Pressemitteilungen Hochschule Emden/Leer http://example.com en-gb TYPO3 News Sun, 26 Jan 2020 00:52:54 +0100 Sun, 26 Jan 2020 00:52:54 +0100 TYPO3 EXT:news news-4813 Thu, 23 Jan 2020 09:18:07 +0100 Energie aus dem Erdreich für die Kunst https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/energie-aus-dem-erdreich-fuer-die-kunst/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bdeb5b02b0ea86da96270a51444e8a3c Kunsthalle ist Gastgeberin für ÖKOPROFIT-Netzwerktreffen Nicht etwa die aktuelle Ausstellung, sondern das Thema Energieversorgung stand jetzt bei einer Führung durch die Kunsthalle in Emden im Mittelpunkt. Dort trafen sich am Mittwoch Vertreter der zwölf neuen Teilnehmer der zweiten Runde von ÖKOPROFIT Energie Ostfriesland. Beim zweiten Treffen des Netzwerks, in dem Unternehmen der Region energieeffizienter und umweltfreundlicher werden wollen, wurde diesmal das Thema Eigenenergienutzung auf die Agenda gebracht.

Die Kunsthalle nutzt seit der Eröffnung ihres Erweiterungsbaus im Jahr 2000 Geothermie, auch Erdwärme genannt, wie der kaufmännische Direktor Michael Kühn während eines Rundgangs erklärte. In Kunsthalle wird also schon seit 20 Jahren mit Umweltenergie geheizt und gekühlt - lange vor der aktuellen Klimadebatte. Zudem ist das Haus mit einer Wandtemperierung in allen Ausstellungsräumen ausgestattet. Durch diese heizen sich die Wände gleichmäßig auf, so dass es weniger Verlust durch Abstrahlwärme gibt. Weiterhin wurde fast die gesamte Beleuchtung in den Ausstellungs- und Nebenräumen auf LED umgestellt.

„Wir freuen uns sehr, die Kunsthalle als engagierte und verantwortungsbewusste Partnerin mit an Bord zu haben“, so Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer. Das Haus gebe zudem ein wunderbares Beispiel für ein hochmodernes und intelligent durchdachtes Energieversorgungssystem. Dass der Umstieg auf natürliche Ressourcen bei der Energieversorgung immer lohnenswerter wird, erläuterte Dirk Heckmann von der NettCon Energy GmbH. Das Unternehmen übernimmt im Rahmen des ÖKOPROFIT-Programms erneut die fachliche Beratung der teilnehmenden Partnerfirmen. „Steigende Gesamtenergiepreise und die Aussicht auf eine CO2-Abgabe machen den Einsatz selbstproduzierter Energie schon heute in annähernd allen Fällen wirtschaftlich attraktiv“, so Heckmann.

Mit der Beteiligung an ÖKOPROFIT Energie Ostfriesland führen die teilnehmenden Firmen ein individuelles Energie-Audit durch. Dieses ist für Unternehmen bestimmter Größenordnungen gesetzlich vorgeschrieben, KMU können sich das Energieaudit vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit einem Zuschuss von bis zu 80 Prozent der Kosten fördern lassen.

ÖKOPROFIT Energie Ostfriesland wird von den Städten Emden und Leer getragen und durch die Schirmherrschaft von greentech OSTFRIESLAND unterstützt.

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news-4812 Fri, 17 Jan 2020 08:56:31 +0100 In der Schule schon fürs Studium lernen https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/in-der-schule-schon-fuers-studium-lernen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9a71e2390db7d41a7470208db9c6fce0 Berufsbildende Schulen I und Hochschule in Emden kooperieren erfolgreich In der Schulzeit schon fürs Studium vorarbeiten? Das ist in Emden möglich - durch die Zusammenarbeit des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule Emden/Leer mit den Berufsbildenden Schulen I. Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Wirtschaft und des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft haben seit drei Jahren die Möglichkeit, sich verschiedene Leistungen für ein späteres Studium anrechnen zu lassen.
Wer also beispielsweise ein Wirtschaftsstudium in Betracht zieht, kann bestimmte Klausuren, deren Inhalte von beiden Bildungseinrichtungen abgestimmt wurden, bereits in der Schulzeit schreiben und diese bei einer guten Note sowie einer bestimmten Präsenzzeit im jeweiligen Modul später geltend machen. „Diese Anrechnungsmöglichkeiten erleichtern vielen Studierenden den Einstieg“, so Sandra Lücht, die die Kooperation seitens der Fachoberschule Wirtschaft betreut. Gerade in den ersten Semestern reduziere sich so die Anzahl der zu schreibenden Klausuren.

So war es auch für Hannah Kristin Pilzen. Die 23-Jährige studiert im dritten Semester Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule und erlebt gerade eine sehr entspannte Klausurenphase: Die Module „Marketing“ sowie „Kosten- und Leistungsrechnung“ hat sie bereits vor zwei Jahren an den BBS I bestanden. „Mir war schon früh klar, dass ich noch studieren und aufgrund meines privaten Umfelds in Emden bleiben möchte. Daher war die Kooperation für mich eine tolle Möglichkeit“, so Pilzen. So ging es auch Maike Füllgraf, die im Oktober in ihr BWL-Studium gestartet ist. Sie hat in Emden zunächst die Höhere Handelsschule besucht und nach dem Abitur am BG Wirtschaft eine Ausbildung gemacht. Den Emder Campus hatte sie so bereits vor ihrer Einführungswoche gut kennengelernt.

Um interessierten Schülerinnen und Schülern darüber hinaus einen guten Einblick in den betriebswirtschaftlichen Bereich zu vermitteln, wurde seitens des Fachbereichs ein vierstufiges Konzept erarbeitet. Dieses beinhaltet unter anderem den Besuch von Vorlesungen, aber auch die Teilnahme an Workshops, Planspielen und Projekten mit Studierenden. Die Zusammenarbeit helfe so auch dabei, die betriebswirtschaftliche Realität noch besser in die Lehrpläne der Schule zu integrieren, wie BBS I-Leiterin Sabine Noetzel am Montag im Senatssaal der Hochschule erklärte.

„Kontakte zu Schulen sind uns sehr wichtig“, betonte Prof. Dr. Carsten Wilken, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales an der Hochschule Emden/Leer. Man sei gemeinsam in der Verantwortung für die Ausbildung junger Menschen und wolle diese bei der Studien- und Berufswahl unterstützen – und auch vor Fehlentscheidungen bewahren. An der Hochschule gebe es in diesem Bereich viele unterschiedliche Beratungsangebote.

„Wir möchten die gute bestehende Zusammenarbeit weiter festigen und auch weitere Schulen und Fachbereiche in den verbindlichen Austausch miteinander bringen“, so Birte Engelberts, Leiterin der Zentralen Studienberatung. So ist es auch heute schon für andere Fachbereiche möglich, sich fachspezifische Module anrechnen zu lassen. Dies weiß auch Waltraud Kiepe zu berichten, die an den BBS I in Emden neben der Abteilungsleitung für das Berufliche Gymnasium Wirtschaft ebenfalls für die Abteilungsleitung des Beruflichen Gymnasiums Sozialpädagogik zuständig ist. „Viele unserer ehemaligen Schülerinnen und Schüler, die ein Studium im Bereich Soziale Arbeit und Gesundheit an der Hochschule aufgenommen haben, konnten sich ebenfalls Module anrechnen lassen in ihrem Studium“, erläutert Kiepe. Neben den BBS in Emden kooperiert der Fachbereich Wirtschaft der Hochschule im Rahmen des Konzeptes auch mit den Berufsbildenden Schulen in Wechloy und Lohne sowie seit Kurzem mit dem Gymnasium Ulricianum in Aurich.

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news-4809 Mon, 13 Jan 2020 08:52:03 +0100 Innovative Lehre wird in Emden gefördert https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/innovative-lehre-wird-in-emden-gefoerdert/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=28115f7a7891dff4798c0354f979a765 Ministerium unterstützt vier Projekte der Hochschule Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) wird in diesem Jahr vier Projekte der Hochschule Emden/Leer unterstützen, die ein besonderes Augenmerk auf innovative Lehre legen. Über das Programm „Innovation Plus“ werden der Einrichtung damit rund 200.000 Euro zur Verfügung gestellt. Insgesamt vergibt das MWK für die Entwicklung innovativer Lehr – und Lernkonzepte im aktuellen Studienjahr eine Fördersumme in Höhe von drei Millionen Euro an Projekte niedersächsischer Hochschulen.

An der Hochschule Emden/Leer wird die Fördersumme auf vier verschiedene Module aus Lehrveranstaltungen der Fachbereiche Technik sowie Soziale Arbeit und Gesundheit aufgeteilt. Im Projekt „Wind Energy Challenge“ von Prof. Dr. Iván Herraéz (Studiengang Sustainable Energy Systems) wird eine kleine Windenergieanlage von Studierenden konzipiert und gebaut, mit der die Hochschule sich an einem internationalen Wettbewerb in den Niederlanden beteiligen wird. Prof. Dr. Gerhard Illing von der Abteilung Naturwissenschaftliche Technik wurde aufgrund seiner Forschungsarbeit im Projekt „Hands on – Von Anfang an“ ausgewählt. Im Mittelpunkt dabei steht der Bau eines Wärmeübertragers. Ziel ist es, Leistungsdaten in anwendungsnahen Untersuchungen mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden zu ermitteln.

Ebenfalls eine Förderung in Höhe von je rund 50.000 Euro erhalten Prof. Dr. Dirk Rabe von der Abteilung Elektrotechnik und Informatik sowie Prof. Dr. Lemmer Schmid vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit. Rabe weicht im Projekt „JiTTOPS“ (Just in Time Teaching in der Online- und Präsenzlehre sowie unterschiedlichen Studierphasen) von der traditionellen frontalen Lehrform ab. Die Studierenden nehmen stattdessen gemeinsam mit dem Lehrenden eine aktive Rolle ein und geben konsequent Rückmeldungen zum Lernprozess – unter anderem über eine E-Learning-Plattform.

Im Projekt KooP („Kompetenzorientierte Prüfung personaler und sozialer Kompetenzen“) von Prof. Schmid aus dem Studiengang Interdisziplinäre Physiotherapie - Motologie - Ergotherapie wird ein Lehr-, Lern- und Prüfungskonzept für zwei neu geschaffene Module entwickelt: Kooperieren, Beraten und Leiten in pädagogischen und klinischen Handlungsfeldern. Dabei werden die sozialen und personalen Kompetenzen von Studierenden noch stärker in den Fokus genommen.

