http://example.com en-gb TYPO3 News Sat, 04 Feb 2023 13:10:13 +0100 Sat, 04 Feb 2023 13:10:13 +0100 TYPO3 EXT:news news-6289 Thu, 02 Feb 2023 12:21:28 +0100 Kritisches Denken in die Lehre integrieren https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6289&cHash=6c706ff94366a8b398cf5e533298a962 Hochschule Emden/Leer lädt zu Workshops ein Kritisches Denken als Schlüsselqualifikation im Studium vermitteln – dies war in den vergangenen drei Jahren die Motivation hinter dem europaweiten Forschungsprojekt „Think4Jobs“. Das seitens der Hochschule Emden/Leer beteiligte Projektteam aus dem Fachbereich Technik möchte die Ergebnisse jetzt einem interessierten Fachpublikum präsentieren und lädt für Dienstag, 9. Mai, zu einem „Critical Thinking European Summit“ mit Teilnehmenden aus ganz Europa auf den Campus Emden ein.

Prof. Dr. Juho Mäkiö von der Abteilung Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Emden/Leer und seine Frau, Dr. Elena Mäkiö, haben die Koordination des Projekts von deutscher Seite aus übernommen. Gemeinsam mit vier weiteren Hochschulen und Universitäten sowie fünf Arbeitsmarktorganisationen wurden spezielle Module entwickelt, die als fester Bestandteil in die Lehre – zunächst am Beispiel eines technischen Studiengangs – integriert werden könnten. Beteiligt daran war auch das Unternehmen Orgadata aus Leer.

„Wir haben bereits zwei erfolgreiche Testläufe an verschiedenen Hochschulen durchlaufen“, so Elena Mäkiö, die im vergangen Jahr ihre Promotion in Emden in Kooperation mit der Warwick University in England abgeschlossen hat. „Unser Ziel war es, die Vermittlung kritischen Denkens systematisch zu gestalten und diese von einem akademischen Umfeld auf einen beruflichen Kontext zu übertragen.“ Mit dem Vorhaben solle die Lücke zwischen den Fähigkeiten der Studierenden zum kritischen Denken und den entsprechenden Anforderungen des Arbeitsmarkts geschlossen werden. Neben der Entwicklung von Lehrplänen spiele auch die entsprechende Schulung des Lehrpersonals eine wichtige Rolle.

Um auch Lehrenden und anderen Interessierten außerhalb der Projektgruppe eine Vorstellung davon zu geben, wie Lehrmethoden zur Vermittlung kritischen Denkens aussehen könnten, wird es am 9. Mai verschiedene Workshops und Round Tables auf dem Emder Campus geben. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Anmeldungen werden per Mail an elena.maekioe(at)hs-emden-leer.de entgegengenommen.

Das Projekt Think4 Jobs wird durch das Austauschprogramm Erasmus+ gefördert. Neben der Hochschule Emden/Leer sind auch Universitäten, Hochschulen und Partnerfirmen sowie Organisationen aus Griechenland, Rumänien, Portugal und Litauen an dem dreijährigen Projekt beteiligt. Das Gesamtvolumen beträgt rund 400.000 Euro, die Hochschule in Emden ist mit einem Anteil von rund 60.000 Euro dabei.

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news-6288 Thu, 02 Feb 2023 11:36:39 +0100 Engagement für Mensch und Umwelt gefördert https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6288&cHash=9478afcabcd997254f39c4d9781875b9 Hochschule vergibt Nachhaltigkeitszertifikate an Studierende An der Hochschule Emden/Leer sind in der vergangenen Woche wieder die Interdisziplinären Nachhaltigkeitszertifikate an Studierende verliehen worden. Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz und Anna Gerritzen, Koordinatorin für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung, übergaben die Urkunden bei einer kleinen Feierstunde in der Hochschulbibliothek.

In dem Professionalisierungsprogramm für Studierende aus allen Fachbereichen haben die Teilnehmenden ihr Engagement und Interesse in Bezug auf nachhaltige Themen in Form von Veranstaltungsbesuchen, Mitwirkung in Gremien mit entsprechendem Bezug oder Projektbeteiligungen nachgewiesen und umfassende Kenntnisse zu Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung erworben. Das Programm ist in vier Komponenten unterteilt, die eine thematische Einführung sowie Nachhaltigkeit in der Lehre, ehrenamtliches Engagement und umgesetzte Nachhaltigkeit im Berufsleben umfassen.

Die Absolventinnen und Absolventen hatten in den vergangenen Monaten unterschiedliche Möglichkeiten aufgegriffen, um ihr nachhaltiges Studienbuch zu füllen: Von Unternehmensbesuchen, beispielsweise bei der Firma Sodasan, über Pflanzaktionen im Kontext Campus Garten bis hin zur Teilnahme am Barcamp Nachhaltigkeit der Hochschule konnten die Studierenden aus einer Vielzahl an Möglichkeiten wählen. „Viele Teilnehmende bauen das Thema Nachhaltigkeit auch weiter in ihr Lebensplanungen ein, etwa in Masterarbeiten oder bei der Berufsorientierung“, freut sich Gerritzen.

Neu dabei waren in diesem Semester zwei internationale Studierende: das International Office hatte in Zusammenarbeit mit dem N-Team der Hochschule im Wintersemester das Pilotprojekt zum neuen „Sustainability Engagement Program“ gestartet.In diesem Zusammenhang nutzten Lisa Bly aus Finnland (University of Turku) und Hanane Diyer aus dem französischen Brest die Gelegenheit, durch den Besuch einer etwas kleineren Anzahl an Komponenten ein Teilnahmezertifikat zu erhalten. „Beide haben das Programm als sehr abwechslungsreich und bereichernd empfunden“, so Vera von Hunolstein vom International Office. Das Programm werde auch im Sommersemester für alle internationalen Austauschstudierenden angeboten.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz freute sich, auch im sechsten Durchgang des Zertifikats auf ein vielfältiges Engagement blicken zu können. „Wir möchten alle unsere Studierende motivieren, sich Thema im Nachhaltigkeit zusätzlich zu qualifizieren.“, so Kreutz. Dies könne an der Zukunftshochschule Emden/Leer bereits in vielen Bereichen in Forschung, Lehre und dem täglichen Betrieb geschehen.

Wer sich für eine Teilnahme am Zertifikat interessiert, dass sowohl für Studierende als auch für Schülerinnen und Schüler angeboten wird, kann sich unter https://bit.ly/3w5v4nd näher informieren.

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news-6284 Fri, 27 Jan 2023 11:50:54 +0100 Große Resonanz auf Infotag an der Hochschule https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6284&cHash=3c587a32201062dfbcee0c9606423ceb Mehr als 600 Studieninteressierte informierten sich in Emden und Leer Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler aus dem Nordwesten haben sich am Mittwoch über die Studienmöglichkeiten und das Campusleben an der Hochschule Emden/Leer informiert. Eingeladen hatte die zentrale Studienberatung (ZSB) an die Standorte Leer und Emden.

Warum man sich als „Zukunftshochschule“ verstehe, erläuterten Prof. Dr. Marco Rimkus, Vizepräsident für Studium und Lehre, und Birte Engelberts, Leiterin der ZSB, während ihrer Begrüßung im neuen Emder Hörsaalgebäude. Zum einen wolle man die Studierenden bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten, zum anderen wichtige Themen wie Umwelt- und Klimaschutz, aber auch das Know-how zu wichtigen Technologien der Zukunft vermitteln, so Rimkus. „Eure berufliche Zukunft wird sich dadurch auszeichnen, dass ihr euch mit vielen verschiedenen Fachrichtungen auseinandersetzen müsst und vielfach in interdisziplinären Teams arbeiten werdet“, gab er zu bedenken.

Dies geschehe an der Hochschule Emden/Leer sehr praxisnah, mit hervorragenden Kontakten in die Region, aber auch ins Ausland. Zugleich unterstrich Birte Engelberts die persönliche Atmosphäre und den kurzen Draht zwischen Lehrenden und Studierenden als großen Pluspunkt im Vergleich zu großen Universitäten.

Die Begrüßung wurde aufgrund der hohen Zahl der Teilnehmenden in vier weitere Räume übertragen. Der Maritime Campus in Leer veranstaltete am Vormittag ein eigenes Begrüßungsprogramm. Dort und auch in Emden konnten die Schülerinnen und Schüler anschließend aus einem großen Potpourri an Informationen und praktischen Vorführungen auswählen und sich dabei ein umfassendes Bild vom Studium und Campusleben machen.

In Emden informierten Lehrende und wissenschaftliche Mitarbeitende aus den Fachbereichen Technik, Soziale Arbeit und Gesundheit sowie Wirtschaft über ihre Angebote. Eine große Infomesse, bei der sich insbesondere die verschiedenen Einrichtungen und Abteilungen präsentierten, konnten die Schülerinnen und Schüler im Coram der Hochschule besuchen.

Bereits im Vorfeld hatte es großen Zuspruch auf die Veranstaltung gegeben. Sowohl einzelne Klassen, als auch ganze Jahrgänge und Einzelpersonen hatten sich für den Tag angemeldet. „Unser HIT war ein voller Erfolg“, so Koordinatorin Kirsten Ackermann von der ZSB. „Es war ein runder Tag, weil alle Fachbereiche, Abteilungen und viele Studierende tatkräftig mitgewirkt und den Studieninteressierten einen lebendigen Eindruck von unserem Angebot gegeben haben.“ Ackermann ist innerhalb der Studienberatung für den Bereich Student Recruitment zuständig. „Fazit: Alle Beteiligten waren glücklich über einen tollen, informativen Hochschulinformationstag in Präsenz bei Sonnenschein im Januar“, so Ackermann.

