hochschule mit dem neuen Technikum jetzt ein Gebäude, dessen technische Ausstattung dem hohen Anspruch an die nautische Ausbildung und Forschung gerecht wird. Für die naturgemäß anstrengende Bauphase wünsche ich allen Beteiligten gutes Gelingen und hoffe, dass wir in nicht allzu langer Zeit die Einweihung feiern können.“

Ab dem Wintersemester 2020/21 sollen dann neben einem Schlepptank und einem Manöverbecken ein Strömungskanal und ein großer Windkanal für Forschung und Lehre zur Verfügung stehen. Neben einer Vielzahl weiterer Versuchsanlagen wird der Bau auch einen Maschinenprüfstand speziell zur Untersuchung von Gasantrieben sowie ein Akustiklabor mit einem so genannten Nullschallraum enthalten.

Der Fachbereich Seefahrt & Maritime Wissenschaften setzt schon heute gemeinsam mit dem Maritimen Kompetenzzentrum Forschungsmittel im Millionen-Bereich um und gehört damit zu den drittmittelstärksten Fachhochschuleinrichtungen vergleichbarer Größe. Auch der gemeinsame Studiengang Engineering Physics der Universität Oldenburg zusammen mit der Hochschule Emden/Leer wird das neue Großlabor in Leer nutzen, erklärte Vizepräsident Jann Strybny. Die Versuchshalle habe das Potential zu einem Forschungs-Campus „Ems-Achse“.

Die Eckdaten zum Maritimen Technikum:

  • Nutzfläche: 1100 m2
  • Schlepptank für schiffbauliche Modellversuche
  • Multifunktionales Versuchsbecken für Untersuchungen in Wasserbau, Meerestechnik und Küstenschutz
  • 20 m lange Präzisionsglasrinne zur Generierung von Vergleichsdaten für mathematische Modelle
  • Antriebslabor spezialisiert auf Gasantriebe
  • Windkanal für aerodynamische Untersuchungen im Bereich Windenergie und Segelantriebe (Windgeschwindigkeiten bis 180 km/h)
  • Akustiklabor (Nullschall-Raum)
  • Lager- und Wartungsbereich für das Offshore-Arbeitsboot und meereskundliche Instrumente
  • IT-Labor
  • Büroflächen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Gesamtkosten: ca. 6 Mio. €
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news-4680 Mon, 15 Apr 2019 14:46:40 +0200 Inspektion mit der Datenbrille und ein gutes Ende für Windmühlen https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/inspektion-mit-der-datenbrille-und-ein-gutes-ende-fuer-windmuehlen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=00c9501385e010d638416cb53d28e84d Hochschule lud zum Tag der Logistik nach Leer ein Nachhaltige Logistiklösungen und der Einsatz von VR in der Offshorebranche – diese Themen standen beim diesjährigen Tag der Logistik in Leer ganz oben auf der Agenda. Der Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer war am Donnerstag (11. April) zum zweiten Mal Gastgeber der Veranstaltung, zu der Unternehmen und Bildungseinrichtungen in ganz Europa einladen, um aktuelle Forschungsprojekte zu präsentieren. Rund 20 Besucher – neben Studierenden auch interessiertes Fachpublikum – informierten sich.

Windkraftanlagen auf See müssen ebenso gewartet oder repariert werden wie ihre Pendants auf dem Festland. Der damit verbundene logistische Aufwand ist jedoch um einiges höher. Roland Strache von der Firma Outsmart stellte in diesem Zusammenhang als erster Referent Beispiele für die damit verbundenen Herausforderungen vor. Müssen Ersatzteile oder Personal mit dem Schiff oder per Helikopter zur Plattform auf See gebracht werden, seien damit schnell Kosten von mehreren tausend Euro verbunden, wie Strache erklärte. Sein Unternehmen ist unter anderem für das Management von Stromverträgen zwischen Offshoreparks und den Niederlanden zuständig.

Wie der logistische Aufwand minimiert und die „Servicetechniker der Zukunft“ – in diesem Fall das Inspektionspersonal im Offshorepark - mit Hilfe von Augmented Reality-Brillen unterstützt werden könnten, veranschaulichte Prof. Dr. Jens Klußmann vom Fachbereich. Anhand einer Live-Vorstellung einer Prototyp-AR-Anwendungen wurde gezeigt, wie ein Techniker beispielsweise anhand von schrittweisen Anleitungen, Videos und Bildern, die er durch das Tragen der AR-Brille aufrufen kann, Lösungen für Probleme vor Ort findet. Dass diese Methode sich durchaus durchsetzen könnte, ist für Klußmann keine ferne Zukunftsmusik: „AR ist kurz davor, als Massentechnologie eingesetzt zu werden.“

Über das im vergangenen Jahr gestartete Interreg-Projekt „Decom Tools“ berichtete wiederum Marc Hillers, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften in Leer. Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee stellen heute mit rund 1.305 Windenergieanlagen und einer Gesamtkapazität von 6.380 Megawatt einen bedeutenden Stromanteil an erneuerbaren Energiequellen dar. Das Problem: Bisher gibt es in Deutschland noch keinen nachhaltigen Gesamtansatz hinsichtlich des Rückbaus. Im Projekt wird mit zwölf Partnern aus verschiedenen Ländern erforscht, wann beispielsweise ein Repowering der Anlagen sinnvoll ist, in welcher Reihenfolge sie abgebaut werden sollten, ob einzelne Komponenten im Meeresboden verbleiben sollten und wie sich die Häfen in Zukunft aufstellen müssten, um die Anlieferung und den Weitertransport des Windmühlen-Schrotts zu gewährleisten.

Ganz praktische Tipps gab es im Anschluss an die Vorträge beim Planspiel zum Thema „Offshore-Windpark“ sowie beim Digitalisierungs-Check für Unternehmen. Die Veranstaltung war Bestandteil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördertem Projekts „Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Lingen“.

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news-4657 Fri, 01 Mar 2019 15:25:00 +0100 Perspektiven der Digitalisierung in der maritimen Branche https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/perspektiven-der-digitalisierung-in-der-maritimen-branche/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=754a41dff1e941b8ad740628e97d8aa5 “Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen“ informierte über mögliche Geschäftsmodelle Um die Perspektiven von digitalen Geschäftsmodellen ging es kürzlich bei einer Veranstaltung im Maritimen Kompetenzzentrum in Leer im Rahmen des Projekts “Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Lingen“. Ganz konkret ging es um die Nutzung von Daten eines ausrüstungspflichtigen Navigationsgerätes für Schiffe (Automatic Identification System - AIS), mit dem statische und dynamische Schiffsinformationen zwischen verschiedenen Empfangsstationen - an Bord oder an Land - ausgetauscht werden. Diese so genannten AIS-Daten ermöglichen vielfältige Nutzungs- und Optimierungspotenziale, und können für digitale Geschäftsmodelle innerhalb der Logistikkette, wie beispielsweise dem Flottenmanagement, genutzt werden. Das Schiff ist in dieser Kette darin ein wichtiger Faktor, denn der Zulauf der Rohstoffe muss termingerecht erfolgen, um einen reibungslosen Produktionsprozess zu gewährleisten. Von entscheidender Bedeutung ist es beispielsweise, im Ladehafen den Terminal vorauszusagen, an dem das Schiff liegen wird und wie lange es sich voraussichtlich an diesem befinden wird.

