Alle Informationen für Mitarbeitende

Mit dem Aussetzen der Präsenzlehrveranstaltungen hat die Hochschule einen wichtigen Schritt zur Unterbrechung der Infektionskette getätigt.

Als Hochschule haben wir parallel hierzu die Aufgabenstellung, die grundständige Leistungsfähigkeit in Forschung/Verwaltung und Support zu erhalten.

Bei allen unseren Aktivitäten sollten wir das zentrale Ziel verfolgen, die Ausbreitungsdynamik bestmöglich zu hemmen. 


Organisieren Sie sich bitte in Absprache mit Ihren jeweiligen Vorgesetzten, um Kontaktzeiten auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren. Ihre Gesundheit steht im Mittelpunkt.

Wir appellieren an die Führungskräfte hierfür proaktiv einzutreten. Als Hochschule werden wir an dieser Flexibilität gemessen.

Wir bieten verschiedene Flexibilisierungsmodelle, um Sie in dieser Zeit zu unterstützen:

  • Bestmögliche Ausweitung des Homeoffice - bisherige zeitliche Begrenzung wurde aufgehoben!
  • Überstundenabbau
  • Sonderurlaub nach § 29 TVL
  • Freistellung von Risikogruppen
  • Genehmigung von Minusstunden
  • Veränderungen in der Ablauforganisation um Kontaktzeiten zu minimieren

Wir finden individuelle Lösungen. Bei Bedarf sprechen Sie Ihre Personalabteilung an.

Detaillierte Infos finden Sie in den entsprechenden FAQ   

FAQ

Ein Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion gilt als begründet, bei Aufenthalt in Risikogebieten bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn und/oder bei Kontakt zu einer*m bestätigten SARS-CoV-2-Infizierten bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn. 

Ein Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion gilt als bestätigt, wenn die Ergebnisse der Laboruntersuchung postiv ausfallen. 

Sollte es einen begründeten Verdacht geben, dass Sie sich mit dem SARS-CoV-2 infiziert haben, rufen Sie umgehend Ihren Hausarzt, das Krankenhaus oder die Notfallnr. 116117 an. Begeben Sie sich keinesfalls selbst zu Ihrem Arzt! 

Nehmen Sie anschließend ggf. Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt auf.

 

Welche Symptome werden durch das SARS-CoV-2 ausgelöst?

Laut Robert Koch-Institut (RKI): Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

 

Wie wird der Virus übertragen?

Primär über Sekrete der Luftwege.

Fraglich auch fäkal-orale Übertragung -  Nachweis von Coronaviren in Stuhlproben von Infizierten wurden nachgewiesen. 

 

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Die 10 wichtigsten Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bieten eine gute Übersicht, um sich vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen, wie z. B. regelmäßiges und gründliches Händewaschen, Hände aus dem Gesicht fernhalten, in die Armbeuge oder ein Taschentuch zu niesen und im Krankheitsfall Abstand zu halten. Zudem raten wir, weitesgehend auf das Händeschütteln zu verzichten.

Dies ist grundsätzlich auch in Deutschland möglich. Hierbei handelt es sich um einen Fall des Betriebsrisikos. Zum Betriebsrisiko des Arbeitgebers gehören all diejenigen Umstände, welche die Arbeitsleistung und damit deren Annahme durch den Arbeitgeber aus Gründen unmöglich machen, die im betrieblichen Bereich liegen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Störung vom Arbeitgeber selbst verursacht wurde. Zum Betriebsrisiko können auch äußere Umstände zählen. Eine Störung kann daher auch durch eine Einstellung des Betriebes im Anschluss an eine behördliche Anordnung bewirkt werden. Es kommt darauf an, ob die Störung generell im Risikobereich des Arbeitgebers liegt. Wird der Betrieb wegen des Coronavirus geschlossen, so wird die*der Arbeitnehmer*in in vielen Fällen daran gehindert, seine vertraglich geschuldete Arbeit leisten zu können. Da dies im Risikobereich des Arbeitgebers liegt, erhält die*der Arbeitnehmer*in Lohnfortzahlung.

Mitarbeiter*innen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko aufgrund relevanter Vorerkrankungen werden unter Fortzahlung der Bezüge von der Anwesenheitspflicht freigestellt. Die Freistellung erfolgt in Absprache mit den Vorgesetzen, die die entsprechenden Informationen an die Personalsachbearbeitungen weiterleiten.
In diesem Zeitraum werden die Arbeitstage mit der individuellen Sollzeit automatisch gutgeschrieben (kein Aufbau von Plus- oder Minusstunden durch diese Maßnahme). Bereits beantragte Urlaubstage bleiben davon unberührt. Die Hochschule begrüßt es, wenn Sie in dieser Zeit die Möglichkeiten des häuslichen Arbeitens nutzen. Ein gesondertes Antragsverfahren für die häusliche Arbeitsleistung entfällt für diese Zeit.

Sollte sich die Situation weiter verschärfen und sollten daraufhin Maßnahmen ergriffen werden, um die Weiterverbreitung des Coronavirus einzuschränken, kann neben Beschäftigungsverboten auch die Beobachtung bzw. Quarantäne einzelner Personen angeordnet werden. Für diesen Fall erhält die*der Arbeitnehmer*in Lohnfortzahlung. 

Maßnahmen wie die Ausübung von Homeoffice (siehe: Nutzung von Homeoffice) oder weitere Formen der Arbeitszeitflexibilisierung sind zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes natürlich möglich und werden seitens der Hochschule proaktiv unterstützt. Bitte sprechen Sie alle Details mit Ihrer*Ihrem Vorgesetzten ab.