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news-6283 Tue, 24 Jan 2023 13:35:33 +0100 In 100 Tagen um die Ostsee https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6283&cHash=30434b03a3e3444e37eaafdd430060f3 Vortrag mit Kyra Buschak und Michael Becker im „Leckerpott“ Einmal Nordkap und zurück – rund drei Monate lang waren Kyra Buschak und Michael Becker auf ihrer etwa 8500 Kilometer langen Fahrradtour durch neun Länder unterwegs. Die Erlebnisse der beiden Beschäftigten der Hochschule Emden/Leer verfolgten hunderte Interessierte auf dem täglichen Blog und in den sozialen Medien. Am Donnerstag, 9. Februar, stellt das Duo, das unter dem Namen „Drahteselzeit“ unterwegs ist, seine bisher größte Fahrradreise bei einem bebilderten Vortrag im Emder Restaurant „Leckerpott“ am Delft vor.

Die Strecke führte das fahrradbegeisterte Paar zwischen Juni und September vergangenen Jahres von Emden aus über Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen und wieder zurück in die Seehafenstadt - 8.445 Kilometer, 62.819 Höhenmeter und 549,37 Stunden. Übernachtet wurde im Zelt und in Ausnahmefällen in einer Blockhütte oder einem Hotel. Atemberaubende Landschaften wechselten sich mit turbulentem Großstadtflair ab. Dies möchten die Emder gemeinsam mit allen Interessierten unter dem Titel „In 100 Tagen um die Ostsee“ noch einmal Revue passieren lassen.

Zum Vortrag am 9. Februar lädt die agilio gGmbH ab 19 Uhr in den „Leckerpott“, Am Delft 6/7, ein. Der Eintritt kostet fünf Euro. Begleitend zum Vortrag wird es ein Essensangebot mit rustikal belegten skandinavischen Broten geben. Es wird um Anmeldung gebeten, per E-Mail an info@leckerpott-emden.de oder telefonisch unter 04921/ 8204646. Der Imbiss ist ab 18.30 Uhr zu einem Preis von 8,50 Euro möglich. Um 19.30 Uhr startet der bebilderte Vortrag. 

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news-6280 Mon, 16 Jan 2023 09:56:42 +0100 Erneuerbare Energien im Studium https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6280&cHash=8a73bcc81f08615e4de9ebc43e725ee9 Aktionstag #Study Green Energy am 26. Januar Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Hochschule Emden/Leer an einer bundesweiten Online-Informationsveranstaltung des Netzwerks #Study Green Energy. Am Donnerstag, 26. Januar, können sich Studieninteressierte ab 16.30 Uhr über den Bachelorstudiengang Sustainable Energy Systems (Erneuerbare Energien und Energieeffizienz), der am Campus Emden angeboten wird, informieren.

In dem international orientierten Studiengang stehen die erneuerbaren Energien sowie die Energiespeicherung und -effizienz im Mittelpunkt. „Die Energiewende, der Ausbau der regenerativen Energiequellen, der Einsatz von Energieeffizienzmaßnahmen zur Reduktion von CO2 - Emissionen und die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen sind Themen von hoher gesellschaftlicher und ökologischer Bedeutung“, so Prof. Dr. Iván Herraéz, der den Studiengang gemeinsam mit Prof. Dr. Christoph Jakiel betreut. Expertinnen und Experten auf diesen Gebieten seien auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Der Studiengang ist praxisorientiert und international ausgerichtet. Durch die Kooperation mit der Turku Hochschule in Finnland haben Studierende zudem die Möglichkeit, einen Doppelabschluss zu erlangen.

Der bundesweite Aktionstag „Study Green Energy“ beginnt am Donnerstag, 26. Januar, um 16 Uhr unter dem Link https://www.studygreenenergy.eu/. Die Hochschule Emden/Leer bietet ab 16.30 Uhr einen virtuellen Informationsraum an.

 

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news-6277 Tue, 10 Jan 2023 12:08:16 +0100 Hochschule geht wieder auf Sendung https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6277&cHash=2fe41c7709b8b67693488c4abb748652 Neuer Beitrag im Projekt „Innosys Nordwest“ bei Radio Ostfriesland Mit einem Beitrag zur Innovationskraft von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) geht die Hochschule Emden/Leer am kommenden Sonnabend, 14. Januar, wieder „on Air“: Ab 12 Uhr spricht Sonja Bloempott, Mitarbeiterin im Verbundprojekt Innosys Nordwest, mit Prof. Dr. Dirk Schleuter vom Fachbereich Wirtschaft.

Nach dem Auftakt der Reihe „InnosysOnAir“ im November steht diesmal das Thema „Kleine und mittlere Unternehmen am Puls der Zeit im Bereich Logistik und Produktion – auch in Ostfriesland!“ im Mittelpunkt. Sonja Bloempott spricht mit Schleuter unter anderem über das Anwenderzentrum Logistik, das im Emder Frisiapark angesiedelt ist und eine Art interaktive Dauerausstellung für Innovationen zu logistischen Themen beinhaltet und für Unternehmen attraktive Möglichkeiten aufzeigt.

Die informative Reihe für Unternehmen, die das Know-how der Hochschule nutzen möchten, wurde im November gestartet. Sie ist eine von vielen Aktivitäten innerhalb des Verbundprojekts Innosys Nordwest, an dem neben der Hochschule auch die Universität Oldenburg und die Jade Hochschule beteiligt sind. Mit einem Online-Innovationsmarktplatz für KMU möchten die Verbundpartnerinnen Innovation in die Region bringen.

Alle Informationen rund um InnosysOnAir gibt es unter https://bit.ly/3X2Jr7W.

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news-6276 Tue, 10 Jan 2023 09:26:47 +0100 Gute Lehre in bewegten Bilder vermitteln https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6276&cHash=19401ec94dbeda6dc77104b41a66e097 Online-Workshop zur Erstellung offener Lehrmaterialien Ein Online-Workshop zu Lehr- und Lernvideos im Kontext von Open Educationial Resources (OER) wird am Montag, 27. Februar, in der Zeit von 9 bis 11 Uhr über die niedersächsische OER-Plattform „twillo“ angeboten. Darauf weist die CampusDidaktik der Hochschule Emden/Leer hin. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Unter dem Begriff „Open Educational Ressources“ – kurz OER -, verbergen sich offene und kostenfreie Lehr- und Lernmaterialien, die auch geteilt werden und mitunter über twillo entdeckt werden können. Zum Spektrum gehören Texte, Bilder, aber auch Lehr- und Lernvideos. Letztere sind vielfältig einsetzbar – unter anderem zur Nach- und Vorbereitung von Veranstaltungen. Sie können Prozesse anschaulich vermitteln und liegen im Trend.

Im Online-Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie Sie entsprechende Filme aufbauen können, um dieses für Nutzerinnen und Nutzer ansprechend zu gestalten. Im Workshop wird zudem über die didaktischen Potenziale und Herausforderungen, ressourcenschonende Verfahren und rechtliche Aspekte bei der Erstellung von Lehr- und Lernvideos reflektiert.

Mehr zu den Inhalten der Veranstaltung gibt es unter https://bit.ly/3GqSt7L. Die Veranstaltungen finden online via BigBlueButton statt. Die Organisation und Abwicklung der Veranstaltung erfolgt durch die Technische Informationsbibliothek Hannover. Anmeldungen sind per Mail an support.twillo(at)tib.eu möglich.

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news-6275 Fri, 06 Jan 2023 12:28:22 +0100 Respektvoll, wertschätzend und immer ein offenes Ohr https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6275&cHash=8a238a998eee79a5f99626a415993290 Prof. Dr. Jan Braun ist „Teacher of the Year“ Prof. Dr. Jan Braun vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden/Leer ist am Donnerstag mit dem Lehrpreis „Teacher of the Year“ geehrt worden. Die Auszeichnung, die das Ergebnis einer Umfrage unter den Studierenden der Hochschule ist, wurde während einer Feierstunde in der Emder Hochschulbibliothek abgehalten und per Livestream übertragen. Zugleich hielten zwei neue Lehrende der Hochschule im Zuge der Veranstaltung ihre Antrittsvorlesungen.

Jan Braun ist an der Hochschule Emden/Leer kein Unbekannter. Er hat Sozialmanagement bzw. Soziale Arbeit an der damaligen Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland / Wilhelmshaven mit der Spezialisierung Soziale Kulturarbeit studiert und 2008 als Diplom-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge abgeschlossen. Im Anschluss hat er an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg ein Masterstudium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften absolviert. Seine weitere akademische Laufbahn umfasste eine Promotion zum Doktor der Philosophie sowie 2019 eine Habilitation an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg. Hier war er im Anschluss als Privatdozent und Lehrkraft für besondere Aufgaben beispielsweise im Bachelorstudiengang Pädagogik und im Masterstudiengang Erziehungs- und Bildungswissenschaften aktiv. Auch an der Hochschule Emden/Leer ist Jan Braun seit vielen Jahren als Lehrbeauftragter tätig und wurde bereits mehrfach von Studierenden für Lehrpreise nominiert. In diesem Jahr war es endlich so weit.

„Als Herr Braun im vergangenen Jahr an unsere Hochschule berufen wurde, stellte sich schnell heraus, dass sein Umgang mit den Studierenden genau das ausmacht, was wir uns wünschen: Respektvoll, wertschätzend und immer ein offenes Ohr. Getreu unserem Grundsatz: Wir sind den Studierenden jederzeit zugewandt“, sagte Prof. Dr. Marco Rimkus, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule Emden/Leer, in seiner Laudatio. Diese Feststellung entspreche auch dem, was seitens der Studierenden bezüglich der Nominierung widergespiegelt worden sei. „Und zwar in einem Umfang, den die Jury beeindruckend findet“, so Rimkus.

Vier weitere Lehrende wurden am Donnerstag zudem mit dem Prädikat „Ausgezeichnete Lehre“ auf Fachbereichsebene ausgezeichnet: Björn Arp (Fachbereich Technik), Prof. Dr. Maren Grautmann (Fachbereich Wirtschaft), Dorte Knoop (Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften) und Silke Reblin (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit).