Der Innovationsworkshop zielte neben dem Informations- und Erfahrungsaustausch insbesondere auf die Entwicklung kommerzieller Nutzungs- und Optimierungsmöglichkeiten für Reedereien, Verfrachter und weitere Beteiligte ab. Als mögliches Geschäftsmodell ist ein Zertifizierungsstandard für Datenqualität denkbar, ebenso ein effizienteres Performance-Monitoring und Hafenmanagement, sowie die Ursachenermittlung in Schadensfällen. Die wohl größten Herausforderungen sind gleichwohl die Schaffung einer Akzeptanz bei den Besatzungen bezüglich der Nutzung ihrer AIS-Daten, die Datensicherheit bzw. der Datenschutz und der damit verbundenen Möglichkeit der Datenmanipulation.

Hintergrundinformationen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen gehört zum Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. „Mittelstand-Digital“ (www.mittelstand-digital.de) informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Kompetenzzentren in ganz Deutschland helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch, Veranstaltungen und praktischen Beispielen.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen besteht aus sechs Projektpartnern und wird von der IT-Dienstleistungsgesellschaft mbH Emsland (it.emsland) geleitet. Es bietet für die kommenden Jahre eine Vielzahl von Unterstützungsleistungen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in der Region. Das Hauptziel des Kompetenzzentrums ist dabei die erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung von KMU und deren Öffnung für neue datengetriebene Wertschöpfung.

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news-4621 Fri, 30 Nov 2018 10:49:48 +0100 Studieninfotag Seefahrt & Maritime Wissenschaften https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/studieninfotag-seefahrt-maritime-wissenschaften0/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f9c8033b92b979d7c3d8d26bbf0767bc Informationen für alle Interessierten in Leer Wer mehr über die Studiengänge „Nautik & Seeverkehr“ sowie „Maritime Technology & Shipping Management“ erfahren möchte ist herzlich willkommen. Das Programm ist vielseitig. Alle Teilnehmer erhalten sowohl einen Einblick in den zukünftigen Beruf auf See, als auch ins maritime Logistik, die Schiffs- und  Umwelttechnik sowie Sicherheits- & Qualitätsmanagement. Ein Besuch der nautischen und technischen Labore vermittelt, wie heutzutage studiert wird. Professoren und Dozenten des Fachbereichs geben ausführlich Auskunft über das Studium und stellen die Zukunftsperspektiven „on- und offshore“ vor.

Ziel ist es, angehenden Nautikern, Reedereimanagern, maritimen Umwelt- und Sicherheitsingenieuren einen vielseitigen Einblick in den interessanten Berufs- und Studienalltag an Bord, an Land und auf dem Campus zu geben. Die Veranstaltung wird im informativen Austausch mit Studierenden und Professoren, bei Snacks und Getränken abgerundet. Hier können alle Fragen in lockerer Runde geklärt werden.

Der Studienstandort Leer bietet außergewöhnlich gute Voraussetzungen für Studentinnen und Studenten. „Leer ist nach Hamburg der zweitgrößte Reedereistandort in Deutschland. Wir bilden sehr praxisbezogen und mit moderner Technik aus. Wir arbeiten eng mit den hiesigen Reedereien, Werften, Zulieferern und Logistikunternehmen – den potentiellen späteren Arbeitgebern - zusammen“, erläutert Prof. Dr. Marcus Bentin, Dekan des Fachbereiches Seefahrt & Maritime Wissenschaften.

Eine Anmeldung ist ab sofort über die Homepage www.maritimesciences.de möglich. Dort finden sich auch weitere Informationen zur Veranstaltung.

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news-4601 Wed, 14 Nov 2018 08:51:02 +0100 Cyber Security in der maritimen Industrie https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/cyber-security-in-der-maritimen-industrie/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f7387cbec798ff4e04ffde2f62235889 Schulung informierte über Bewertung von Risiken Eine Schulung zum Thema „Cyber Security in der maritimen Wirtschaft“ gab es jetzt im Maritimen Kompetenzzentrum (MARIKO) in Leer. Ausgerichtet wurde sie vom Fachbereich Seefahrt & Maritime Wissenschaften und der MARIKO GmbH als Partner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen.

Aufgrund der zunehmenden digitalen Transformation sind Schifffahrtsunternehmen immer anfälliger für kriminelle Übergriffe. Jedoch werden Vorfälle häufig erst bemerkt, wenn der Schadensfall bereits aufgetreten ist. Entsprechend hoch ist der Bedarf an innovativen Systemen und Maßnahmen zur effektiven Gefahrenabwehr. Die International Maritime Organization (IMO) hat einen entsprechenden Beschluss verabschiedet und Richtlinien herausgegeben. Die Flaggenstaaten werden aufgefordert, ab dem 1. Januar 2021 bei der jährlichen Überprüfung des Reederei DoC (ISM) darauf zu achten, dass die „Cyber-Risiken“ im Safety Management System entsprechend adressiert sind.

Um Reedereien dabei zu unterstützen, dieser Anforderung gerecht zu werden und das Personal auf etwaige Cyber-Attacken vorzubereiten, wurde nun eine Schulung zusammen mit der net.e -Network Experts GmbH entwickelt und angeboten, die explizit auf die Bedarfe der Maritimen Wirtschaft ausgerichtet ist. Das Unternehmen wurde im vergangenen Jahr von zwei Absolventen der Hochschule Emden/Leer gegründet.

Die Teilnehmer erhielten einen vertieften Einblick über Schutz- und Verteidigungsmaßnahmen und wurden befähigt, Cyber-Risiken zu bewerten, Gegenmaßnahmen zu planen und umzusetzen. In zwei Tagen wurden Szenarien auf See und an Land aufgezeigt. Die entwickelten Gegenmaßnahmen wurden zudem an Beispielen getestet.
Darüber hinaus wurde gemeinsam mit den Teilnehmern eine Checkliste erstellt, die eine Orientierungshilfe für die Umsetzung von „Cyber Risk Management“ darstellt. Mit Hilfe dieser Checkliste können Schutzmaßnahmen im Unternehmen umgesetzt und im Falle eines Angriffs erlernte Methoden zur Schadensbegrenzung angewendet werden.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen ist Bestandteil des Programms „Mittelstand-Digital“. Damit unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und informiert kostenlos über mögliche Chancen und Herausforderungen.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen besteht aus sechs Projektpartnern und wird von der IT-Dientleistungsgesellschaft mbH Emsland (it.emsland) geleitet. Es bietet für die kommenden Jahre eine Vielzahl von Unterstützungsleistungen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in der Region. Das Hauptziel des Kompetenzzentrums ist dabei die erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung von KMU und deren Öffnung für neue datengetriebene Wertschöpfung.

