http://example.com en-gb TYPO3 News Wed, 27 Jan 2021 13:45:38 +0100 Wed, 27 Jan 2021 13:45:38 +0100 TYPO3 EXT:news news-4963 Wed, 27 Jan 2021 07:56:00 +0100 Studienmöglichkeiten digital kennenlernen https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4963&cHash=436317118578e1e5b5c8faacb71ac39b Hochschule bietet Online-Informationstag an Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Hochschule Emden/Leer bietet für Donnerstag, 28. Januar, einen hochschulweiten digitalen Informationstag an. Alle Studieninteressierten sind herzlich dazu eingeladen, sich online über die vielfältigen Studienmöglichkeiten und Angebote an den Hochschulstandorten Emden und Leer zu informieren.

 

An der Hochschule kann zwischen mehr als 30 Studiengängen an den vier Fachbereichen Technik, Soziale Arbeit und Gesundheit, Wirtschaft sowie Seefahrt und Maritime Wissenschaften gewählt werden. Diese Bandbreite soll beim hochschulweiten Informationstag (HIT) trotz Corona anschaulich vermittelt werden. „Die Teilnehmenden erwarten hoch interessante Einblicke in alle Studiengänge und zudem auch persönliche Gespräche mit Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden – also Informationen aus erster Hand“, so Kirsten Ackermann von der Abteilung Student Recruitment.

 

Interessierte können sich einzeln von zu Hause oder auch mit ihrer gesamten Klasse oder ihrem Kurs in die digitalen Räume der Fachbereiche und Abteilungen einwählen. Auf diese Weise kann sich jeder bequem und schnell ein individuelles Programm zusammenstellen.

 

Nähere Informationen zum Programm gibt es online unter   https://bit.ly/3q6LZRw. Anmeldungen werden per Mail an kirsten.ackermann(at)hs-emden-leer.de entgegen genommen.

 

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news-4962 Mon, 11 Jan 2021 10:56:01 +0100 Keine Präsenzprüfungen im Januar https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4962&cHash=0200b6ff47cb436c168d942dd8579289 Hochschule stellt im Lockdown komplett auf Onlinelehre um Vor dem Hintergrund des seitens der Bundesregierung beschlossenen verschärften Lockdowns setzt die Hochschule Emden/Leer ihren zum Teil wieder aufgenommenen Präsenzbetrieb im Januar aus. Damit reagiert die Hochschule auf die Appelle aller politischer Entscheidungsträger, jegliche nicht dringend notwendigen Zusammenkünfte und Reisen zu vermeiden.  „Wir halten wir es für nicht verantwortbar, im Januar Präsenzveranstaltungen und Präsenzprüfungen durchzuführen“, so Prof. Dr. Carsten Wilken, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales.

Konkret bedeutet dies, dass an der Hochschule Emden/Leer bis auf weiteres keine Lehrveranstaltungen und keine Prüfungen in Präsenz stattfinden. Im regulären Prüfungszeitraum vom 16. Januar bis 06. Februar werden Prüfungen ausschließlich im Online-Format durchgeführt. Weitere Ausnahmen bezüglich Präsenzen an der Hochschule sind nur nach Antrag der Lehrenden auf Vermeidung unbilliger Härten über die Dekanate an das Präsidium möglich.

Geplant ist, dadurch nicht stattfindende (Präsenz-) Klausuren ab dem 01. März durchzuführen. Die Studierenden bleiben für diese Klausuren angemeldet; eine erneute Anmeldung ist nicht erforderlich. Ausgefallene Lehrveranstaltungen (insbesondere Labore und Praktika), die Anfang Januar noch hätten stattfinden sollen, sollen im Februar oder März 2021 nachgeholt werden.

Für den Fall, dass sich der Lockdown über einen längeren Zeitraum hinziehen sollte, erarbeitet die Hochschule derzeit verschiedene Szenarien. Diese werden auch die Termine für das Sommersemester 2021 und das nachfolgende Wintersemester betreffen.

Nach wie vor können Studierende, die an Online-Klausuren im Januar teilnehmen, aber über keinen ausreichenden Internet-Anschluss verfügen, das WLAN in der Hochschule nutzen. Hierfür müssen diese sich anmelden, damit die Infektionsschutzmaßnahmen optimiert werden können.

Sollten die Maßnahmen wegen anstehender Praxisphasen oder Auslandssemester zu unüberwindbaren Problemen führen, können betroffene Studierende einen Antrag auf Maßnahmen entsprechend der Vermeidung von Nachteilsausgleichen stellen. Dies kann eine alternative Prüfungsart zur Folge haben – wie etwa eine Hausarbeit oder eine mündliche Prüfung. Ansonsten besteht die Möglichkeit, die Arbeit in der nächsten Klausurphase nachzuschreiben. „Ziel aller Maßnahmen ist es, auf der einen Seite alle nicht erforderlichen Kontakte an der Hochschule zu vermeiden, und gleichzeitig möglichst allen Studierenden den Abschluss des Semesters zu ermöglichen“, so Wilken.

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news-4957 Mon, 14 Dec 2020 10:01:12 +0100 Für Zeichen von Misshandlung sensibilisieren https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4957&cHash=a229a82f84af80e3fb969a45fb986e90 Hochschule unterstützt EU-Projekt gegen häusliche Gewalt Wie können Beschäftigte in medizinischen und psychosozialen Einrichtun-gen dafür sensibilisiert werden, Anzeichen für häusliche Gewalt bei Patienten schnell zu erkennen und sich hilfreich zu verhalten? Dieser Frage geht derzeit ein europaweit vernetztes Projektteam unter dem Titel REVAMP (Recognition and Education in Vio-lence, Abuse and Neglect for Medical and Healthcare Practitioners) mit Beteiligung der Hochschule Emden/Leer nach. Prof. Dr. Jutta Lindert und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Sarah Marth befassen sich dabei mit der Entwicklung von Trainingsmo-dulen, die später in allen beteiligten Ländern für die Weiterbildung des medizinischen Personals genutzt werden sollen.

Auch vor dem Hintergrund der Corona-Krise werden Vorfälle häuslicher Gewalt eine aktuelle gesundheitliche Herausforderung. Laut einer Umfrage der Deutschen Pres-seagentur bei den zuständigen Ministerien und Behörden sind seit Beginn der Pan-demie in einigen Bundesländern steigende Fallzahlen registriert worden – zusätzlich dürfte die Dunkelziffer in diesem Bereich sehr hoch sein, wie Lindert zu bedenken gibt. Im Projekt REVAMP werden verschiedene Alters- und Geschlechtsgruppen be-rücksichtigt, die von Gewalt betroffen sein können: von der Kindheit über den mittle-ren Lebensabschnitt bis ins Rentenalter. Jutta Lindert und Sarah Marth haben inner-halb ihres Teilprojekts die Bearbeitung von Wissensvermittlung für Beschäftigte in medizinischen und psychosozialen Einrichtungen, insbesondere für die, die mit Kin-dern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten, übernommen.

„Aktuell führen wir eine Studie namens ZEISIG (Zuverlässige und sichere Erkennung von Gewaltopfern im Gesundheitssystem) an medizinischen und psychosozialen Ein-richtungen in allen Bundesländern durch“, so Sarah Mart, die ihren Masterabschluss im Fach Epidemiologie an der Universität Bremen gemacht hat. Auf Basis dieser Um-frageergebnisse werden Trainingsmodule erarbeitet. Die Partner des Projektes entwi-ckeln ebenfalls in ihrer Landessprache Trainingsmodule. Diese werden dann in die jeweilige Landessprache übersetzt. Die Module sollen dabei unter anderem einen Überblick zur internationalen Gesetzeslage geben, aber auch über die verschiedenen Typen häuslicher Gewalt aufklären. Weiterhin soll ein Fokus auf trauma-sensitive Kommunikation gelegt werden, wobei besonders einfühlsam und empathisch mit den Patientinnen und Patienten umgegangen wird, so Lindert.
 
Zur Zielgruppe gehören beispielsweise Beschäftigte in Notfallambulanzen, aber auch den unterschiedlichen Abteilungen eines Krankenhauses oder anderen psychosozia-len Einrichtungen wie Beratungsstellen. „Wir kooperieren mit Partnerhochschulen in Frankreich, Griechenland, Norwegen, Island und Großbritannien“, erklärt Lindert, die seit 2013 am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Em-den/Leer lehrt. Projektträgerin ist die britische Universität Keele. Das Forschungspro-jekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird durch das europäische Austauschpro-gramm Erasmus+ mit einem Volumen von knapp 400.000 Euro gefördert.

Gerne möchten Lindert und Marth noch weitere Teilnehmende für ihre Befragung gewinnen. Diese dauert etwa zehn Minuten, ist online unter dem Link bit.ly/39IQ8pY zu finden und richtet sich ausschließlich an Personen, die in medizinischen und psychosozialen Einrichtungen arbeiten. „Wir alle können dazu bei-tragen, Wissen zu Gewalt in unterschiedlichen Lebensaltern zu verbreiten und hof-fentlich damit dazu beitragen, Gewalt zu reduzieren“, so Lindert, die auf eine rege Teilnahme hofft.

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news-4956 Fri, 11 Dec 2020 13:43:26 +0100 Hochschule positioniert sich gegen Fremdenfeindlichkeit https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4956&cHash=c87f978be601d5628fc75f98accbe5c9 Senat beschließt Änderung der Präambel der Grundordnung Mit einem einstimmigen Beschluss hat der Senat der Hochschule Emden/Leer die Präambel der Grundordnung des Hauses um einen wichtigen Punkt ergänzt. Das darin enthaltene „offizielle Bekenntnis zu einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat“ wird konkret um die Formulierung, „jeglicher Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten“, ergänzt.

„Mit dieser Ergänzung möchten wir als Hochschule ein weiteres Zeichen setzen, mit dem wir ganz deutlich gegen die Duldung jeglicher Form von Gewalt oder Fremdenfeindlichkeit Stellung beziehen“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz. Themen wie diese seien auch bereits in Form unterschiedlicher Aspekte im Leitbild der Hochschule verankert. „Vielfältigkeit und ein respektvoller Umgang sind eine unabdingbare Basis für das Miteinander in unserer Hochschule“, so Kreutz.

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit beschreibt laut Ordnung abwertende und ausgrenzende Einstellungen gegenüber Menschen aufgrund deren Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen Gruppen. Die Hochschule positioniert sich damit beispielsweise gegen Rassismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Sexismus, sowie gegen die Abwertung von Sinti und Roma, asylsuchender Menschen, homosexueller Menschen, von Trans*Menschen, wohnungsloser Menschen, von Menschen mit Behinderungen und arbeitsloser Menschen.