Maren Grautmann durfte sich zusammen mit Prof. Martin Silies im Zuge der Verleihung gleich mit ihrer Antrittsvorlesung der Hochschulöffentlichkeit präsentieren. Maren Grautmann ist Professorin für Management im Gesundheitswesen am Business Campus Leer und engagiert sich unter anderem beim Aufbau eines Landkreis-übergreifenden Gesundheitswirtschaftsnetzwerks für Ostfriesland. Mit ihrer Antrittsvorlesung „Zum Blutdruckmessen ins Metaverse… – Retten Avatare und Roboter unsere Gesundheitsversorgung?“ beleuchtete sie die Schattenseiten der Ökonomisierung und Rationalisierung des Gesundheitssystems und beantwortete die Frage, welchen Nutzen die Digitalisierung beispielsweise durch Telemedizin oder den Einsatz von KI in Diagnostik und Therapie bringen könnte.

Silies lehrt am Fachbereich Technik als Professor für Optoelektronik und beschäftigt in der Forschung mit aktuellen Problemen der Nano-Optik, Fasertechnologie und Ultrakurzzeitoptik. Unter der Überschrift „Superlinsen für Licht – Wie ultraschnelle optische Computer in der Zukunft arbeiten könnten“ stellte er in seinem Vortrag das Grundprinzip eines ultraschnellen Transistors auf Basis von Licht vor und präsentierte optische Experimente zur experimentellen Umsetzung.

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news-6274 Mon, 02 Jan 2023 13:27:55 +0100 Vom Gesundheitssystem und Superlinsen für Licht https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6274&cHash=e10c643206aa19046b8eba94228fb088 Hochschule lädt zu ihren Antrittsvorlesungen ein / Verleihung des Lehrpreises „Teacher of the Year 2022“ Zu ihren traditionellen Antrittsvorlesungen lädt die Hochschule Emden/Leer für den kommenden Donnerstag, 05. Januar, in die Bibliothek am Campus Emden ein. Ab 16.00 Uhr werden sich Prof. Dr. Maren Grautmann und Prof. Dr. Martin Silies als neuberufene Lehrende den Hochschulangehörigen, aber auch der interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Die Veranstaltung wird zusätzlich als Live-Stream übertragen.

Prof. Dr. Maren Grautmann lädt mit dem Vortragstitel „Zum Blutdruckmessen ins Metaverse… – Retten Avatare und Roboter unsere Gesundheitsversorgung?“ zu einer innovativen Betrachtungsweise des Gesundheitssystems ein. Dieses steht wirtschaftlich, personell und strukturell unter Druck. Die Digitalisierung bietet innovative Lösungen, sei es durch Telemedizin oder den Einsatz von KI in Diagnostik und Therapie. Doch was braucht es, damit diese Lösungen einen wirklichen Nutzen stiften?

Dem Thema „Superlinsen für Licht – Wie ultraschnelle optische Computer in der Zukunft arbeiten könnten“ widmet sich Prof. Dr. Martin Silies. In seinem Vortrag werden sowohl das Grundprinzip eines ultraschnellen Transistors auf Basis von Licht vorgestellt als auch optische Experimente zur experimentellen Umsetzung präsentiert.

Im Anschluss an die beiden Antrittsvorlesungen gibt es die Verleihung des Lehrpreises „Teacher of the Year 2022“ sowie der Prädikate „Ausgezeichnete Lehre“. Diese Auszeichnungen wurden auf Basis einer Befragung aller Studierenden ermittelt. Das Ergebnis ist natürlich noch geheim und wird erst während der Veranstaltung bekannt gegeben.

Die kostenlosen Veranstaltungen beginnen am 05. Januar um 16.00 Uhr in der Bibliothek der Hochschule und enden gegen 18.00 Uhr. Die Veranstaltung wird zudem als Live-Stream über den Link https://t1p.de/vorlesung2023-01-05 übertragen.

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news-6273 Thu, 22 Dec 2022 12:29:57 +0100 Ein Weihnachtsgeschenk für die Emder Tafel https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6273&cHash=59ec39b29d63e44eff158debd14bfcfc Spendenaktion soll Start ins neue Jahr erleichtern Kurz vor dem Fest noch eine schöne Nachricht für die Emder Tafel: Am Donnerstag übergab Ronja Rohlfs von der Abteilung health&sports der Hochschule Emden/Leer eine Spende in Höhe von 733 Euro an die Einrichtung. Das Geld war bei einer Versteigerungsaktion auf dem Nachhaltigen Feierabend-Weihnachtsmarkt der Hochschule sowie bei einer Sammlung der Abteilung Liegenschaften und Betriebstechnik (LuB) zusammengekommen.

Ursprünglich hatten Rohlfs und der Hochschulsportkoordinator Benjamin Breuer geplant, bei einem großen Spendenlauf am Nikolaustag auf dem Campus Geld für die Tafel zu sammeln. Als der Lauf wegen zu geringer Anmeldezahlen abgesagt werden musste, wurde kurzerhand eine Ersatzaktion auf die Beine gestellt. So fertigte ein Mitarbeiter aus der Betriebstechnik gemeinsam mit vier freiwilligen Studierenden Weihnachtsdekorationen aus Paletten an, die beim Feierabend-Weihnachtsmarkt am 7. Dezember versteigert wurden. Dabei kamen rund 300 Euro zusammen.

Im Zuge des „Lebendigen Adventskalenders“ konnte diese Summe dann noch mehr als verdoppelt werden, da das LuB-Team zu Glühwein und Bratwurst und mit der Bitte um eine kleine Spende für die Emder Tafel eingeladen hatte. „Wir freuen uns sehr, die Tafel auf diesem Weg doch noch ein wenig unterstützen zu können“, so Rohlfs. Der Bedarf an Lebensmitteln oder auch Hygieneartikeln ist dort derzeit sehr groß, so dass zu den Abgaben aus den Supermärkten stets noch Zukäufe nötig sind, wie Leiterin Stefanie Holle erklärte. „Mit dem Geld möchten wir unseren Kundinnen und Kunden den Start ins das neue Jahr ein wenig vereinfachen“, freut sich Holle.

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news-6265 Wed, 07 Dec 2022 09:13:42 +0100 Hochschule lädt zum Informationstag ein https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6265&cHash=f2fd84b23611f98f5cd75a608e359e87 Veranstaltung für Studieninteressierte am 26. Januar Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Hochschule Emden/Leer lädt für Donnerstag, 26. Januar, zu einem großen Hochschulinformationstag – kurz „HIT“ – ein. An den Standorten Emden und Leer wird es an diesem Tag ein umfangreiches Programm für alle Studieninteressierten geben.

Neben allgemeinen Informationen zum Studium in beiden Städten können alle Teilnehmenden sich ein individuelles Programm zusammenstellen, das auf ihre jeweilige Interessenlage zugeschnitten ist. Vorgestellt wird dabei alles Wissenswerte aus den vier Fachbereichen Technik, Soziale Arbeit und Gesundheit, Wirtschaft sowie Seefahrt und Maritime Wissenschaften. Neben den Lehrenden stehen dafür auch Studierende und Beschäftigte der Hochschule für Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Studieninteressierten und Schüler*innen. Auch die Teilnahme ganzer Klassen oder Jahrgänge ist möglich. Anmeldungen werden per Mail an kirsten.ackermann(at)hs-emden-leer.de entgegengenommen.

 

 

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news-6258 Thu, 24 Nov 2022 09:57:47 +0100 Viele Zeichen gegen Gewalt an Frauen https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6258&cHash=67f1f8b13571a7bf4c25f7f3751a1156 Hochschule beteiligt sich an internationalem Aktionstag Mit dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen wird jährlich am 25. November mit verschiedenen Aktionen ein deutliches Zeichen gesetzt. Auch die Hochschule Emden/Leer beteiligt sich seit vielen Jahren daran.

Bereits am Donnerstag machten Studierende aus dem Seminar „Femizide – Gewalt im Geschlechterverhältnis und Gegenstrategien“ von Dr. Mechthild Exo auf dem Campus Emden auf den bevorstehenden Aktionstag aufmerksam. Neben Bannern, Plakaten und Informationstafeln zum Thema Femizid und Gewalt gegen Frauen regten auch ein Pfad aus Kerzenlampen zu einer Bank und rosafarbene Kreuze, die an Opfer von Gewalt erinnern sollten, die Anwesenden auf dem Campus zum Nachdenken an.

Mit Verweis auf den auch als „Orange Day“ bekannten Tag sorgte ein Team aus dem Studiengang Medientechnik für eine farblich passende Illumination am Verwaltungsgebäude der Hochschule. Im Rahmen der „Orange The World“-Kampagne, einer Initiative der Vereinten Nationen, machten orangefarbene Lichtinstallationen auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam. „Das strahlende Orange soll eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen symbolisieren“, erklärte Lucie Rolfes von der Gleichstellungsstelle.

Am heutigen Freitag dreht eine Gruppe Studierender einen Videoclip zum Thema „Catcalling“, also sexuell anzüglichem Nachrufen oder Pfeifen, in der Stadt Emden. Wie in den Jahren zuvor werden zudem vor den Verwaltungsgebäuden der Hochschule an den Standorten Emden und Leer Fahnen mit dem Emblem des Aktionstags gehisst. Sie werden bis zum 10. Dezember - dem Tag der Menschenrechte - vor vielen öffentlichen Gebäuden wehen. „Damit reihen wir uns als Hochschule ein in die vielen Stimmen, die das Schweigen brechen wollen“, erklärt Jutta Dehoff-Zuch, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Emden/Leer.

Weiterhin ist am heutigen Aktionstag ein gemeinsamer Gang mit dem Emder Oberbürgermeister Tim Kruithoff und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Emden, Gaby Philipps, vom Frickensteinplatz zum Rathaus geplant. Treffpunkt ist um 11:45 Uhr am Frickensteinplatz 2 (Innenhof, Verwaltungsgebäude I) in Emden. Alle Hochschulmitglieder sind eingeladen, gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen. In Aurich ruft am heutigen Tag der Frauenverein Zelal dazu auf, sich um 15:30 Uhr am Rathaus zu treffen, um gegen Femizide zu demonstrieren.