 

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news-4574 Mon, 22 Oct 2018 11:18:02 +0200 Emissionsfreier Transport auf See https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/emissionsfreier-transport-auf-see/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4c7a08a2f30273497f3df118f530c442 Revolutionär des Schiffsfrachtverkehrs berichtete Einen mitreißenden Vortrag hat  im Zuge der Reihe "Anders Wirtschaften" Andreas Lackner, Weltumsegler und Revolutionär des Schiffsfrachtverkehrs, am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften gehalten. Vor gut besuchtem Haus sprach der Österreicher in Leer über die Unternehmung Fairtransport und seinen Ansatz, durch emissionsfreien Schiffsverkehr "mit Wind und Seele" einen Beitrag zu einem konsequenten Klima- und Naturschutz zu leisten. Weitere Kooperationen mit dem Fachbereich sind in Planung.

Als Reaktion auf die Gefahren und ungelösten Widersprüche der konventionellen Schifffahrt, erläuterte Andreas Lackner, wie es zur Idee des Bau des ersten Frachtseglers „Tres Hombres“ kam. Anhand dieses funktionierenden Beispiels eines komplett emissionsfreien Warentransports klärte er zudem über die Folgen unseres Konsumverhaltens auf und sprach sich in diesem Zusammenhang für einen maßvollen, gesunden und suffizienten Lebensstil aus.

Die „Tres Hombres“ liefert primär Waren des Fairen Handels (Rum, Kaffee, Schokolade). Lackner beleuchtete weiter, welche Möglichkeiten Wirtschaft und Konsumenten haben, um zu einem für unseren Planeten zukunftsfähigen, nachhaltigen Lebensstil zu gelangen. Er schilderte die neuen Entwicklungen der segelnden Frachtfahrt, die Folgeprojekte weltweit und das neue Projekt der "Tres Hombres – das Clipperschiff".
 

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news-4558 Wed, 10 Oct 2018 09:35:32 +0200 Alte Motoren wichen für neue Technik https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/motoren-verliessen-den-fachbereich/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7ca8e3af9c26af1e9925422dd6b6d743 Große Transportaktion am Fachbereich in Leer Bevor das neue Maritime Technilum entsteht, muss am Campus Leer aufgeräumt werden. Das ehemalige Maschinenlabor wird bald durch ein zukunftsträchtiges Labor ersetzt. Daher hat der Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften keinen Bedarf mehr an der acht Tonnen schweren U-Boot-Hauptmaschine und kleineren ehemaligen Schiffsmotoren. „Wir sind sehr froh, dass wir diese historischen Maschinen nicht verschrotten müssen, sondern dass die Schiffsreparaturwerft Emden Dockyard sie zukünftig zur Ausbildung ihrer Lehrlinge nutzen möchte“; erklärte Prof. Dr. Marcus Bentin, Dekan des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften in Leer.

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news-4542 Mon, 17 Sep 2018 14:23:14 +0200 Karrieretag am Hochschulstandort Leer https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/karrieretag-am-hochschulstandort-leer/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=93bd66b5f057624cfd2a3ccc1ce0e598 „Sign On“-Messe für Studierende und Absolventen der Nautik Der Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer veranstaltet am Mittwoch, 26. September, seinen zweiten Karrieretag unter dem Motto „Sign on! - See a Career“ auf dem Campus in Leer. Dieser richtet sich an die Studierenden und Absolvent*innen der Bachelor-Studiengänge „Nautik und Seeverkehr“ und „ Maritime Technology and Shipping Management“ sowie des Master-Studienganges „Maritime Operations“.

Ausgerichtet wird der Tag vom Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften mit Unterstützung des Career Service der Hochschule Emden/Leer. Interessierte können sich im großen Konferenzsaal des Mariko auf dem Campus in Leer über Karrieremöglichkeiten in der maritimen Arbeitswelt informieren. Anregungen dafür geben an diesem Tag unter anderem die Wasserschutzpolizei, die Bundeslotsenkammer, die BG Verkehr – Dienststelle Schiffssicherheit, die Bundespolizei, die Vertreter verschiedener Reedereien, Offshore und Logistik – Unternehmen aus der Region sowie die Marine.

„Es gibt so viele verschiedene und interessante Möglichkeiten, einen attraktiven Arbeitsplatz in der Maritimen Branche zu finden. Den Studierenden sind ihre vielfältigen Einsatzgebiete oft nicht bekannt und auch bezüglich der entsprechenden Voraussetzungen die für den einen oder anderen Arbeitsplatz mitzubringen sind, herrscht häufig Unklarheit“, so die Praxissemesterbeauftragte für den Studiengang Nautik und Seeverkehr des Fachbereiches, Cornelia Beelmann. „Ein Großteil der Nautik-Absolvent*innen fährt beispielsweise in der Regel nur fünf bis sechs Jahre zur See und orientiert sich dann eher küstennah.“ Dann sei es wiederum von Vorteil, wenn man für die Zukunftsplanung bereits ungefähr wisse, in welche Richtung die Reise weitergehen soll. Der Karrieretag soll Orientierungshilfe bieten und das breite Spektrum der beruflichen Möglichkeiten für die Studierenden der maritimen Studiengänge aufzeigen. „Dabei wird auch deutlich, das  immer noch Nautiker benötigt und gesucht werden“, so Beelmann.

„Wir freuen uns, den Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften erneut bei dieser Karrieremesse unterstützen zu können. Seit der ersten „Sign-on!“ im vergangenen September wurden zahlreiche Kontakte von Studierenden mit Unternehmen der maritimen Branche über unser Jobportal „Career Port“ geknüpft“, ergänzen Sylke Ahring und Ann-Kathrin Stromann vom Career Service. Der Career Service stellt als Einrichtung der Hochschule fachbereichsübergreifend Kontakte zwischen Studierenden und Unternehmen in der Region her (https://www.hs-emden-leer.de/einrichtungen/career-service/ ).

Noch in diesem Jahr wird die Ausstattung des Fachbereiches Seefahrt und Maritime Wissenschaften in Leer um das neue maritime Technikum erweitert, um am Fachbereich auch weiterhin eine sehr gute, maritime Ausbildung für die angehenden Nautiker wie auch für die angehenden Reedereimanager und Umwelttechniker sicherzustellen und eine Vertiefung verschiedenster Forschungsvorhaben zu ermöglichen.

 

 

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news-4363 Wed, 29 Aug 2018 12:06:55 +0200 Masterstudiengang erfolgreich etabliert https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/masterstudiengang-erfolgreich-etabliert/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=335ea2fc2db4d9bf27145197c2d3d7c0 „Maritime Operations“ startet ausgelastet in die zweite Runde Eine gute Nachricht für den Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer: Der im vergangenen Jahr gestartete Masterstudiengang Maritime Operations ist komplett ausgelastet. 34 Studierende aus Norwegen, Ägypten, Syrien, Nigeria, Indien, der Ukraine und Deutschland sind am Montag im norwegischen Haugesund ins erste Semester gestartet. Zur offiziellen Begrüßung waren auch Dekan Prof. Dr. Marcus Bentin und Prof. Dipl.-Ing. Freerk Meyer aus Leer angereist.

