Internationale Konferenz an der Hochschule

(v.l.): Heika Ring (Organisationsteam), Prof. Dr. Robert Harrison (University of Warwick, Coventry/England), Prof. Dr. Armando Walter Colombo, (Konferenz General Chair und Institut I2AR, Hochschule Emden /Leer), Prof. Dr. Gerhard Kreutz (Präsident Hochschule Emden/Leer), Prof. Dr. Luis Gomes (Institut UNINOVA, Universidade Nova de Lisboa, Lissa-bon/Portugal), Stamatis Karnouskos (SAP, Karlsruhe/Deutschland)

Industrielle Informatik steht im Fokus / „Konferenz der kurzen Wege

Die digitalisierte und vernetzte Welt am Beispiel der Industrie aufzeigen – das ist Inhalt der IEEE-Tagung INDIN, die am Montag an der Hochschule Emden/Leer gestartet ist. Mehr als 200 Teilnehmer aus aller Welt haben sich für das dreitägige Programm angemeldet.

„Die Hochschule ist bei diesem Thema bereits seit Jahren ganz vorne mit dabei“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz bei der Eröffnung. Dies bestätigte Prof. Luis Gomez, General Co-Chair der INDIN. So hätten unter anderem das Know-How der Hochschule sowie der starke Bezug zur Praxis - auch durch die zahlreichen Kooperation mit regionalen Unternehmen – den Ausschlag für Emden als Veranstaltungsort gegeben.

Hinter dem Begriff „Industrielle Informatik“ verbirgt sich die Verzahnung der industriellen Produktion mit moderner Kommunikationstechnik. „Unter anderem geht es darum, dass Produktionsanlagen so autonom arbeiten, dass sie sich selbst konfigurieren können“, so Prof. Dr. Armando Walter Colombo vom Institut I2AR im Fachbereich Technik der Hochschule Emden/Leer. Er ist seit Jahren Fellow des IEEE und hat die Ausrichtung der Tagung in Emden angestoßen. Hinter der Abkürzung IEEE verbirgt sich das Institute of Electrical and Electronics Engineers, ein weltweiter Berufsverband von Ingenieuren, die hauptsächlich aus den Bereichen Elektro- und Informationstechnik kommen. Der Verband organisiert Fachveranstaltungen und setzt sich für die Standardisierung von Techniken, Hardware und Software ein.

„Industrie 4.0 ist in der Forschung und Entwicklung weltweit ein wichtiges Thema“, erläutert Jeffrey Wermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule. „Mit der INDIN Konferenz in Emden haben wir die Möglichkeit, es in die Region zu streuen und als einer der ersten davon zu profitieren.“ Nach Deutschland kommen die Besucher vorwiegend aus England, gefolgt von China, aber auch Australien, Neuseeland, Brasilien, Japan oder Saudi Arabien und Südafrika. Zu den bekanntesten Firmen, die an der INDIN beteiligt sind, gehören Siemens, Bosch, Honeywell oder SAP.

Die INDIN ist am Montag mit einem Eröffnungsvortrag von Prof. Robert Harrison von der Warwick Universität Coventry/England gestartet. Er beleuchtete anhand eines Beispiels die erfolgreiche Implementierung von Industrie 4.0 in einem Betrieb. Die Konferenz teilt sich in drei Bereiche auf: Neben dem wissenschaftlichen Teil, der durch viele Vorträge abgedeckt wird, gibt es diverse Keynotes und Tutorials, bei denen die Teilnehmer selbst aktiv werden. Beispiele aus der Praxis zum Thema Digitalisierung  gibt es wiederum beim Industrieforum, das ebenfalls in der Hochschule ausgerichtet wird. Als Rahmenprogramm sind zudem Exkursionen zum Volkswagen Werk in Emden und zur Meyer Werft geplant.

Am Montagabend trafen sich die Teilnehmer bei einem Wein-Empfang in der Hochschule zu einem geselligen Austausch. Am Dienstag sind ein Empfang der Stadt Emden in der Johannes A Lasco Bibliothek sowie ein Galadiner im Klub zum guten Endzweck geplant.

Die vorherigen INDIN-Tagungen wurden unter anderem in Cambridge (UK), Poitiers (Frankreich), Porto Alegre (Brasilien), Peking (China), Lissabon (Portugal) und Osaka (Japan) ausgerichtet. Die nächste INDIN-Konferenz wird 2018 in Portugal stattfinden.

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