„Gute und zeitgemäße Lehre mit starkem Praxisbezug lebt von der Motivation der Lehrenden. Für diese ist eine solche Förderung eine tolle Bestätigung ihrer zukunftsorientierten und nachhaltigen Arbeitsweise“, so Prof. Dr. Carsten Wilken, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales an der Hochschule Emden/Leer.

Insgesamt werden 70 Projektanträge niedersächsischer Hochschulen im Rahmen der Förderlinie Innovation Plus gefördert, die damit bereits in die zweite Runde geht. Sie ergänzt das Programm „Qualität plus“, das die inhaltliche und didaktische Weiterentwicklung von Studiengängen zum Inhalt hat.

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news-4805 Tue, 07 Jan 2020 09:15:15 +0100 Neuer Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/neuer-vizepraesident-fuer-forschung-und-wissenstransfer/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=785e1a9f827aa4dfa705b7e4c75e77f9 Prof. Dr. Sven Steinigeweg übernimmt neues Amt an der Hochschule Prof. Dr. Sven Steinigeweg ist vom Senat der Hochschule Emden/Leer zum Vizepräsidenten für Forschung und Wissenstransfer gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Jann Strybny an, der sich künftig verstärkt dem wissenschaftlichen Aufbau des Maritimen Technikums in Leer widmen wird. Nach der Bestätigung durch den Hochschulrat und Ernennung durch Wissenschaftsminister Björn Thümler hat Steinigeweg sein Amt zum 01. Januar 2020 angetreten.

Professor Steinigeweg hat an der Universität Oldenburg Chemie studiert und dort auch seine Promotion zum Dr. rer. nat. in Technischer Chemie abgeschlossen. Er war anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Lehrstuhl für Technische Chemie und später bei der Firma Henkel/Cognis in Düsseldorf als Prozessingenieur in der Verfahrensentwicklung sowie im Operations Management tätig.  Im April 2007 kam Steinigeweg als Professor für Umwelttechnik und Prozessautomatisierung an die Hochschule Emden/Leer. Von 2014 bis 2018 war er Studiendekan der Abteilung Naturwissenschaftliche Technik und ist seitdem Dekan des Fachbereichs Technik.

Steinigeweg ist unter anderem Mitglied des Emder Instituts für Umwelttechnik (EUTEC), hat zahlreiche Fördergelder für diverse Forschungsprojekte im Bereich Naturwissenschaftliche Technik eingeworben, wirkte bei der Weiterentwicklung und Konzeptionierung von Studiengängen mit und hat zudem eine Vielzahl an Fachartikeln publiziert.

Bestätigt in seinem Amt als Vizepräsident für Studium und Lehre sowie Internationales wurde Prof. Dr. Carsten Wilken. Wilken hat in Göttingen und Kalifornien studiert und war vor seiner Zeit an der Hochschule unter anderem bei der ehemaligen Preussag AG sowie der Peiner Umformtechnik GmbH beschäftigt. Bei der Benteler AG, einem Zulieferer für die Automobilindustrie, war er später für das weltweite Controlling verantwortlich. In der Hochschule hat Prof. Dr. Carsten Wilken seit seiner Berufung im Jahr 2000 in verschiedenen Gremien mitgewirkt.  Am Fachbereich Wirtschaft war er als Studiendekan maßgeblich an der Umstellung der Diplom- auf Bachelor- und Master-Studiengänge beteiligt. Seit 2013 ist er an der Hochschule Emden/Leer nebenberuflicher Vizepräsident.

„Damit gehen wir das Neue Jahr in kompletter Stärke an“, freut sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz.

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news-4799 Wed, 11 Dec 2019 16:16:41 +0100 Künstliche Intelligenz in der Pflege https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/kuenstliche-intelligenz-in-der-pflege/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=504f54d7ea59faacff2efe455500a94b Emder Projekt von der Initiative „Wissenschaft im Dialog (WiD)“ für vorbildliche Kommunikation ausgezeichnet. Ein studentisches Team der Hochschule Emden/Leer hat, gemeinsam mit Teams der TH Köln und der Universität Marburg, den Hochschulwettbewerb 2019 „Zeigt eure Forschung!“ von der Initiative „Wissenschaft im Dialog (WiD)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für sich entschieden.

Die Emder Nachwuchswissenschaftler haben ein Marketingkonzept entwickelt, mit dem der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Form eines persönlichen Vermittlers zwischen Patient und Pflegekraft erfolgreich in den Markt eingeführt werden könnte. Dies geschah innerhalb der Studienvertiefung „Marketing & Vertrieb“ unter der Leitung von Prof. Dr. Lars Jänchen. Die Studierenden haben dabei in den vergangenen Monaten intensiv mit verschiedenen Gruppen über den Einsatz von Avataren in der Pflege diskutiert: Welche Rolle kann und soll künstliche Intelligenz in sozialen Bereichen spielen?

Im Rahmen des Projekts „Einsatz künstlicher Intelligenz in der Altenpflege“ entwickelten die Studierenden einen virtuellen Pfleger („Avatar“), der sich mit Pflegebedürftigen unterhält und das Personal unterstützt, indem er zum Beispiel an die Einnahme von Medikamenten erinnert. Jetzt wollten sie von pflegebedürftigen Menschen, ihren Familienangehörigen, dem Pflegepersonal, Politikern und allgemeiner Öffentlichkeit wissen, was sie vom Einsatz von Robotern halten. Sie besuchten verschiedenste Pflegeeinrichtungen in Norddeutschland, um Ideen und Eindrücke zu sammeln. Auch wurden die bereits bestehenden Kontakte zu einem Start-up in Kalifornien für die Ausarbeitung der Ideen zum virtuellen Pfleger genutzt.

Mit dem Hochschulwettbewerb ruft Wissenschaft im Dialog jedes Jahr junge Forschende zum direkten Dialog mit der Öffentlichkeit auf und zeichnet die besten Kommunikationskonzepte aus. Dabei geht es nicht nur darum, die eigene Forschung verständlich zu machen. Gezeigt werden soll auch, warum sie für die Gesellschaft wichtig ist. Der Hochschulwettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2019 – Künstliche Intelligenz gefördert.

Im Frühjahr 2019 waren 15 Teams für ihre Kommunikationskonzepte mit je 10.000 Euro zur Umsetzung ihrer Ideen ausgezeichnet worden. Schließlich hatten sie bis Ende Oktober Zeit, ihre Ideen mit Hilfe des Preisgeldes in die Tat umzusetzen. Nun erfolgte die zweite Begutachtung der Jury: Welche Umsetzungen waren besonders gelungen? Welche Projekte haben es am besten geschafft, die gesellschaftliche Relevanz ihrer Forschung einem breiten Publikum deutlich zu machen? Diese zweite Auswahlrunde haben die drei genannten Teams nun gewonnen.

 

Informationen zum Wettbewerb: www.hochschulwettbewerb.net

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news-4796 Mon, 09 Dec 2019 13:55:26 +0100 Für mehr Frauen in der Wissenschaft https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/fuer-mehr-frauen-in-der-wissenschaft/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d2857eeaef3c5a2abd3d07790e9a1739 Hochschule vergibt fem:talent-Stipendien 16 junge Frauen sind am Mittwoch an der Hochschule Emden/Leer mit dem fem:talent-Stipendium ausgezeichnet worden. Damit erhält der weibliche wissenschaftliche Nachwuchs aus allen vier Fachbereichen der Hochschule bereits zum vierten Mal eine besondere Würdigung und finanzielle Förderung.

Zweck des Stipendiums ist es, begabte Studentinnen und Promovendinnen, die hervorragende Leistungen in Studium oder Beruf erwarten lassen oder bereits erbracht haben, zu fördern. Insgesamt wurden am Mittwoch drei Promovendinnen, acht Master- und fünf Bachelorstudentinnen aus den Fachbereichen Soziale Arbeit und Gesundheit, Technik, Wirtschaft sowie Seefahrt und Maritime Wissenschaften ausgezeichnet. Für die Promovendinnen gibt es zwei Semester lang jeweils 3.000 Euro. Die Bachelor- und Masterstudentinnen erhalten jeweils 1.800 Euro pro Semester, ebenfalls für die Dauer eines Jahres.

„Die finanzielle Unterstützung ist eine tolle Sache, aber auch der Austausch der Stipendiatinnen aus den unterschiedlichen Qualifikationsstufen und die mit der Auszeichnung verbundene Anerkennung ihrer Leistungen sind für alle von großem Wert“, so Dr. Monika Batke, Koordinatorin des fem:talent-Stipendiums an der Hochschule.

Ermöglicht wird die Vergabe des Stipendiums durch die Teilnahme am so genannten Professorinnenprogramm: Hochschulen, in dieses Programm aufgenommen wurden, können die Einstellung neuer Professorinnen zu einem Großteil über Landes- und Bundesmittel finanzieren lassen. Im Gegenzug verpflichten sie sich dazu, das so eingesparte Geld in gleichstellungsfördernde Maßnahmen zu investieren. An der Hochschule Emden/Leer, die gerade als eine der möglichen Empfängerinnen für die nächste Förderperiode bestätigt wurde , sind dadurch die Einrichtung des Familienservices, das Projekt „Gender in Forschung und Lehre“ sowie eben die Verleihung der fem:talent-Stipendien realisiert worden.

„Wir freuen uns, erneut die Chance zu bekommen, unseren Beitrag dazu zu leisten, dass die Anzahl der Wissenschaftlerinnen in Spitzenfunktionen noch gesteigert werden kann“, so Jutta Dehoff-Zuch, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Emden/Leer.

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news-4795 Fri, 06 Dec 2019 09:26:17 +0100 Ehrenamtliches Engagement gewürdigt https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/ehrenamtliches-engagement-gewuerdigt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bd43d85b6e617dc5b6cbe10817280521 „Buddys“ der Hochschule wurden ausgezeichnet Studierende aus allen Fachbereichen der Hochschule Emden/Leer sind am Mittwoch im Rahmen eines Internationalen Abends für ihr ehrenamtliches Engagement als „Buddy“ geehrt worden. Vizepräsident Prof. Dr. Carsten Wilken überreichte ihnen im Gemeindehaus Constantia ihre Zertifikate. Für das jetzige Wintersemester 2019/20 begleiten insgesamt 33 Studierende der Hochschule Emden/Leer internationale Studierende als „Buddys“.

