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Kommunikation, Wertschätzung und Selbstmanagement

Alle Personen, die Ihre Kommunikation und die Ihres Umfeldes positiv prägen wollen: Personen, die herausfordernde Gesprächssituationen kennen und in Zukunft zielgerichteter kommunizieren möchten.
Alle, die mehr Resilienz und Stressreduktion in den (Job-) Alltag bringen wollen und ihr eigenes Prozessmanagement einer Verbesserung unterziehen wollen. Personen, die im Team arbeiten und Aufgaben untereinander beschreiben und verstehen müssen

Kompetenzziele:

Teilnehmende erfahren, welchen Einfluss Stress auf Verhalten, Kommunikation und Sprache hat – und erlenen die Indikatoren dafür wahrzunehmen, resilienter mit sich und Ihrer Umwelt (Umfeld) um zu gehen und ihr bisheriges Verhalten zu reflektieren, und ggf. neu zu justieren.

In dieser Weiterbildung steht Komplexitätsreduzierung des (Job)-Alltages im Fokus: Dialog und Sprache hilft, sich verstanden zu fühlen und unnötigen Folge-Belastungen, Missverständnissen und Konflikten entgegen zu wirken, die Ressourcen bündeln- ebenso wie ein gemeinsames Verständnis, effizientere Arbeitsmethoden und eine ressourcenschonende Abfolge der Arbeitsprozesse. Die Weiterbildung gibt praktische Tipps für ein gelungenes Miteinander, bei der offene Kommunikation, Wertschätzung und Selbstmanagement Grundlagen sind.

Teilnehmende erlernen Methoden der progressiven Muskelentspannung, Atemtechniken, Ansätze der wertschätzenden und gewaltfreien Kommunikation, Theorien zu Kommunikationsprozessen und -Störungen; Prozessmanagement-Ansätze für interne Kommunikation und gleiches Verständnis; Prinzipien guter Gesprächsatmosphäre- und Führung; das Handling emotionaler Kompetenzen

Modul 1 – Zeit für mich!
Zeit zur Entspannung und für einen kleinen Ausflug in die „Vogelperspektive“. Wir möchten uns dadurch gemeinsam stärken, um im anforderungsreichen (Job-)Alltag im Dialog bleiben zu können.
Mit Yoga, Gedanken-Sparziergängen und einem Input zum Selbstmanagement möchten wir uns anschauen, wie wir uns auch in herausfordernden Situationen etwas Gutes tun können. Auch die Themen Abgrenzung und Zugehörigkeit (Widerspruch) im Alltag werden hier beleuchtet.
Viel erledigen, komplexe Sachverhalte lösen, dauernd erreichbar sein und sich „immer um Andere“ kümmern – was gut gemeint ist, wirkt schnell auch belastend für uns selbst: Selbstfürsorge kommt im stressigen Alltag oft gar nicht mehr vor. Obwohl viele Studien die Selbstfürsorge und Achtsamkeit als probates Mittel gegen viele mental-ausgelöste Krankheiten oder erhöhte Arztbesuche bescheinigen. Selbstfürsorge ist (betriebliches) Gesundheitsmanagement - Im erlebnisorientierten Modul können die Teilnehmenden Übungen erlernen, die im Alltag eingesetzt für die eigene Entspannung und die der nächsten Mitmenschen führen können. Durch „Gedanken“-Spaziergänge (Fantasiereise) sowie Atemtechniken, Einflüsse des Qi Gong und/oder progressiver Muskelentspannung erweitern die Teilnehmenden Ihre Selbstwahrnehmung und können eine (neue) Basis für sich schaffen, Erfordernissen in Zukunft resilienter zu begegnen.


Modul 2 - Vom Ich und Du zum Wir – Kraft für Sprache und Dialog
Wer kennt das nicht: Ein Wort gibt das andere, und plötzlich fühlt man sich angegriffen und zu Rechtfertigungen genötigt ... Dabei ist allen an einem respektvollen Miteinander gelegen! Hinter missglückten Kommunikationssituationen stecken häufig keine bösen Absichten. Vielmehr sind es mangelnde Kenntnisse darüber, wie sich Kommunikationsprozesse so gestalten lassen, dass Ziele erreicht werden und das Gegenüber Wertschätzung erfährt. Wertschätzend im Austausch zu sein ermöglicht mehr Kooperation und gemeinsame Kreativität – was für alle Beteiligten zu einem passenden Dialog führen kann.