Der so genannte „Joint“-Studiengang ist im vergangenen Jahr in Kooperation mit der Western Norway University of Applied Sciences in Haugesund gestartet. Die Bezeichnung „joint“ weist darauf hin, dass beide Hochschulen einen gemeinsamen Abschluss, den Master of Science, vergeben. Die Studierenden verbringen das erste Semester in Haugesund und das zweite in Leer. In welcher der beiden Städte sie die zweite Hälfte ihres Masters absolvieren, steht ihnen frei. Am Ende bekommen sie einen vollwertigen Abschluss in Norwegen und Deutschland.

„Bereits einen Monat vor Semesterbeginn mehr als hundertprozentige Auslastung –da zeigt sich, dass Internationalität verbunden mit maritimen Themen und dem Top-Partnerland Norwegen super ankommt“, so Prof. Dr.-Ing. Jann Strybny, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer an der Hochschule Emden/Leer. Es gibt bereits Interessierte für die kommende Bewerbungsrunde, die für Nicht-EU Bewerber, die ein Visum beantragen müssen, am 15. Januar startet (Ende 1. März). Studieninteressierte aus der EU können sich jährlich zwischen dem 1. Mai und dem 15. Juni bewerben.

Am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften wird Lehre und Forschung auf höchstem Niveau gelebt. Nachdem im vergangenen Jahr das Center for Modeling and Simulation eröffnet wurde, laufen derzeit die Vorbereitungen für den Bau des Maritimen Technikums auf dem Leeraner Campus. Mit der hochwertigen Ausstattung der Labore und der neuen Versuchshalle wird den aktuellen Anforderungen an berufliche Kompetenzen im maritimen Bereich entsprochen. Neben dem Masterstudiengang Maritime Operations werden am Hochschulstandort Leer auch die Bachelorstudiengänge Maritime Technology and Shipping Management sowie Nautik und Seeverkehr angeboten. Weitere Informationen gibt es unter https://bit.ly/2wnLbye.

 

 

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news-4310 Thu, 16 Aug 2018 08:39:24 +0200 Kompetenz trifft Kompetenz https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/kompetenz-trifft-kompetenz/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f5cb126ee43974cad29292dd691141f1 Zukunftsträchtige Kooperation mit Seaway Offshore Cables vereinbart Der Leeraner Unternehmensteil Seaway Offshore Cables GmbH der Subsea 7 Unternehmensgruppe, einem der weltweitgrößten Offshoreunternehmen, wird mit dem Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer kooperieren. Mit dem Bachelorstudiengang „Maritime Technology and Shipping Management“ und dem Masterstudiengang „Maritime Operations“ bietet die Hochschule Emden/Leer am Standort Leer zwei Studiengänge an, die genau auf Tätigkeiten in der Offshore Branche zugeschnitten sind.

„Wir sind stolz, dass wir global aufgestellt sind und bei dem Zukunftsthema „Offshore erneuerbare Energien“ einen Wissens- und Technologievorsprung haben. Diesen wollen wir nicht nur halten, sondern noch weiter ausbauen – dabei spielt die Kooperation mit dem Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften in Leer eine sehr wichtige Rolle“, erklärt Lars Muck, Geschäftsführer von Seaway Offshore Cables. Innerhalb der Unternehmensgruppe ist Seaway Offshore Cables mit seinen mehr als 100 Mitarbeitern das Kompetenzzentrum für alle weltweiten Seekabelinstallationen. Die Erfahrungen in der Netzanbindung und internen Parkverkabelung von Offshore Windparks in Europa werden jetzt auch in Taiwan, Australien, Indien, den USA und Kanada nachgefragt.

„Wir werden in der Forschung, in der Lehre und bei Praktika eng mit Seaway Offshore Cables kooperieren. Der globale Fokus des Unternehmens und der Offshore Technologie zeigen, dass unsere Internationalisierungsstrategie richtig ist. Die letzten beiden Semester im Bachelor und das gesamte Masterstudium werden auf Englisch gelehrt. Dazu kommen Studienaufenthalte bei unserer Partnerhochschule in Haugesund/Norwegen. Technologien, Wissen und vor allem gut ausgebildete Menschen aus Leer helfen gemeinsam, die Zukunft zu gestalten. Das ist die wichtige Botschaft, die von dieser Kooperation ausgehen soll“, verdeutlicht Prof. Dr. Marcus Bentin, Dekan des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften.

 „Wir werden voneinander und miteinander lernen. Schlussendlich geht es darum, junge Menschen für Zukunftstechnologien zu begeistern und ihnen attraktive Arbeitsplätze in der Region anzubieten. Da ist es immer hilfreich, wenn man sich gegenseitig kennt“, erklären Muck und Bentin abschließend.

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news-4309 Wed, 15 Aug 2018 14:00:15 +0200 Land bewilligt Bau des Maritimen Technikums https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/land-bewilligt-bau-des-maritimen-technikums/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a63c598ee4446f4a46d338394dbc36cb Zwölf Millionen Euro für neue Hochschulgebäude in Leer und Göttingen Die Hochschule Emden/Leer erhält ein neues „Maritimes Technikum“, und am Göttinger Standort der Hochschule Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen (HAWK) entsteht ein neues Forschungsgebäude für angewandte Plasma- und Lasermedizin. Mit seiner Zustimmung hat der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtags am Mittwoch grünes Licht für die Baumaßnahmen im Gesamtumfang von über zwölf Millionen Euro gegeben, teilte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit.

Leer ist ein Standort mit Tradition: Seit 1854 besteht die nautische Ausbildungsstätte, an der heute mehr als 400 junge Menschen im Fachbereich Seefahrt ausgebildet werden. Um im maritimen Bereich auf der Höhe der Zeit zu bleiben, erhält die Hochschule mit dem „Maritimen Technikum“ neue Versuchsanlagen und Laboreinrichtungen. Wesentlicher Bestandteil des Gebäudes ist ein Manöverbecken, das in Kombination mit Strömungs-/Seegangsrinne, Windkanal und Antriebsprüfstand sowie Flächen für Versuchsaufbauten die praktischen Erfahrungen der Studierenden entscheidend verbessern wird.

„In Leer als bedeutendem Reedereistandort in Deutschland werden zukünftige Kapitäne, Schiffsoffiziere oder Reedereimanager ausgebildet. Praktisches Training sowie die Simulation von Abläufen im Schiffbetrieb sind dabei ein wesentlicher Bestandteil. Ich freue mich, dass mit dem neuen Gebäude jetzt optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden können. Das ist wichtig für die Studierenden, die Hochschule Emden/Leer und die gesamte Region“, sagt Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.

Die Nutzfläche des neuen Technikums wird rund 1000 Quadratmeter betragen. Die Finanzierung des maritimen Neubaus in Höhe von knapp sechs Millionen Euro erfolgt mit fünf Millionen Euro (HP INVEST) aus Sondermitteln des Landes Niedersachsen sowie Eigenmitteln der Hochschule.

In Göttingen soll der neue Forschungsbau die räumlichen Voraussetzungen für anwendungsorientierte Forschung im Bereich Plasma- und Lasermedizintechnik schaffen.