„Ich freue mich immer besonders, wenn unsere Studierenden sich über und Länder- und Fächergrenzen hinweg kennenlernen und sich für internationale Kontakte begeistern“, so Wilken. Er führte aus, dass vier Studierende sogar mehrere internationale Kommilitonen betreuten. Besonders dankte der Vizepräsident für Studium und Lehre sowie Internationales den engagierten Studierenden Levke Rühle und Axel Scheinert, die beide bereits zum dritten Mal als Buddy tätig waren.

„Ziel des Buddy-Programms ist es, den internationalen Austausch- und Vollzeitstudierenden eine studentische Erstbetreuung an der Hochschule Emden/Leer zur Verfügung zu stellen“, ergänzte die Leiterin des International Office, Andrea Meyenburg. Dabei profitierten sowohl die neuen, internationalen Studierenden von der Orientierungshilfe und Unterstützung von studentischer Seite als auch die lokalen Buddys durch die kulturelle und sprachliche Bereicherung, so Meyenburg.

Im Vordergrund der Betreuung durch Buddys stehen ganz praktische Dinge: Das Abholen vom Bahnhof bei der Anreise aus dem Ausland oder eine Führung durch Emden und/oder Leer. Die Begleitung zu ersten Veranstaltungen, das Vorstellen der Einrichtungen der Hochschule, Hilfe bei Behördengängen, aber auch der Austausch von Sprachen, Kultur und (Auslands-)Erfahrungen stehen ebenfalls auf dem Buddy-Plan.

Das Interesse am Buddy-Programm ist seit der Einführung im Wintersemester 2013/14 stets sehr hoch. Aufgrund dieser überaus positiven Resonanz soll es auch im kommenden Sommersemester 2020 weitergeführt werden.

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news-4792 Wed, 04 Dec 2019 13:38:00 +0100 Der virtuelle Freund vergisst nicht https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/der-virtuelle-freund-vergisst-nicht/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a197028c929c82e481e00d76e7cbe721 Studierende präsentierten Projekt zu Künstlicher Intelligenz Johnny ist immer da. Er kennt ihre Lieblingslieder, weiß, wann sie ihre Tabletten nehmen muss, wünscht ihr einen guten Morgen und erinnert sie daran, mal wieder ein Glas Wasser zu trinken, denn sie vergisst vieles. Die Demenz nimmt ihren Lauf. Gut, dass Johnny da ist. Doch Johnny ist nicht real, er spricht zu ihr als virtuelle Figur auf dem Tablet. Wunschdenken? Zukunftsmusik? Realität? An der Hochschule Emden/Leer wurde am Dienstag vor rund 100 Gästen das Projekt „Pai-Buddy“ vorgestellt – und damit ein möglicher neuer Ansatz, Personal und Patienten in der Pflege zu unterstützen.

Sechs angehende Elektrotechniker, Informatiker und Medientechniker der Hochschule haben durch den Impuls eines amerikanischen Startup-Unternehmens eigenständig einen so genannten Avatar entwickelt, den sie jetzt - nach intensiver Abstimmung mit Pflegeexperten und Betroffenen – in Deutschland vermarkten möchten. Den Kontakt in die USA hatte Prof. Dr. Lars Jänchen hergestellt, der innerhalb des Studiengangs Informatik die Vertiefung „Marketing und Vertrieb“ anbietet. Fachliche Unterstützung bekommt das Team zudem von Prof. Dr. Knut Tielking und Masterstudierenden aus dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit.

Die Idee besteht aus zwei Komponenten: Da ist zum einen der „digitale Freund“ auf dem Tablet, der die Pflegebedürftigen dank des Einsatzes künstlicher Intelligenz an Dinge erinnern, sich aber auch mit ihnen unterhalten, Musik vorspielen oder sie auf virtuelle Reisen mitnehmen kann. Die andere Komponente ist eine Handy-App, die dem Pflegepersonal dabei helfen soll, Rufe des Patienten über die „Notfallklingel“ zu kategorisieren und so effektiver und zeitsparender arbeiten zu können. Meldet sich beispielsweise eine Patientin, die ein Glas Wasser möchte, kann dies auf dem Weg gleich mitgebracht werden. Gleichzeitig könnten auch Notfälle wie etwa starke Schmerzen oder Stürze direkt gemeldet und so schneller richtig reagiert werden, wie die Studierenden am Mittwoch erklärten.

„Ein interdisziplinäres Projekt, das Beispielcharakter hat. Sie bringen damit ein Stück Silicon Valley nach Ostfriesland“, so Prof. Dr. Sven Steinigeweg, Dekan des Fachbereichs Technik. Auch Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff zeigte sich begeistert von der Arbeit des Pai-Buddy-Teams. Im Hinblick auf die Entwicklung der Gesundheitsversorgung in der Region, beispielsweise beim Klinikum Emden, sei es wichtig, dem Personal den Rücken zu stärken.

Doch das Vorhaben soll keinesfalls nur von der technischen Warte aus angegangen werden, wie alle Beteiligten am Dienstag in der Mensa der Hochschule deutlich machten. Die Studierenden, die bereits für ihr Konzept beim Wettbewerb „Zeigt eure Forschung!“ ausgezeichnet wurden, haben in den vergangenen Monaten bereits viele Gespräche geführt und möchten ihre Idee mit Hilfe vieler unmittelbar Betroffener weiterentwickeln, wie Prof. Dr. Lars Jänchen als Initiator und Leiter des Projektes betont. So kamen am Mittwoch als externe Referenten die Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Emden-Ostfriesland, Hildegard Krüger, und der ehemalige Pflegedienstleiter Bernhard Kleinhaus aus Norden zu Wort. Zum Abschluss gab es zudem eine Diskussion mit dem Publikum, das sich auch in Form von schriftlichen Anmerkungen einbringen konnte.

Krüger schilderte den möglichen Einsatz des Avatars aus persönlicher Sicht – mit sich als Patientin und „Johnny“ als virtuellem Freund. Deutlich wurde dabei: Auch bei fortschreitender Demenz könnte dieser weiterhin eine wichtige Stütze im Leben der Betroffenen sein. „Es sind Jahre vergangen, ich kenne Johnny nicht mehr. Aber Johnny kennt mich noch“, so Krüger. Den persönlichen Kontakt könne dieser natürlich nicht ersetzen, nicht in den Arm nehmen und trösten. Aber erinnern und unterstützen, ohne zu belehren. Und da sein, wenn es gerade kein anderer kann.

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news-4788 Thu, 28 Nov 2019 14:11:18 +0100 Ehrung für besonderes Engagement https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/besondere-ehrung-fuer-besonderes-engagement0/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d45e99c0c0b8114d75f812166860ac15 DAAD-Preis-Verleihung an der Hochschule Emden/Leer Für ihre besonderen akademischen Leistungen und ihr soziales Engagement ist die albanische Studentin Kristina Alushi am Mittwoch (27.11.) an der Hochschule Emden/Leer mit dem DAAD-Preis 2019 ausgezeichnet worden. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), gefördert durch das Auswärtige Amt, wurde der 27-Jährigen im Rahmen des Internationalen Abends der Hochschule von Vizepräsident Prof. Dr. Carsten Wilken verliehen.  

Als weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern vergibt der DAAD einmal pro Jahr den DAAD-Preis an deutschen Hochschulen für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender. Dadurch solle nicht nur das außergewöhnliche Engagement gewürdigt werden. Auch der größeren Öffentlichkeit solle die Bereicherung ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen verdeutlicht werden, betonte Katja Hakkarainen, stellvertretende Leiterin des International Office der Hochschule.

Die diesjährige Preisträgerin Kristina Alushi studiert im Bachelorstudiengang „Biotechnologie/Bioinformatik“ mit Schwerpunkt „Biotechnologie“ an der Hochschule Emden/Leer. „Sie beweist sich als äußerst engagierte Studentin mit überdurchschnittlich guten Studienleistungen und guten Deutschkenntnissen“, so Prof. Dr. Claudia Gallert, die die 27-Jährige für den DAAD-Preis vorgeschlagen hatte. Auch über ihr fachliches Engagement hinaus zeige sich Kristina  Alushi als äußerst engagiert. So ist sie beispielsweise in der Kinder- und Jugendarbeit bei den „Falken Weser Ems“ und bei der Flüchtlingshilfe tätig; außerdem hat sie sich als „Buddy“ für neue internationale Studierende an der Hochschule Emden/Leer engagiert.  

Kristina Alushi reiht sich als Preisträgerin in die Liste internationaler Studierender ein, denen bereits in den vorangehenden Jahren der DAAD-Preis an der Hochschule Emden/Leer verliehen wurde. In den vergangenen Jahren erhielten Studierende aus China (2018 und 2017), der Türkei (2016), Spanien (2015), China (2014), Tunesien (2013), Rumänien (2012), Russland (2011) und Kolumbien (2010) die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung.

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news-4786 Mon, 25 Nov 2019 11:57:01 +0100 Austausch zu Digitalisierung und Geschlecht https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/austausch-zu-digitalisierung-und-geschlecht/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=995a60518a83b714a338288375770dfe Jahrestagung der LAGEN an der Hochschule  „Buzzword Digitalisierung. Kritische Perspektiven auf Digitalisierung im Kontext von Geschlecht und Vielfalt“, so lautete der Titel der Jahrestagung der niedersächsischen LAGEN, die in diesem Jahr von der Hochschule Emden/Leer ausgerichtet wurde. Am 14. und 15. November trafen sich rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Niedersachsen, die sich Fragen der digitalen Transformation aus der Perspektive der Gender Studies näherten.

Nach einführenden Vorträgen, die sich mit der soziologischen Dimension der digitalen Transformation befassten und dafür plädierten, den Begriff Digitalisierung zu demystifizieren, wurde im Folgenden u.a. über Anwendungsfelder diskutiert: Welche Rolle können und sollen digitale Techniken in Pflege und Medizin einnehmen, wie können sie in der Hochschullehre und der politischen Bildung eingesetzt werden, und was ist dabei in Bezug auf Geschlecht zu beachten.

Festgehalten wurde, dass digitale Techniken und insbesondere Künstliche Intelligenz das Risiko von blinden Flecken bergen. Ungleichheiten verstärken sich, wenn der in großen Datenmengen oder in Algorithmen implizit verborgene Gender Bias nicht erkannt wird. Ein Beispiel sind automatisierte Auswahlprozesse in Bewerbungsverfahren.