Der entsprechende Antrag wurde von Studierenden der Hochschule eingebracht. Mit der erweiterten Präambel der Grundordnung kommt die Hochschule Emden/Leer ihrer bildungspolitischen Verantwortung nach, stellt sich Ideologien der Ungleichwertigkeit von Menschen entgegen und zeigt Solidarität mit Betroffenen.

Die Grundordnung einer Hochschule legt laut Gesetz – im Falle der Hochschule Emden/Leer ist dies das Niedersächsische Hochschulgesetz (NHG) – die Regeln der Einrichtung sowie die Tätigkeit der in ihr wirkenden Personen, Abteilungen und Gremien fest. Hochschulen befinden sich in der Trägerschaft ihres jeweiligen Bundeslandes. Die vom Senat beschlossene Änderungen der Grundordnung muss daher noch vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) genehmigt werden.

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news-4949 Wed, 02 Dec 2020 16:47:52 +0100 Bildung für eine nachhaltige Zukunft in Gambia https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4949&cHash=8d2f7aa3b78eb86ab087fceaecca3876 Projekt von Hochschule und Cirksena Grundschule wird fortgesetzt Die Hochschule Emden/Leer weitet ihre Initiativen in Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung auf internationaler Ebene aus. Schon seit gut einem Jahr ist sie in einem Projekt in Gambia aktiv.

Gambia wird von den UN zu den 20 ärmsten Ländern der Welt gezählt. „Der Anteil der Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre liegt bei etwa vierzig Prozent. Die Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugend, ist hoch, was viele junge Männer davon überzeugt, dass es sich lohnt, den langen gefährlichen Weg nach Europa zu wagen“, so Prof. Dr. Michael Schlaak vom Projektteam. Gambia stellt das drittgrößte Kontingent an Flüchtlingen aus Afrika in Deutschland.  

Durch eine bessere Bildung will die Hochschule zusammen mit zwei Fördervereinen und in Kooperation mit der Cirksena Grundschule in Emden den jungen Leuten helfen, sich eine eigene lebenswerte Zukunft aufzubauen. Das Ziel ist es, die Ausbildung von der Grundschule, der Sukuta Lower Basic School SLBS (Klassen 1 bis 6) über eine höhere und weiterführende Schule, der Sukuta Upper Basic (Klassen 7 bis 9) und der Senior Secondary School SUSSS (Klassen 10 bis 12) bis hin zu einer technischen Ausbildung zu unterstützen.

Konkret will das Team der Hochschule mit den Partnern die Schulen mit Photovoltaik-Anlagen ausstatten, damit dort Strom zum Betrieb von Computern zur Verfügung steht. Dies soll zum einen im Computerraum der SLBS, zum anderen in der Bibliothek der SUSSS geschehen. „Im Prinzip gibt es eine kommunale Stromversorgung, die aber – wenn sie einmal Strom liefert - von der Schule nicht bezahlt werden kann, so dass die Bereitstellung einer regenerativen Energie über PV Systeme eine sinnvolle Lösung für diesen Erdteil darstellt“, erklärt Schlaak.

Die Basis und die Motivation sowohl auf Seiten der Partnerschulen in Gambia wie auch bei den Partnern in Ostfriesland seien persönliche Kontakte, die sich entwickelt haben, und die sicherstellen, dass alle Unterstützungen auch vor Ort ohne Verwaltungskosten umgesetzt werden, so der Professor weiter.

Die Finanzierung des Projekts erfolgt über zwei Fördervereine: NEOW (Nachhaltige Entwicklung in Ostfriesland und der Welt) für die Sukuta Lower Basic School (SLBS) und der „Freundeskreis Sukuta-Moormerland e.V.“ für die Sukuta Upper Basic and Senior Secondary School (SUSS). Die Hochschule Emden/Leer unterstützt beide Projekte mit Know-how und Personal, entsprechend der im Leitbild verankerten Punkte „Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung“ sowie „Internationalität“.

Der Förderverein NEOW ist ein gemeinnütziger Verein, der Projekte im Bereich Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung in Ostfriesland und im internationalen Rahmen unterstützt - so auch das Projekt in Gambia. Mit der SLBS besteht seit langem ein guter Kontakt mit der Cirksena Grundschule in Emden. Im Rahmen des Projektes sollen die antiquierten und stromzehrenden Computer durch kleine, effektive und den Bedürfnissen der Schüler entsprechende Rechner ausgetauscht werden. Für den Betrieb dieser Rechner soll eine PV Anlage installiert werden. Derzeit wird die geeignete EDV Installation zur Kommunikation der Schüler der SLBS und der Cirksena Grundschule als Musterinstallation im Rahmen eines Studierenden Projektes über das Hochschulinstitut Ipro-L entwickelt.

Weitere Informationen: neo-w.de und bei Prof. Dr. Michael Schlaak: michael.schlaak@t-online.de; Tel.: 0171/31 53 683.

 

Hintergrundinformationen:

Der Förderverein „NEOW: Nachhaltige Entwicklung in Ostfriesland und der Welt“ ist ein gemeinnütziger Verein, der Projekte im Bereich Nachhaltigkeit und ge-sellschaftlicher Verantwortung in Ostfriesland und im internationalen Rahmen unter-stützt, so auch das Projekt in Gambia. Mit der SLBS besteht seit langem ein guter Kontakt mit der Cirksena Grundschule in Emden, basierend auf persönlichen Kontak-ten zwischen den Lehrern.  Im Rahmen des Projektes sollen die antiquierten und stromfressenden Computer durch kleine effektive den Bedürfnissen der Schüler ent-sprechende Rechner ausgetauscht werden, und für den Betrieb dieser Rechner soll eine PV Anlage installiert werden. Derzeit wird die geeignete EDV Installation zur Kommunikation der Schüler der SLBS und der Cirksena Grundschule als Musterin-stallation im Rahmen eines Studierenden Projektes über das Hochschulinstitut Ipro-L entwickelt.

Für das gesamte Projekt werden etwa 30 000 Euro benötigt, die über den Förderver-ein NEOW eingesammelt werden. Der Förderverein führt die organisatorische und finanzielle Abwicklung des Projektes durch. Die Hochschule unterstützt die Mittelbeschaffung über ein weiteres Fundraising-Studierendenprojekt.

Der Freundeskreis Sukuta-Moormerland e.V.  ist ein gemeinnütziger Verein in der Gemeinde Moormerland (Landkreis Leer), der seit 1988 die Sukuta Upper Basic and Senior Secondary School in Sukuta (Republik Gambia, Westafrika) finanziell unterstützt. Derzeit werden rund 2.000 Schülerinnen und Schüler an der Schule in den Klassen 7 bis 12 unterrichtet. Der Freundeskreis hat bisher beachtliche Aufbauleistung an der Schule ermöglicht: er hat seit 1988 ca. 100.000 Euro unter anderem für den Bau von 25 Klassen- und Fachräumen, ein Verwaltungsgebäude, eine Assembly Hall, die Ausstattung des Schulgeländes und für Lehr- und Lernmittel bereitgestellt.

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news-4948 Wed, 02 Dec 2020 16:35:38 +0100 Gleichstellungsbeauftragte weiter in lakog-Vorstand https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4948&cHash=6447f83203b79e609cb65f9a44d0a671 Vier Amtsinhaberinnen bei Online-Vollversammlung bestätigt Auf der diesjährigen Vollversammlung der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsen (lakog) ist der Vorstand mit einem eindeutigen Ergebnis im Amt bestätig worden.  Die in diesem Jahr durch die Hochschule Emden/Leer ausgetragene Versammlung jährte sich zum 30. Mal.

Gleichzeitig fand die Veranstaltung erstmalig als digitale Konferenz statt. Für die Wahl zum Vorstand kandidierten für eine weitere Amtszeit bis 2022 die zentralen Gleichstellungsbeauftragten Dr. Silvia Lange von der Stiftung Universität Hildesheim, Jutta Dehoff-Zuch von der Hochschule Emden/Leer und Brigitte Just von der Hochschule Hannover. Der Vorstand wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt.

In Zukunft werden die Amtsinhaberinnen weiterhin die Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes begleiten, Projekte wie die „Dialoginitiative“ mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur oder den „Karriereweg für Professorinnen an Hochschulen“ betreuen und sich mit den gleichstellungspolitischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie befassen.
 
Ein Themengebiet, das der Vorstand der lakog niedersachsen ebenfalls in seiner nächsten Amtszeit weiterverfolgen wird, ist die Umsetzung queerer* Gleichstellungspolitik an Hochschulen. Dieses Thema war während der Vollversammlung prominent platziert mit dem Workshop „Raus aus der Binarität!“, der von Josephine Bürgel (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Dr. Aniela Knoblich (Albert Ludwigs-Universität Freiburg) angeboten wurde. Die Referentinnen berichteten aus ihrer Arbeit in der gleichnamigen bukof-Kommission und die Teilnehmenden hatten Gelegenheit, sich über den Umgang mit queeren* Personen an ihrer jeweiligen Hochschule auszutauschen.
 
In der Geschäftsstelle der lakog niedersachsen hat eine Neubesetzung stattgefunden. Ab dem 01.11.2020 übernimmt Dr. Jenny Bauer die Administration der Geschäftsstelle. Sie ist für die interne und externe Kommunikation der lakog niedersachsen zuständig, steht mit dem Vorstand in beständigem Austausch und begleitet dessen Projekte.
 
In der lakog niedersachsen sind die Gleichstellungsbeauftragten von 21 niedersächsischen Universitäten und Hochschulen vertreten und wirken auf die Umsetzung des Gleichstellungsauftrages des Landes hin. Weitere Informationen finden sich unter https://www.lakog-niedersachsen.de/.

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news-4947 Fri, 27 Nov 2020 11:36:50 +0100 „Jelle“ geht mit Kindern auf weihnachtliche Entdeckungstour https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4947&cHash=86aa6e91c30283fe2823c8ee45a51016 Hochschule lädt bei Online-Adventskalender zum Mitmachen ein Der Familienservice der Hochschule Emden/Leer hat sich dieses Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen und einen Online-Adventskalender für Kinder gestaltet. Jedes Kind kann bequem von Zuhause aus am Angebot teilnehmen und benötigt lediglich einen Internetzugang.

Maskottchen „Jelle Ebbe“ begleitet den Adventskalender und öffnet in tollen Animationen jeden Tag ein Türchen. „Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme und sehen uns dann im Dezember“, so Kyra Buschak vom Familienservice. Nach den Leitsätzen des Familienservices wurde außerdem auf gendersensible Inhalte und Diversität des Adventskalenders sowie auf Nachhaltigkeit geachtet.

