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Forschungsprojekte im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit

Aktuelle Projekte

Grenzenlo(o)s Talent!

Das Hauptziel von Grenzenlo(o)s Talent! ist es, regionale Talente (Fachkräfte) für den regionalen Arbeitsmarkt in den nördlichen Niederlanden und Norddeutschland (EDR-Gebiet) zu erhalten.

Dieses Ziel wird erreicht, indem (fast) Absolventen mit unterschiedlichem Bildungshintergrund Erfahrungen mit der Wirtschaft und Institutionen in der Region sammeln können. So können die Studierenden erfahren, welche (kleinen) Unternehmen in der Region angesiedelt sind und welche Möglichkeiten sie haben, nach dem Studium für diese Unternehmen zu arbeiten. Umgekehrt profitiert die Region von dem aktuellem Wissen, das derzeit im Bildungssektor gelehrt und entwickelt wird.

Fachkräfte sind Absolventen von Ausbildungen, die in der Region Arbeit finden können, aber auch Personen, die bereits in Arbeit sind und einen neuen Arbeitsplatz suchen oder Personen von auBerhalb der Region, die in der Region Arbeit suchen.

Indem junge Menschen frühzeitig Erfahrungen mit KMU und Institutionen in der Region sammeln können, werden im Rahmen von Studienabschlussprojekten neue Mitarbeiter gewonnen und darauf vorbereitet, nach Abschluss des Studiums als Mitarbeiter im Unternehmen zu bleiben. Dabei werden die Erfahrungen aus den beiden vorangegangenen Projekten genutzt. Arbeitgeberberatung hat mafigeschneiderte Konzepte, sogenannten Mikro-Projekte, entwickelt, die in Zukunft auch auf andere Branchen und Ausbildungsniveaus übertragen werden können. Die traditionelle Vermittlung groβer Gruppen von Arbeitssuchenden passt nicht mehr zur aktuellen wirtschaftlichen Situation in der Region. Aus Sicht des Bildungssektors wächst der Bedarf an einer regional orientierten Bildung in Zusammenarbeit mit aktuellen Themen der Wirtschaft vor Ort. Sowohl für MBO-Studenten als auch für die an Hochschulen ausgebildeten Forscher. Durch die Bündelung der Kräfte wird die nachhaltige Zusammenarbeit von Bildungs- und Arbeitsmarktpartnern ermögticht, sodass das Netzwerk auch in Zeiten wirtschaftlicher Rezession in der Lage ist, auf die aktuelle Situation in der Region zu antizipieren.

Auftraggeber
INTERREG V A

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Career Service
Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit 
Fachbereich Wirtschaft

Laufzeit
2019 - 2021

Fördersumme
122.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 850.000,-€)

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WINDIS - What is normal_disabled?

Die WINDIS-Studie erforscht, wie Normalität und Behinderung über die Lebensspanne von Geschwistern erlebt werden, von denen ein Geschwister als behindert gilt.

Auftraggeber
SM-VW Vorab: Nds. Prof/innen.Progr.

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit

Laufzeit
2017 - 2020

Fördersumme
228.000,-

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Vom Sinn der Arbeit im Wandel der Zeit und ihrer Bedeutung für die Soziale Arbeit - oder: Was ist der Mensch und wohin wird er erziegen?

Auftraggeber
SM-VW Vorab: Nds. Prof/innen.Progr.

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit

Laufzeit
2017 - 2020

Fördersumme
240.000,-€

Resilienz @ Flucht (RE@FU)

Bereitstellung von datenbasierte Handlungsempfehlungen zur Unterstützung von Resilienz der Wohnbevölkerung.

Auftraggeber
EFRE - MWK

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit

Laufzeit
2017 - 2020

Fördersumme
324.000,- €

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PREPARE – Prävention und Behandlung von Suchterkrankungen bei Geflüchteten - Teilprojekt Kultursensitive Erfassung von Substanzgebrauchsstörungen

Suchterkrankungen gehören weltweit zu den bedeutsamsten psychischen Erkrankungen und gehen oft mit großem Leiden der Betroffenen einher. Geflüchtete Menschen haben ein besonders hohes Risiko für Suchterkrankungen, da sie oft starken Stress oder traumatische Ereignisse erlebt haben. Gleichzeitig erreicht das Suchthilfesystem in Deutschland Geflüchtete zurzeit nur unzureichend. Es ist daher dringend notwendig, den Substanzmissbrauch bei Flüchtlingen systematisch zu erforschen sowie passende vorbeugende und therapeutische Maßnahmen für diese besondere Gruppe bereit zu stellen.