Modul 3 – Lasst uns ein WIR formen – Gemeinsames Zielverständnis in Worte gefasst – (Prozessmanagement für den Alltag)
Wir haben doch alle ein gemeinsames Verständnis, und handeln alle in diese Richtung – oder doch nicht? Manchmal sind gemeinsame Ziele so formuliert, dass man individuell keinen Handlungs- oder Veränderungsbedarf erkennen kann. Auf diesem Wege werden „Leitlinien“ oft verwässert oder gar nicht wahrgenommen. Wie formulieren wir also ein gemeinsames Verständnis so, dass es verständlich, kommunizierbar und LEBBAR werden kann? In diesem Modul erlernen die Teilnehmenden, wie man ein „Warum?“ formulieren kann und durch konkrete Prozessdarstellung und -Formulierung in ein (ressourcenschonendes) Handeln umformen kann, sodass man mit Kraft und Zeit gut haushalten kann. In Modul 3 kreieren die Teilnehmenden ein Beispiel-) Verständnis für Ihre tägliche Arbeit und erlernen die Grundzüge modernen Prozessmanagements für den Alltag.

Modul 4 - Gespräche motivierend gestalten
„Es wäre wunderbar, wenn am Freitag 3 Elternteile nach KIGA Schluss die wuchernden Büsche zurückschneiden und unseren Kletterbaum auslichten.“ Wieder werden sich Claudia, Michel, Franziska und Jean- Pierre melden. Wie schaffen Sie es auch die anderen Erziehungsberechtigten zu motivieren, sich für freiwillige, aber nötige Arbeiten zu melden? – Die eigene Haltung in einem Gespräch zu reflektieren und für eine offene Gesprächsatmosphäre zu sorgen, obwohl einen vielleicht gleichzeitig das eigene „Gesprächsziel“ im Nacken sitzt, ist manchmal eine Kunst. In diesem Seminar werden die Prinzipien einer motivierenden Gesprächsführung erlernt, sowie Zeit für Reflexion geschenkt: Teilnehmende erleben, wie sie selbst Akzeptanz ausstrahlen, sodass Verantwortung und gemeinsames Zielverständnis des Gegenüber erhöht werden, wie sie Feedback geben und nehmen und Erproben die Formulierung von offenen Fragen und deren Wirkung in Kleingruppen und im Plenum.


Modul 5- Konstruktiver Umgang mit negativen Gefühlen in Zusammenhang mit herausfordernden Gesprächssituationen
Dauernder Stress und anhaltende negative Emotionen machen uns krank. Unter anderem im beruflichen Kontext in der Interaktion und Kommunikation mit anderen Menschen können Stresssituationen entstehen, die mit anhaltenden negativen Emotionen und den Folgen verbunden sein können.
Wie gehe ich mit Ärger und Wut nach aufreibenden Elterngesprächen um? Wie kann ich mit Angst und Besorgtheit im Rahmen von Gesprächen mit Eltern, Trägern oder KollegInnen umgehen? Was kann ich tun, damit mich negative Gefühle in Zusammenhang mit solchen oder ähnlichen Situationen möglichst nicht langfristig belasten?
Ein Training, das sich in der Forschung als besonders effektiv bei der Regulation von negativen Emotionen erwiesen hat, ist das TEK – Training emotionaler Kompetenzen nach Prof. Dr. Matthias Berking. Das TEK ist ein gruppenbasiertes Intensivprogramm zur Verbesserung der Stress-, Selbstwert- und Emotionsregulation. Aus diesem sollen Werkzeuge und Informationen als Auszüge vermittelt werden, um konstruktiv mit negativen Gefühlen in Zusammenhang mit den beschriebenen oder ähnlichen Gesprächssituationen im beruflichen Kontext umgehen zu können.

Der (Job-) Alltag soll wieder flüssiger, mit weniger Konflikt und Wiederholung produktiv gestaltet werden - in dieser Weiterbildung wird eine praxisorientierte und Erlebnis/ Erfarungsorientierte Wegweisung dazu gegeben.

Preis

800€ p.P. Alle Module
160€ p.P. / Modul

Begrenzt auf 15 Personen

6 UE pro Modul (30 UE bei Teilnahme an allen Modulen)

Termine

Vom 23.06.2022 bis einschließlich 28.11.2022

6 UE. (1 UE entspricht 45 min+ Vor/-und Nachbereitung)

Anmeldung

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