Um die sozialen Dimensionen von Digitalisierungsprozessen zu berücksichtigen, sei der interdisziplinäre Austausch zwischen Technik- und Sozialwissenschaften unerlässlich, betonten die Referentinnen und Referenten. Die angestoßenen Diskussionen sollen im LAGEN-Netzwerk fortgesetzt werden mit dem Ziel, weitere interdisziplinäre Forschungsprojekte anzustoßen.

Angedockt an die Jahrestagung der LAGEN fand auch der 9. Interdisziplinäre Doktorand_innentag Gender Studies in diesem Jahr an der Hochschule Emden/Leer statt. Vorgestellt wurden sieben aktuelle niedersächsische Promotionsprojekte, die im Plenum mit Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Disziplinen diskutiert wurden.

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news-4785 Mon, 25 Nov 2019 08:16:47 +0100 Nachhaltigkeit an der Hochschule vorgestellt https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/nachhaltigkeit-an-der-hochschule-vorgestellt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e706efa2775939f533d909f355d051c8 Studierende bei Tagung des Deutschen Ingenieurinnenbundes in Hamburg Die Studentinnen Lea Höll und Anneke Schleusener von der Hochschule Emden/Leer haben vor Kurzem gemeinsam die Jahrestagung des Deutschen Ingenieurinnenbundes in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg besucht. Thema des Abends war „Girls for Global Goals“.
 
Schleusener und Höll stellten in der HAW bei einem Impulsvortrag das Thema „Nachhaltige Initiativen an der Hochschule Emden Leer“ vor. Dabei gingen sie auf das Interdisziplinäre Nachhaltigkeitszertifikat für Studierende ebenso ein wie auf das Leitbild der Hochschule, in dem das Thema Nachhaltigkeit bereits seit vielen Jahren fest verankert ist. Dass dies auch in der Lehre umgesetzt wird, zeigten sie am Beispiel des Lehrmoduls „Methodisches Konstruieren“. In diesem wurde unter anderem der „Reclip“ entwickelt, ein Befestigungsstück für den RECUP-Mehrweg-Pfandbecher, der bereist deutschlandweit genutzt wird und auch in der Hochschulgastronomie zum Einsatz kommt.
 
Weiterhin wurden das Solarboot Projekt der Hochschule, das studentische N-Team sowie die Initiative greentech OSTFRIESLAND vorgestellt. Der Vortrag sollte als Anregung für Professorinnen anderer Hochschulen dienen. An der Veranstaltung nahmen auch andere Studierende der Hochschule Emden/Leer teil.
 
„Wir haben viel Lob und ein gutes Feedback bekommen“, so Schleusener, die im 5. Semester Maschinenbau studiert. „Es war außerdem eine gute Erfahrung, Studentinnen anderer Hochschulen kennenzulernen“. Auf dem Programm der Tagung in Hamburg standen neben weiteren Vorträgen- beispielsweise zu nachhaltigem Rapid Prototyping und Zero Waste - auch Exkursionen zu Airbus und einer Müllverwertungsanlage. Zudem berichteten Ingenieurinnen über ihren Werdegang.

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news-4784 Fri, 22 Nov 2019 13:26:53 +0100 Wenn Avatare an Tabletten erinnern https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/wenn-avatare-an-tabletten-erinnern/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3b05005f0175abd530d3edde67d4fe9f Hochschulteam stellt Projekt für Pflegebedürftige vor Kann eine virtuelle Figur auf dem Tablet Pflegekräfte entlasten und Patienten als hilfreicher Ansprechpartner dienen? Dieser Frage geht derzeit ein studentisches Team der Hochschule Emden/Leer nach. Am Dienstag, 3. Dezember, werden die Idee und das daraus entstandene Projekt „PaiBuddy“ mit Impulsvorträgen und anschließender Podiumsdiskussion in der Hochschule mit vielen Beteiligten vorgestellt.

Sechs angehende Elektrotechniker, Informatiker und Medientechniker haben in Kooperation durch den Impuls einesmit einem amerikanischen Startup-Unternehmens eigenständig einen so genannten Avatar entwickelt, den sie jetzt - nach intensiver Abstimmung mit Pflegeexperten und Betroffenen – in Deutschland vermarkten möchten. Den Kontakt zu dem Unternehmen „Oben“, das seinen Sitz in Silicon Valley hat, hatte Prof. Dr. Lars Jänchen vom Fachbereich Technik hergestellt. „Das Team ist wirklich mit großer Motivation dabei, hat bereits intensive Gespräche mit Pflege-Experten geführt und viele positive Rückmeldungen bekommen“, so Jänchen, der innerhalb des Studiengangs Informatik die Vertiefung „Marketing und Vertrieb“ anbietet.

Darüber hinaus erhält das Pai-Buddy-Team fachliche und tatkräftige Unterstützung von Prof. Dr. Knut Tielking  vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit sowie von Studierenden und Lehrenden des Masterstudienganges Soziale Arbeit und Gesundheit im Kontext Sozialer Kohäsion. Dies ermöglicht soll dazu beitragen einen disziplinarübergreifenden Blick auf die Herausforderung Technik und Pflege zu werfen und technische Lösungen gesellschaftskritisch sinnvoll zu vereinenzu hinterfragen.

Dabei werde auch eng mit dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit zusammengearbeitet. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam ein Angebot zu schaffen, das der Personalknappheit in der Pflegebranche entgegenwirkt und die Bedingungen für die Fachkräfte und zugleich vor allem für die Patienten zu verbessertverbessern. Die Idee des Teams umfasst zwei Komponenten. Mit Hilfe des Avatar-Tablets kann ein Patient beispielsweise an seine Medikamenteneinnahme erinnert werden. Der Avatar, also der „virtuelle Freund“, kann aber ebenso als Gegenüber genutzt werden, das zuhört, erzählt, mit dem Patienten an virtuelle Orte reist und zudem Notfälle erkennt und meldet. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz.

In der zweiten Komponente, der Smartphone-App, werden die Rufereignisse dargestellt und nach Priorität sortiert. Dies soll dabei helfen, die Pflegekraft frühzeitig zu informieren, so dass diese schneller und effektiver handeln kann. Die Studierenden, die bereits für ihr Konzept beim Wettbewerb „Zeigt eure Forschung!“ mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro ausgezeichnet wurden, möchten ihre Idee nun mit Hilfe vieler unmittelbar Betroffener weiterentwickeln.

Die Podiumsdiskussion am Dienstag, 3. Dezember, bildet den Abschluss der Arbeiten für den Wettbewerb und ist zugleich eine Veranstaltung der Selbsthilfe- und Patientenakademie (SPA). Beginn ist um 16 Uhr in der Mensa der Hochschule Emden/Leer. Als Experten aus der Region werden unter anderem Hildegard Krüger von der Alzheimer Gesellschaft Emden-Ostfriesland sowie der ehemalige Pflegedienstleiter Bernhard Kleinhaus aus Norden die Thematik aus ihrer Warte beleuchten.

Es wird um Anmeldung unter paibuddy@hs-emden-leer.de sowie über die Internetseite www.paibuddy.de/anmeldung gebeten. Bei Wünschen bezüglich der Barrierefreiheit oder einer Kinderbetreuung kann dies bis zum 28. November per E-Mail an familienservice@hs-emden-leer.de angegeben werden.

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news-4782 Thu, 21 Nov 2019 10:51:50 +0100 FEIERN-4-FUTURE https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/feiern-4-future/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d7e0acf7828a6a0b043d08225b34c1b9 Hochschule lädt zum nachhaltigen Austausch ein
Impulsvorträge, Netzwerken & Feiern

Termin: 27. November 2019


Ostfriesland, da geht was!

Die Hochschule Emden/Leer hat sich der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verpflichtet und unterstützt nachhaltige Bemühungen – im eigenen Betrieb, aber auch in der Region. Und damit sind wir nicht allein.

Es gibt schon viele erfolgreiche Ansätze und Ideen, den globalen Wandel als Chance zu nutzen und eine positive Transformation zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung voranzutreiben. Mit der Initiative „NEO W“ (Nachhaltige Entwicklung in Ostfriesland und der Welt) sollen Projekte und Initiativen aus der Region jetzt die Gelegenheit bekommen, mit Hochschulprojekten zusammenzukommen.


Wie und wo?

Wir möchten anderen Initiatoren die Gelegenheit geben, sich, ihre Arbeit und ihre Ideen bei uns in der Hochschule in kurzen Impulsvorträgen vorzustellen und sich anschließend in einem informellen Teil bei einem Glas Wein, Bier oder Tee weiter auszutauschen – zu vernetzen - oder auch zu tanzen – ganz nach dem Motto „Feiern4Future“!

Feiern4Future
Diese After-Work-Tanz-Party ist ein „Feiern, was geht“, ein Dankeschön und gegenseitiges Schulterklopfen für alle, die sich auf den Weg machen, eine sozial gerechte und nachhaltige Zukunft mitzugestalten. Gemeinsam zu feiern soll Mut machen und Kraft geben zum Weitermachen. Mit der Initiative „Feiern4Future“ soll das Thema Nachhaltigkeit unmittelbar mit dem Gefühl von Lebensqualität und Hoffnung verbunden werden.

Termin: 27/11/19, weitere Termine folgen
19.30 Uhr: WOW - Impulsvortrag (Raum G31) „Initiativen der Hochschule stellen sich vor“
20.30 Uhr: Feiern4Future (Raum G007)

Ort: Campus der Hochschule Emden/Leer, Standort Emden, Raum G007
Raum-Navigator: https://www.hs-emden-leer.de/einrichtungen/rechenzentrum/servicelinks/

Beide Veranstaltungsteile (Impulsvortrag & Feiern4Future) können auch getrennt voneinander besucht werden.
Achtung: Wegen einer speziellen Bodenbeschichtung kann der Tanzsaal nicht mit Straßenschuhen betreten werden!

