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Die neuen Studierenden – was die Zukunft bringt

Workshop 16

5./6. März 2020

an der Leuphana Universität Lüneburg

Programm

Der 16. Workshop der „Qualitätsoffensive Lehre in Niedersachsen“ wurde diesmal von der Leuphana Universität Lüneburg ausgerichtet. Unter dem Titel „Die neuen Studierenden – was die Zukunft bringt“ wurde das Thema am 05.03 und 06.03.2020 von einschlägigen Referent*innen aufgegriffen und in themenbezogenen Workshops für die tägliche Arbeit von den niedersächsischen Hochschuldidaktikern aus den Qualitätspakt-Lehre-Projekten vertieft. Nach Begrüßung der Teilnehmenden und den Eröffnungsworten durch den Vizepräsidenten für Lehre an der Leuphana Universität Lüneburg, Prof. Dr. Markus Reihlen, startete der erste Tag des QLiN-Workshops.

Wie auch früher schon war Dr. Stefan Niermann vom Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK, Hannover) wieder anwesend. Er stand den Teilnehmenden mit einem kurzen Beitrag zu den aktuellsten Entwicklungen hinsichtlich der neuen Bund-Länder-Vereinbarung „Innovation in der Hochschullehre“ Rede und Antwort. Dr. Ulrich Heublein (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung) konnte den Teilnehmenden mit seinem Vortag „Die neuen Studierenden – unbekannte Wesen? Welche Herausforderungen an eine erfolgreiche Hochschullehre nehmen wir mit in die Zukunft?“ auf Grundlage aktueller Forschungszahlen aufzeigen, wie die zukünftige Studierendenschaft aussehen könnte und was die Lehrende und damit auch die Teilnehmenden möglicherweise erwartet.

Des Weiteren wurden am ersten Tag zwei Workshops angeboten. Im Workshop „Eigenaktives Studieren aus studentischer Sicht“ von Funda Seyfeli (HIS-Instituts für Hochschulentwicklung) wurde dieses Thema aus dem Blickwinkel von Forschung und Praxis beleuchtet und im Anschluss daran mit den Workshop-Teilnehmenden verschiedene Perspektiven dazu diskutiert. Der Workshop „First-Generation-Studierende mit Impulsvortrag“ eröffnete Dr. Max Reinhardt (Hochschule Hannover) mit einem Vortrag zu „Einstellungen von Studierenden zum Studium“ aus seiner eigenen Forschung. In der darauffolgenden Workshoparbeit fand ein Austausch von Best-Practices statt, wodurch ein Transfer zur eigenen Arbeit geschaffen wurde. Als Besonderheit der beiden Workshops zählte hier die Teilnahme zweier Studierender der studentischen Organisation FZS (freier Zusammenschluss von student*innenschaften e. V.), die über ihren Studienalltag berichteten und so die Studierendenperspektive auch vor Ort miteinbrachten. Das erstmalig eingesetzte Format „Speed Dating“ gab allen Teilnehmenden einmal die Möglichkeit, sich nicht über die „neuen Studierenden“, sondern auch über die eigenen Zukunftsperspektiven auszutauschen und neu zu vernetzen.

Der zweite Tag wurde mit einem Vortrag von Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt (Vizepräsidentin Fernstudium und Digitalisierung, Private Hochschule Göttingen) zur „GenZ -geht'z noch? Generation Z eine neue Herausforderung für Organisationen“ geprägt. Hier gab die Referentin dem Publikum einen Überblick über die verschiedenen Generationen und deren Besonderheiten. Es wurden Faktoren, die die unterschiedlichen Generationen beeinflussen diskutiert und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit den aktuellen Generationen (Gen Y, Gen Z) für die Hochschullehre den Workshop-Teilnehmenden vorgestellt. Die Weiterentwicklung eines niedersächsischen Folgennetzwerks für die „QLiN“ stand diesmal besonders im Fokus. Eine Kooperation zwischen den bisherigen Universitäten und Hochschulen, und auch darüber hinaus, ist derzeit geplant. Die Arbeitsgruppe „Quo Vadis“ wird in den nächsten Monaten weiterhin intensiv daran arbeiten, um im Herbst 2020 auf dem 17. Workshop und letzten Workshop, der im Rahmen des Qualitätspakt Lehre 2011-2020 stattfinden kann, eine neue Kooperationsform der niedersächsischen Hochschulen bzw. Universitäten zum Thema der Hochschuldidaktik i.w.S. vorstellen zu können.