Mit dem Tag gegen Gewalt an Frauen beginnen die Aktionstage „Respektvoller Umgang“ der Gleichstellungsstelle mit verschiedenen Veranstaltungen, sowohl online als auch in Präsenz. Auf ihrer Website informiert die Gleichstellungsstelle unter rund um das Thema respektvoller Umgang sowie insbesondere über die neue Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierung, Belästigung und Gewalt, das Angebot einer Erstberatung durch die Vertrauenspersonen bei sexualisierter Diskriminierung und Gewalt sowie auf die Plattform Evermood (https://hs-emden-leer.evermood.com/).

Wer selbst von Gewalt betroffen ist, kann die Hilfsangebote des bundesweiten Hilfetelefons (erreichbar unter 0800 116 016) oder regionale Kontaktstellen nutzen.

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news-6261 Wed, 23 Nov 2022 14:34:00 +0100 Studierende für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6261&cHash=7df3eae15b283a7fa54f27c8370571b3 Hochschule ehrt ihre "Buddys" Studierende aus allen Fachbereichen der Hochschule Emden/Leer sind am Dienstag im Rahmen eines Internationalen Abends für ihr ehrenamtliches Engagement als „Buddy“ geehrt worden. Vizepräsident Prof. Sven Steinigeweg überreichte ihnen im Coram der Hochschule Emden/Leer ihre Zertifikate. Für das jetzige Wintersemester 2022 begleiten insgesamt 40 Studierende der Hochschule Emden/Leer internationale Studierende als „Buddys“.

Ziel des durch das International Office koordinierte Buddy-Programms ist es, den internationalen Austausch- und Vollzeitstudierenden eine studentische Erstbetreuung an der Hochschule Emden/Leer zur Verfügung zu stellen. Dabei profitierten sowohl die neuen, internationalen Studierenden von der Orientierungshilfe und Unterstützung von studentischer Seite, als auch die lokalen „Buddys“ durch die kulturelle und sprachliche Bereicherung.

Im Vordergrund der Betreuung durch Buddys stehen ganz praktische Dinge: Das Abholen vom Bahnhof bei der Anreise aus dem Ausland oder eine Führung durch Emden und/oder Leer. Die Begleitung zu ersten Veranstaltungen, das Vorstellen der Einrichtungen der Hochschule, Hilfe bei Behördengängen, aber auch der Austausch von Sprachen, Kultur und (Auslands-)Erfahrungen stehen ebenfalls auf dem Buddy-Plan.

Das Interesse am Buddy-Programm ist seit der Einführung im Wintersemester 2013/14 stets sehr hoch und wird auch im kommenden Sommersemester weitergeführt. Erste Anmeldungen sind bereits bei den Organisatorinnen des Buddy Programms im International Office der Hochschule Emden/Leer eingegangen.

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news-6255 Fri, 18 Nov 2022 10:56:22 +0100 Jetzt anmelden: Nikolauslauf auf dem Campus https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6255&cHash=65d0b5a93cd6734e7d1c4f3b0e33f9d7 Benefizaktion zugunsten der Emder Tafel Laufen für den guten Zweck hat sich an der Hochschule Emden/Leer bereits etabliert: Nach den Spendenläufen vor der Corona-Pandemie und dem spontan auf die Beine gestellten Lauf „Gemeinsam für die Ukraine“ im März dieses Jahres steht nun am Nikolaustag erneut eine Benefizveranstaltung an: Die Abteilung health&sports lädt für den Nachmittag des 6. Dezembers auf den Campus nach Emden ein, um beim „Nikolauslauf“ zugunsten der Emder Tafel die Beine in die Hand zu nehmen.

Geplant sind ein Fünf-Kilometer-Lauf ab 17.30 mit Quick-Race Zeitmessung, der auf 30 Minuten begrenzt ist, sowie ein Jedermann-Lauf ab 18.15 Uhr, der auch gerne in Form eines Spaziergangs absolviert werden kann. Hier ist eine Teamwertung vorgesehen. Ronja Rohlfs und Benjamin Breuer haben sich für die Aktion diesmal etwas Neues überlegt: statt wie bei den vorherigen Läufen vom Campus zur Umrundung des Friesenhügels in Constantia und zurück ist jetzt eine insgesamt einen Kilometer lange Strecke auf dem Campusgelände vorgesehen, die mehrmals von den Teilnehmenden passiert wird.

„Für die Zuschauer ist das auch einmal etwas Neues, da sie den Lauf nun besser verfolgen können, anstatt nur am Start und Ziel dabei zu sein“, so Breuer. Er und Rohlfs hoffen und freuen sich wieder auf ein buntes Treiben auf dem Campus, zu dem in den vergangenen Jahren auch gerne Familien mit Kindern kamen. Auch für Verpflegung ist mit Unterstützung des Sportverein Frisch Auf Wybelsum in Form von Kaffee, Glühwein, Kaltgetränken, sowie Waffeln, Bratwurst und vegetarischem Grillgut gesorgt.

Da es sich um einen Lauf mit vorweihnachtlichem Flair handelt, sind Verkleidungen an diesem Tag gerne gesehen und erwünscht. So wird es auch eine Auszeichnung für das beste Einzelkostüm sowie das am schönsten hergerichtete Team geben. Auch Kinder können gerne verkleidet kommen. Da es zur Startzeit bereits dunkel sein wird, sind außerdem gut sichtbare Kleidung sowie Stirnlampen gerne gesehen.

Auf den Spendenempfänger haben sich die Organisatoren schnell einigen können: „Bei der Tafel herrscht ein sehr hoher Bedarf an Lebensmitteln, der über die Abgaben der Supermärkte nicht gedeckt werden kann, Zukäufe sind unabdingbar“, so Rohlfs. Die Emder Tafel möchte ihren Kunden mit dem Geld ein Weihnachtsessen ermöglichen.

Das Startgeld für den Nikolauslauf der Hochschule beträgt fünf Euro, die am 6. Dezember ab 11 Uhr am Container vor der Mensa und ausschließlich in bar gezahlt werden können. Anmeldungen sind ab sofort online unter https://bit.ly/3GoXijt möglich.

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news-6254 Fri, 18 Nov 2022 08:28:45 +0100 Einblicke in moderne Logistik und Robotikthemen https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6254&cHash=5c85d78c8b617ecaa7e49d97df03a623 Online-Aktionswoche des Verbundprojekts InnosysNordwest Praxisnahe Einblicke in die Themen Logistik, Lasermaterialbearbeitung und Hochschulkooperationen bietet die Hochschule Emden/Leer ab Montag, 21. November, im Rahmen einer Online-Aktionswoche an. An diesem Tag startet der zweite „InnosysCongress“ für Unternehmen.

Zielgruppe der Veranstaltung, die im Rahmen des Projektes Innosys NordWest ausgerichtet wird, sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen der Region. Geplant sind Videovorträge zu den Themen Logistik und Roboterschweißen. Ergänzend dazu gibt es virtuelle Labor-Rundgänge sowie weitere spannende Einblicke in die Bereiche der Hochschule Emden/Leer, die Unternehmen nutzen können.

Im Zuge der Aktionswoche wird auch das Projekt Innosys NordWest noch einmal vorgestellt, um interessierten Unternehmen die Angebote der beteiligten Hochschulen näher zu bringen. Innosys NordWest hat es sich mit verschiedenen Angeboten zum Ziel gemacht, kleine und mittlere Unternehmen in den Bereichen Innovation und Digitalisierung zu unterstützen. Beteiligt sind neben der Hochschule Emden/Leer die Universität Oldenburg sowie die Jade Hochschule.

Komplettiert wird die Veranstaltungswoche durch drei Online-Stammtische. Am Dienstag, 17 Uhr, bietet die Hochschule Emden/Leer gemeinsam mit den Kammern und Wirtschaftsförderern der Region einen Austausch zum Thema „Innovation trotz(t) Krise - Gemeinsame Projekte von KMUs & Hochschulen im Nordwesten“ an. Hier sollen interessierten Unternehmen unter anderem die Möglichkeiten zur Kooperation mit Hochschulen sowie damit verbundene Fördermöglichkeiten vorgestellt werden.

Am Mittwoch, wird sich beim Online-Stammtisch ab 17 Uhr alles um das Thema „Materialbearbeitung per Laser“ drehen. Das InnosysLabor für Werkstoffkunde-, Laser- und Fügetechnik bietet einen Impuls und Austausch an zum Thema: Wie ist der Stand der Lasermaterialbearbeitung in der industriellen Anwendung und wo existieren sinnvolle Alternativen?

Am Donnerstag geht es dann um das Thema Logistik. Das InnosysLabor „Anwenderzentrum Logistik“ bietet ab 17 Uhr eine Online-Live-Demo, bei der verschiedene Kommissionier-Möglichkeiten aufgezeigt werden (z.B. Pick-Technologien). Außerdem wird ein weiterführender Blick auf das Thema Bin-Picking (roboterbasiertes Greifen) geworfen.

Die Online-Stammtische sind für alle Interessierten geöffnet. Eine Registrierung oder Anmeldung zur Teilnahme ist nicht nötig. Auf der Website www.innosys-nw.de finden Interessierte alle Informationen zur Teilnahme an den Online-Stammtischen sowie zum Zugriff auf die bereitgestellten Foto- und Videoinhalte Sie sind von Montag, 21. November, bis einschließlich Sonntag, 27. November, online rund um die Uhr verfügbar.

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news-6253 Wed, 16 Nov 2022 09:16:01 +0100 Spannendes für Unternehmen im Radio https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6253&cHash=a85f62c52de688c146da8b673122f509 Hochschule startet Reihe zu „Innosys Nordwest“ bei Radio Ostfriesland Das Verbundprojekt „Innosys Nordwest“ geht auf Sendung: Am Sonnabend, 19. November, startet die Hochschule ab 12 Uhr auf Radio Ostfriesland eine informative Reihe für Unternehmen, die das Know-how der Hochschule nutzen möchten

Zum Auftakt der Reihe wird der Wissens- und Technologietransfer (WTT) der Hoch-schule Emden/Leer - und was diese Einrichtung mit regionalen Unternehmen zu tun hat - vorgestellt. Gast der Sendung ist WTT-Leiterin Anna Benjamins. Sie gibt in einen Überblick darüber, was Hochschulen für kleine und mittlere Unternehmen tun können. Wie sind Kooperationen möglich? Was bedeutet das überhaupt, und an welche Unternehmen richten sich diese Angebote? Fragen wie diese werden im Verlauf der Sendung geklärt.

