Anrechnung beruflich/schulisch erworbener Kenntnisse auf Studiengänge

Nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 28.06.2002 können „außerhalb des Hochschulwesens erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten (…) im Rahmen einer (…) Einstufung auf ein Hochschulstudium angerechnet werden, wenn (…) sie nach Inhalt und Niveau dem Teil des Studiums gleichwertig sind, der ersetzt werden soll.“

Für beruflich Qualifizierte bedeutet dies für alle Studiengänge:
Außerhochschulisch und beruflich erworbene Kenntnisse können auf ein Studium angerechnet werden. Die Prüfungskommission entscheidet darüber, ob eine Gleichwertigkeit vorliegt und ob eine Anerkennung möglich ist. Ein entsprechender Antrag ist erforderlich.

Siehe Allgemeiner Teil (Teil A) der Prüfungsordnung für alle Präsenz-Bachelorstudiengänge (BPO) der Hochschule Emden/Leer vom 21.07.2016:

§ 17 (5) 1Außerhochschulisch und beruflich erworbene Kompetenzen in Bezug auf Lernziele, Inhalt und Niveau einzelner Module oder Teilmodule werden auf Antrag angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit entsprechend Absatz 1 festgestellt ist. ²Qualifikationen, die in Fachweiterbildungen erworben wurden, können, soweit die Gleichwertigkeit entsprechend den Absätzen 1 und 2 festgestellt ist, pauschal angerechnet werden.  ³Über die pauschale Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen entscheidet die Prüfungskommission. 4Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen gemäß Abs. 5 ist höchstens bis zur Hälfte der in diesem Studiengang zu vergebenden Kreditpunkte möglich.