Die 24 Türchen behandeln vier unterschiedliche Themenbereiche (Schnee, Nikolaus, Weihnachten International und Weihnachtsbaum) und bieten sowohl kreative Basteltipps, spannende Geschichten, leckere Backrezepte, als auch lehrreiche Inhalte. Die Kinder sind herzlich dazu eingeladen, selbst zu basteln und zu backen und dem Familienservice Bilder von ihren Ergebnissen zu schicken (familienservice(at)hs-emden-leer.de). Am 24. Dezember wartet dann eine Überraschung.

Zum Adventskalender geht es online unter https://bit.ly/3nYWhCf.

 

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news-4945 Wed, 25 Nov 2020 14:22:50 +0100 Viele Zeichen gegen Gewalt https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4945&cHash=5c32747a1e9ecddd09ac922367ef42e2 Hochschule startet Aktionen zu „Orange Days“ Mit der Illumination ihrer Bibliothek und vielen weiteren Aktionen hat sich die Hochschule Emden/Leer auch in diesem Jahr am bundesweiten Tag „NEIN! Zu Gewalt an Frauen“ und den internationalen „Orange Days“ beteiligt. Am 25. November setzen Einrichtungen weltweit mit unterschiedlichen Maßnahmen ein Zeichen, mit dem der Duldung seelischen und körperlichen Missbrauchs von Frauen eine klare Absage erteilt wird.

„Frei leben ohne Gewalt“ - diesem Slogan der bundesweiten Aktion von TERRE DES FEMMES schließen wir uns wie in den Jahren zuvor an und haben heute vor dem Verwaltungsgebäude der Hochschule die Fahnen gehisst“, erklärt Jutta Dehoff-Zuch, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Emden/Leer. Die blauen Fahnen werden bis zum 10. Dezember – dem Tag der Menschenrechte - wehen. „Damit reihen wir uns als Hochschule ein in die vielen Stimmen, die das Schweigen brechen wollen“, so Dehoff-Zuch.

Neben dem symbolischen Akt des Fahnenhissens haben studentische Gruppen der Hochschule zudem Aktionen zur Aufklärung und zu Hilfsangeboten ausgearbeitet. Diese wurden in dem Seminar „Feminizid: Gewalt gegen Frauen und Gegenstrategien“ von Mechthild Exo am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit erarbeitet. Darunter ist auch eine Social Media-Aktion, die unter dem hashtag #catcalls in Emden und Lingen auf sexualisierte Belästigungen aufmerksam macht – in Form von Kreide-Statements an öffentlichen Plätzen.

Anlässlich des Aktionstages werden weltweit zahlreiche öffentliche Gebäude unter dem Motto „Orange Days“ in orangefarbenes Licht gehüllt. Orange ist die Farbe der Organisation „UN Women“ der Vereinten Nation. Die Hochschule hatte sich daran im vergangenen Jahr ebenfalls beteiligt und einen Teil ihres S-Gebäudes illuminiert. Am Mittwoch wurde die Beleuchtungsaktion, an der sich auch der Serviceclub Soroptimist Ostfriesland-Norden beteiligt, in der Hochschulbibliothek realisiert. Umgesetzt hatten dies Matthias Lengen, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Medientechnik, und die studentische Hilfskraft Arne-Erik Noel mit Unterstützung des Teams health&sports. Dabei wurde ein 360 Grad-Video von der Lichtinstallation erzeugt, das unter dem Link youtu.be/xb06M1_Ac68 auf dem Youtube-Kanal der Hochschule zu sehen ist. Idee und Konzept stammen von Thomas Lemke, Professor für Medientechnik.

 „Alleine im Jahr 2018 wurden in Deutschland 114.393 Frauen Opfer versuchter und vollendeter Gewalt – darunter zählen Mord und Totschlag, Körperverletzung, sexuelle Übergriffe, Stalking oder Prostitution“, so Birte Engelberts, Leiterin der Zentralen Studienberatung der Hochschule und Soroptimistin. Gerade in der Coronazeit, in der die Fälle häuslicher Gewalt nachweislich angestiegen seien, sei dieses Thema präsenter und wichtiger denn je.

Um Beschäftigte und Studierende auf noch einem Weg auf das Thema aufmerksam zu machen, wurde am Mittwoch die „Bierdeckelkampagne“ des Serviceclubs Soroptimist Ostfriesland-Norden in die Hochschulmensa verlegt:  Da die mit dem Slogan „NEIN zu Gewalt an Frauen“ bedruckten Deckel aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant in der örtlichen Gastronomie ausgelegt werden konnten, wurden diese in der Mensa, die vom Studentenwerk Oldenburg betrieben wird, ausgegeben. Diese ist entsprechend den Vorgaben der Verordnung des Landes Niedersachsen für Studierende und Bedienstete derzeit geöffnet. „Wir freuen uns sehr, die Bierdeckelaktion in diesen Zeiten unterstützen zu können und damit auch auf ein wichtiges Thema hinzuweisen“, erklärt Ted Thurner, Geschäftsführer des Studentenwerks Oldenburg.

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news-4943 Thu, 19 Nov 2020 14:10:47 +0100 DAAD-Preis für Vamsi Krishna Mangalampalli https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4943&cHash=e9ac6ce679686ebff29f3c67ca722a0b Student für Leistungen und Engagement ausgezeichnet Für seine besonderen akademischen Leistungen und sein soziales Engagement ist der indische Student Vamsi Krishna Mangalampalli am Donnerstag (19.11.2020) an der Hochschule Emden/Leer mit dem DAAD-Preis 2020 ausgezeichnet worden. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), gefördert durch das Auswärtige Amt, wurde aufgrund der aktuellen Situation durch die Corona-Pandemie im kleinen Rahmen an der Hochschule verliehen.  

Als weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern vergibt der DAAD den Preis einmal pro Jahr für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen. Dadurch solle nicht nur das außergewöhnliche Engagement gewürdigt werden. Auch der größeren Öffentlichkeit solle die Bereicherung ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen verdeutlicht werden, betonte Katja Hakkarainen, stellvertretende Leiterin des International Office der Hochschule.

Der diesjährige Preisträger Vamsi Krishna Mangalampalli studiert im Masterstudiengang „Technical Management“ an der Hochschule Emden/Leer. „Er beweist sich als äußerst engagierter Student mit überdurchschnittlich guten Studienleistungen und einer hohen Leistungsbereitschaft“, so Prof. Dr. Elmar Wings, der Mangalampalli für den DAAD-Preis vorgeschlagen hatte. Auch über sein fachliches Engagement hinaus zeige sich der Student als äußerst hilfsbereit. So habe er unter anderem im Jahr  2014 nach dem Zyklon Hudhud in Indien bei Aufräumarbeiten und der Verteilung von Hilfsgütern sowie darüber hinaus bei der Versorgung von Waisenhäusern geholfen. Außerdem engagierte sich Mangalampalli er als Buddy für neue internationale Studierende an der Hochschule Emden/Leer.  

Vamsi Krishna Mangalampalli reiht sich als Preisträger in die Liste internationaler Studierender ein, denen bereits in den vorangehenden Jahren der DAAD-Preis an der Hochschule Emden/Leer verliehen wurde. In den vergangenen Jahren erhielten Studierende aus Albanien (2019), China (2018 und 2017), Türkei (2016), Spanien (2015), China (2014), Tunesien (2013), Rumänien (2012), Russland (2011) und Kolumbien (2010) die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung.

Laut Katja Hakkarainen konnten zudem in diesem Jahr vermehrt STIBET I-Studienabschluss-Stipendien an die internationalen Vollzeitstudierenden der Hochschule vergeben werden. Durch die STIBET-Programme fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) die Betreuung von ausländischen Studierenden und Doktoranden an deutschen Hochschulen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die internationalen Studierenden und Doktoranden gute Leistungen erbracht haben und ein erfolgreicher Studienabschluss binnen eines Jahres zu erwarten ist. Studienabschluss-Stipendien sollen darüber hinaus internationalen Studierenden und Doktoranden, die ohne eigenes Verschulden in Not geraten sind, durch diese finanzielle Unterstützung die Konzentration auf ihr Studium und den Studienabschluss ermöglichen.

 

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news-4942 Thu, 19 Nov 2020 08:31:12 +0100 Spannende Aspekte der Gender-Forschung https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4942&cHash=412a9a35f292c954588abad6f7076d9b Hochschule lädt zu öffentlicher Online-Ringvorlesung ein An der Hochschule Emden/Leer ist im Oktober die Online-Ringvorlesung „Aktuelle Themen der Gender-Forschung – interdisziplinär und digital“ gestartet. Die Gleichstellungsstelle hat - koordiniert durch das Projekt Gender in Lehre und Forschung - dazu Expert*innen aus dem Nordwesten und darüber hinaus eingeladen, die jeweils mittwochs von 17.30 bis 19 Uhr interessante Aspekte der Thematik rund um die Geschlechterfragen zur Sprache bringen.

Nachdem in den ersten Vorträgen unter anderem die Geschlechterverhältnisse im Digitalen, das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen oder die Gender Care Gap thematisiert wurden, wird es noch bis ins nächste Jahr eine große Vielfalt spannender Beiträge zu den unterschiedlichsten Aspekten der Genderforschung geben.

So spricht Prof. Dr. Ulrike Knobloch von der Universität Vechta am Mittwoch, 25. November, über „Caring Economy als Ausgangspunkt Feministischer Ökonomie“. In ihrem Vortrag stellt die Professorin für Ökonomie und Gender diverse sorge- und versorgungsökonomische Theorien und Konzepte vor, die in der Feministischen Ökonomie schon lange diskutiert werden und in der derzeitigen Krisenökonomie besondere Bedeutung erhalten.

Weiter geht es mit den Themen „Wer hat die längste? – Keine Geschlechtergerechtigkeit ohne radikale Arbeitszeitverkürzung“ (Margareta Steinrücke, Vorstandsmitglied des Landesfrauenrat Bremen, 2. Dezember), „Öffentliche Wissenschaft?! Von der Popularisierung wissenschaftlichen Wissens zur Bürger*innenwissenschaft (Prof. Dr. Martina Erlemann, FU Berlin, 9. Dezember), „Gender & Ökonomie – Geschlechter(ver)wirrungen als Innovationshemmnis und –potenzial“ (Prof. Dr. Stephanie Birkner, Universität Oldenburg, 16. Dezember), „Qualifiziert qua Geschlecht? Die Forderung „Mehr Männer...“ als Diskursphänomen“ (Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla-Dimitrov, Universität Vechta, 13. Januar 2021) und „Digital Gender Gap: ein Schritt nach vorne, zwei Schritte zurück?“ (Prof. Barbara Schwarze, Hochschule Osnabrück, 20. Januar 2021).