Dabei wird natürlich auch über das Projekt „Innosys NordWest“ gesprochen – ein Verbundprojekt der Hochschule Emden/Leer, der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule. Mit einem Online-Innovationsmarktplatz für kleine und mittlere Unternehmen möchten die Verbundpartnerinnen Innovation in die Region bringen. „Einschalten lohnt sich“, betont die Emder Projektkoordinatorin Sonja Bloempott.

Ab Montag, 21. November, bis einschließlich Sonntag, 27. November, gibt es mit der Onlineveranstaltung „InnosysCongress“ (www.innosys-nw.de) viele Informationen rund um die Themen Logistik , Lasermaterialbearbeitung und Roboterschweißen sowie Kooperationsmöglichkeiten für regionale Unternehmen mit Hochschulen. Alle Inhalte sind rund um die Uhr verfügbar. Das komplette Programm gibt es unter www.innosys-nw.de/market/230.

 

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news-6251 Wed, 09 Nov 2022 12:24:53 +0100 Flexibel und human die Arbeitswelt von morgen gestalten https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6251&cHash=31a3e4ad9423b343fb03446469571dda Hochschule Emden/Leer lädt zu ihren Antrittsvorlesungen ein Zu ihren traditionellen Antrittsvorlesungen lädt die Hochschule Emden/Leer für kommenden Dienstag, 15. November, auf den Campus Emden ein. Ab 16 Uhr werden sich Prof. Dr. Eva-Maria Schön und Prof. Dr. Maria Rauschenberger als neuberufene Professorinnen am Fachbereich Technik den Studierenden und Beschäftigten, aber auch der interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Die Veranstaltung wird zusätzlich als Live-Stream übertragen.

Prof. Dr. Maria Schön lädt mit dem Vortragstitel „Agile beyond IT – Warum brauchen wir in der heutigen Arbeitswelt Turnschuhe?“ zu einer innovativen Betrachtungsweise der immer komplexeren Arbeitswelt ein. So würden Unternehmen zunehmend so genannte agile Arbeitsweisen einsetzen, um Abläufe an sich schnell verändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Dabei spielt nach Ansicht der Professorin nicht nur die technische, sondern auch die kulturelle Agilität eine wichtige Rolle.

Dem Thema „Komplexe Probleme: How can Technologies be used for good?“ widmet sich wiederum Prof. Dr. Maria Rauschenberger, die in der Vergangenheit unter anderem für ihre Abschlussarbeit zur Entwicklung eines digitalen Lernprogramms zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwächen ausgezeichnet wurde. Sie wird in ihrem Vortrag auf die grundlegende Frage eingehen, wie wir Technologien, Methoden oder auch Prozesse nutzen können, um einen Mehrwert für die Menschheit zu erzielen.

Die kostenlosen Antrittsvorlesungen beginnen am 15. November um 16 Uhr im großen Hörsaal T 151 der Hochschule (Eingang zum T-Gebäude am Brunnen) und enden gegen 17.30 Uhr. Die Veranstaltung wird zudem als Live-Stream über den Link https://bit.ly/3fJUra2 übertragen.

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news-6248 Fri, 04 Nov 2022 12:01:16 +0100 Investitionen gegen das Ende der Arktis https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6248&cHash=9f2f0fbd30775ef884fae8b26e135379 Emder Vortrag mit Prof. Dr. Markus Rex zur Expedition „MOSAiC“ Mit fast allen Sinnen durften die Gäste der Emder Vorträge am Mittwochabend in der Johannes a Lasco Bibliothek (JAL) die Erlebnisse ihres Referenten Prof. Dr. Markus Rex nachvollziehen. Der bekannte Klimaforscher hatte im Jahr 2019 die größte Arktisexpedition aller Zeiten mit dem Forschungsschiff Polarstern geleitet und nutzte auf Einladung der Hochschule Emden/Leer die Gelegenheit, einen faszinierenden Einblick in diese Arbeit und zugleich die ernstzunehmende Faktenlage in Bezug auf den Klimawandel zu vermitteln.

Rex ixt Professor an der Universität Potsdam und leitet die Sektion Atmosphärenphysik des Alfred-Wegener-Instituts (AWI). Im September 2019 brach er gemeinsam mit rund 450 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 20 Nationen von Tromsø zum Nordpol auf, um dort anhand unterschiedlicher Messungen Rückschlüsse auf die Veränderungen des Lebensraums Arktis zu ziehen. Auch 20 internationale Studierende hatten die insgesamt einjährige Mission „MOSAiC“ eine Zeitlang begleitet.

Rex nahm die Besucherinnen und Besucher in der JAL mit auf eine ebenso faszinierende wie zum Teil auch beklemmende Reise, die geprägt war von durch die Polarnacht bedingte monatelange Finsternis, Schneestürme, Temperaturen bis rund 40 Grad unter dem Gefrierpunkt, neugierigen Eisbären und kurzzeitigen Versorgungsengpässen aufgrund der Corona-Pandemie. Stürme und das fast gespenstische Quietschen der sich bewegenden Eisplatten machte Rex durch kurze Video-Einspieler erlebbar, aber auch die Faszination und den Spaß, den die wissenschaftliche Crew an Bord und in der eigens aufgebauten „Forschungsstadt“ ausstrahlte.

Die Arktis, so Rex, könne als Epizentrum des Klimawandels betrachtet werden. Dramatisch habe sich das Klima in dieser Erdregion erwärmt, viermal schneller als in der restlichen Welt. Der Professor reist selbst seit Beginn der neunziger Jahre in dieses Gebiet und konnte seitdem eine deutliche Veränderung feststellen. Dort, wo er rund um Spitzbergen damals noch mit Skiern unterwegs war, befindet sich heute strömendes Wasser. Rex begründete dies unter anderem mit durch den Klimawandel bedingte Extremwetterlagen wie Hitze oder Starkregen, die den so genannten Jetstream, der die kalte Luft rund um den Nordpol normalerweise einschließt, instabil machen. So gibt es weniger Bereiche, die einfrieren. In den Sommermonaten sorgt dies für eine wachsende Fläche, die Wärme aufnimmt und entsprechend weniger Eisflächen im Winter – ein Kreislauf, der die Arktis schrumpfen lässt.

Doch noch sei es nicht zu spät, so der Professor, unabdingbar jedoch die einmütige Motivation von Wirtschaft und Politik, Klimaschutzmaßnahmen zu forcieren. In den kommenden Jahren seien Investitionen im Umfang von rund fünf Billionen Euro notwendig – und diese müssten aus der Privatwirtschaft kommen. „Der klimaschonende Weg muss wirtschaftlich erfolgreicher werden“, so Rex.

„Unser Ziel ist es, als Hochschule die gesellschaftliche Debatte anzuregen“, erklärte Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer. Er betonte zudem, dass so genannte „alternative Fakten“ an dieser Stelle keinen Platz hätten und die Gesellschaft nicht voranbringen würden.

Im Anschluss an den Vortrag erhielten rund 60 Schülerinnen und Schüler aus Ostfriesland das Nachhaltigkeitszertifikat der Hochschule. Dafür hatten sie in den vergangenen Monaten Vorträge besucht und ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit unter anderem in eigens umgesetzten Projekten nachgewiesen. „Wir möchten mit diesem Format gezielt auch junge Menschen ansprechen“, so Kreutz, der in diesem Zusammenhang auch den Initiator und ehemaligen Professor der Hochschule Dr. Eric Mührel in der Bibliothek begrüßte.

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news-6247 Thu, 03 Nov 2022 09:36:17 +0100 OER-Handreichung: Gedruckte Exemplare verfügbar https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6247&cHash=f9a65ccab76163cd1914213c45ab0d35 Broschüre der Campus Didaktik unterstützt die Lehre Die Broschüre der CampusDidaktik „Open Educational Resources — Handreichung und Leitfaden“ widmet sich den Eigenschaften, Potenzialen und Hürden von offenen Lehr- und Lernmaterialien, von Open Educational Resources (OER). Es werden wesentliche Konzepte und Begriffe im Feld OER behandelt.

Um OER zu nutzen, zu konzipieren und zu erstellen, wird ein Prozess aus fünf Schritten vorgestellt. Das Augenmerk liegt dabei auf lizenzrechtlichen Aspekten (den Creative Commens-Lizenzen), denn diese sind erfahrungsgemäß anfänglich eine Herausforderung: Was ist bei den Lizenzangaben an fremden Materialien zu beachten? Wie werden die Lizenzen eventuell genutzter Materialien Dritter angegeben? Wie wird ein entstehendes Material lizenziert?

Zwar kann die Broschüre auch als PDF heruntergeladen werden (https://www.hs-emden-leer.de/fileadmin/user_upload/cd/Projektbeschreibungen/OER_Handreichung_CampusDidaktik_HS_Emden_Leer.pdf). Solange der Vorrat reicht, können aber auch gedruckte Exemplare in der CampusDidaktik, in Emden, Raum V11, abgeholt werden: Einer Digitalmüdigkeit entgegentretend kann die Handreichung in Hosentaschenformat zum Wegbegleiter werden, auf dem Schreibtisch als kleines Nachschlagewerk Einzug halten.

OER bieten die Möglichkeit, an Lehr- und Lernmaterialien Dritter direkt anzuknüpfen, statt bei null anzufangen zu müssen. Überdies kann mit OER die eigene Lehre ähnlich dem klassischen Publizieren langfristig — über entsprechende Plattformen wie die niedersächsische OER-Plattform twillo — geteilt werden. Gegenüber dem Zitatrecht und der Bildungs- und Wissenschaftsschranke können OER, je nach Lizenz, eine umfassende Verbreitung, Bearbeitung und Wiederveröffentlichung ermöglichen. OER dürften — auch im Zuge der entsprechenden Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung — langfristig Relevanz gewinnen, etwa im Rahmen von Drittmittelprojekten und dortigen Anforderungen an das Publizieren etwaiger Erkenntnisse.