Der Forschungsverbund PREPARE verfolgt diese Ziele: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von PREPARE erfassen zunächst systematisch den Substanzkonsum bei Geflüchteten in Deutschland und werten die Angebote der Suchthilfe für Geflüchtete aus. Sie entwickeln ein neues diagnostisches Instrument, mit dem substanzbezogene Probleme bei Geflüchteten erfasst werden können. Sodann testen die Forschenden einen neuen Präventionsansatz bei jungen Geflüchteten mit problematischem Cannabis- und Alkoholkonsum. Abgeschlossen werden ihre Arbeiten damit, dass sie eine neue psychotherapeutische Methode zur Behandlung von Suchterkrankungen bei traumatisierten Personen entwickeln und prüfen, ob diese bei den Geflüchteten wirksam ist. Kulturspezifische Besonderheiten beachten die Forschenden hierbei genau. Zu diesem Zweck arbeiten sie mit professionellen Kulturmediatoren und den Geflüchteten selbst zusammen, ebenso wie mit Institutionen der Sucht- und Jugendhilfe sowie mit Beratungsstellen und Gesundheitsdiensten. Der Verbund konzentriert sich bei seinen Arbeiten auf Menschen, die aus Syrien, Afghanistan und dem Irak stammen. Die Ergebnisse des Projekts werden mit Hilfe der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen verbreitet. Die Ergebnisse können so unmittelbar in die Versorgungspraxis einfließen.

Auftraggeber
BMBF

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit

Laufzeit
2019 - 2024

Fördersumme
198.000,- € (Projektvolumen des Verbundes beträgt 1.820.000,- €)

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Wohlergehen und Gesundheit mit Familien für Familien (WOGE)

Im Fokus der WOGE-Studie steht Gesundheit von Familien in Emden. Die WOGE- Studie unter Leitung von Prof. Dr. Lindert untersucht daher, wie es Familien in Emden geht. Wie geht es en einzelnen Menschen in Familien und wie geht es Familien? Was brauchen Familien in unterschiedlichen Altersgruppen?

Auftraggeber
EFRE - MWK

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit

Laufzeit
2017 - 2020

Fördersumme
237.000,- €

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Wohlergehen von Familien im ländlichen Raum in Zeiten der Globalisierung (WOGO)

Während bei WOGE (Wohlergehen und Gesundheit von Familien im ländlichen Raum) erstmals für diesen Bereich relevante Daten gesammelt wurden, geht es bei WOGO (Wohlergehen von Familien im ländlichen Raum in Zeiten der Globalisierung) darum, diese Daten – wieder unter Beteiligung der Bevölkerung – zu diskutieren und konkrete Veränderungen in der Stadt Emden anzustoßen. Unter anderem sollen die Ergebnisse dazu im nächsten Jahr von Experten in Arbeitskreisen, aber auch von Laien in einem öffentlichen Chatroom diskutiert werden. Dort können außerdem Fragen gestellt und eigene Ideen eingebracht werden, wie Lindert erklärte. In diesem Jahr steht aber erst einmal die Datenauswertung und Publikation von WOGE auf dem Plan.

Auftraggeber
MWK

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit

Laufzeit
2020 - 2020

Fördersumme
93.000,- €

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­Bedeutung der Selbstkontrolle für die Reduzierung des eigenen Glücksspielverhaltens
- Eine Untersuchung am Beispiel des Manuals „In einer Spirale nach oben“
- der Einstieg in den Ausstieg aus problematischem Glücksspielverhalten

Hintergrund

Problematische Formen des Glücksspiels finden in Deutschland aufgrund der hohen Anzahl von Betroffenen zunehmend Beachtung. Die aktuellen Zahlen epidemiologischer Studien [2,3] verdeutlichen diese Problematik [4,5]. Demnach sind in Deutschland 215.000 Personen von einem pathologischen Spielverhalten betroffen sowie das Spielverhalten von weiteren 241.000 Personen als problematisch einzustufen. Lediglich 24.000 Betroffene suchten eine Beratungsstelle auf [6]. Im bundesweiten Vergleich der Zahlen ergibt sich hieraus für Niedersachsen folgendes Bild:

In Niedersachsen sind insgesamt knapp 76.000 Menschen von glücksspielsuchtbezogenen Problemen betroffen [8]. Im Jahresbericht der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen (NLS) wurden für das Jahr 2016 insgesamt 1.772 Personen, die Beratung in Anspruch genommen haben, erfasst [10]. Die Differenz zwischen der Anzahl der Menschen mit einem problematischen Glücksspielverhalten und denjenigen, die Beratungen aufsuchen, zeigt, dass die bestehenden Hilfeangebote viele Betroffene nicht erreichen [11]. Glücksspiel verursacht eine Vielzahl an gesellschaftlichen und individuellen Problemen, denen mit adäquaten Hilfeangeboten in Prävention, Beratung und Therapie begegnet werden sollte. Die Wirksamkeit von Hilfen nachzuweisen und diese zu optimieren, muss daher als eine aktuelle gesellschaftliche wie auch fachliche Herausforderung verstanden werden. Dabei stellen Angebote, bei denen es um die individuelle Selbstkontrolle und ein durch die Klient*innen selbst zu bestimmendes Beratungsziel zwischen kontrolliertem Konsum und Abstinenz geht, einen alternativen Ansatz in der Suchtprävention dar. Dabei sollen auch jene Personen erreicht werden, die sich von den bestehenden Hilfeangeboten bislang nicht angesprochen fühlen oder bedingt durch Hemmschwellen den Zugang als zu große Hürde empfinden [1].

Auftraggeber
Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport

Ausführende Organisationseinheit in der Hochschule Emden/Leer
Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit

Laufzeit
2018 - 2020

Fördersumme
104.000,- €

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