Neben der Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten, bietet die Hochschule durch eine temporäre Minimierung der Arbeitszeit weitergehend an, eine Unterdeckung des Zeitguthabens außerhalb der jetzigen Grenzen unserer Dienstvereinbarung zur Arbeitszeit unter Rücksprache mit der Personalabteilung einzugehen. Wir werden gemeinsam eine zeitlich angemessene Ausgleichsmöglichkeit finden. 

Nutzen Sie alle Möglichkeiten im Zuge der Arbeitsorganisation, um Infektionsmöglichkeiten zu unterbrechen. Bei Bedarf ist beispielsweise, nach Absprache mit der Teamleitung, eine Teilung des Teams in zwei Gruppen denkbar, die abwechselnd im Büro und von Zuhause arbeiten. Entsprechende Arbeitszeitkorridore würde die Personalabteilung umgehend freischalten.

Um Sie bei der größtmögliche Flexibilisierung der Arbeitszeit zu unterstützen, möchten wir die 1/5 Regelung zum Arbeiten von zu Hause nach § 8 der Dienstvereinbarung zur Arbeitszeit für die Risikozeit, d.h. bis auf weiteres, aussetzen.

Unser Ziel ist es, dass wir mit einem Mindestmaß an Anwesenheits- und Kontaktzeiten die grundständige Leistungsfähigkeit der Hochschule erhalten. Nutzen Sie diese flexiblen Arbeitszeitmodelle unter Rücksprache mit Ihren Vorgesetzten vollumfänglich !

Für das Arbeiten von zu Hause dürfen Sie Ihren privaten Laptop/Computer nutzen. Um die geleiteste Arbeitszeit zu erfassen nutzen Sie das elektronische Zeiterfassungssystem. Unter Workflow – Buchen – tragen Sie ihre geleiteste Arbeitszeit ein. Hier ist es zudem wichtig, dass Sie unter Begründung den Hinweis „Arbeiten von zu Hause“ eintragen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung bzw. Ihre zuständige Sachbearbeiterin. Weiter steht der Personalrat gerne für Informationen gerne zur Verfügung

Um weiterhin telefonisch erreichbar zu sein, können Sie eine Mailbox einrichten. Die Anleitung zur Einrichtung finden Sie im Intranet.

Sollte keine andere Betreuungsmöglichkeit des Kindes organisiert werden können, wird der*dem Arbeitnehmern*in bis zu drei Tage Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts gemäß § 29 Abs. 3 TV-L gewährt. Hier finden Sie das benötigte Formular. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung, Frau Tanja Ammermann (04921/ 807-1029)

Neben der Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten, bietet die Hochschule weitergehend an, durch eine  temporäre Minimierung der Arbeitszeit eine Unterdeckung des Zeitguthabens  außerhalb der jetzigen Grenzen unserer Dienstvereinbarung zur Arbeitszeit unter Rücksprache mit der Personalabteilung einzugehen. Wir werden gemeinsam eine zeitlich angemessene Ausgleichsmöglichkeit finden. 

Maßnahmen wie die Ausübung von Home-Office oder weitere Formen der Arbeitszeitflexibilisierung sind zur Aufrechterhaltung der Dienstbetriebes natürlich möglich und werden seitens der Hochschule proaktiv unterstützt. Bitte sprechen Sie alle Details mit Ihrer*Ihrem Vorgesetzten ab.

Aktuell sind alle Maßnahmen darauf ausgelegt, die Ausbreitung des Virus zu vermeiden und zu verlangsamen. Auch wir als Hochschule haben mit verschiedenen Aktivitäten darauf reagiert und passen unser Handeln immer den aktuellen Gegebenheiten und insbesondere den Empfehlungen des Robert Koch Instituts (RKI) an.

Aus diesem Grunde hat das Präsidium entschieden, dass bis auf weiteres sämtliche Veranstaltungen, Sitzungen, Besprechungen abzusagen sind.

Wir prüfen laufend, welche Alternativen sich ergeben und werden Sie per Mail und über unsere Homepage immer zeitnah über den aktuellen Stand informieren.

Dienstreisen und Exkursionen in Risikogebiete (Festlegung durch das Robert Koch-Institut) sind bis auf Weiteres nicht genehmigungsfähig.

Des Weiteren bittet das Präsidium, eigenverantwortlich restriktiv zu prüfen, ob die Reisetätigkeit zu diesem Zeitpunkt unaufschiebbar ist. Sollten Sie zu dem Entschluss kommen, die geplante Dienstreise abzusagen, trägt die Hochschule selbstverständlich die etwaigen Stornokosten. Ihre Gesundheit geht vor!

Sofern Sie sich trotz aller Abwägungen für die Durchführung der Dienstreise entscheiden, wird bis auf weiteres pauschal die erhebliche dienstliche Nutzung Ihres privaten Kraftwagens anerkannt. Sie können somit alternativ zum ÖPNV ohne weitere Begründung Ihr privates Auto abrechnungsfähig nutzen.

Die Task Force besteht aus folgenden Personen:

Manfred Nessen (Präsidium)
Carsten Wilken (Präsidium)
Wilfried Grunau (Präsidialbüro/Pressestelle) 
Jörg Bürgener (Arbeitssicherheit) 
Uwe Hampel (Liegenschaften)
Andrea Meyenburg (International Office)
Tanja Ammermann (Personalabteilung)
Nicole Sawicki (Personalabteilung)
Benjamin Breuer (health&sports)
Sylvia Laczkiewicz (health&sports)
Günter Müller (HRZ)
Renate Sanders-Janssen (Vertreterin der Beschäftigten)
Matthias Schoof (Vorsitzender Personalrat)