 

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news-4293 Mon, 09 Jul 2018 15:15:59 +0200 Zwei Spezialisten tun sich zusammen https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/zwei-spezialisten-tun-sich-zusammen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a9a252b255346faa7936e17e060a72f1 Enge Zusammenarbeit zwischen der Bohlen & Doyen GmbH und dem Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften vereinbart Zwei Spezialisten tun sich zusammen, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten: Die Hochschule Emden/Leer und das Unternehmen Bohlen & Doyen haben am vergangenen Freitag eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Die Wiesmoorer Firma Bohlen & Doyen verfügt über eine exzellente Expertise in den Bereichen Netzausbau, Flüssiggassysteme und Offshore-Technik. Alles Themen, die schon heute für Ostfriesland wichtig sind und in der Zukunft noch bedeutsamer werden.

Mit dem Studiengang Maritime Technology and Shipping Management bietet die Hochschule Emden/Leer am Standort Leer einen Studiengang an, der genau auf Tätigkeiten in diesen Zukunftsfeldern vorbereitet. „Wir werden in der Studienvertiefung Sicherheits- und Qualitätsmanagement eng mit Bohlen & Doyen kooperieren. Das bedeutet, dass wir bei Forschungsprojekten zusammenarbeiten werden und das wir Praktiker als Lehrbeauftragte für unseren Studiengang gewinnen können“, freut sich Prof. Dr. Marcus Bentin, Dekan des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften. Das maritime Knowhow aus Leer trifft auf die praktischen Erfahrungen im Wasser- und Anlagenbau. „Wir werden voneinander und miteinander lernen. Wir freuen uns, junge Menschen für Zukunftstechnologien zu begeistern und ihnen attraktive Arbeitsplätze in der Region anzubieten. Da hilft es, wenn man sich schon kennt“, erklären die beiden Geschäftsführer der Bohlen & Doyen GmbH, Günter Illig und Thorsten Böke, abschließend.

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news-4286 Mon, 02 Jul 2018 17:10:07 +0200 Wenn die Offshore-Windkraftanlage ausgedient hat https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/wenn-die-offshore-windkraftanlage-ausgedient-hat/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=982bc19ba16eeaea0b43d2745e8a6c8e EU bewilligt Projekt der Hochschule Emden/Leer mit zwölf Partnern Den Abbau abgängiger Offshore-Windkraftanlagen logistisch verbessern und die damit verbundenen CO2-Emissionen möglichst gering halten – das ist das Ziel eines neuen, nachhaltigen Forschungsprojekts, das die Hochschule Emden/Leer jetzt gemeinsam mit zwölf internationalen Partnern angehen wird. Die Bewilligungsentscheidung für das Projekt „DecomTools“ als Bestandteil des Interreg North Sea Region-Programms fiel in der vergangenen Woche.

Die meisten Windkraftanlagen auf See haben eine Betriebslizenz für 20 bis 25 Jahre. Danach muss eine Verlängerung der Lizenz beantragt werden. Alternativ können einzelne Bauteile durch moderne Komponenten ersetzt werden (Repowering), oder die Anlage wird zurückgebaut. „Im Projekt geht es beispielsweise darum, herauszufinden, unter welchen Bedingungen Repowering technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist“, so Dr. Stephan Kotzur, Leiter des Hochschul Instituts Logistik (HILOG). Bisher gebe es im Bereich Offshore noch kein Repowering, da die Betriebserlaubnis für die meisten Anlagen noch nicht ausgelaufen sei. Zudem stelle sich die Frage, wie die einzelnen Komponenten sinnvoll entsorgt werden können. Das HILOG ist gemeinsam mit dem Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule federführend an der Umsetzung von „DecomTools“ beteiligt.

Weiterhin soll untersucht werden, wie sich schiffstechnische und logistische Prozesse beim Rückbau optimieren lassen könnten und welche Voraussetzungen ein Hafen erfüllen muss, um beim Rückbaugeschäft mitzuwirken zu können. „Um diese Abläufe am Ende der Laufzeit möglichst kostengünstig zu gestalten und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren, sollen im Projekt nachhaltige Prozesse gefunden werden, um möglichst viel CO2 und Kosten einzusparen“, so Prof. Dr. Marcus Bentin, Dekan des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften.

Dabei wird die Forschung durch Validierungsprojekte in den Niederlanden, Belgien und Dänemark unterstützt. So kann beispielsweise auf die Erfahrungen aus dem Rückbau von Öl und Gasplattformen in der Nordsee der Projektpartner aus Aberdeen und Haugesund zurückgegriffen werden. Als Demonstrationsobjekt  für den „End of Life Product Cycle“ dient der Windpark der Samso Kommune in Dänemark, der im Jahr 2003 mit zehn Turbinen errichtet wurde.

Neben der Hochschule sind  auch das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) sowie weitere Partner aus Dänemark, Belgien, den Niederlanden, England und Norwegen an „DecomTools“ beteiligt. Die Laufzeit des Projekts beträgt vier Jahre. Das Gesamtbudget liegt bei rund 4,7 Millionen Euro .

Info:

Interreg ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union. Seit mehr als 20 Jahren werden damit grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Regionen und Städten unterstützt, die das tägliche Leben beeinflussen, zum Beispiel im Verkehr, beim Arbeitsmarkt und im Umweltschutz.

 

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news-4264 Fri, 15 Jun 2018 09:21:09 +0200 Mit dem Flettner die Schifffahrt revolutionieren https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/mit-dem-flettner-die-schifffahrt-revolutionieren/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6882f1c6ce29e69927be67d339ccc56f Hochschule entwickelte innovativen Antrieb Schifffahrt umweltfreundlicher und zugleich effizienter machen – das ist Ziel des vor drei Jahren gestarteten, deutsch-niederländischen Projekts „MariGreen“. Eines der dazugehörigen Teilprojekte wird jetzt in der Praxis erprobt: Ein hoch innovativer Flettner Rotor, der von einem Projektkonsortium unter der wissenschaftlichen Leitung der Hochschule Emden/Leer entwickelt und gebaut wurde, ist in der vergangenen Woche auf einem Mehrzweckfrachter im Leeraner Hafen installiert worden. Am Mittwoch, 20. Juni, startet die Testphase auf See.

Beim Flettner-Antrieb, der bereits in den 20erJahren entwickelt wurde, wird die Energie des Windes als zusätzlicher Schiffsantrieb genutzt. Konkret geschieht dies, wenn Wind durch den drehenden Rotor so beschleunigt wird, dass eine aerodynamische Schubkraft entsteht, die den Schiffsvortrieb unterstützt. „Der Flettner-Rotor wird zwar elektrisch betrieben, doch durch die erzeugte Schubkraft kann die Hauptmaschine deutlich entlastet werden“, erklärt Sascha Strasser, Projektkoordinator beim Maritimen Kompetenzzentrum (MARIKO) Leer, dem Leadpartner von MariGreen.

Der so genannte Eco-Flettner-Antrieb, der jetzt auf dem Schiff „Fehn Pollux“ eingebaut wurde, ist bereits innerhalb des Vorgängerprojekts MariTIM geplant und konstruiert worden. Das Team der Hochschule entwickelte dabei ein spezielles Kontrollsystem mit intelligenter Steuerung und Regelung. Das Schiffsverhalten und die Kraftstoffeinsparungen konnten bereits ausgiebig am Schiffsführungssimulator in Leer in Zusammenarbeit mit der Firma Nautitec getestet werden.