Interesse mitzumachen oder ihr nachhaltiges Projekt bei einem zukünftigen Termin kurz vorzustellen? Wir freuen uns über Rückmeldung und auf das gemeinsame Feiern!
Prof. Dr. J. Lemmer Schmid (Nachhaltigkeitsbeirat der Hochschule)

Unterstützt von:
Prof. Dr. Gerhard Kreutz (Präsident der Hochschule Emden/Leer)
Anna Gerritzen (Koordinatorin für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung)
Demian Wempen / Lotte Wassermeyer (N-Team, studentisches Nachhaltigkeitsteam )

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news-4781 Wed, 13 Nov 2019 14:24:17 +0100 „Eltern-Café" für Studierende und Beschäftigte https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/eltern-cafe-fuer-studierende-und-beschaeftigte/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e82330866a3f2e2f3e50c232f32676c7 Familienservice der Hochschule lädt ein Der Familienservice der Hochschule Emden/Leer lädt für Freitag, 22. November, zum „Eltern-Café für Studierende und Beschäftigte mit Nachwuchs ein. Neben Kaffee, Tee und Säften gibt es saisonales Obst zum Naschen und die Möglichkeit, andere Eltern und ihre Kinder kennenzulernen. Kinder haben unter anderem die Möglichkeit Lebkuchenhäuser zu bauen.

Wann: Freitag 22.11., 15:30-17:30 Uhr

Wo:       G31/32

Für eine bessere Planung wird um Voranmeldung bei Kyra Buschak (kyra.buschak@hs-emden-leer.de, (04921/ 807-1144, Raum T137a) gebeten.

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news-4780 Tue, 12 Nov 2019 09:48:22 +0100 Wie Frauen den öffentlichen Diskurs mitgestalten https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/wie-frauen-den-oeffentlichen-diskurs-mitgestalten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=674f003064be568c1b4b72cd735bfe61 Hochschule lädt zu Vortragsveranstaltung ein Zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema Frauenwahlrecht und Beteiligungskultur lädt die Gleichstellungsstelle der Hochschule Emden/Leer in Kooperation mit dem Runden Tisch „Frauenleben in Ostfriesland“ für Dienstag, 3. Dezember, ein. Beginn ist um 18 Uhr im  Coram der Hochschule. Der Eintritt ist frei.

Seit 100 Jahren gilt in Deutschland das Wahlrecht für Frauen. Der Frage, ob dieses Recht auch mit einer Pflicht verbunden ist und inwiefern Frauen Einfluss auf das öffentliche Geschehen nehmen, wird Prof. Dr. Silke Laskowski von der Universität Kassel in ihrem Vortrag zum Thema „Parité – mehr Frauen in die Parlamente“ nachgehen. Unter dem Begriff der Parité versteht man, dass die Parteien bei politischen Wahlen wie beispielsweise bei Landtagswahlen genauso viele Frauen wie Männer für ihre Wahlliste aufstellen. Diese Idee gewinnt immer mehr Auftrieb, tatsächlich ist eine solche Lösung bisher aber bisher nur in zwei Bundesländern rechtlich verankert. Laskowski ist Professorin für Öffentliches Recht, Völker - und Europarecht und ausgewiesene Expertin für die verfassungsrechtlichen Möglichkeiten und Grenzen einer Parité- Gesetzgebung in Deutschland.

An der anschließenden Diskussion beteiligen sich neben der Referentin auch Prof. Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der TU Lübeck und Hochschulrätin der Hochschule Emden/Leer, Elfriede Ritzenthaler, Erste Vorsitzende des Beirates „FrauenLleben in Ostfriesland“ und Natascha Bluhm, jüngste Kreistagsabgeordnete im Landkreis Leer. Das Publikum ist dabei herzlich eingeladen, seine Fragen mit einzubringen.

Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Vom Wahlrecht zur Beteiligungskultur“ und wird im Rahmen des Lebendigen Frauenkalenders 2019 angeboten. Weitere Informationen gibt es unter bit.ly/2CmDR8E.

Anmeldungen für die kostenlose Veranstaltung werden unter gleichstellung@hs-emden-leer.de erbeten. Der Familienservice der Hochschule bietet eine Kinderbetreuung an. Bei Bedarf kann dies bis spätestens drei Werktage vor der Veranstaltung unter familienservice@hs-emden-leer.de angemeldet werden.

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news-4778 Mon, 11 Nov 2019 09:32:02 +0100 Jobachse-Karrieretag an der Hochschule https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/jobachse-karrieretag-an-der-hochschule/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7607bd8363d033b235d350bb8f963491 Career Service und Ems-Achse laden ein Der Career Service der Hochschule Emden/Leer und die Wachstumsregion Ems-Achse veranstalten auch in diesem Jahr ihren Job-Achse Karrieretag auf dem Emder Campus. Am Mittwoch, 13. November, präsentieren sich rund 30 Unternehmen in der Zeit von 10 bis 15 Uhr im großen Zelt vor der Mensa.

Ziel des mittlerweile etablierten Aktionstages ist es, Studierende und Unternehmensvertreter aus der Region - und darüber hinaus- persönlich miteinander in Kontakt zu bringen, um über mögliche Praktika, Abschlussarbeiten im Betrieb oder auch spätere Berufs- und Karrieremöglichkeiten zu sprechen. Lehrende bekommen wiederum die Möglichkeit, Kooperationsmöglichkeiten, beispielsweise für Praxisprojekte in ihren Lehrmodulen, zu erschließen.

Neben der klassischen Karrieremesse wird es außerdem wieder das Angebot eines Bewerbungsmappen-Checks und eine „Job-Wall“ mit Stellenangeboten geben. Unter den Ausstellern sind unter anderem die Meyer Werft, Kautex, die Rolf Janssen GmbH, Brunel, besecke Automation oder Aldi.

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news-4777 Fri, 08 Nov 2019 10:58:00 +0100 Energienetzwerk geht in die nächste Runde https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/energienetzwerk-geht-in-die-naechste-runde/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6967955ed4925b711e9c3a48f581f960 Erstes Treffen mit neuen Partnern von Ökoprofit Energie Ostfriesland Das erfolgreiche Netzwerk geht in die nächste Runde: In der vergangenen Woche haben sich die neuen Mitglieder des Energieeffizienz-Bündnisses Ökoprofit Energie Ostfriesland im Leeraner Schwimmbad Plytje getroffen. Nachdem der erste Durchgang im Juni erfolgreich abgeschlossen wurde, konnten sich jetzt rund 20 Vertreter von zwölf Betrieben aus der Region über das Prozedere des Energie-Audits und die weitere Netzwerkarbeit informieren.

Mit der Initiative Ökoprofit Energie Ostfriesland unterstützen die Städte Emden und Leer unter der Schirmherrschaft der Initiative greentech OSTFRIESLAND Unternehmen dabei, energieeffizienter und zugleich umweltfreundlicher zu werden. Praktisch sieht dies so aus, dass die teilnehmenden Betriebe sich einem individuellen Energie-Audit unterziehen, dadurch Schwachstellen und Verbesserungspotenziale aufgezeigt bekommen und entsprechend aktiv werden können. Bei den vier Treffen der Netzwerkrunde gibt es neben Experteninformationen zudem die Möglichkeit, eigene „grüne“ Maßnahmen im Betrieb vorzustellen und sich auszutauschen.

„Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bleiben weiterhin wichtige Themen - und dies nicht erst seit der Fridays for Future-Bewegung“, gab die Leeraner Bürgermeisterin Beatrix Kuhl zu bedenken. Sie unterstrich, auch weiterhin gerne als Jurymitglied in der Netzwerkorganisation zu agieren. „Wir freuen uns, mit so vielen neuen Partnern in die nächste Runde zu starten und hoffen auf ein erfolgreiches zweites Jahr“, so Dr. Stephan Kotzur, der das Projekt als Ansprechpartner für greentech OSTFRIESLAND betreut. Monika Noormann, Geschäftsführerin der NettCon Energy GmbH, findet das Engagement der Unternehmen in der Region vorbildlich: „Das Interesse und Engagement der Unternehmen in Sachen Klimaschutz ist ungebrochen.“ Die NettCon Energy begleitet das Projekt erneut als technischer Berater.

Wie Gastgeber Markus Tippelt von der Leeraner Badbetriebs GmbH anmerkte, habe er als Mitglied des ersten Durchgangs durchweg positive Erfahrungen gemacht. „Man erhält sehr vielfältige Einblicke in diverse Bereiche und Unternehmen“, so der Badleiter. Im vergangenen Jahr war das Plytje schon einmal Veranstaltungsort für eines der Netzwerktreffen gewesen, damals noch als Baustelle in den letzten Zügen. Seit Februar ist das Bad in Betrieb. Zu den Besonderheiten gehört unter anderem, dass im Plytje das entstehende Spülwasser der Filter (ca. 50 m3/d) nicht direkt in die Kläranlage abgeleitet wird, sondern vor Ort so weit aufbereitet wird, dass ein Großteil direkt in den Vorfluter eingeleitet werden kann.

Wer ebenfalls Partner von Ökoprofit Energie Ostfriesland werden möchte, kann sich an Dr. Stephan Kotzur (greentech.ostfriesland@hs-emden-leer.de) wenden.

greentech OSTFRIESLAND ist eine Initiative der Hochschule Emden/Leer mit der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg, der Handwerkskammer für Ostfriesland sowie der Stadt Emden mit der Zukunft Emden GmbH. Ziel der Netzwerkinitiative ist es, die zahlreichen regionalen Aktivitäten im Bereich der nachhaltigen Technologien zu bündeln und so gemeinsam mit vielen Partnern die regionale Wirtschaftlichkeit zu stärken.

Zu den Partnern der aktuellen Runde gehören:

•    Bau- und Entsorgungsbetrieb Emden
•    Druckerei Sollermann GmbH
•    Emder Zeitung
•    Kunsthalle Emden
•    Küchen Ruberg GmbH & Co. KG
•    LMB Kunststofftechnik GmbH
•    multi-Markt GmbH & Co. KG
•    multi-Markt Hero Brahms KG
•    Niedersachsen Ports
•    OBW Emden
•    Score-Tankstellen und Mineralölhandels-GmbH
•    Zukunft Emden

 

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news-4776 Fri, 08 Nov 2019 10:50:54 +0100 Mit konkreten Zielen für das Klima kämpfen https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/mit-konkreten-zielen-fuer-das-klima-kaempfen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8bd8dc0620caac90e714159071e673df „Emder Vorträge“ beleuchteten diesmal die biologische Vielfalt Die Biologin Christine von Weizsäcker referierte am vergangenen Mittwoch vor 200 Zuhörer*innen zum Thema „Biologische Vielfalt in Gefahr“. Unter den Zuhörer*innen befanden sich neben interessierten Bürger*innen auch politische Vertreter*innen und Aktivisten aus Umweltschutzverbänden, ebenso viele Schüler*innen, die sich für diese aktuelle Thematik besonders interessieren.
In Ihrem Hauptvortrag zeigte die Referentin die weltweiten komplexen Zusammenhänge und Herausforderungen auf in Bezug auf den lebensnotwendigen Schutz der Biologischen Vielfalt im Sinne unserer kommenden Generationen. Hartnäckig, aber ohne jeglichen Geltungsdrang, kämpft sie für ihre Anliegen: "Ich verstehe mich nicht als eine Prophetin der Weltrettung, aber solange ich meine Erfahrungen bei internationalen Umweltverhandlungen nützlich sind und ich durch meine Vorträge dazu beitragen kann, junge Menschen zu unterstützen, für eine lebenswerte Zukunft und damit einhergehend den Erhalt der biologischen Vielfalt  zu kämpfen, werde ich nicht müde, mich auf den Weg zu machen und an die entlegensten Orte dieser Welt zu reisen, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen", erklärt die engagierte Aktivistin.