„Die Veranstaltungen stoßen bisher auf großes Interesse, und wir freuen uns auf viele weitere Teilnehmende“, so Jutta Dehoff-Zuch, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Emden/Leer. Organisiert wird die Ringvorlesung von Projektkoordinatorin Ramona Kaufmann. Interessierte können das komplette Vortragsprogramm unter bit.ly/3lJofRH einsehen. Die Zugangsdaten zu den virtuellen Vorlesungsräumen Räumen gibt es nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an gender(at)hs-emden-leer.de. Für Hochschulangehörige gibt es zudem eine Moodlegruppe mit regem inhaltlichem Austausch. Des Weiteren gibt es Möglichkeiten der Anrechnung im Rahmen des interdisziplinären Nachhaltigkeitszertifikats der Hochschule Emden/Leer.

Der Shortlink zur die Ringvorlesung ist https://www.hs-emden-leer.de/sl/rv-2020.

 

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news-4941 Wed, 18 Nov 2020 11:44:41 +0100 Umgang mit Demenz in der Coronazeit https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4941&cHash=faba1a762031c797aab5c2ec34e19c44 Online-Vortragsveranstaltung der Hochschule am 1. Dezember Der Familienservice der Hochschule Emden/Leer lädt für Dienstag, 1. Dezember, ab 17.30 Uhr zu einer Online-Vortragsveranstaltung zum Umgang mit an Demenz erkrankten Angehörigen in der Coronazeit ein. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

Im Zuge der aktuellen Infektionslage gelten in Deutschland seit Mitte März Regelungen zur Beschränkung physischer Kontakte. Diese Regelungen treffen auch den Bereich der Pflege. Das bewährte System ist von heute auf morgen weggebrochen. Wie erlebten und erleben zum Beispiel Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen diese Zeit? Gemeinsam soll sich dieser Thematik in einem Vortrag von Hildegard Krüger, Erste Vorsitzende der Alzheimergesellschaft Emden Ostfriesland e.V. Selbsthilfe Demenz, mit anschließendem Erzähl-Café genähert werden.

Die Veranstaltung startet am 1. Dezember um 17.30 Uhr online beim Webkonferenzsystem BigBlueButton. Die Zugangsdaten werden nach erfolgreicher Anmeldung unter familienservice@hs-emden-leer.de übermittelt.

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news-4938 Tue, 17 Nov 2020 10:35:54 +0100 Karrieretalk geht online https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4938&cHash=ddf315364d7b7f7b857e2e327f8e7e7f Studierende lernen potenzielle Arbeitsgeber virtuell kennen Der „Karrieretalk“ des Career Service der Hochschule Emden/Leer geht online. Die virtuelle Veranstaltung am Dienstag, 24. November, richtet sich gezielt an Studierende der Abteilung Elektrotechnik+Informatik. Diese können über das neue Format als künftige Fachkräfte mit potenziellen Arbeitgebern der IT Branche ins Gespräch kommen.

„Wir freuen uns, dass die Unternehmen S&F Datentechnik, Orgadata, Landkreis Leer, Natelberg Gebäudetechnik, HR4You, MDSI IT Solutions und eQ-3 AG dabei sind“, so Sylke Ahring vom Career Service. Informationsmaterial zu den teilnehmenden Firmen stehen  den Studierenden vorab auf der Lernplattform „Moodle“ zur Verfügung. Hier können sich diese schon vor dem Live- Career-Talk-Termin über die teilnehmenden Unternehmen informieren und überlegen, mit wem sie gern persönlich in Kontakt treten möchten.

Die Unternehmen werden am 24. November in der Zeit von 14 bis 17 Uhr in virtuellen Räumen für den Live-Chat, beispielsweise zum Thema Karrieremöglichkeiten im Unternehmen, zur Verfügung stehen.  Die Unternehmensvertreter können eine Präsentation oder Bildmaterial zeigen und mit den Studierenden in den Austausch treten.

 

 

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news-4937 Mon, 16 Nov 2020 09:45:10 +0100 Duale Studiengänge kennenlernen https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4937&cHash=3f793c835f5dc59ffe64ba15f09e710f Virtuelle Veranstaltung der Hochschule Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Hochschule Emden/Leer informiert am Montag, 30. November, während einer Online-Veranstaltung über ihre dualen Studiengänge. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Trotz der Pandemie neigt sich für die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahres 2021 die Schulzeit dem Ende entgegen, und die Frage nach dem, was nach dem Schulabschluss kommt, gewinnt an Bedeutung. In dem digitalen Format der Studien-beratung kommen Vertreterinnen der Hochschule, Studierende sowie Partnerunter-nehmen zu Wort und beleuchten die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre dual so-wie Elektrotechnik, Informatik oder Maschinenbau und Design im Praxisverbund aus unterschiedlichen Perspektiven.

Die Veranstaltung am 30. November startet um 16:30 Uhr digital. Die ZSB bittet um eine verbindliche Anmeldung per Mail bis Montag, 23. November, an kirs-ten.ackermann@hs-emden-leer.de. Nach erfolgreicher Anmeldung wird der Link zum digitalen Treffen versandt. „Wir freuen uns darauf, die Perspektiven eines dualen Studiums an der Hochschule Emden/Leer vorzustellen und hoffen auf eine rege Be-teiligung“, so Kirsten Ackermann von der Abteilung Student Recruitment.

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news-4935 Wed, 11 Nov 2020 17:23:48 +0100 Nachhaltiges Wohnen https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4935&cHash=7c11f41d0c95134296501a06475ceca7 Studierende stellen Konzept für Baugebiet in Brake vor. Wie kann das zukünftige Wohngebiet an der Ladestraße in Brake nachhaltig gestaltet werden? Derzeit entwerfen 18 Studierende der Hochschule Emden/Leer erste Konzepte für eine integrative, familiengerechte und energieautarke Siedlung. Das Projekt wurde im Rahmen einer Online-Pressekonferenz am Mittwoch (11. November) vorgestellt.

Neben einer Grundschule und Turnhalle sollen dort ein Kindergarten und ein Mutter-Kind-Heim sowie verschiedene Wohneinheiten entstehen. Es werden Überlegungen angestellt, ob weitere Einheiten wie ein Bäcker oder ein Kiosk sinnvoll sind und ob eher E-Autos oder Wasserstoff-Autos dort zukünftig verkehren. Die Studierenden, von denen ein Teil Betriebswirtschaftslehre und der andere Teil Sustainable Energy Systems studieren, planen die Energieerzeugung z.B. aus Photovoltaik oder aus Erdwärmekollektoren und berechnen die jeweiligen Energiekosten: Sind diese bezahlbar? Wichtig ist den Studierenden, dass es bereits in der Vor-Planungsphase ein transparentes und offenes Beteiligungskonzept gibt, welches von den Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen und unterstützt wird.

Bürgermeister Michael Kurz ist schon sehr gespannt auf die ersten Konzepte, die im Dezember 2020 vorliegen sollen. Er freut sich darauf, die besten Ideen mit einer kleinen Prämie auszuzeichnen. Der Kontakt zur Stadt Brake wurde von Hilmer Heineke von THHIMA hergestellt, der im H2BrakeCO2-Projekt mitwirkt. Zudem sind Uwe Schubert und Rainer Hinrichs von der Stadt Brake mit im Boot, um die erforderlichen Informationen bereitzustellen.

Hinter diesem inter- und transdisziplinären Projekt steht eine Arbeitsgruppe aus Prof. Dr. Marc Hanfeld von der Hochschule Emden/Leer, aus Ronald Brandes von Brandes Innovation, der auch im H2BrakeCO2-Projekt involviert ist, und aus Prof. Dr. Nathali T. Jänicke von der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Die Entwicklung des Lehrprojekts wurde 2016 als Tandemprojekt der beiden Hochschulen von dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. finanziell gefördert. Als Lehrbeauftragte begleitet aktuell Dr. Jänicke die Studierenden durch das Projekt, deren Modelle im Februar 2021 den Bürgerinnen und Bürgern von Brake präsentiert werden sollen.

Im Anschluss an dieses Projekt wird eine gemeinsame Umsetzung in einem Transferprojekt mit der Stadt Brake angestrebt. Darüber hinaus führt die Arbeitsgruppe auch Gespräche mit der Papier- und Kartonfabrik Varel über eine ähnliche Zusammenarbeit für ein nachhaltiges Energieverbundsystem, allerdings für ein Industrieunternehmen in der Region.

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news-4934 Tue, 10 Nov 2020 12:01:33 +0100 Gerhard Kreutz als LHK-Vorstandsmitglied bestätigt https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4934&cHash=a32fe3948fe80dd2e5b551c54fe1df23 Landeshochschulkonferenz schließt Neuwahlen ab Auf ihrer jüngsten Plenarsitzung hat die Landeshochschulkonfe-renz Niedersachsen (LHK) den Präsidenten der Hochschule Emden/Leer, Prof. Dr. Gerhard Kreutz, erneut in den Vorstand gewählt.

In der Landeshochschulkonferenz (LHK) Niedersachsen wirken die 20 Hochschulver-treter aus Niedersachsens zusammen und nehmen ihre gemeinsamen Interessen in Bezug auf Lehre, Studium und Forschung in der Hochschulpolitik sowie in der Öffent-lichkeit wahr. Sie ist zudem Mitglied der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Im Ple-num, der Vollversammlung aller Mitgliedshochschulen, sowie in Arbeitsgruppen erar-beitet die LHK Positionen und Stellungnahmen zu hochschul- und wissenschaftspoliti-schen Themen.

Einstimmig wurde Prof. Dr. Joachim Schachtner, Präsident der Technischen Universi-tät Clausthal, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der Biologe folgt damit dem Politik-wissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Universität Hildes-heim. Friedrich tritt nach drei Amtszeiten zum Jahreswechsel in den Ruhestand. Als LHK-Vorsitzender verantwortete er u.a. das Gutachten zu „Wettbewerbsvor- und -nachteilen der niedersächsischen Hochschulen“ und das Gutachten „Bericht und Empfehlungen zur Situation des Hochschulbaus in Niedersachsen“.

Neu in den Vorstand wurde Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl, Präsidentin der Universi-tät Osnabrück, gewählt. Neben ihr werden weiterhin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und Prof. Dr. Gerhard Kreutz die niedersächsischen Hochschulen vertreten. Rode-Breymann wurde wie Kreutz erneut in ihrem Amt bestätigt.
 
Die Amtszeit des Vorsitzenden und der Vorstandsmitglieder beginnt am 1. Januar 2021 und endet am 31. Dezember 2022.
 

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news-4932 Mon, 02 Nov 2020 08:24:33 +0100 Gemeinsam Wissen schaffen https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4932&cHash=7cbd566c939ab95276c842ba9e771062 Hochschulen laden zum digitalen Austausch ein Wie Wissenschaft und Gesellschaft partizipativ, dauerhaft und gleichberechtigt zusammenarbeiten können, ist der Schwerpunkt der öffentlichen digitalen Konferenz „Selbstgewusst! Gemeinsam Wissen schaffen“. Diese wird am 5., 6., 12. und 13. November, jeweils von 14 bis 18 Uhr ausgerichtet. „Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft interessieren“, sind herzlich eingeladen“, so Dagmar Köhler, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ReKuTe (Partizipative Wissenschaft für Region, Kultur und Technik) an der Hochschule Emden/Leer.