Das Besondere: Die Daten, die das System letztendlich auch bei der „echten“ Fahrt liefert, werden automatisch an die Schiffssteuerung weitergegeben. So kann jeder „günstige“ Moment abgepasst werden, um den Rotor zu starten und schneller voran zu kommen - ohne dass die Crew dies im Auge behalten muss. „Hohe Effizienz und gute Leistung bei vollautomatischer und robuster Technik – so etwas will und braucht man in der Schifffahrt“, so Professor Michael Vahs, der das Projekt federführend betreut. Neben der „Fehn Pollux“ gebe es weltweit bisher nur vier andere Schiffe, die mit der Flettner-Technologie ausgestattet seien. Unter anderem verwendet das Windkraftunternehmen Enercon einen derartigen Zusatzantrieb auf seinem E-Ship1. Auch bei dieser Umsetzung waren einst Vahs sowie der Leeraner Hochschulabsolvent Ralf Oltmanns beteiligt, der wiederum Initialzünder für das aktuelle Flettner-Projekt war.

Zum Team der Hochschule, die für das aktuelle Projekt noch mit 15 regionalen Partnern zusammenarbeitet, gehören neben Vahs auch Professor Dr. Jann Strybny und die wissenschaftlichen Mitarbeiter Marcel Müller und Moritz Götting vom Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften in Leer sowie Thomas Peetz vom Fachbereich Technik aus Emden. Zudem sind zahlreiche studentische Abschlussarbeiten mit dem Projekt, das zum Patent angemeldet wurde, verbunden.

Die Testphase soll nun Aufschluss über die betriebliche Sicherheit, Zuverlässigkeit und Nutzungsdauer des speziellen Windantriebs geben. Eine Auswertung soll Ende des Jahres erfolgen. Was schon jetzt feststeht: „Das Konzept ist auf einen sehr großen Anteil der Welthandelsflotte übertragbar“, so Vahs.

Das Projekt MariGreen, möchte das Thema GreenShipping im deutsch-niederländischen Grenzraum voranbringen. Die zwölf Teilprojekte dienen der Entwicklung von innovativen Produkten und Verfahren zur Verbesserung der Umweltbilanz, aber auch der Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Schifffahrt. Die Hochschule Emden/Leer ist in acht dieser Teilprojekte eingebunden. Insgesamt wurden in die Entwicklung des Eco-Flettner-Antriebs gut zwei Millionen Euro investiert. Das Projekt MariGreen wird im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch nationale Kofinanzierung aus Deutschland und den Niederlanden gefördert.

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news-4263 Thu, 14 Jun 2018 14:14:34 +0200 Wie Elsas Geschichte entdeckt wurde https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/wie-elsas-geschichte-entdeckt-wurde/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0f6cc61f7c92275f8a278f83f6030c30 Wracktaucher hielten Vortrag am Hochschulstandort Leer Spannende Einblicke in die Welt der ostfriesischen Wracktaucher Oliver Hirsch und Dr. Dirk Terbeek gab es jetzt während eines Vortrags am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften. Die Referenten zeigten mit umfangreichem Bild- und Filmmaterial, wie sie seit einigen Jahren in der Nordsee nach den Überresten gesunkener Schiffe und deren Geschichte suchen. Rund 50 Zuhörer, darunter zahlreiche Studierende des Fachbereichs, waren zu der Veranstaltung gekommen.

Hirsch und Terbeek haben vor mehr als zehn Jahren eine Tauchgruppe gegründet.  Im Jahr 2007 stieß diese auf ein vor Norderney gesunkenes Schiff, das vor einiger Zeit als „Elsa“ aus dem Jahr 1817 identifiziert werden konnte. Ersichtlich wurde dies unter anderem dadurch, dass sich noch Reste der Braunkohle, die mit dem Schiff von Amsterdam nach Rostock gebracht werden sollte, im Schiffsinneren befanden. Zudem hatte der Bug der „Elsa“ eine seltene Konstruktion.

Wichtig ist den Wracktauchern neben dem großen Abenteuer eine gewissenhafte Recherche. Bei den Tauchgängen wird zudem nichts von den gefundenen Gegenständen oder Schiffsteilen mit an Land genommen. Viele Fotos und intensive Nachforschungen in diversen Archiven brächten schließlich die Geschichte hinter den Funden ans Licht, wie Hirsch betonte.

„Wir begrüßen diesen verantwortungsvollen wissenschaftlichen Ansatz und freuen uns, die Arbeit so eines professionellen Teams kennenzulernen“, sagte Prof. Dr. Marcus Bentin, Dekan des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften. Zudem sei die Kenntnis von Wrackstandorten für die Schifffahrt von großer Bedeutung. So können sich beide Seiten auch in Zukunft eine Zusammenarbeit vorstellen.

Auch medial stoßen die Geschichten der Wracktaucher bereits auf großes Interesse. Unter anderem wurde eine Fernsehreportage über die Erlebnisse der Gruppe gedreht, und auch ein Buch mit zahlreichen Bildern ist bereits erschienen.

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news-4247 Wed, 06 Jun 2018 13:36:16 +0200 "Hochschule trifft Wirtschaft" https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/hochschule-trifft-wirtschaft/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e64e4054e4236ff9d578e1b4770a8cc4 Studierende knüpften Kontakte in die Region Der Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften hat am Dienstag zur Veranstaltung "Hochschule trifft Wirtschaft eingeladen. Insgesamt waren dazu sechs Vertreter aus der Industrie zum Hochschulstandort in Leer gekommen. Dabei wurde den Studierenden ein erster Einblick in die Praxis gewährt. In kleinen Gesprächsrunden bekamen diese die Möglichkeit, neue Netzwerke zu knüpfen und individuelle Fragestellungen zu klären.

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news-4241 Mon, 04 Jun 2018 12:20:51 +0200 Studierende lernen von fiktivem Rechtsstreit https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/studierende-lernen-von-fiktivem-rechtsstreit/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=79fb0dbe626b895afcbff02ba680c049 Simuliertes Schiedsverfahren an der Hochschule Emden/Leer Wie Rechtsstreitigkeiten in der maritimen Wirtschaft verhandelt werden, konnten am Freitag rund 50 Studierende am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer verfolgen. Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde in der Aula des Gebäudes in Kooperation mit der German Maritime Arbitration Association (GMAA) aus Hamburg ein so genanntes Schiedsverfahren simuliert.

Thema der fiktiven Verhandlung war diesmal ein Streit zwischen einem Reeder und dem Charterer der von Piraten gekaperten „MS Flamenco“ über die Frage, wer die finanziellen Folgen zu tragen hat. „Zu klären galt, ob der Charterer für die Zeit die Chartermiete zu zahlen habe und ob er sich an dem gezahlten Lösegeld beteiligen muss“, erklärt Prof. Dr. Mathias Münchau vom Fachbereich. Er mimte am Freitag den Kapitän des entführten Schiffs und nahm in dieser Rolle als Zeuge an der Verhand-lung teil.