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news-6246 Wed, 02 Nov 2022 15:04:52 +0100 Hochschule weist Professor Osbilds Kritik und Forderungen als abwegig zurück https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6246&cHash=e6822dd0308d5761d3b416b4818b3f09 Die Hochschule Emden/Leer weist die Behauptung von Professor Dr. Reiner Osbild zurück, es an der Fürsorge ihm gegenüber mangeln zu lassen. Zugleich lehnt sie auch seine öffentlich erhobenen finanziellen Forderungen als abwegig zurück.

Ganz eindeutig tritt Professor Osbild seit längerem mit sehr zugespitzten und häufig polemischen Äußerungen - , zu  denen er sich gestern (01. Nov.) auch in einer Pressekonferenz bekannt hat -  an die Öffentlichkeit.

Er macht damit von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch. Er kann aber keineswegs erwarten, dass die Hochschule sich diese Äußerungen zu eigen macht. Und er nimmt billigend, vielleicht sogar bewusst in Kauf, mit den von ihm geäußerten Ansichten auf erheblichen Gegenwind innerhalb und außerhalb der Hochschule zu stoßen.
Von einem Wissenschaftler wie Dr. Osbild kann und muss eine Hochschule aber auch erwarten, dass er es aushält, wenn seine Äußerungen Diskussionen und auch Demonstrationen auslösen. Professor Osbild tut sich ganz gewiss keinen Gefallen, wenn er sein Heil regelmäßig in juristischen Auseinandersetzungen sucht. Die Hochschule ist gelassen und zuversichtlich und sieht keinen Verstoß gegen Fürsorgepflichten jedweder Art.

Professor Dr. Osbild kann sich frei äußern, solange er sich im Rahmen der Gesetze bewegt. Gleichwohl muss er Kritik ebenso aushalten, wie dies auch die Hochschulleitung seit geraumer Zeit gelassen tut.

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news-6242 Tue, 25 Oct 2022 08:48:13 +0200 Alternative Bildungswege aufzeigen https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6242&cHash=86d1af6fa219a06041bf68bd83d3fa22 Informationsveranstaltung von Hochschule und Handwerkskammer Zu einem Online-Austausch zur aktuellen Arbeitsmarktsituation und alternativen Bildungswegen lädt die Hochschule Emden/Leer in Kooperation mit der Handwerkskammer (HWK) Braunschweig-Lüneburg-Stade für Donnerstag, 10. November, ein. Hester Hansen, Abteilungsleiterin Nachwuchswerbung und Ausbildungsberatung der HWK und Birte Engelberts, Leiterin der Zentralen Studienberatung der Hochschule, geben an diesem Tag in der Zeit von 13 bis 14:30 Uhr einen Überblick über die aktuelle Arbeitsmarktsituation.

Basis der Veranstaltung ist der zunehmende Wunsch nach individuellen Bildungswegen und Möglichkeiten der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung in Niedersachsen, den beide Referentinnen in ihrer täglichen Arbeit feststellen können. Weiterhin stellen sie das Bildungsnetzwerk „Umstieg NordWest“ als ein Best Practice Projekt in der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Kammern und Agenturen für Arbeit in Niedersachsen vor, das sich zum Ziel gesetzt hat, Studienabbrecherinnen und –abbrecher in regionale Ausbildungsbetriebe zu vermitteln.

Engelberts und Hansen wissen: Bildungswege in Deutschland sind so vielfältig, wie die Jugendlichen, die vor der Entscheidung über ihre berufliche Entwicklung stehen. Dabei bekommen sie Unterstützung von unterschiedlichsten Anbietern und Beratenden, um sich angesichts einer Vielzahl an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zurecht zu finden. Hester Hansen, macht deutlich, wie wichtig es ist, auch einen Blick auf die sich verändernden Parameter zu werfen wie beispielsweise die demografische und technologische Entwicklung. „Wir wollen niedersachsenweit mit Studien- und Bildungsberatenden, Berufsberatenden der Kammern und Arbeitsagenturen in die Diskussion kommen und voneinander lernen. Wir haben im nordwestlichen Niedersachsen bereits einen guten Austausch und möchten diese Erfahrungen gerne weitergeben sowie die Zusammenarbeit ausbauen“, erklärte Birte Engelberts.

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Online-Tagungsreihe der Offenen Hochschulen in Niedersachsen statt. Unter anderem wird es einen Impulsvortrag zum Thema „Gut verbunden? Hochschulen als Knotenpunkte nachschulischer Bildung“ von Prof. Dr. Frank Ziegele (CHE), geben. Alle weiteren Details und Anmeldungen können unter: studieren-in-niedersachsen.de/ohn-tagung. vorgenommen werden.  Die Veranstaltung beginnt am 10. November um 13 Uhr und ist kostenlos.

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news-6239 Fri, 14 Oct 2022 10:56:02 +0200 Auf der Insel die persönliche Karriere in den Blick genommen https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6239&cHash=35b7258640de8579e370ebfbd84c6944 Gleichstellungsstelle bot Veranstaltung auf Juist für Frauen an Akademikerinnen, die sich für eine wissenschaftliche Karriere interessieren oder bereits den Weg in die Wissenschaft eingeschlagen haben, konnten jetzt viele wertvolle Erkenntnisse bei einem besonderen Veranstaltungsangebot der Hochschule Emden/Leer auf der Insel Juist gewinnen: Die Teilnehmerinnen besuchten im September eine Informationsveranstaltung im Rahmen des Projekts „Förderung und Gewinnung von wissenschaftlichem Spitzenpersonal“.

Angeboten wurde die Veranstaltung mit dem Titel „Meine Karrierelandschaft. Szenisch-kreativ in der Natur“ von der Gleichstellungsstelle der Hochschule. Die Frauen setzten sich intensiv mit ihrer persönlichen Karrierelandschaft auseinander, gerahmt von Informationen rund um die wissenschaftliche Karriere. Inspiriert durch Ruhe, Weite und Abgeschiedenheit konnten sich die Teilnehmerinnen ganz auf ihre persönliche Verortung konzentrieren. Dabei gab es auch genügend Gelegenheit für einen impulsgebenden Austausch unter allen Beteiligten, die ihre Erfahrungen und Anregungen als Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Promovendin, Postdoc, angehende Professorin und Führungskraft einbrachten.

„Das Format und die Methodik der Veranstaltung erlaubte das, was bei anderen Angeboten oft zu kurz kommt: die Übertragung des Wissens um Karrieremöglichkeiten oder - stufen und vielem mehr auf die eigene persönliche Situation“, so Projektkoordinatorin Hannah Kabaj. „Die Veranstaltung war informativ und inspirierend. Und was am Wichtigsten ist: die Ergebnisse und Erkenntnisse entfalten im Nachgang Wirksamkeit.“ Die Veranstaltung wurde methodisch von der Dozentin Dr.in Silja Schoett begleitet. Informationen zu den Rahmenbedingungen und Voraussetzungen einer wissenschaftlichen Karriere wurden von Hannah Kabaj zur Verfügung gestellt.

Die Vernetzung und die Einbindung in weitere Angebote der Karriereentwicklung für Frauen an der Hochschule Emden/Leer steht auch anderen Interessierten offen. So läuft beispielsweise aktuell die Bewerbungsfrist auf die fem:talent-Stipendien der Hochschule bis zum 31. Oktober. Weitere Informationen gibt es unter https://bit.ly/3S0Czoj.

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news-6238 Thu, 13 Oct 2022 13:31:37 +0200 Von der Arktis nach Ostfriesland https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6238&cHash=a267f152bdb42146c11d4b70380bfb55 Emder Vorträge mit Prof. Dr. Markus Rex zur Polarstern-Expedition Auch in diesem Jahr laden die Hochschule Emden/Leer und die Stadt Emden zu ihrer gemeinsamen Reihe „Emder Vorträge“ in die Johannes a Lasco-Bibliothek ein. Der Klimaforscher Prof. Dr. Markus Rex wird am Mittwoch, 2. November, ab 18 Uhr über seine Erfahrungen als Forscher auf der „Polarstern“ berichten.

Das Forschungsschiff war im September 2019 zur größten Arktisexpedition aller Zeiten vom Hafen in Tromsö aufgebrochen. Am Nordpol angekommen, ließ die Besatzung es einfrieren. An Bord befanden sich Wissenschaftler aus 20 Nationen, die in der Arktis ein Jahr lang die Auswirkungen des Klimawandels untersuchten. Markus Rex, Leiter der „MOSAiC“ genannten Forschungsmission, berichtet in Emden von seinen Erfahrungen, die auch in seinem Buch „Eingefroren am Nordpol“ nachzulesen sind. Er ist Professor an der Universität Potsdam und leitet die Sektion Atmosphärenphysik des Alfred-Wegener-Instituts (AWI).

In der Johannes a Lasco-Bibliothek in Emden wird der Polarforscher und Physiker vom Alltag an Deck unter den extremen Bedingungen der Arktis, von den logistischen und planerischen Herausforderungen und von den wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Forscher im Eis sammeln konnten, berichten. Sein Buch wurde im vergangenen Jahr mit dem ITB BuchAward in der Kategorie „Sustainable Responsibility“ ausgezeichnet.

Neben dem Vortrag des Referenten ist eine Diskussionsrunde mit Schülerinnen und Schülern aus der Region geplant. Zudem wird die Hochschule im Laufe des Abends ihr seit einigen Jahren etabliertes Nachhaltigkeitszertifikat an Teilnehmenden aus ganz Ostfriesland verleihen.

Einlass zur kostenlosen Veranstaltung ist um 17:30 Uhr. Anmeldungen werden per E-Mail an veranstaltung(at)hs-emden-leer.de entgegengenommen. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.

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news-6237 Wed, 12 Oct 2022 10:22:00 +0200 Bunte Aktionen auf dem Campus https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6237&cHash=25afdcf0325819d344b258468e86cdbf Familienservice lädt zum Herbstferienprogramm ein Der Familienservice der Hochschule Emden/Leer lädt schulpflichtige Kinder von Hochschulangehörigen im Alter bis zu zwölf Jahren zu einem bunten Herbstferienprogramm ein. In der Zeit vom 20. bis zum 28. Oktober können verschiedene Angebote auf dem Emder Campus oder im Gemeindehaus Constantia besucht werden.

