Der Antrieb steht im Mittelpunkt

Im November packten Studierende den "Hyperpod" nach seiner Ankunft aus L.A. in der Hochschule aus.

Studierende bereiten sich auf nächsten „Hyperloop“-Wettbewerb vor

Nur eine kleine Delle hat er abbekommen, ansonsten ist der „Hyperpod“ unversehrt in Halle T53 angekommen. Mehr als sechs Wochen hatte die Transportkapsel, die Studierende aus Emden und Oldenburg für den Hyperloop-Wettbewerb in Los Angeles konstruiert hatten, für die Rückkehr nach Emden gebraucht. Und es geht direkt weiter: Ein rund 40-köpfiges Team bereitet sich derzeit auf die nächste Runde des Wettbewerbs um Tesla-Chef Elon Musk vor.

Im August war der Hyperpod für seinen Einsatz im Finale des international besetzten Wettbewerbs in Los Angeles getestet worden. Vor Ort hatte ein technisches Problem seitens der Ausrichter den Start verhindert: der so genannte „Pusher“, der den Anschub in der Vakuumröhre geben sollte, war defekt. Das Team „HyperpodX“ wurde jedoch für seine Leistung mit einem Innovationspreis ausgezeichnet.

Den „Startschubs“ von außen wird es im kommenden Jahr nicht mehr geben: Lag die besondere Herausforderung für die Teams zuletzt bei der Umsetzung der Magnetschwebetechnik, wird es  diesmal einen eigenen Antrieb geben, wie Prof. Dr. Thomas Schüning, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Walter Neu in Emden betreut, erklärt. Die Beschleunigungsleistung steht dabei im Mittelpunkt des Wettbewerbs.

Das neue Team mit Studierenden der Hochschule Emden/Leer und der Universität Oldenburg ist erneut mit Feuereifer dabei. „Etwa 70 Prozent sind neu im Team“, so Schüning. Die Gruppe profitiere somit von den Erfahrungen der vergangenen Durchgänge und könne zudem gemeinsam neue Ideen entwickeln. Fest steht: Der neue Pod wird aufgrund des eigenen Antriebs mit rund 300 Kilogramm doppelt so schwer sein wie sein Vorgänger, darf eine Länge von 1,50 Metern nicht überschreiten und muss am Ende der Röhre selbständig abbremsen.

Eine erste Herausforderung liege darin, einen äußerst belastbaren Antriebsriemen auszuwählen, wie die Studierende Charlotte Friedemann erklärt. Derzeit befindet sich das Team noch in der Erarbeitung des Konzeptes.

Im Februar wird es eine Videokonferenz mit dem Wettbewerbsausrichter SpaceX geben. Danach fällt die Entscheidung für die Bauerlaubnis. „Wir werden in jedem Fall in die Realisierung gehen, auch wenn wir nicht am Wettbewerb teilnehmen“, so Schüning. Eventuell könne man in diesem Fall eine der vorhandenen Teststrecken, beispielsweise in den Niederlanden, nutzen.

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