Zu dem Überfall war es in dem erdachten Szenario auch deshalb gekommen, weil das Schiff nicht auf die vertraglich zugesicherte Geschwindigkeit von 20 Knoten kam. Streitig war allerdings, ob dafür Probleme mit der Maschine ursächlich waren oder der Charterer zuvor mangelhaften Treibstoff gebunkert hatte. Zudem befanden sich nur zwei statt der vom Reeder vertraglich zugesicherten vier Sicherheitskräfte an Bord des Schiffes, die den Überfall unter Umständen hätten abwehren können. Am Ende durften die Studierenden selbst darüber abstimmen, wer die besseren Argumente vorgetragen hatte. Das Gericht sah – ebenso wie die Studierenden – den Fall als nicht eindeutig an und schlug deshalb einen Vergleich zwischen den Parteien vor.

Als Verfahrensbeteiligte fungierten unter anderem Lehrende des Fachbereichs, Rechtsanwälte aus Leer, Hamburg und Eindhoven sowie Vertreter des Verein Han-seatischer Transportversicherer (VHT), allesamt Mitglieder der GMAA und dort auch als Schiedsrichter tätig. „Wir führen diese Art von Veranstaltung seit einigen Jahren in Leer durch und sie erfreut sich bei den Studierenden großer Beliebtheit“, so Münchau.

Bei einem Schiedsverfahren handelt es sich um ein Verfahren vor einem nichtstaatlichen Schiedsgericht. Es gibt nur eine Instanz, die mit einem Schiedsspruch endet, auf den sich die Schiedsrichter einigen. Als Schiedsrichter fungierten diesmal Tobias Eckardt, Partner der Sozietät Ahlers Vogel, Leer (und Lehrbeauftragter am Fachbereich Seefahrt) sowie Thomas Nintemann, freier Anwalt mit langjähriger Berufserfahrung als Justitiar in der Intersee-Gruppe aus dem Emsland. Die Vertreter der Streitparteien wurden von Heiko Bloch, Senior Claims Manager (VHT) und dem Juristen Dr. Martin Beckmann dargestellt. Die Moderation hatte auch in diesem Jahr Jan Wölper, Vorsitzender der GMAA und Partner der Sozietät CMS Hasche Sigle/Hamburg übernommen.

Im Anschluss an das simulierte Schiedsverfahren berichtete Nintemann im Rahmen eines kurzen Vortrages zu einem konkreten Piratenfall aus seiner eigenen beruflichen Praxis. Die GMAA hatte nach der Veranstaltung noch zu einem kleinen Imbiss eingeladen, so die Teilnehmer noch weitere Gelegenheit hatten, mit den Protagonisten über den Fall zu diskutieren.  

Die GMAA versteht sich als kostengünstige und effektive Alternative zu den üblichen Schiedsverfahren in London. Hierfür stehen etwa 200 (nebenamtliche) Schiedsrichter zur Verfügung.

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news-4231 Tue, 22 May 2018 08:59:38 +0200 Ostfriesen tauchen nach Schiffswracks https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/ostfriesen-tauchen-nach-schiffswracks/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2344c830c8319dfe4b1919b818244d88 Vortrag am Hochschulstandort Leer Einen spannenden Vortrag zum Thema „Wracktauchen in der Nordsee“ halten Oliver Hirsch und Dr. Dirk Terbeek am Donnerstag, 7. Juni, ab 19.30 Uhr am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften in Leer. Der Eintritt ist frei.

Hirsch und Terbeek haben vor mehr als zehn Jahren eine Gruppe gegründet, die ihre Leidenschaft für das Tauchen mit einem faszinierenden Ziel verbunden hat: dem Aufspüren alter Schiffswracks.  Im Jahr 2007 stieß ihre Gruppe beispielsweise auf ein vor Norderney gesunkenes Schiff, das vor einiger Zeit als „Elsa“ aus dem Jahr 1817 identifiziert werden konnte.

Neben dem wissenschaftlich-historischen Anspruch stehe jedoch auch das große Abenteuer im Vordergrund, wie Hirsch erklärt. Medial stoßen die Geschichten der Wracktaucher bereits auf großes Interesse. Unter anderem wurde eine Fernsehreportage über die Erlebnisse der Gruppe gedreht, und auch ein Buch mit zahlreichen Bildern ist bereits erschienen.

„Die See vergisst nichts“, stellt Prof. Dr. Marcus Bentin, Dekan des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften fest. „Wir freuen uns, den Vortrag bei uns ausrichten zu können, denn die Vergangenheit ist aktuell. Die Kenntnis von Wrackstandorten ist für die Schifffahrt von immenser Bedeutung.“

Neben einem kurzen Einstieg in die technischen Voraussetzungen werden Hirsch und Terbeek den Schwerpunkt ihres Vortrags auf die „Wrackgeschichten“ legen und dies mit Bildern und Filmsequenzen veranschaulichen. Der kostenlose Vortrag wird in  Raum B 23 am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften, Bergmannstraße 36, in Leer gehalten.

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news-4215 Fri, 27 Apr 2018 13:22:01 +0200 Großes Interesse am Tag der Logistik https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/grosses-interesse-am-tag-der-logistik/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=62d64cdcc5142b6e8e7710dd81159959 Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften hatte eingeladen Hightech statt Seefahrer-Romantik: Der Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften konnte am vergangenen Donnerstag  zeigen, was in ihm steckt – diesmal mit dem Schwerpunkt auf Logistik. Rund 40 Besucher waren anlässlich des Tages der Logistik zum Hochschulstandort nach Leer gekommen.

„Das Interesse war sehr groß“, freute sich Prof. Dr. Jens Klußmann vom Fachbereich, der die Veranstaltung in Leer organisiert hatte. Die Hochschule hatte erstmals zu diesem besonderen Tag eingeladen, der in mehr als 20 Ländern ausgerichtet wird. Ziel ist es, die Vielfalt der Logistik-Aufgaben einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Beteiligt sind Unternehmen und Organisationen aus Industrie, Handel und Dienstleistung sowie Logistik- und Bildungsinstitute.

In Leer konnten die Besucher mit Hilfe einer VR-Brille verschiedene Schiffsmodelle begehen, sich beim HyperpodX-Team über das futuristische Transportkapsel-Projekt „Hyperloop“ informieren oder einen digitalisierten Kommissionierungsvorgang mit spezieller „Pick-by-Scan“- und Pick-by-Voice“-Technik nachverfolgen und selbst austesten. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Forschungsprojekte zum Thema Logistik, an denen die Hochschule Emden/Leer beteiligt ist, vorgestellt. Zudem wurde das neu gestartete Forschungsprojekt Mittelstand 4.0 KoLi vorgestellt, in denen kleine und mittelständische Unternehmen auf dem Weg der Digitalisierung unterstützt werden.

In die Ausstattung des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften  wird seitens der Hochschule seit einiger Zeit groß investiert. Nachdem im vergangenen Jahr das neue Center for Modeling & Simulation eröffnet wurde, laufen derzeit die Vorbereitungen für den Bau eines Maritimen Technikums. Zudem können Studierende seit dem Wintersemester den Master-Studiengang Maritime Operations belegen.

