Die Maßnahmen zum Umgang mit dem Coronavirus trifft insbesondere auch Familien. Aktuelle Informationen hierzu speziell für Beschäftigte / Studierende mit Kindern und pflegende Angehörige sammeln wir auf der Seite des Familienservice.

Vermehrt wird in den Medien von der Gefahr berichtet, dass Homeoffice und das verschärfte Kontaktverbot zu konfliktbeladenen Situationen im häuslichen Umfeld führen können. Für Betroffene haben wir Anlaufstellen und Notfallkontakte auf der Seite zum respektvollen Umgang gesammelt.

Das Coronavirus und seine Folgen wirken sich unterschiedlich auf die Geschlechter aus. Auf unserer News-Seite haben wir hierzu eine Sammlung an Links und weiteren Informationen zusammengestellt.

Gesetze

Niedersächsisches Gleichberechtigungsgesetz (NGG)

Ziel dieses Gesetzes ist es, Frauen eine gleichberechtigte Stellung in den öffentlichen Verwaltungen zu schaffen. Dazu gehören die Verwirklichung der beruflichen Gleichberechtigung und die Herstellung der Chancengleichheit, der Ausgleich von Nachteilen, die Frauen aufgrund ihrer geschlechtlichen Unterschiedlichkeit oder ihrer Geschlechterrolle erfahren, und die gerechte Beteiligung von Frauen in den Lohn-, Vergütungs- und Besoldungsgruppen einer Dienststelle, in denen sie unterrepräsentiert sind, sowie in Gremien. Dieses Gesetz ist maßgebend für die kommunalen Verwaltungen.


Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG)

Im Niedersächsischen Hochschulgesetz wird die Gleichstellungsarbeit der Hochschulen in §42 Gleichstellungsbeauftragte und in § 16 Mitglischaft und Mitwirkung spezifiziert.


Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)  (umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetzgenannt) ist ein deutsches Bundesgesetz, das Benachteilungen aus Gründer der Rase, ethnischen Herkunft, Geschlechts Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern oder beseitigen soll.

Richtlinien

Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Grundlage dieser Richtlinie der Hochschule Emden/Leer ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in der Fassung vom 18. August 2006. Die Richtlinie spezifiziert das Bundesgesetz, welches den Schutz von Beschäftigten umfasst, für die Hochschule Emden/Leer und erweitert diesen Schutz auf die Studierenden gemäß § 42 (6) NHG.


Richtlinie für Zuweisungen aus dem Gleichstellungsfonds

Mit der Einrichtung eines strategischen Fonds "Gleichstellungsförderung" unterstützt die Hochschule u.a. Maßnahmen der Gleichstellungsbeauftragten, der Fachbereiche und der zentralen Einrichtungen zur Erhöhung des Anteils von Professorinnen, Studentinnen, Absolventinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind. In den Richtlinien wird beschrieben, wer zu welchem Termin und in welchem Rahmen einen Antrag stellen kann.


Zusammenfassung des Teils "Gender" im Rahmen der Hochschul-Entwicklungsplanung

Die Hochschule Emden/Leer bietet Männern und Frauen gleiche Chancen. Dies ist nicht nur ihrer gesellschaftlichen Verantwortung geschuldet, sondern dient auch dem Gewinnen und Halten von Studierenden, Lehrenden, Forschenden und Mitarbeitenden. In der Hochschulentwicklungsplanung von 2010 ist dem Thema „Gender“ ein eigenes Kapitel gewidmet. Diese wird durch folgendes Papier aktualisiert. Es wurde vom Präsidium der Hochschule Emden/Leer am 25.04.13 verabschiedet und im Senat der Hochschule am 07.05.13 erörtert.


Gleichstellungsplan für die Hochschule Emden/Leer (Intranet)

Der Gleichstellungsauftrag der Hochschule Emden/Leer gemäß § 3(3) NHG bedeutet, dass die Hochschule bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern fördert und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinwirkt.

Die Benennung von Handlungsfeldern der Gleichstellungsarbeit setzt eine statistische Bestandsaufnahme der tatsächlichen Beschäftigungssituation und – entwicklung in allen Statusgruppen, einschließlich der Studierenden an der Hochschule, voraus. Diese Analyse wird in dem Gleichstellungsplan vorgenommen, der den Berichtsraum von 2009 bis 2015 abbildet. Die Analyse erlaubt konkrete Ziel- und Zeitangaben, insbesondere wenn sie Bestandteil von Zielvereinbarungen der Hochschule mit dem Land Niedersachsen sind. Der Gleichstellungsplan wurde vom Senat der Hochschule Emden/Leer auf seiner 52. Sitzung am 07. Mai 2019 beschlossen.