Christine von Weizsäcker setzt sich seit Jahren sowohl wissenschaftlich als auch publizistisch-politisch für eine nachhaltige Landwirtschaft weltweit ein. Sie arbeitet gemeinsam mit Bauern, Bürgerinitiativen und Naturschutzverbänden auf vielen Kontinenten für den Erhalt der biologischen Vielfalt und gegen die gentechnische Manipulation von Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln.
In der sich anschließenden Podiumsdiskussion, die von dem Schülersprecher des JAG Jan-Christian Kohls moderiert wurde, stellten Studierende und Schüler*innen interessante Fragen an die Referentin. Unter anderem  kam bei der Referentin dann die Frage auf, was sind eigentlich konkrete Ziele der Stadt Emden zu Natur- und Umweltschutz? Christine von Weizsäcker ist der Ansicht, wenn eine Kommune konkrete Ziele vor Augen hat, die erreicht werden sollen, macht es Sinn auch einen Klimanotstand auszurufen und zwar solange, bis diese Ziele erreicht und umgesetzt sind. Eingehend weist die Wissenschaftlerin darauf hin, dass die Bewahrung von Natur und biologischer Vielfalt auf lokaler Ebene geschieht. Umso wichtiger ist es, eine lokale Maßnahmenagenda zu haben.
Die  Frage: „Wem gehört der genetische Reichtum der Natur?“, beantwortet die Wissenschaftlerin sehr philosophisch, nämlich: „der Natur selbst, unseren Kindern und allen Menschen, die die Natur wie einen Schatz bewahren und gut zu ihr sind!“

 

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news-4774 Thu, 07 Nov 2019 08:40:09 +0100 Tagung und #genderwoche an der Hochschule https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/tagung-und-genderwoche-an-der-hochschule/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cf78ab11916eeddd3cf983b960757de4 Gleichstellungsstelle organisiert niedersachsenweites Forum In der Woche vom 11. bis 15. November findet an der Hochschule Emden/Leer die #genderwoche statt. Dabei soll gezeigt werden, in welcher Breite das Thema „Geschlecht“ in der Lehre der Hochschule Emden/Leer thematisiert wird. In dem vielfältigen Programm sind alle Fachbereiche der Hochschule vertreten.

Höhepunkt der #genderwoche ist die Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN), die am 14. und 15. November an der Hochschule Emden/Leer stattfindet. Unter dem Titel „Buzzword Digitalisierung – Kritische Perspektiven auf Digitalisierung im Kontext von Geschlecht und Vielfalt“ betrachten Expert_innen aus dem LAGEN-Netzwerk die digitale Transformation der Gesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven. „Wir sind stolz, die Jahrestagung der LAGEN an der Hochschule Emden/Leer ausrichten zu können. Digitalisierung ist bei uns in allen Fachbereichen ein großes Thema, mit der Genderforschung kommen nun sicher weitere Perspektiven hinzu“, so Lisbeth Suhrcke von der Gleichstellungsstelle.

Am 14. November begrüßt die Hochschule mit dem 9. Interdisziplinären Doktorand_innentag Gender Studies auch den niedersächsischen Nachwuchs an der Hochschule. „Es ist eine tolle Chance für Doktorand_innen, ihr Projekt in einem Expert_innenkreis diskutieren zu können“, so Joana Stephan, Projektkoordinatorin „Gender in der Lehre“.

Veranstaltet werden #genderwoche und Ausrichtung der LAGEN-Tagungen vom GENDERnet der Hochschule Emden/Leer, einem seit 2017 bestehendem Netzwerk von Lehrenden, die zu Gender-Themen arbeiten und sie in ihre Lehre und Forschung einbringen, in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Gender in Lehre und Forschung“. Die meisten Veranstaltungen sind öffentlich. Das Programm ist unter www.hs-emden-leer.de/einrichtungen/gleichstellungsstelle/gendernet/genderwoche einsehbar.

Anmeldungen zur Tagung und zum Doktorand_innentag sind noch bis Freitag, 8. November, per E-Mail an anmeldung@nds-lagen.de. möglich. Weitere Informationen unter bit.ly/2Nufw5U.

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news-4772 Tue, 05 Nov 2019 11:47:48 +0100 Nachhaltiger Feierabend-Weihnachtsbasar https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/nachhaltiger-feierabend-weihnachtsbasar/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9749318e0bc10658ed0cd165c24bc358 Faire und Regionales an der Hochschule Der Nachhaltige Feierabendmarkt wird wieder weihnachtlich: Am Mittwoch, 4. Dezember, gibt es im Coram der Hochschule Emden/Leer bio-faire, ökologische und regionale Lebensmittel, Speis und Trank und allerelei Weihnachtliches. Beginn ist um 16 Uhr.

Die Idee hinter dem Markt, der dreimal im Jahr an der Hochschule ausgerichtet wird, ist es, gesunde und regionale Produkte zu einer arbeitnehmerfreundlichen Tageszeit anzubieten. Im Dezember wird er vom Campus in den Coram verlegt und in vorweihnachtlicher Atmosphäre arrangiert. Mit dabei sind diesmal unter anderem Honig-Met, Bienenkosmetik, Fairtrade-Weihnachtsmänner, gebrannte Mandeln, Gebäck und Rosinenstuten, hausgemachte Bonbons, Unicef-Grußkarten, Informationen zum Thema Nachhaltige Entwicklung, Bastelangebote für Kinder und vieles mehr.

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news-4771 Tue, 05 Nov 2019 11:43:16 +0100 7000 Euro für nachhaltige Projekte https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/7000-euro-fuer-nachhaltige-projekte/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6e83df4d42d585cec733fbd75d52fda5 Hochschule schüttete Spendenlauf-Erlös aus Laufen und dabei soziale Projekte unterstützen – das Konzept hinter dem Spendenlauf der Hochschule Emden/Leer ist auch in diesem Jahr aufgegangen. Bei der inzwischen etablierten Veranstaltung kamen im Juni rund 7000 Euro zusammen. Am Montag durften sich Vertreter von insgesamt 14 Vereinen, Schulen und anderen Institutionen über einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro freuen.

In diesem Jahr stand bei dem mittlerweile vierten Spendenlauf das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt und musste sich entsprechend in den Bewerbungen der Empfänger wiederfinden. So wird die IGS Emden das Geld in den Aufbau einer eigenen Schulimkerei investieren. Das Ökowerk Emden nutzt die Spende für sein Projekt „Falterfreu(n)de“, mit dem die Insektenpopulation gefördert werden soll. „Die Hochschule hat die 17 nachhaltigen Ziele der Vereinten Nationen in ihrem Leitbild verankert“, so Anna Gerritzen, Koordinatorin für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Dies bedeute, dass neben Themen wie Biodiversität oder Umweltschutz auch soziale Nachhaltigkeitsziele eine Rolle spielen. Gerritzen verwies damit unter anderem auf die Bewerbung des Leeraner Lern- und Förderzentrum am Deich mit seiner inklusiven Theatergruppe oder das Vorhaben der Evangelischen Gemeinschaft Weener, ein Haus für die Jugendarbeit zu sanieren.

„Es ist toll, dass wir mit unserem Lauf so viele gute Projekte anschieben können“, freute sich Hochschulsportkoordinator Benjamin Breuer. Eine Spende erhielten diesmal der Förderverein der Leeraner Realschule Möörkenschule, das Ökowerk Emden, für die IGS Emden, die „Candy Girls“ Cheerleader vom Fanfarenzug Heisfelde, das Leeraner    Lern- und Förderzentrum am Deich, den Verein Open Dören, Perpetuum Mobility, die Autismus Ambulanz des DRK, die evangelische Gemeinschaft Weener und den EC Weener, den Förderverein GS am Wall, den Arbeitskreis Übergang Kita/Schule Barenburg, die Frühförderstelle Emden, die Grundschule Loppersum und die Kita Hesel.

 

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news-4769 Tue, 29 Oct 2019 14:10:29 +0100 Reihe widmet sich dem Thema Biodiversität https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/reihe-widmet-sich-dem-thema-biodiversitaet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c64e11dafe617d3eb1b7f451596ed1cf Neuer Beitrag der „Emder Vorträge“ Die biologische Vielfalt und ihr Gefährdungsstatus sind in diesem Jahr Thema der Veranstaltungsreihe „Emder Vorträge“. Dazu laden die Kooperationspartner Hochschule Emden/Leer, Johannes a Lasco Bibliothek (JAL) und Stadt Emden für Mittwoch, 6. November, ab 19.30 Uhr ein. Als Referentin kommt diesmal die Biologin Christine von Weizsäcker nach Emden. Der Eintritt ist frei.

Zusätzlich zu den Warnungen zu den Klimaveränderungen und Sorgen über internationale Konflikte kommen vermehrt besorgniserregende Befunde über die rasanten Verluste an biologischer Vielfalt weltweit. Christine von Weizsäcker wird in ihrem Vortrag in der JAL der Frage nachgehen, wie man angesichts dieser bedrohlichen Szenarien handeln sollte. Dass das Thema aktueller denn je ist, unterstreicht Anna Gerritzen, Koordinatorin für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung an der Hochschule. So sei mittlerweile eine Million Tiere und Pflanzen weltweit vom Aussterben bedroht. „Dies hat natürlich auch unmittelbare Auswirkungen auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen“, so Gerritzen.