Während der Veranstaltung wird erörtert, wie ein nachhaltiger Wissensaustausch mit der Zivilgesellschaft gestaltet werden kann, wie gewonnene Erkenntnisse in Stadt und Region erfolgreich einfließen können und was es überhaupt braucht, um Wissen zu erwerben und weiterzugeben. Im Fokus stehen beispielhafte regionale Projekte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, die sich in einzelnen Beiträgen präsentieren und der gemeinsamen Ausgestaltung von Zukunftsthemen und Lebenswelten nachgehen. Hierbei wird auch Zeit für Fragen und zur Diskussion eingeräumt.

Schwerpunkte sind unter anderem Themen aus dem Bereich Bürgerwissenschaften, kulturelle Teilhabemöglichkeiten in Stadt und Land, Lösungsansätze bei Klima- und Naturschutz durch partizipative Begegnungen, Gesundheitsversorgung und Prävention durch Teilhabe sowie neue Potentiale und Problemstellungen von digitalisierten Lebenswelten. In einzelnen Programmpunkten stellt sich auch die Hochschule Emden/Leer mit Projektarbeiten zur Etablierung eines mobilen Science Shop in der Region, der Erforschung des Einsatzes von digitalen Medien im frühkindlichen Alter oder auch zu Ansätzen der Mediation und Inklusion im Schul- und Bildungsbereich vor.

Geplant sind insgesamt rund 45 Kurzvorträge, Workshops, Projektvorstellungen und Diskussionsforen von Hochschulen, Universitäten und Wissenschaftsläden aus ganz Deutschland, die Denk- und Handlungsanstöße für zukunftsorientierte, gemeinsame Lebensformen durch geteiltes Wissen leisten möchten. Das gesamte Konferenz-Programm ist online einzusehen unter: www.conftool.net/selbstgewusst/sessions.php.

Die Konferenz-Teilnahme ist dabei für alle Interessierte kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Auf diesem Wege ist auch die Teilnahme an einzelnen Konferenz-Nachmittagen oder eben an ausgewählten Sessions möglich.

Ergänzende Informationen und der Link zur Konferenz-Anmeldung findet sich unter: www.wissnet.de/selbstgewusst/

Die „Selbstgewusst! Gemeinsam Wissen schaffen“ findet statt im Rahmen des Projektes ReKuTe – Partizipative Wissenschaft für Region, Kultur und Technik und wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) des Landes Niedersachsen aus Mitteln des MWK und des Europäischen Strukturfonds EFRE im Programm „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“. Veranstaltet wird die Konferenz gemeinsam von der Hochschule Emden/Leer, Universität Vechta, Jade Hochschule (Oldenburg) und wissnet, dem Netzwerk deutschsprachiger Wissenschaftsläden.

 

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news-4931 Tue, 27 Oct 2020 13:24:50 +0100 „Ausgezeichnete“ Energiesparer https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4931&cHash=a64615fd25a53d27acd7e90d06987ad4 Zweite Runde Ökoprofit Energie Ostfriesland erfolgreich beendet Bei einer Hafenrundfahrt auf dem Grachtenboot „Koralle“ in Leer wurde die diesjährige Runde von Ökoprofit Energie Ostfriesland beendet. Insgesamt hatten sich der jüngsten Runde neun Unternehmen aus der Region angeschlossen, um ihren Energieverbrauch im Betrieb durch nachhaltige Maßnahmen unter professioneller Anleitung zu senken und gute Beispiele anderer Unternehmen kennenzulernen.

Gastgeber des offiziellen Teils der Abschlussveranstaltung war diesmal die Egbert Wilts GmbH & Co. KG, ein Großhandel für die Bereiche Malerei- und Bodenlegerhandwerk in Leer. Neben der Begrüßung durch die Firma Wilts und die Jurymitglieder standen unter anderem auch eine Laudatio von Roland Hentschel, Vorstandsvorsitzender des Oldenburger Energieclusters OLEC e.V. und die feierliche Auszeichnung der neuen Ökoprofit-Betriebe auf dem Programm, die wie bereits im vergangenen Jahr erneut mit einer illustrativen Darstellung der Betriebe durch Monika Noormann von der NettCon Energy GmbH begleitet wurde.

„Es hat Hochachtung verdient, dass die Unternehmen trotz der aktuellen Corona-Krise mit Ökoprofit weitergemacht haben“, so Hentschel. Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer, stellte Ökoprofit Ostfriesland noch einmal als konkrete Maßnahme der Initiative greentech OSTFRIESLAND vor sowie den Nutzen für die Region heraus. Dr. Torsten Slink, Geschäftsführer der IHK für Ostfriesland und Papenburg, legte dazu den Fokus auf die Mitarbeiter: „Die Betriebe lernen, nicht nur etwas fürs Klima, sondern auch für die eigenen Mitarbeiter zu tun“, so Slink.

Ökoprofit Energie Ostfriesland ist vor zwei Jahren unter der Schirmherrschaft von greentech OSTFRIESLAND und mit Unterstützung der Städte Leer und Emden mit der ersten Runde gestartet. Ein Durchgang läuft ein Jahr lang und beinhaltet vier branchenübergreifende Netzwerktreffen, die jeweils bei einem der teilnehmenden Betriebe stattfinden. „Mitmachen kann jeder Betrieb, unabhängig von Größe und Branche“, so André Wessels von greentech Ostfriesland. Durch individuelle Einzelberatungen werden betriebsspezifische Energiesparpotenziale aufgedeckt und ein Fahrplan für ein individuelles Energiemanagement entwickelt. Wessels bezeichnete auch den zweiten Durchgang des Projektes als überaus erfolgreich und plant bereits die dritte Runde, die im kommenden Jahr starten soll.

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news-4919 Tue, 13 Oct 2020 13:35:51 +0200 Emder Professorin erhält Helene-Lange-Preis https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4919&cHash=b785a42c8a844a703bf4d04dec3f1a2c Maria Rauschenberger wird mit dem 2. Platz ausgezeichnet Dr. Maria Rauschenberger, Absolventin, dreifache fem:talent-Stipendiatin und seit Kurzem Professorin an der Hochschule Emden/Leer, ist jetzt mit dem 2. Platz des Helene-Lange-Preis ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung der EWE Stiftung und des OFFIS Instituts aus Oldenburg richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen, die sich auf innovative und kreative Art und Weise mit Aspekten der Digitalisierung im Alltag befassen und dabei aktiv mitgestalten möchten.

Rauschenberger hat in Emden zunächst Medientechnik studiert. Nach ihrem Bachelorabschluss folgte der Master im Online-Studiengang Medieninformatik. Im Jahr 2015 erhielt sie ein Promotionsstipendium der Universitat Pompeu Fabra und forscht seitdem an der spielerischen Früherkennung der Lese-/Rechtschreibstörung und entwickelt seit Jahren nutzerzentrierte Anwendungen. Sie nutzt dafür Digitale Medien, Methoden der Human-Computer Interaktion, Machine Learning, Accessiblity und Gamification. Für ihre Forschungsarbeit, zu der sie ihre Promotion mit höchster Auszeichnung abgeschlossen hat, wurde sie im Jahr 2017 mit dem Deutschen Lesepreis ausgezeichnet. Die 34-Jährige hatte ein Computerprogramm entwickelt, mit dem eine Lese- und Rechtschreibschwäche bei Kindern bereits frühzeitig erkannt werden soll.

Das fem:talent-Stipendium, für das Rauschenberger ebenfalls dreimal ausgewählt wurde, wird eigens von der Hochschule Emden/Leer verliehen und fördert Frauen auf ihrem Weg zu Spitzenfunktionen im Wissenschaftssystem. Maria Rauschenberger hat diesen Weg erfolgreich beschritten: Seit dem 1. Oktober ist sie als Professorin für das Fachgebiet „Digitale Medien“ der Hochschule tätig. Sie selbst freut sich sehr über eine Platzierung, die sie als eine weitere Bestätigung ihrer Arbeit zur Überwindung der sozialen Hindernisse durch Lese- und Rechtschreibschwäche ansieht. Die 34-Jährige, die gebürtig aus Eckernförde stammt, berichtet über ihre Arbeit auch auf ihrer Homepage (https://mariarauschenberger.net/).

Neben Innnovation, Interdisziplinarität und Anwendungsorientierung spielte bei der Bewertung der Jury auch das ehrenamtliche Engagement der Bewerberinnen eine Rolle. Initiator des Helene-Lange-Preises ist die EWE Stiftung in Kooperation mit dem OFFIS Institut für Informatik und der Stadt Oldenburg. Schirmherr ist der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.

Alle Informationen zum Helene-Lange-Preis und zur Jury gibt es unter www.helene-lange-preis.de.

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news-4917 Thu, 08 Oct 2020 09:28:09 +0200 Aktionstag 2.0 bringt Zukunftsfragen zur Sprache https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4917&cHash=f8ba3f71c959150338f239e56b9a8564 Veranstaltung am 4. November mit namhaften Umweltexperten Klimaerhitzung in Küstenregionen, Nachhaltigkeit und Corona, Bildung für Nachhaltige Entwicklung und viele weitere Zukunftsthemen stehen im Mittelpunkt einer virtuellen Veranstaltung, zu der die Hochschule Emden/Leer gemeinsam mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler*innen (VDW) einlädt. Am Mittwoch, 4. November, soll der „Aktionstag zur Aufklärung 2.0 – Wir sind dran!“ zur intensiven Diskussion zwischen erfahrenen Wissenschaftlern und Klimaexperten und insbesondere der jungen Generation anregen.

Die Veranstaltung findet, wie schon die Vorgängerveranstaltung „Emder Vorträge“, in der Emder Johannes a Lasco Bibliothek statt, wird aber für alle interessierten Teilnehmer online übertragen. Dabei wird eine aktive Teilnahme ermöglicht. „Wir freuen uns, wenn sich viele Menschen an der Diskussion aktiv beteiligen“, so Anna Gerritzen, Koordinatorin für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung an der Hochschule. Keynotes halten die renommierten Wissenschaftler und Experten für Nachhaltigkeit, Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker und Prof. Hartmut Graßl. Von Weizsäcker plädiert dabei für die Notwendigkeit einer neuen Aufklärung und will dazu mit jungen Menschen in den Dialog treten. Eine Teilnahme, auch für Schulklassen oder interessierte Gruppen, ist online nach Anmeldung bei Petra Ihnen vom Veranstaltungsmanagement der Hochschule (petra.ihnen@hs-emden-leer.de) möglich.