Das Programm reicht diesmal von einem Besuch im FabLab mit seinen vielen spannenden Technik-Projekten, Einblicken in die Arbeit der Polizei und des Rettungsdienstes oder auch eine Bastelaktion für die abschließende Halloween-Party.

Anmeldungen sollten bis drei Tage vor Veranstaltungsbeginn erfolgen und sind per Mail an familienservice@hs-emden-leer.de möglich.  Das komplette Programm gibt es unter https://bit.ly/3yzsRCj.

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news-6232 Mon, 10 Oct 2022 11:34:28 +0200 19. Oktober: Fünfter Karrieretag an der Hochschule Emden/Leer https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6232&cHash=5bcfc779c2d0a25edf71351cd934d2e9 Unternehmen stellen sich Studierenden im Messezelt vor Nach großem Erfolg der vergangenen Veranstaltung gehen die Teams der Ems-Achse und des Career Service der Hochschule Emden/Leer in die nächste Runde: Am Mittwoch, 19. Oktober, präsentieren sich in der Zeit von 10 bis 15 Uhr regionale und überregionale Unternehmen auf dem Emder Campus.

Der Ems-Achse Karrieretag bietet Studierenden und Arbeitgebern die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen und Netzwerke aufzubauen. Studierende erhalten Informationen zu Karrierechancen in den unterschiedlichsten Branchen und knüpfen Kontakte für Praktika, Abschlussarbeiten und Einstiegspositionen.

 

Als Unternehmen sind diesmal unter anderem vertreten:

  • BDO DPI AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Dirks Group GmbH & Co. KG
  • ENERCON GmbH
  • eQ-3 AG
  • EWE
  • FERCHAU GmbH
  • Gullert & Wilke GmbH Ingenieurbüro
  • MDSI
  • Orgadata
  • Wildeboer Bauteile GmbH
  • Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG
  • Rolf Janssen GmbH
  • abat AG Bremen
  • VRG GmbH
  • Boom Software GmbH
  • CEWE Stiftung & Co. KGaA
  • connectiv! eSolutions GmbH
  • ELA Container GmbH
  • HR4YOU AG
  • Landguth Heimtiernahrung GmbH
  • Lufthansa Industry Solutions TS GmbH
  • Haase-Catering
  • DMS Dobler Marine Service GmbH
  • Innovation Cluster Drachten
  • Big Dutchmann International GmbH
  • Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Göttingen (ZUS BIÖ, Dez. 11)
  • Leannova, Enova
  • Persona Service AG & Co. KG
  • T-Systems on site service GmbH
  • Seaway7.
  •  

Nähere Informationen unter info.emsachse.de/aktuelles/karrieretag.html

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news-6229 Thu, 06 Oct 2022 11:05:10 +0200 fem:talent fördert Wissenschaftlerinnen von morgen https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6229&cHash=f662bbe785944ea56b5defe653259b63 Hochschule öffnet Bewerbungsportal bis zum 31. Oktober Um den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs auf mehreren Qualifikationsstufen zu fördern, stellt die Hochschule Emden/Leer auch in diesem Jahr fem:talent-Stipendien zu Verfügung. Angesprochen sind Studentinnen und Promovendinnen, die hervorragende Leistungen in Studium oder Beruf erwarten lassen oder bereits erbracht haben. Bewerbungen sind noch bis zum 31. Oktober möglich.

Ziel des Programms ist es, die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem nachhaltig zu verbessern und die Anzahl der Wissenschaftlerinnen in Spitzenfunktionen zu steigern. „Mit der finanziellen und ideellen Unterstützung soll es den ausgewählten Bewerberinnen ermöglicht werden, mehr Zeit in ihre wissenschaftliche Arbeit und Karriere zu investieren“, so Koordinatorin Dr. Monika Batke von der Hochschule Emden/Leer.

Antragsberechtigt sind Studentinnen der MINT-Bachelorstudiengänge (Fachbereich Technik, Fachbereich Seefahrt), Masterstudentinnen aller Fachbereiche und Promovendinnen, die zum Beginn des Bewilligungszeitraums an der Hochschule Emden/Leer immatrikuliert sind bzw. ein Promotionsvorhaben vorweisen können.

Das fem:talent-Stipendium ist eine gleichstellungsfördernde Maßnahme der Hochschule Emden/Leer im Rahmen des Professorinnenprogramms III des Bundes und Länder. Alle Informationen zur aktuellen Ausschreibung und den Link zur Bewerbung gibt es unter https://bit.ly/3C1vwFW.

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news-6228 Thu, 29 Sep 2022 14:22:01 +0200 Nachhaltiges Leben mit Genuss vermittelt https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6228&cHash=ba5a66a75291a25ec7c26ccdcf14fc69 Feierabendmarkt an der Hochschule lockte hunderte Besucher an Sonniges Herbstwetter, ein voller Campus und jede Menge nachhaltige Leckereien und Informationen gab es am Mittwoch an der Hochschule Emden/Leer. Der zweite Nachhaltige Feierabendmarkt in diesem Jahr lockte am Nachmittag bei Sonnenschein und mit Beschickern aus der ganzen Region viele Bummelfreudige auf den Mensa-Vorplatz.

Bei der Herbstausgabe des Marktes gab es unter anderem Gemüse vom Solihof Wybelsum, Käse aus Twixlum, Meeresspezialitäten, Bratwurst, Unverpacktes, eine Greenpeace-Malaktion für Kinder, Naturkosmetik oder auch Cocktails vom Fairtade Steuerungskreis. Ihr kleines mobiles Sherina Cicek versorgte die Gäste auf dem Campus mit Kaffeespezialitäten und plant ein vom Projekt MeerCommunity unterstütztes Start-up in diesem Bereich. Für kleine musikalische Einlagen sorgte zwischenzeitlich der Kneipenchor des Café Einstein. Im Vorfeld des Marktes kamen zudem Fahrräder und Fundsachen bei einer Versteigerungsaktion der Stadt Emden unter den Hammer.

„Als Fairtrade-University und Zukunftshochschule möchten wir unseren Beitrag leisten und Menschen dazu ermutigen, mehr Nachhaltigkeit in ihr Leben zu integrieren. Es ist schön, zu sehen, dass dieses Thema immer mehr Anklang findet“, so Anna Gerritzen, Koordinatorin für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hatte erneut Rico Mecklenburg, Präsident der Ostfriesischen Landschaft in Aurich, übernommen.

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news-6219 Thu, 22 Sep 2022 08:46:04 +0200 Innovationen für die smarte Fabrik https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6219&cHash=c29a9d5c0ade0f6090e8c32a18f8f806 Arbeitskreis „Audiotechnologie für die intelligente Produktion“ tagt in Oldenburg Am 21. September 2022 fand ein erneuter Austausch der Unternehmen im vom Fraunhofer IDMT in Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer koordinierten Industriearbeitskreis „Audiotechnologie für die intelligente Produktion“ statt. Technische Innovationen für mehr Effizienz in der Linie standen im Vordergrund.

Auf Einladung des Fraunhofer IDMT in Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer haben sich die 25 Teilnehmenden zu Praxislösungen für Industrieunternehmen ausgetauscht. Am Standort des Fraunhofer-Institutsteils Hör-, Sprach- und Audiotechnologie HSA nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeiten, sich persönlich kennen zu lernen und sich in verschiedenen Workshops mit den anderen Mitgliedern aus Industrie und Produktion weiter zu vernetzen.

Unter dem Begriff „SmartProtect“ wurden die Anwendungsszenarien eines intelligenten Gehörschutzes für den Industriearbeitsplatz diskutiert. Weitere bestimmende Themen waren die Nutzung von Spracherkennung für die Dokumentation und Werkerführung, die Sprachsteuerung von Produktionsmaschinen sowie das akustische Condition Monitoring. All diese Themen wurden nicht nur in Workshops konkretisiert, sondern auch in Live-Demonstrationen anschaulich und praxisnah vorgestellt.

Besondere Beachtung fanden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen aus dem vergangenen Halbjahr. Ein gezeigtes Highlight ist die im Rahmen eines Industrieprojekts des Institutsteils HSA gemeinsam mit der Firma MGA Ingenieurdienstleistungen GmbH vollständig auf einer Industriesteuerung der Firma Beckhoff integrierte robuste Spracherkennung zur Steuerung von Fertigungsanlagen. Spracherkennungssysteme ermöglichen die blickfreie und berührungslose Bedienung von Anlagen und Prozessen. Die Lösungen des Fraunhofer IDMT und seiner Partner funktionieren auch unter anspruchsvollen akustischen Bedingungen – mit und ohne Verbindung zum Internet.

Weiterhin konnte ein Industrieprojekt zur akustischen Leckage-Detektion an Dieseltanks von Nutzfahrzeugen gebahnt werden. In einem Schwesterprojekt wurde zuvor die Detektion von Druckluftleckagen an pneumatischen Antrieben erfolgreich umgesetzt, was auch auf der Hannover Messe 2022 Beachtung vom Fachpublikum fand.

Auch im Zuge der Weiterentwicklung des Fraunhofer-Institutsteils HSA wird die Klickerkennung, also die Sicherstellung des zuverlässigen Einrastens von Steckverbindungen, aktuell in Kooperation mit der Industrie mit Rücksicht auf verschiedene Fragestellungen für die Praxis adaptiert.

Gastgeber Dr. Jens Appell (Fraunhofer IDMT) und Prof. Dr. Sven Carsten Lange (Fraunhofer IDMT und Hochschule Emden/Leer) blicken mit Freude auf das nun fünfte Meeting des Industriearbeitskreises »Audiotechnologie für die intelligente Produktion» zurück. „Mit viel Engagement aller Beteiligten hat sich der Industriearbeitskreis in der Corona-Zeit zusammengefunden und etabliert. Nach nunmehr zahlreichen virtuellen Treffen im Arbeitskreis und in den Arbeitsgruppen zeigt unser erstes Treffen in Präsenz mit seiner sehr hohen Teilnahmequote sowie die Intensität und Tiefe der Sessions, wie wichtig unsere Themen für die betriebliche Praxis sind. Das freut uns sehr“, resümiert Appell.