Christine von Weizsäcker ist Biologin und arbeitet seit Mitte der 1970er Jahre an Fragen der Technikfolgenabschätzung. In ihren zahlreichen Publikationen trägt sie zur der wissenschaftlichen und öffentlichen Debatte zu neuen Technologien sowie deren Bewertung und Regulierung bei. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Gentechnik. Sie ist Präsidentin des europäischen Ökologie-Netzwerks Ecoropa. Als NGO-Vertreterin nimmt von Weizsäcker seit 1994 an den Verhandlungen der UN-Umwelt- und Nachhaltigkeitsabkommen teil, insbesondere der Übereinkunft über biologische Vielfalt und ihres Cartagena Protokolls über biologische Sicherheit.

Angesprochen sind laut Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer, alle interessierten Bürger, insbesondere aber auch Schüler. „Das diesjährige Thema passt in die aktuell geführte Diskussion, in die sich junge Menschen zum Glück wieder mehr einbringen“, so Kreutz. Birte Engelberts, Leiterin der Zentralen Studienberatung, sieht zudem konkrete Handlungsmöglichkeiten, die mit dem Thema verbunden sind. „Schulen können auch wichtige Beiträge zur Biodiversität leisten, beispielswiese durch das Anlegen von Schulgärten oder Blühwiesen.“ Im Anschluss an den Vortrag ist eine Diskussion geplant. Die Moderation übernimmt Jan-Christian Kohls, der bereits in der UNESCO-AG des Johannes-Althusius-Gymnasiums und der Emder Fridays-for-Future-Gruppe aktiv ist.

Einlass in die Johannes a Lasco Bibliothek ist um 19 Uhr, der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Schulklassen können vorab unter 04921/807-1002 bzw. per Mail an uda.valentin@hs-emden-leer.de Plätze reservieren lassen.

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news-4762 Wed, 23 Oct 2019 08:43:21 +0200 Antrittsvorlesungen an der Hochschule https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/antrittsvorlesungen-an-der-hochschule-2/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=75eb2022f594463d080da16139281391 Neue ProfessorInnen stellen sich vor An der Hochschule Emden/Leer stellen sich am Dienstag, 26. November, zwei neue ProfessorInnen vor. Zu den traditionellen Antrittsvorlesungen sind Studierende und Beschäftigte der Hochschule ebenso eingeladen wie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Prof. Dr. Thies Pfeiffer wird in seiner Vorlesung so genannte „Virtuelle Trainings“ als Möglichkeit vorstellen, theoretisches Wissen auch ohne teure Laborausstattung durch Handlungen oder Probehandlungen im Arbeitskontext zu vertiefen. Insbesondere wird er dabei auf aktuelle Forschungsvorhaben an der Hochschule eingehen.

Über die „transformative Kraft von Geschäftsprozessen“ spricht wiederum Prof. Dr. Monika Blattmeier. Sie wird auf die Tatsache eingehen, dass Technologien nicht nur Wirtschaftsprozesse verändern, sondern vielmehr die Gesellschaft durchdringen. Aufgezeigt wird, wie Geschäftsprozesse und die daraus entstehende Organisationsstruktur Unternehmen zu mehr Stärke verhelfen können, die Transformation zu gestalten.

Die Antrittsvorlesungen beginnen um 17.30 Uhr im Hörsaal T 149.

 

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news-4760 Tue, 15 Oct 2019 11:49:00 +0200 Absolvent_innen-Befragung gestartet https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/absolvent-innen-befragung-gestartet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d7734ec7024b14c4f71adb2bc06cd934 Beteiligung ist ab sofort möglich Im Zeitraum vom 15.Oktober 2019 bis zum 15. Februar 2020 findet die jährliche Absolvent_innen-Befragung der Hochschule statt. In diesem Jahr werden die Absolvent_innen des Prüfungsjahrgangs 2018 (01.09.2017 – 31.08.2018) befragt.

Wir freuen uns auf möglichst viele Teilnehmer_innen, die uns mit Ihren vielfältigen Kenntnissen und Erfahrungen unterstützen. Wir nutzen die Ergebnisse der Befragung unter anderem als wichtige Informationsquelle, um Studieninhalte zu verbessern und möglichst praxisnah abzustimmen.

Wir freuen uns, wenn Sie uns, durch die Teilnahme mit Ihren vielfältigen Erfahrungen (Studium, Beruf) unterstützen. Wir nutzen die Ergebnisse der Befragung als wichtige Informationsquelle, um Studienbedingungen und -inhalte zu verbessern.

Hier geht es zur Befragung: www.hs-emden-leer.de/einrichtungen/hochschulplanung-und-qualitaetssicherung/befragungen/absolventen-innen-befragung/

 

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news-4759 Fri, 11 Oct 2019 09:51:45 +0200 Nachhaltigkeit auf der Leinwand https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/nachhaltigkeit-auf-der-leinwand/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7d2d0d7e1796a3649390746f27f6813c Hochschule lädt zur Filmreihe ein Die Hochschule Emden/Leer setzt ihre Filmreihe zum Thema Nachhaltigkeit fort. Den Auftakt macht am Mittwoch, 16. Oktober, der Film „Die stille Revolution“, der ab 18 Uhr im Gemeindehaus Constantia, Paapsand 25, gezeigt wird. Der Eintritt ist frei.

In dem Film wird der Wandel des Emder Hoteliers Bodo Janssen hin zu einem nachhaltigen Führungsstil gezeigt. Janssen hatte seinen Betrieb aufgrund der alarmierenden Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung im Jahr 2010 umgestellt, angeregt durch einen Kurs über „Spirituelles Führen“ im Kloster unter der Leitung von Anselm Grün. Der Film zeigt anhand dieses Beispiels das Spiegelbild einer sich wandelnden Arbeitswelt.

Am 30. Oktober zeigt die Hochschule mit „Tomorrow“, wie sich die Schauspielerin Mélanie Laurent und der französische Aktivist Cyril Dion ein Bild einer „Welt voller Lösungen“ machen, indem sie weltweit Projekte besuchen und Gespräche mit Experten führen, die alternative wirtschaftliche, demokratische und ökologische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf aktuelle Fragen und die Gewissheit, dass es für unsere Zukunft eine andere Geschichte geben kann. Auch diese Vorführung beginnt um 18 Uhr, ebenfalls im Gemeindehaus.

Im Anschluss an die Filme gibt es Gelegenheit zur Diskussion. Für „Die stille Revolution“ werden Anja Weiler und Robert Jabin vom Unternehmen Upstalsboom für Fragen zur Verfügung stehen.

 

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news-4758 Thu, 10 Oct 2019 14:34:31 +0200 Wie Unternehmen Fachkräfte von morgen gewinnen https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/wie-unternehmen-fachkraefte-von-morgen-gewinnen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=879bb6172bfffda42f78095e729e7ca5 Hochschule und IHK laden zu Informationstag nach Leer ein Die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg lädt gemeinsam mit der Hochschule Emden/Leer zur Veranstaltung „Erfolgreiche Wege in die Berufswelt“ am Mittwoch, 23. Oktober, ab 16 Uhr ein. Die Veranstaltung findet am Business Campus Leer der Hochschule Emden/Leer, Kirchstraße 54, statt.

Bekanntermaßen fällt es Unternehmern heutzutage zunehmend schwerer, ausgebildete Fachkräfte zu rekrutieren und letztlich zu binden. Lösungsansätze für diese Problematik werden bei der Kooperationsveranstaltung von IHK und Hochschule in kurzen Impulsvorträgen geliefert. So bieten Online- oder Duale Studiengänge der Hochschule die Möglichkeit, Nachwuchskräfte bereits im eigenen Betrieb auszubilden. Dies macht es im Umkehrschluss einfacher, Fachkräfte für das eigene Unternehmen zu begeistern und zu halten.

Möchten Unternehmen „ganz klassisch“ Ausbildungsplätze vergeben und Interessierte in einem dualen Ausbildungssystem fördern, bietet das Projekt „Erfolgreich 4.0“ eine interessante Austauschplattform. Hier werden Studienabrecher*innen in regionale Ausbildungen vermittelt. In vielen Fällen können Unternehmen hier bereits auf viel theoretisches Vorwissen aus Lehrveranstaltungen bei den Auszubildenden profitieren.   

Insbesondere um berufserfahrene, qualifizierte Mitarbeitende im Unternehmen zu halten, haben Unternehmen verstanden, dass Weiterbildungsangebote bzw. Entwicklungsmöglichkeiten elementar zur Zufriedenheit beitragen. Das Projekt „ValiKom Transfer“ bietet Arbeitnehmern die Möglichkeit, berufliches Wissen und berufspraktische Fertigkeiten (kurzum Berufskompetenzen) sichtbar und nachweisbar zu machen.

Über dieses dargestellte Themenspektrum wird im Rahmen der Veranstaltung „Erfolgreiche Wege in die Berufswelt“ referiert und sich anschließend in lockerer Netzwerkatmosphäre ausgetauscht. Eine Anmeldung kann noch bis zum 18. Oktober 2019 bei Andreas Rügner (andreas.ruegner@emden.ihk.de) erfolgen.  

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news-4757 Thu, 10 Oct 2019 08:37:47 +0200 Garantiefonds Hochschule gestartet https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/garantiefonds-hochschule-gestartet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b39e3bb0b06b2dc2a7fbf8eb53cd7e7a Studienvorbereitende Sprachkurse für Zugewanderte Erstmalig bietet die Volkshochschule Emden gemeinsam mit der Hochschule Emden/Leer in diesem Semester studienvorbereitende Sprachkurse des Garantiefonds Hochschule für junge Zuwanderinnen und Zuwanderer an. Die Bildungsberatung des Garantiefonds Hochschule (GFH) wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert – mit dem Ziel, junge Zugewanderte aus der ganzen Welt bei der Aufnahme oder Fortsetzung einer akademischen Laufbahn zu beraten und durch ein Stipendium zu unterstützen. Zu den wichtigsten geförderten Maßnahmen gehören Sprachkurse und Kurse, die einen Hochschulzugang ermöglichen.

Zwei dieser Kurse sind jetzt in der vhs Emden gestartet. Birgit Momberger (Leiterin vhs Emden), Marc Delskamp (Projektkoordinator vhs Emden), Prof. Dr. Carsten Wilken (Vizepräsident für Studium und Lehre, HS Emden/Leer), Birte Engelberts (Leiterin Studienberatung), sowie Boubacar Sokona und Selina Vohlken (Bildungsberater Garantiefonds Hochschule, Träger Caritas Verband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück) begrüßten am Mittwoch, 09. Oktober, die ersten Deutsch- und Englischkurse dieses Projekts. Die 17 Teilnehmer*innen kommen ursprünglich aus Syrien, der Ukraine und Russland und sind für die Sprachkurse jetzt extra aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen nach Emden gezogen. Birte Engelberts und Marc Delskamp haben sie dabei bereits im Vorfeld tatkräftig unterstützt – für einen Großteil der Neuankömmlinge eine passende Unterkunft zu finden, war gar nicht so einfach. „Wir freuen uns, mit diesem Projekt nun auch einen Schritt weitergehen zu können, und Geflüchteten nicht nur die deutsche Sprache zu vermitteln, sondern ihnen auch dabei zu helfen, in unserer Mitte Fuß zu fassen und sich hier eine neue Zukunft aufzubauen“, so vhs-Leiterin Birgit Momberger.