Neben Vorträgen der Experten und einer Begrüßung durch den Präsidenten der Hochschule sind Seminargruppen aus den vier Fachbereichen der Hochschule eng an der Veranstaltung mit ihren Ideen und Lösungsansätzen beteiligt. Themen sind dabei beispielsweise Nachhaltige Energieverbundsysteme sowie klimabedingtes Gewässermanagement in Ostfriesland.

Von Weizsäcker ist einer der bedeutendsten Nachhaltigkeitsforscher der Welt, ehemaliger Vorsitzender der VDW, Gründungspräsident des Wuppertal Instituts und langjähriger Co-Präsident des Clubs of Rome. Prof. Dr Hartmut Graßl ist einer der wichtigsten Klimaforscher weltweit und Vorstandsvorsitzender des VDW. Er ist em. Direktor des Max-Planck-Institus für Meteorologie in Hamburg und ehemaliger Professor der Universität Hamburg.

 

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news-4911 Mon, 28 Sep 2020 11:23:42 +0200 Neue Erstsemester starten ins Campusleben https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4911&cHash=4a92d5c853ace2631eda10ba3f8043d7 Rund 1020 neue Studienanfänger an der Hochschule Emden/Leer Die Hochschule Emden/Leer hat am Montag ihre neuen Erstsemester empfangen. Insgesamt starten im Oktober an beiden Standorten rund 1020 Studierende in das neue Semester – online, aber zum Teil auch in Präsenz.

Um die neuen Studierenden trotz der besonderen Umstände herzlich zu empfangen und ihnen zumindest einen Teil des Campuslebens nahezubringen, wurde in der Hochschule einiges auf die Beine gestellt. So startete am Montag der Fachbereich Wirtschaft mit seinem Präsenztag und einer offiziellen Begrüßung durch Präsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz, den Emder Oberbürgermeister Tim Kruithoff sowie den Dekan des Fachbereichs Wirtschaft, Prof. Dr. Marc Hanfeld, vor der Mensa der Hochschule. „Unser Team hat in den vergangenen Wochen alles gegeben, um allen einen guten Start zu ermöglichen. Darauf können wir alle sehr stolz sein“, so Kreutz.

In dieser Woche lädt pro Tag jeweils ein Fachbereich seine neuen Studierenden dazu ein, den Campus unter Einhaltung aller erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln live zu erleben und die Professoren und Tutoren persönlich kennenzulernen. Auch Informationen zum Studium und Online-Kurse werden in dieser Woche angeboten. Als Rahmenprogramm gibt es außerdem eine Stadtrallye durch Emden und durch Leer, um die jeweiligen Studienorte sowie die Umgebung kennenzulernen. Eine virtuelle Begrüßung aller Studierenden durch den Präsidenten, den Oberbürgermeister, Birte Engelberts von der Zentralen Studienberatung und Christian Keiser vom AStA wurde zudem am Vormittag per Livestream aus dem Studio der Medientechnik übertragen.

Am Studienstandort Leer empfing der Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften seine Neuzugänge am Montag ebenfalls vor Ort. „Wir haben vorher eine Abfrage gemacht, und fast alle Erstsemester wollten gerne live auf dem Campus begrüßt werden“, so Mitarbeiter Tammo Lenger. Die Begrüßung übernahmen dort Prof. Dr. Carsten Wilken, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales sowie Fachbereichsdekan Prof. Dr. Marcus Bentin. In Leer erkunden die Studierenden in dieser Woche unter anderem den Julianenpark und den Hafen – inklusive einer kleinen Testfahrt   mit selbst gebauten Schiffsmodellen. Am Business Campus in Leer wurden die Erstsemesterstudierenden bereits Anfang September begrüßt. Sie starten im November in die Theoriephase ihres dualen Studiums.

Gut 3670 Bewerbungen waren für die insgesamt 26 Bachelor- und 10 Masterstudiengänge in der Hochschule eingegangen. „Durch den fehlenden Abiturjahrgang in Niedersachsen und die Coronakrise ist die Zahl zwar wie erwartet etwas geringer ausgefallen, aber wir sind positiv überrascht, dass sie unter diesen Umständen dennoch so gut ist“, so Wilfried Grunau, Pressesprecher der Hochschule Emden/Leer.

Besonders gefragt sind wie bereits in den vergangenen Jahren alle Studiengänge im sozial-/gesundheitlichen Bereich. Am Fachbereich Technik waren diesmal die Online-Studiengänge sowie die Studienfächer im Fachgebiet Maschinenbau sehr gefragt. Erfreulich hoch war die Nachfrage zudem beim ganz neu eingeführten Studiengang „Wirtschaftspsychologie“ sowie im Studiengang „Nautik und Seeverkehr“ des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften. Der Masterstudiengang „Maritime Operations“, den die Hochschule gemeinsam mit der norwegischen Partnerhochschule in Haugesund anbietet, ist komplett ausgelastet.

Freie Plätze gibt es unter anderem noch in der Abteilung Elektrotechnik&Informatik, im Internationalen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen sowie in Sustainable Energy Systems oder Betriebswirtschaftslehre. Einschreibungen für alle zulassungsfreien Studiengänge sind noch bis zum 5. Oktober möglich. Studienplatzinteressierte können sich an die Zentrale Studienberatung, Tel. 04921-807-7575, E-Mail: zsb(at)hs-emden-leer.de, wenden.

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news-4908 Thu, 24 Sep 2020 08:44:29 +0200 Erstsemester werden online begrüßt https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4908&cHash=7b6a62b26f6c9da752951378d669505e Hochschule schaltet Livestream am 28. September Anlässlich des Auftakts der Erstsemesterwoche am 28. September werden die neuen Studierenden der Hochschule Emden/Leer ab 9 Uhr per Livestream begrüßt. Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff, die Zentralen Studienberatung und der Allgemeine Studierendenausschuss heißen den akademischen Nachwuchs per Übertragung aus dem Studio der Medientechnik willkommen.

Alle Studierenden können sich kurz vor 9 Uhr unter dem Link https://bit.ly/3mReiTs auf der Homepage der Hochschule in den jeweiligen virtuellen Raum ihrer Abteilung oder ihres Fachbereichs einwählen. Dort erleben sie die Begrüßung im Live-Stream und werden anschließend über die weitere Planung der Woche informiert.

Die Erstsemesterwoche wird an den Studienstandorten Emden und Leer in diesem Jahr bedingt durch die Corona-Pandemie anders verlaufen als üblich. Um den Studierenden neben dem Großteil an Online-Veranstaltungen auch die Möglichkeit zu bieten, ihren Campus und ihre Professor*innen persönlich kennenzulernen, wird sich jeder Fachbereich mit seinen unterschiedlichen Abteilungen an einem anderen Tag an einem anderen Tag vor Ort unter Einhaltung aller erforderlichen Corona-regelungen präsentieren. Geplant sind auch Kennenlernspiele auf dem Campus.

 

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news-4905 Tue, 22 Sep 2020 10:45:00 +0200 Hochschule ließ Kinder virtuell Spaß haben https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4905&cHash=f4d040869e9610af22b39a74c7343f58 Sommerferienprogramm „HSKids@Home“ wurde gut angenommen Auch in Coronazeiten sollte der Spaß in den Ferien nicht zu kurz kommen, fand das Team vom Familienservice der Hochschule Emden/Leer. Da ein Programm für Kinder in der für die Öffentlichkeit noch geschlossenen Hochschule aber nicht infrage kam, überlegten sich Koordinatorin Kyra Buschak und ihr Team kurzerhand ein Online-Angebot mit dem Titel „HSKids@Home“.

„Unser Ziel war es trotz Corona ein schönes Sommerferienprogramm auf die Beine zu stellen. Aus diesem Grund haben wir kurzerhand umgeplant, unser gesamtes Angebot online gestellt und noch erheblich ausgebaut“, so Buschak. So gab es an jedem Wochentag der Sommerferien Angebote für Kinder verschiedener Altersklassen. Besonders gefragt war unter anderem der Escape Room, bei dem die Kinder sich in einen Raum in der Hochschule virtuell „hineinrätseln“ und Tests dafür bestehen mussten – in Anlehnung an das, was Studierende an der Hochschule machen.

Doch auch andere virtuelle Aktionen wie die „Kinderleichte Küche“ mit dem Koch vom Henri´s, ein virtueller Kinoabend, das Programmieren eines eigenen Computerspiels oder ein Yogakurs für zu Hause wurden gut angenommen. Insgesamt hatten sich rund 50 Kinder für die verschiedenen Aktionen angemeldet. Neben dem Familienservice hattne sich auch das Team NEO-MINT, die Abteilung Naturwissenschaftliche Technik sowie einige Externe an dem Programm beteiligt. 

„Dass sich so viele Familien gemeldet haben, freut uns wirklich sehr“, so Kyra Buschak. Sie hofft, dass es im nächsten Sommer dennoch wieder ein „echtes“ Ferienprogramm zum Entdecken der Hochschule geben kann.

 

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news-4904 Mon, 21 Sep 2020 12:21:24 +0200 Internationaler Austausch geht weiter https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4904&cHash=deb4d84374135ee96d68ffa7875d06bb Hochschule empfängt erste Austauschstudierende Der internationale Austausch steht an der Hochschule Emden/Leer trotz Corona nicht still. „Wir erwarten zum bevorstehenden Wintersemester auch einige ausländische Studierende“, so Katja Hakkarainen, stellvertretende Leiterin des International Office der Hochschule. Und auch wenn in diesem Jahr durch die besonderen Umstände alles ein wenig anders und vieles online abläuft – verzichten müssen Studierende auf ihre Auslandserfahrungen nicht. Am Montag wurden bereits einige von ihnen an der Hochschule begrüßt.

Voraussetzungen für den Antritt eines Auslandssemesters sind bei Einreisenden aus aktuellen Risikogebieten ein Corona-Test sowie die Einhaltung einer Quarantäne, bis das Ergebnis vorliegt. Bereits an dieser Stelle unterstützt das International Office, indem es über die Abläufe informiert, die erforderlichen Behördenkontakte organisiert und die Studierenden über die Hygienevorschriften in Kenntnis setzt. Zudem sei man im engen und regelmäßigen Austausch mit den Behörden und dem Corona-Krisenstab in Emden, so Hakkarainen.

Für die Studierenden, die zum Teil im Studentenwohnheim, zum Teil privat untergebracht sind, gibt es neben Informationsveranstaltungen auch wieder die Möglichkeit, an einem Orientierungsprogramm inklusive Sprachkursen teilzunehmen – dieses findet jedoch online statt. „Sicher sind die Bedingungen momentan nicht optimal, aber wir geben wirklich alles, um unseren internationalen Studierenden dennoch viele Eindrücke vom Campusleben und Ostfriesland zu vermitteln – natürlich unter Einhaltung aller erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln“, so Prof. Dr. Carsten Wilken, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales an der Hochschule.