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news-4214 Tue, 24 Apr 2018 12:08:35 +0200 Studieninfotag Seefahrt & Maritime Wissenschaften https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/studieninfotag-seefahrt-maritime-wissenschaften/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d782bee5168e1dd1d8d03005733fcd02 Fachbereich gewährt umfangreiche Einblicke Der Fachbereich Seefahrt & Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer lädt alle Studieninteressierten am Freitag, 4. Mai, ab 9.30 Uhr zu einem Informationstag in Leer ein. Wer mehr über die Studiengänge „Nautik&Seeverkehr“ sowie „Maritime Technology & Shipping Management“ erfahren möchte ist herzlich willkommen.

Das Programm ist vielseitig. Alle Teilnehmer erhalten sowohl einen Einblick in den zukünftigen Beruf auf See, als auch ins maritime Logistik, die Schiffs- und  Umwelttechnik sowie Sicherheits- & Qualitätsmanagement. Ein Besuch der nautischen und technischen Labore und des Planspielzentrums vermitteln, wie modern studiert wird. Professoren und Dozenten des Fachbereichs geben ausführlich Auskunft über das Studium und stellen die Zukunftsperspektiven „on- und offshore“ vor.
Ziel ist es, angehenden Nautikern, Reedereimanagern, maritimen Umwelt- und Sicherheitsingenieuren einen vielseitigen Einblick in den interessanten Berufs- und Studienalltag an Bord, an Land und auf dem Campus zu geben. Die Veranstaltung wird im informativen Austausch mit Studierenden und Professoren, bei Snacks und Getränken abgerundet. Hier können alle Fragen in lockerer Runde geklärt werden.

Der Studienstandort Leer bietet außergewöhnlich gute Voraussetzungen für Studentinnen und Studenten. „Leer ist nach Hamburg der zweitgrößte Reedereistandort in Deutschland. Wir bilden sehr praxisbezogen und mit moderner Technik aus. Wir arbeiten eng mit den hiesigen Reedereien, Werften, Zulieferern und Logistikunternehmen – den potentiellen späteren Arbeitgebern - zusammen“, erläutert Prof. Dr. Marcus Bentin, Dekan des Fachbereiches Seefahrt & Maritime Wissenschaften.

Günstige Übernachtungsmöglichkeiten bieten die Studierenden des Fachbereiches mit dem sogenannten „Couch-Surfing“ an. Unter dem Motto „Von Studierenden - für Studierende“. Dies bietet auch den Vorteil eines kleinen Einblicks außerhalb der Veranstaltung in das studentische Leben. Es fällt für die Übernachtung ein kleiner Kostenbeitrag von 10 Euro an. Die Anreise kann dann schon am Donnerstag ab 19 Uhr für Gäste aus entfernten Regionen erfolgen.

Eine Anmeldung ist ab sofort über die Homepage möglich. Dort finden sich auch weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Übernachtungsmöglichkeit.

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news-4190 Thu, 08 Mar 2018 13:40:00 +0100 Dienstjubiläum Hildegard Hitzemann https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/dienstjubilaeum-hildegard-hitzemann/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=77be5af1438eb3d9b9d8aa5471963940 40 Jahre an der Hochschule Hildegard Hitzemann vom Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften hat vor Kurzem ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst begangen. Sie ist heute am Hochschulstandort in der Bergmannstraße im Sekretariat tätig.
Nach ihrer Ausbildung zur Buchhändlerin und Tätigkeit in der Leeraner Stadtbibliothek kam Hildegard Hitzemann im Jahr 1981 an die Hochschule. Hier arbeitete sie zunächst in der Bibliothek und war dort unter anderem für die Ausleihe und Beschaffung von Büchern zuständig. Zum Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften wechselte sie im August 2006. „Ich wollte gerne noch einmal etwas Neues ausprobieren“, so Hitzemann.
Seither ist Hildegard Hitzemann am Standort Leer als Fachbereichssekretärin tätig. Zudem kann sie auf eine langjährige Tätigkeit in der Gleichstellungsarbeit zurückblicken.
Wir wünschen Frau Hitzemann alles Gute zu Ihrem Jubiläum.

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news-2353 Mon, 30 Jan 2017 08:42:00 +0100 Seefahrtstudium auf höchstem Niveau https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/seefahrtstudium-auf-hoechstem-niveau/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fa7c2a8c5adb7782f5d576289e685857 Fachbereich Seefahrt eröffnet „Center for Modeling & Simulation“

Am Fachbereich Seefahrt der Hochschule Emden/Leer ist am Freitag das neue „Center for Modeling & Simulation“ eröffnet worden. Mit der umfangreichen Umgestaltung des B-Gebäudetrakts am Hochschulstandort in Leer soll damit auch zukünftig eine moderne und praxisnahe Ausbildung von Studierenden auf höchstem Niveau gewährleistet sein. „Unser Ziel ist es, Leer auch zukünftig als attraktiven Standort im Bereich Seefahrt und Maritime Technologien zu erhalten“, erklärte Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz während der Eröffnungsfeier im Management Training Center vor geladenen Gästen.

Im neuen „Center for Modeling & Simulation“ sollen zukünftig neben nautischen auch logistische Fragestellungen sowie Prozesse in Schiffbau, Umwelt- und Materialwissenschaften und auch Abläufe in Unternehmen modelliert werden. Die Ergebnisse der Simulationen können anschließend in einem Virtual Reality Center auf dreidimensionaler Ebene nachvollzogen werden. Die Hochschule habe in den vergangenen Jahren kräftig am Standort Leer investiert und setze damit ein klares Zeichen für die Entwicklung des Fachbereichs Seefahrt in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung und Industrie 4.0, wie Kreutz betonte. Ohne zeitgemäße Lehre und Forschung würde man in Deutschland schnell den Anschluss an den Wettbewerb verlieren – dies gelte nicht nur für die industrielle Fertigung, sondern auch für den Bereich Seefahrt.

„Der Umbau und die neue Ausstattung stellen eine große Bereicherung für unsere Lehre dar“, sagte Fachbereichs-Dekan Prof. Dr. Marcus Bentin. Er wies darauf hin, dass im September zudem die ersten Studierenden im neuen Masterstudiengang, den die Hochschule Emden/Leer gemeinsam mit ihrer Partnerhochschule im norwegischen Haugesund anbietet, starten sollen.

An der Eröffnungsfeier in der Bergmannstraße nahmen unter anderem die Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der SPD im Niedersächsischen Landtag, Johanne Modder, der Leeraner Landrat Matthias Groote sowie weitere Vertreter der regionalen maritimen Wirtschaft und Politik teil. Die Gäste verschafften sich im Anschluss an die Begrüßungsworte während eines geführten Rundgangs einen eigenen Eindruck von den neuen Unterrichtsräumen, Laboren und Arbeitsplätzen.

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten des B-Gebäudes konnten mit Beginn des Wintersemesters 2016/17 abgeschlossen werden. Rund zwei Jahre hatte die Planungs- und Umbauphase am Standort Leer in Anspruch genommen.

 

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