Für die Förderung nach den Richtlinien des Garantiefonds Hochschule kommen Geflüchtete, Spätaussiedler*innen und jüdische Immigranten*innen in Frage, die sich nun auch in Emden individuell und ausführlich über geeignete Qualifizierungsangebote in Deutschland informieren können. Gemeinsam mit den Bildungsberatern*innen wird ein Bildungsplan entwickelt, in dem der effektivste Weg zum jeweiligen Ausbildungsziel aufgezeigt wird – unter Berücksichtigung der jeweiligen ausländischen Vorbildung. Zu den Kernpunkten der Beratung gehört daher vor allem auch die Bewertung der Vorbildung und die Aufklärung über sprachliche Anforderungen. Die Ratsuchenden werden zudem bei Bewerbungsverfahren unterstützt und erhalten Hilfestellungen, wenn es um Möglichkeiten der Ausbildungsfinanzierung und -förderung geht. Unabhängig von der Förderung, werden alle kostenlos beraten, die in Deutschland studieren möchten.

Durch den Austausch und die Kooperation zwischen der Volkshochschule und der Hochschule sollen die Teilnehmer*innen jetzt auch gezielt einen Einblick in das Campusleben und den studentischen Alltag an der Hochschule Emden/Leer bekommen. So können sie in diesen sechs Monaten bereits an Lehrveranstaltungen und an weiteren Aktivitäten – wie beispielsweise Internationale Abende und Campus Kino teilnehmen. „Flüchtlingshilfe und Integration bleiben für uns als Hochschule eine Daueraufgabe. Einerseits sind Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung in unserem Leitbild verankert, andererseits ist ein Beitrag zur gelungenen Integration von Flüchtlingen auch ein Beitrag für die Entwicklung unserer Region“, so Carsten Wilken, Vizepräsident der Hochschule Emden/Leer. Ebenfalls sind durch die vhs Exkursionen in der Region geplant, damit die Zuwanderer sich in Ostfriesland einleben und wohlfühlen können

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news-4755 Wed, 09 Oct 2019 09:25:00 +0200 Antrittsvorlesungen an der Hochschule https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/antrittsvorlesungen-an-der-hochschule0/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=03530d63b6c76fff36ec484e032d192d Zwei neue Professoren stellen sich vor An der Hochschule Emden/Leer stellen sich am Dienstag, 15. Oktober, zwei neue Professoren vor. Zu den traditionellen Antrittsvorlesungen sind Studierende und Beschäftigte der Hochschule ebenso eingeladen wie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Prof. Dr. Marc Hanfeld vom Fachbereich Wirtschaft widmet sich in seiner Vorlesung dem Thema „Energiebeschaffung & Risikomanagement: Perspektiven und Potenzi-ale im Energiemarkt der Zukunft“. In dem Vortrag wird dargestellt, wie sich der Wandel des Energiemarktes auf die in der Unternehmenspraxis etablierten Energiebeschaffungsmodelle auswirkt, welcher Anpassungsbedarf sich daraus ergibt und welche potenziellen Wertbeiträge für Unternehmen in der Ausnutzung der Möglichkeiten des sich entwickelnden Energiemarktes stecken.

Über das „Internet am Scheideweg: Kritische Infrastruktur oder Überwachungsinstrument?“ spricht wiederum Prof. Dr.-Ing. Dirk Kutscher vom Fachbereich Technik. Er wird dabei auf das das heutige Internet und seine aktuellen Probleme einge-hen, technische und ökonomische Faktoren, die hierzu beigetragen haben, benennen und Wege aufzeigen, wie das Internet wieder zu einer Plattform werden kann, die den Interessen der Nutzer dient.

Die Antrittsvorlesungen beginnen um 17.30 Uhr im Hörsaal T 149. Der Familienser-vice der Hochschule bietet eine Kinderbetreuung an. Bei Bedarf kann dies bis spätestens drei Werktage vor der Veranstaltung unter familienservice@hs-emden-leer.de angemeldet werden.

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news-4751 Thu, 26 Sep 2019 14:06:58 +0200 Vorträge und Beratung rund um die Pflege https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/vortraege-und-beratung-rund-um-die-pflege/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e0ff4f09066631d683acc239de787618 Familienservice der Hochschule lädt zu neuer Reihe ein Der Familienservice der Hochschule Emden/Leer lädt zu einer neuen Vortragsreihe mit dem Titel „Pflege im Fokus“ ein. Angesprochen werden damit Hochschulangehörige sowie weitere Interessierte, die sich über unterschiedliche Aspekte des Themas Pflege informieren möchten.

Den Anfang machen Prof. Dr. Thomas Büttner, Chefarzt der neurologischen Klinik des Klinikums Emden, und Birgit Klaassen mit einem Vortrag zum Thema Parkinson am Mittwoch, 9. Oktober. Dabei werden Grundzüge des Krankheitsbildes und seiner Therapie sowie Fragen des Umgangs mit der Erkrankung für Betroffene und Angehörige vermittelt. Beginn ist um 15.45 Uhr im Gemeindehaus Constantia, Paapsand 25.

Am 16. Oktober steht das Thema Demenz im Mittelpunkt. An diesem Tag referiert Hildegard Krüger von der Alzheimer Gesellschaft Emden-Ostfriesland/Selbsthilfe Demenz über einen Zugang zur Welt der Betroffenen. Der Vortrag startet um 15.45 Uhr im Coram der Hochschule Emden/Leer.

Den Abschluss der Reihe machen Anja Buß und Bernhard Schröder von der Betreuungsstelle Emden am 23.10. mit den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Sie zeigen auf, wie man in „gesunden Zeiten“ für die Zukunft vorsorgen und festlegen kann, von wem die persönlichen Angelegenheiten im Krankheitsfall geregelt werden können. Dieser Vortrag ist um 15.45 Uhr im Gemeindehaus Constantia.

Neben der Möglichkeit, die themenspezifischen Vorträge zu besuchen, werden für Beschäftigte und Studierende der Hochschule auch individuelle Beratungstermine angeboten. Diese finden am 30.10. auf dem Campus Emden und Leer statt. Bei Interesse können Sie sich per E-Mail unter familienservice@hs-emden-leer.de anmelden. Der Familienservice bietet zudem eine Kinderbetreuung während der Vorträge an sowie einen Shuttle-Service zwischen Leer und Emden. Bei Bedarf ist ebenfalls eine Anmeldung per E-Mail bis spätestens drei Tage vor Veranstaltungsbeginn erforderlich.

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news-4750 Wed, 25 Sep 2019 14:01:20 +0200 Eine sehr erfolgreiche Dekade https://www.hs-emden-leer.de/inside/dev/news/details/news/eine-sehr-erfolgreiche-dekade/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ee40d7bef1750d399d6f1ed3d67632e2 Hochschule Emden/Leer feierte zehnjähriges Bestehen Mit einem Festakt hat die Hochschule Emden/Leer am Dienstag ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Den Rück- und Ausblick mit musikalischer Untermalung und vielen Zeitzeugen verfolgten rund 200 Gäste am Abend in der Mensa.

Sicher, die Geschichte der „Fachhochschule in Ostfriesland“ reiche sehr viel weiter zurück, wie Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz betonte. Er erinnerte damit an die Gründung eben dieser Fachhochschule im Jahr 1973, die sich in vier Jahren zum 50. Mal jährt. Dennoch sei die vergangene Dekade ein Abschnitt voller wichtiger Entwicklungen für die Institution gewesen. Was man bei der Gründung im Jahr 2009 im Leitbild schriftlich festgehalten habe, sei mittlerweile an vielen Stellen sichtbar – vom Einzug des Themas Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb über die hervorragende Vernetzung mit der Region bis hin zur wachsenden Internationalisierung der Hochschule, so Kreutz.

Kurz nach der Gründung im Jahr 2009 als „Fachhochschule Emden/Leer“ erfolgte die Umbenennung in „Hochschule“. Kreutz selbst war zu diesem Zeitpunkt Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer. Knapp 3000 Studierende zählte die neue Hochschule Emden/Leer damals – mehr als 4600 sind es heute. „Wir gedenken, diese Zahl zu halten – und vielleicht geht da auch noch mehr“, so der Präsident.

Dass die Hochschule eine Erfolgsgeschichte und „Bestandsgarantie forever“ zu feiern habe, attestierte auch der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler, der eigens für die Veranstaltung nach Emden gekommen war. Der Weg von der Defusion, also von der Auflösung der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (FH OOW) hin zu einer Neuprofilierung sei kein leichter gewesen. Thümler dankte Kreutz in diesem Zusammenhang für seine Leistung, dies sehr erfolgreich gestemmt zu haben, und versprach: „Die Region wird auch weiter hinter Ihnen stehen.“

Anhand von Kurzvorträgen aus allen vier Fachbereichen wurde deutlich, wie spannend ein Studium an der Hochschule ist: So stellte Prof. Dr. Kathrin Ottink vom Fachbereich Technik das Thema Nachhaltigkeit in der projektorientierten Lehre vor. Ottink betreut unter anderem das Solarboot Team der Hochschule, das bereits mehrfach mit großem Erfolg an internationalen Rennen, u.a. in Monaco, teilgenommen hat. Prof. Dr. Dirk Schleuter vom Fachbereich Wirtschaft, erläuterte die Vorteile, die sich für Studierende und auch Unternehmen durch die gemeinsamen praxisorientierten Projekte ergeben. Auf das Thema „Digitale Bildung“ ging Prof. Dr. Lena Kaiser vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit ein. Den „Eco Flettner“, eine umweltfreundliche Alternative eines Schiffsantriebes, stellte Prof. Kapt. Michael Vahs vom Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften vor.

Auf Begeisterung stieß auch die Musik der erstmalig öffentlich aufgetretenen Big Band der Hochschule unter der Leitung von Theo Buurman.

 

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