Denn für viele sei das Austauschsemester an der Hochschule trotz aller Widrigkeiten sehr attraktiv – insbesondere in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Auch würden sich einige, wenn auch weniger Studierende der Hochschule als sonst, für einen Auslandsaufenthalt insbesondere innerhalb Europas interessieren.

Patricia Bràs und Sofia Dias Alves sind aus Portugal an die Hochschule nach Emden gekommen. Sie studieren als Erasmus-Studentinnen Maschinenbau und werden durch ihre Patin Kira durch die erste Zeit in Emden begleitet. „Meine Mutter hat mich dazu ermutigt, ein Austauschsemester in Deutschland zu machen. Sie hat hier auch Familie und hatte immer eine besondere Beziehung zu diesem Land“, so Dias Alves. Die Coronazeit hat sie nicht abgehalten: „Als ich erfuhr, dass der Unterricht online sein würde und die Universität an einem ruhigen Ort in Deutschland liegt, beschloss ich, mein Abenteuer fortzusetzen“, sagt sie. Sie freut sich darauf, die Region – wenn auch mit Einschränkungen – nun kennenzulernen.

Patrizia Brás geht es ähnlich. „Ich war noch nie in diesem Land und wollte seine Kultur und die Einheimischen kennenlernen, meinen Geist öffnen und die Dinge aus einer anderen Perspektive sehen“, erklärt die junge Portugiesin. Dann brach COVID-19 aus und schien alle Pläne zu stoppen. „Aber eigentlich wollte ich es nur noch mehr, denn in Portugal war der Unterricht online - wie in Deutschland“, sagt sie.

 

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news-4903 Fri, 18 Sep 2020 09:01:17 +0200 Hochschule für Austausch mit Russland ausgezeichnet https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4903&cHash=faec8e0b7e8d745b666bee41815f1ac5 Das Auswärtige Amt ehrte Projekte in Moskau und Berlin Die Hochschule Emden/Leer ist für ihre seit vielen Jahren aktiv gelebte Zusammenarbeit mit der russischen Partnerstadt Archangelsk ausgezeichnet worden. Der Preis wurde am Dienstag in Berlin übergeben. Neben Andrea Meyenburg, Leiterin des International Office an der Hochschule, und Prof. Dr. Hans-Dieter Engelmann als Mitinitiator des Projekts „Partnerhochschulen als Treiber für die Entwicklung der Regionen“ war auch der ostfriesische SPD-Bundestagsabgeordnete Johann Saathoff angereist.

Die Veranstaltung bildete den Abschluss des vom DAAD organisierten „Deutsch-Russischen Themenjahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft“. Das Auswärtige Amt hat in diesem Zusammenhang insgesamt 25 deutsch-russische Wissenschaftsprojekte ausgezeichnet – insgesamt wurden dabei nur zwei Fachhochschulen geehrt. Die Preisverleihung fand im Rahmen der wissenschaftspolitischen Abschlusskonferenz physisch und virtuell in Berlin und Moskau zugleich statt.

„Auch wenn die politischen Beziehungen zwischen den Ländern momentan schwierig sind, so sind wir in diesen Zeiten doch besonders froh und dankbar, den persönlichen und wissenschaftlichen Austausch weiterhin nutzen und darüber das Verständnis für die andere Seite fördern zu können“, so Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer. Wichtig sei, dass man auch in schwierigen Zeiten weiter im Sinne der „Science diplomacy“ im Gespräch bleibe. Dies stehe ganz im Einklang zum Motto des Deutschen Akademischen Austauschdienstes „Wandel durch Austausch“. Die Hochschule kooperiert im Rahmen der Städtepartnerschaft Emdens mit Archangelsk bereits seit 30 Jahren mit Wissenschaftlern und Studierenden aus der russischen Stadt. Erwähnenswert sind vor allem die Projekte „Virtuelles Lomossow-Museum“ und „Supervision“.

Ziel des Themenjahres war es, die langjährigen und vielfältigen Beziehungen in Forschung und Lehre zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Bildungsinstitutionen in Deutschland und der Russischen Föderation einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen. Neben rund hundert gemeinsamer Events von Wissenschaftspartnern beider Länder war der Wettbewerb „Brücken für die deutsch-russische Hochschul- und Wissenschaftszusammenarbeit“ eine der zentralen Maßnahmen, wie der DAAD mitteilt. 124 Bewerbungen von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weiteren Institutionen und Organisationen auf deutscher und russischer Seite hätten das umfängliche Engagement in der deutsch-russischen Wissenskooperation und die guten Beziehungen in der Wissenschafts-Community gezeigt

Die Ehrung der Gewinner in Berlin übernahmen Andreas Görgen, Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt sowie Sergei Jurjewitsch Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation. In Moskau verliehen Michail Schwidkoj, Sonderbeauftragter des Präsidenten der Russischen Föderation für die internationale kulturelle Zusammenarbeit und Beate Grzeski, Gesandtin der Deutschen Botschaft Moskau, die Urkunden.

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news-4896 Wed, 16 Sep 2020 11:56:27 +0200 Neue Auszubildende starten an der Hochschule https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4896&cHash=bac762af5c1f26bcd31b8406511faaee Drei Abteilungen bekommen ab September Zuwachs An der Hochschule Emden/Leer starten im September drei neue Auszubildende ins Berufsleben. Sie werden in den kommenden Jahren in der Personal- und Finanzabteilung sowie in den Chemielaboren der Hochschule ihre Lehrzeit absolvieren.

In der Finanzabteilung beginnt Ann-Sophie Hoogestraat ihr Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Sie war dort zuvor bereits als Praktikantin tätig und freut sich nun, in der ihr bereits bekannten Umgebung in die Lehre starten zu können. Zur Verwaltungsfachangestellten wird ab dem 1. September Talea Willms in der Personalabteilung ausgebildet.

Seine Ausbildung zum Chemielaboranten nimmt wiederum Dominik Ites bei der Diplom-Chemikerin Karin Barth auf. Jonas Wittorff startet seine Lehrzeit an der Hochschule als Fachinformatiker für Systemintegration. Ein Freiwilliges Soziales Jahr beginnt wiederum Dominik Hein am Zentrum für Weiterbildung der Hochschule.

Die Hochschule wünscht allen Auszubildenden einen guten Start und eine erfolgreiche Lehrzeit!

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news-4893 Tue, 08 Sep 2020 09:27:56 +0200 „Hurry up!“: Studienberatung für Kurzentschlossene https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4893&cHash=a87563103d5b4841087a3179dc3fe68c Online-Infoveranstaltung am 10. September Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Hochschule Emden/Leer bietet unter dem Motto „Hurry up!“ für Donnerstag, 10. September, ab 18 Uhr eine Online-Veranstaltung für alle, die sich über ein Studium in Emden oder Leer zum Wintersemester 2020/21 informieren möchten, an. An diesem Abend können alle Interessierten Fragen stellen und sich zu verschiedenen Themenbereichen beraten lassen.

„Wir möchten allen Interessierten mit dieser Aktion noch einmal die Gelegenheit bieten, sich über ihren Studienstart oder den Einschreibeprozess zu informieren, aber auch diejenigen beraten, die allgemein noch unschlüssig sind, ob und was sie ab diesem Wintersemester studieren möchten“, so Kirsten Ackermann vom Student Recruitment der Hochschule. Als Ansprechpartner*innen stehen die Beschäftigten der ZSB sowie aus den Fachbereichen und die studentischen Hochschulbotschafter*innen zur Verfügung.

Die ZSB lädt somit alle Interessierten über das Programm BigBlueButton in einen virtuellen Raum ein, um noch einmal über die verschiedenen Fachbereiche und Abteilungen der Hochschule zu informieren. Der Link zur Veranstaltung ist bbb1.hs-emden-leer.de/b/bir-7kc-ggn.

Für die zulassungsfreien Studiengänge an der Hochschule Emden/Leer können sich Studieninteressierte noch „last minute“ bis zum 5. Oktober bewerben. Die Einführungswoche für die Erstsemesterstudierenden startet bereits ab dem 28. September. Freie Studienplätze gibt es unter anderem noch in den Abteilungen Maschinenbau, Naturwissenschaftliche Technik oder Elektrotechnik und Informatik, aber auch an den Fachbereich Wirtschaft sowie Seefahrt und Maritime Wissenschaften. Weitere Informationen dazu gibt es unter bit.ly/3lKCtCa.

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news-4892 Thu, 03 Sep 2020 08:57:42 +0200 Die perfekte Mischung https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4892&cHash=83567001135fba71a81e66d91ab4f2f4 Daniel Müller studierte IBS an der Hochschule Technik, Wirtschaft und Auslandserfahrungen verbinden – mit diesem Ziel ist Daniel Müller aus Hamm (Westfalen) vor einigen Jahren nach Ostfriesland gekommen. Nach seinem Bachelorstudium an der Hochschule Emden/Leer im Studiengang „Internationales Wirtschaftsingenieurwesen“ (IBS) absolvierte er seinen Master in „Management Consulting“, einem Kooperationsstudiengang mit der Universität Oldenburg. Heute arbeitet er als Projektmitarbeiter an der Hochschule und berät internationale Studieninteressierte im Bereich Technik.

 

Daniel, Du hast an der Hochschule den Internationalen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (IBS) studiert. Wie bist Du darauf gekommen?
Mein Bruder hat vor einigen Jahren in Emden Maschinenbau&Design studiert. Ich habe ihn damals besucht und eine Freundin von ihm kennengelernt, die gerade IBS studierte. Im Gespräch mit ihr habe ich schnell gemerkt, dass das auch für mich eine interessante Wahl sein könnte.

Was hat Dich an den Inhalten besonders gereizt?
Ich fand die Kombination aus einem Fokus auf das Thema Management und einem verpflichtenden Auslandssemester sehr spannend, das ist schon eine Besonderheit an diesem Studiengang. Und ich wollte nicht nur Stoff lernen, sondern auch etwas Praktisches machen und eine andere Nation kennenlernen.

Wo liegen Deiner Ansicht nach die Vorteile, an einer kleinen Hochschule zu studieren?
An der Hochschule hat man einfach die kurzen Wege, kann seine Professorinnen und Professoren alles persönlich fragen und kann viel diskutieren. Ich denke, dass die Nähe zu den Lehrenden mit ausschlaggebend dafür ist, wie gut man sich innerhalb seines Studienverlaufs entwickelt! An Emden und der Region generell gefallen mir die Ruhe, die Nähe zum Wasser und die Freundlichkeit der Menschen. Und mein Praxiswissen aus den Laboren der Hochschule hat sogar meine Vorgesetzten im Praxissemester beeindruckt.