„Das rege Interesse zeigt das Potential für den Einsatz von Audiotechnologie in der Produktion. Der Austausch von Fraunhofer und Hochschule mit den Unternehmen und der Austausch der Unternehmen untereinander sind wichtig, um diese Potentiale auszuloten, Ideen zu generieren und gemeinsame Projekte zu starten - und da sind wir auf einem sehr guten Weg“, fügt Lange hinzu.

Wer sich für eine Mitgliedschaft im Industriearbeitskreis „Audiotechnologie für die intelligente Produktion“ interessiert, erhält weitere Informationen und die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner am Fraunhofer IDMT unter https://www.idmt.fraunhofer.de/hsa.

Der im Jahre 2008 unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier und Dr. Jens-E. Appell gegründete Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie HSA des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT steht für marktnahe Forschung und Entwicklung mit Schwerpunkten auf

 

-       Sprach- und Ereigniserkennung

-       Klangqualität und Sprachverständlichkeit sowie

-       Mobile Neurotechnologie und Systeme für eine vernetzte Gesundheitsversorgung.

 

Mit eigener Kompetenz in der Entwicklung von Hard- und Softwaresystemen für Audiosystemtechnologie und Signalverbesserung setzen über 100 Mitarbeitenden am Standort Oldenburg wissenschaftliche Erkenntnisse in kundengerechte, praxisnahe Lösungen um.

Über wissenschaftliche Kooperationen ist der Institutsteil eng mit der Carl von Ossietzky Universität, der Jade Hochschule, der Hochschule Emden/Leer verbunden. Das Fraunhofer IDMT ist Partner im Exzellenzcluster „Hearing4all“. Weitere Informationen auf www.idmt.fraunhofer.de/hsa.

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news-6218 Tue, 20 Sep 2022 12:48:01 +0200 1,5 Millionen Euro für Nachhaltige Mobilität https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6218&cHash=4a626f2d440ebae2c8229e6edf5852fe Transferzentrum wird Drehscheibe im Ems-Dollart-Raum Im Programm „Innovation an Fachhochschulen“ des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung überzeugte die Hochschule Emden/Leer mit ihrem Konzept eines Transferzentrums Nachhaltige Mobilität und erhält dafür rund 1,5 Millionen Euro.

Konkret plant die Hochschule Emden/Leer, die Einrichtung eines grenzübergreifenden deutsch-niederländischen Transferzentrums für nachhaltige Mobilität als experimentelles Reallabor. Umgesetzt werden soll das unter anderem in Form eines niederschwelligen Zugangs zu Kompetenzen und der Infrastruktur der Hochschule, insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen der Region. In dem Transferzentrum werden zunächst drei thematische Schwerpunkte gesetzt:

  • Entwicklung innovativer Mobilitätstechnologien
  • Energiebereitstellung für nachhaltige Mobilität
  • Nachhaltige Mobilitätskonzepte

Inhaltlich geht es beispielsweise um Elektromobilität, um Windenergie oder auch um nachhaltige maritime Mobilität. Umgesetzt wird das Großprojekt von der Wissens- und Technologietransferstelle der Hochschule gemeinsam mit zehn Professor*innen und ihren Projektteams. Im Ergebnis entsteht ein dauerhaft in der Hochschule verankertes Transferzentrum, das mit Transferpartnern und Forschungseinrichtungen kooperativ zusammenarbeitet und dazu die Expertise und Infrastruktur der Hochschule nutzt. Organisatorisch und administrativ zugeordnet ist das Transferzentrum dem Vizepräsidenten für Forschung, Wissenstransfer und Internationales, Prof. Dr. Sven Steinigeweg.

Zur Etablierung des Transferzentrums werden so genannte Starter-Projekte durchgeführt. Diese dienen der praktischen Umsetzung und Erprobung des Transferzentrums und sollen es von Beginn an mit Leben füllen:

  • Green Water Taxi / Schaffung eines „Zero Emission Ship“ (Prof. Kap. Michael Vahs, Technische Schiffsführung)
  • Weiterentwicklung und Etablierung der Hyperloop-Technologie (Prof. Dr. Walter Neu, Lasertechnik // Prof. Dr. Thomas Schüning, Werkstoffkunde, Laser- und Fügetechnik im Maschinenbau)
  • Transformation begleiten / Anpassung von Prozessen, Arbeitsweisen und Führungsstrukturen (Prof. Dr. Eva-Maria Schön, Wirtschaftsinformatik)
  • Erschließung von Windenergie für Mobilitätsanwendungen (Prof. Dr. Iván Herráez,  Regenerative Energietechnik mit dem Schwerpunkt Windkraft)
  • Innovative Ansätze für die Verkehrsflusssimulation im ländlichen Raum (Prof. Dr. Thorsten Schmidt, Bioinformatik/Informatik)
  • Elektromobilität im ländlichen Raum gestalten (Prof. Dr. Marc Hanfeld, Energiemanagement // Prof. Dr. Till Becker, Wirtschaftsinformatik // Prof. Dr. Joachim Schwarz, Marktforschung und Quantitative Methoden)

„Das Transferzentrum wird Drehscheibe im Ems-Dollart-Raum sein und Lehre und Forschung der Hochschule, Unternehmen und weitere Akteure in agiler, praxisnaher und zielorientierter Kooperation miteinander verbinden“, sagt Prof. Dr. Sven Steinigeweg und sieht zudem eine große strategische Chance in einer intensiveren Zusammenarbeit mit den Niederlanden.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz: „Das Projekt ist von herausgehobener strategischer Relevanz für unsere vom Strukturwandel besonders betroffene Region. Die Hochschule Emden/Leer als die einzige Hochschule in Ostfriesland sieht sich daher in besonderer Verantwortung, durch innovationsgestützten Wissens- und Technologietransfer zur positiven wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung beizutragen.“

 

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news-6217 Fri, 16 Sep 2022 13:52:29 +0200 Hyperloop-Unterstützer arbeiten grenzüberschreitend zusammen https://www.hs-emden-leer.de/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6217&cHash=e153e07c5e128864c2ae0803dd2b8532 Minister Thümler und Provinz Groningen unterzeichnen Absichtserklärung Klimaneutrales Reisen und Warenlogistik in einer Röhre, fast ohne Luftwiderstand, schnell und umweltfreundlich – das ist das Ziel hinter der Hyperloop-Technologie, die auch an der Hochschule Emden/Leer erforscht wird. Zu den Unterstützern dieser innovativen Technik gehören besonders das Land Niedersachsen und die ebenfalls sehr aktive Provinz Groningen. Vor diesem Hintergrund haben die Partner am Freitag eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, mit der sie die Forschung und Weiterentwicklung des Hyperloop verstärkt voranbringen und dem Transportsystem den Weg in nachhaltigen Mobilitätskonzepte der Zukunft ebnen möchten.

Basis der Unterzeichnung sind Gespräche für den Auf- und Ausbau von Testinfrastrukturen auf niederländischer und deutscher Seite sowie die bereits bestehende Zusammenarbeit der norddeutschen und niederländischen Partner im „Hyperloop Development Program (HDP)“. Im HDP bündeln die Partner, die niederländischen Ministerien für Wirtschaft und Klima sowie für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, die Provinz Groningen und eine Gruppe von Industriepartnern sowie Wissens- und Forschungseinrichtungen die Anstrengungen, Hyperloop als sicheres, nachhaltiges und kommerziell tragfähiges Hochgeschwindigkeitstransportmittel zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen.

„Die Provinz Groningen setzt sich für die Förderung von Innovationen und bahnbrechender Forschung in allen Bereichen ein, um die Wirtschaftskraft und Vitalität der Region zu unterstützen. Durch die Zusammenarbeit mit unseren niedersächsischen Nachbarn können wir die Position der gemeinsamen Region als weltweit führend in der Technologieforschung und -entwicklung stärken, insbesondere im Bereich der Hyperloop-Entwicklung", sagte Ijzebrand Rijzebol, Beigeordneter für Wirtschaft und Finanzen der Provinz Groningen.

Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, unterstreicht mit seiner Unterschrift die Bedeutung der grenzüberschreitenden Kooperation zur nachhaltigen Mobilität durch Hyperlooptechnologie. „Die Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen und den Niederlanden liegt mir persönlich sehr am Herzen. Die heute vereinbarte grenzüberschreitende Kooperation wird ein zentraler Punkt für zukünftige gemeinsam abgestimmte Aktivitäten und Drittmittelakquise auf europäischer Ebene sein“, so der Minister. Empfangen wurden die Gäste im Rummel von Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff. 

In den kommenden drei Jahren wird an der Hochschule die Entwicklung des Hyperloop mit mehreren Projekten vorangetrieben. Das IHT, geleitet von den Professoren Walter Neu und Thomas Schüning, konzentriert sich auf den Bereich Logistik sowie die Standortvoraussetzungen für eine EU Hyperloop-Großforschungsanlage. Parallel dazu ist die Hochschule in die Projekte „ePIcenter“ sowie „EU HyTeC“ eingebunden, in denen sich unter anderem Lukas Eschment als Doktorand mit dem Warentransport der Zukunft und der Realisierung einer europaweiten Hyperloop-Testinfrastruktur beschäftigt. Auf niederländischer Seite befasst sich das Unternehmen Hardt, das in Delft bereits eine kurze Testsektion betreibt und in Groningen eine weitere von rund drei Kilometern Länge plant, insbesondere mit der Routenentwicklung. 

In der Absichtserklärung dokumentieren die Province Groningen und das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur ihr gemeinsames Ziel, mit der Hyperloop-Technologie einen nächsten Schritt zur Erforschung und Entwicklung neuer Technologien zur Verbesserung des internationalen Mobilitäts- und Verkehrsnetzes zu machen. „Mit diesem Schritt möchten wir die Forschungsaktivitäten für nachhaltige Verkehrslösungen fördern und ihr einen besonderen Stellenwert zuteilen“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz.

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