Wie hast Du Deine Zeit im Ausland erlebt?
Ich bin 2016 für ein Semester an unsere finnische Partnerhochschule in Oulu gegangen. Das war eine der schönsten Auslandserfahrungen meines Lebens! Zudem habe ich diesen Austausch über das Programm Erasmus+ und Auslands-BAföG finanziert bekommen, das war klasse. Ich habe viel gelernt, bin aber auch viel innerhalb des Landes gereist und habe tolle Menschen kennengelernt.

Was sollte man zum Start seines Studiums auf jeden Fall „mitbringen“?
Technisches Interesse, Motivation und Durchhaltevermögen! Das Studium macht Spaß, ist aber auch durchaus anspruchsvoll. Mir hat es sehr geholfen, eine Lerngruppe zu haben, in der man sich gegenseitig helfen konnte.

Was machst Du heute an der Hochschule? Was wünschst Du Dir für Deine berufliche Zukunft?
Ich schließe gerade meinen Master ab und arbeite seit Mai im Integra-Flex-Kurs-Programm im Fachbereich Technik. Dort berate ich diejenigen, die ein Studium im technischen Bereich aufnehmen möchten und ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben. Beratung ist etwas, was mir sehr liegt und gefällt, wie ich im Studium gelernt habe.


Wirtschaftsingenieure werden an den Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Technik eingesetzt. Sie arbeiten in den Bereichen Logistik, Marketing, Vertrieb, Rechnungswesen und Controlling sowie in der Produktions- und Fertigungsleitung oder aber in Forschung und Entwicklung. Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen - Industrial and Business Systems (IBS) – an der Hochschule Emden/Leer ist ein international ausgerichtetes Studienangebot. Neben wirtschaftlichem, technischem und naturwissenschaftlichem Wissen steht das produktionstechnische Know-how im Vordergrund. Weitere Informationen unter bit.ly/3bjnBGk.

 

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news-4891 Mon, 31 Aug 2020 10:13:49 +0200 Semesterstart in Coronazeiten https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4891&cHash=93be387fa8c0113c9f14d20a10f43853 Hochschule plant Erstsemesterbegrüßung Auch wenn in diesem Jahr alles anders ist – dem Studienstart an der Hochschule Emden/Leer steht auch in Coronazeiten nichts im Wege. „Wir planen derzeit so, dass die Studierenden in allen Bereichen möglichst viel Zeit vor Ort auf dem Campus verbringen können, sofern es die Hygienevorschriften zulassen“, so Prof. Dr. Carsten Wilken, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales.

Für das bevorstehende Wintersemester ist ein Mix aus Online- und Präsenzveran-staltungen geplant. So haben Studienanfänger*innen die Möglichkeit, alle erforder-lichen Seminare zu belegen und - trotz aller Einschränkungen - ihren neuen Cam-pus kennenzulernen. Die traditionelle Begrüßungswoche der Erstsemesterstudie-renden wird ab dem 28. September teils online, teils in der Hochschule stattfinden. Im Verlauf der Woche wird pro Tag ein Fachbereich oder eine Abteilung die neuen Studierenden auf dem Campus in Empfang nehmen. Die Begrüßung durch das Präsidium und den Emder Oberbürgermeister Tim Kruithoff erfolgt online per Live-Stream.

Die zentralen Einrichtungen der Hochschule werden sich in Form von kurzen Vide-obeiträgen vorstellen. Zudem sind bis zum 5. Oktober verschiedene Online-Workshops für die „Neuen“ geplant. „Wir arbeiten derzeit auf allen Kanälen intensiv daran, unseren Studienanfänger*innen trotz Corona einen tollen Start zu ermögli-chen“, so Wilken.

Die vier Fachbereiche der Hochschule – Technik, Soziale Arbeit und Gesundheit, Wirtschaft sowie Seefahrt und Maritime Wissenschaften – werden zunächst im wö-chentlichen Wechsel mit ausgewählten Präsenzveranstaltungen ins Semester star-ten. Für die Online-Formate steht eine bereits zuvor genutzte Plattform zur Verfü-gung, in der es auch spezielle Angebote für Studierende gibt – von Informationen über Immatrikulation oder Prüfung bis zum Zeitmanagement.

Die Zentrale Studienberatung der Hochschule bietet mittlerweile auch wieder per-sönliche Beratungstermine an – natürlich unter Einhaltung aller erforderlichen Si-cherheitsmaßnahmen. Weiterhin können Studierende und Studieninteressierte sich aber auch online oder telefonisch beraten lassen. Und wer schon vor Studienbe-ginn einen Eindruck von der Hochschule bekommen möchte, kann mit den Hoch-schulbotschafter*innen in Emden und Leer auf virtuelle Campustour gehen (https://bit.ly/3152HXJ ).

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news-4888 Tue, 04 Aug 2020 14:42:19 +0200 Flexibler Einstieg in ein technisches Studium https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4888&cHash=65a23c9a107dede5e32b92354100255f Gemeinsame Sprach-Vorbereitungskurse der Hochschule Emden/Leer und der vhs Emden starten // Integration von internationalen Studierenden Bereits zum dritten Mal bietet die Volkshochschule Emden gemeinsam mit der Hochschule Emden/Leer einen studienvorbereitenden Sprachkurs des Garantiefonds Hochschule für junge Zuwanderinnen und Zuwanderer an. Nachdem Mitte Juni bereits elf Teilnehmer nach Emden gezogen sind, um in der vhs Emden Englisch zu lernen, startete am 03. August ein weiterer Deutschkurs. Bis Januar 2020 vertiefen die 19 Zugezogenen aus fünf Ländern ihre Deutschkenntnisse mit dem Ziel, anschließend in Deutschland ein Hochschulstudium aufzunehmen. „Wir freuen uns, dass wir den Teilnehmenden durch diese Kooperation hier in Emden nicht nur die Möglichkeit bieten, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen, sondern dass sie auch gleichzeitig einen Einblick in das deutsche Hochschulsystem bekommen und Campusluft schnuppern können“, so Marc Delskamp, Projektkoordinator in der vhs Emden. Im letzten Semester haben bereits die ersten erfolgreichen vhs-Absolventen im Anschluss an ihren Sprachkurs einen Kurs an der Hochschule Emden/Leer besucht, um einen Einblick in das Studium zu bekommen.

Zeitgleich begrüßt die Hochschule Emden/Leer 18 Teilnehmende für einen studienvorbereitenden Kurs im Fachbereich Technik. Im August nehmen die Studieninteressierten jungen Menschen aus Russland, Syrien, dem Iran und dem Irak an Kursen in Informatik, Mathematik und Technischem Deutsch teil und lernen nicht nur die Hochschule Emden/Leer, sondern auch die Region Ostfriesland und die kulturellen Gepflogenheiten näher kennen. Gemeinsam mit Studierenden der Hochschule werden sie in Kleingruppen in ihrer Freizeit Ausflüge in der Region unternehmen. „Natürlich darf neben einer Grachtenfahrt und Museumsbesuchen auch eine ostfriesische Teezeremonie nicht fehlen“, so Daniel Müller aus der Studienberatung der Hochschule, der gemeinsam mit Kirsten Hartmann aus dem Fachbereich Technik das Programm entworfen hat und inhaltlich gestalten wird.

Sowohl die Teilnehmenden der Deutsch- und Englischsprachkurse an der Volkshochschule als auch Teilnehmende des Vorbereitungskurses erhalten ein Stipendium des Garantiefonds Hochschule, das es ihnen ermöglicht, in Emden zu wohnen. Der Vorbereitungskurs an der Hochschule Emden/Leer wird darüber hinaus aus Mitteln des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. In dem Programm geht es um die Integration von internationalen Studierenden in einen der technischen Studiengänge.

„Die Hochschule Emden/Leer eröffnet damit Studieninteressierten aus dem Ausland, die bereits seit einiger Zeit in Deutschland leben und ein Studium anstreben, die Möglichkeit, flexibel in ein technisches Studium einzusteigen und sowohl vor dem Studium als auch währende des Studiums Sprachkenntnisse und überfachlichen Kenntnisse zu verbessern“, so Birte Engelberts, Leiterin der Zentralen Studienberatung der Hochschule Emden/Leer, die das Programmkonzept gemeinsam mit Professorin Maria Krüger-Basener aus dem Fachbereich Technik entwickelt hat.

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news-4887 Fri, 31 Jul 2020 15:41:59 +0200 Erfolgreiche Kooperation mit Russland ausgezeichnet https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4887&cHash=526575c9ad40de30cdd87e8d53784b7c Städtepartnerschaft ist Basis der Zusammenarbeit. Im Rahmen des Wettbewerbs „Brücken für die deutsch-russische Hochschul- und Wissenschaftszusammenarbeit“ wird der Antrag „Partneruniversitäten als Treiber für die Entwicklung der Regionen“ vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) besonders gewürdigt. Die Auszeichnung soll im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Deutsch-Russischen Themenjahres am 15. September in Berlin durch die beiden Außenminister Deutschlands und Russlands überreicht werden.

In dem Projekt geht es um die Zusammenarbeit der Emder Hochschule mit der Nördlichen (Arktischen) föderalen Lomonossow-Universität (NArFU) in Archangelsk, Russland. Seit 1993 haben die beiden Hochschulen zahlreiche Bildungs- und Wissenschaftsprojekte, sowie Jugendprojekte in den verschiedensten Fachgebieten initiiert, darunter im Bereich Sozialarbeit und Psychologie, Mathematik und Informationstechnologien, Energie, Business und Linguistik. Besonders erwähnenswert sind die Aktivitäten zum Virtuellen Museum zu Ehren des Universalgelehrten Lomonossow und die regelmäßige Supervisionsausbildung; beide Aktivitäten werden namentlich auch im Vertrag über die Partnerschaft zwischen den Städten Emden und Archangelsk erwähnt. Unterstützt werden die Projekte u.a. durch das DAAD-Programm Ostpartnerschaften.

„Wir freuen uns sehr, dass Sie mit Ihrem Projekt einen wichtigen Beitrag für die lebendige deutsch-russische Wissenschaftskooperation leisten“, heißt es in dem Gratulationsschreiben der hochkarätigen deutsch-russischen Auswahljury.

Das Modell der Kooperation der Partneruniversitäten NArFU und Hochschule Emden/Leer wurde zu einem wichtigen Faktor und einer wichtigen Ressource für die Entwicklung zwischen den Universitäten und den Regionen. „Schlüsselfaktor und Garant einer solch nachhaltigen, verlässlichen und vielseitigen Zusammenarbeit ist die Unterstützung und der „politische Wille“ der Partnerstädte, die einen Beitrag zur Entwicklung der Hochschulkooperation leisten“, so Andrea Meyenburg, Leiterin des International Office der Hochschule Emden/Leer.

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