Spielerisch lernen mit STIMEY

EU-Projekt der Hochschule wird vorgestellt

Eine europaweite Lern-Plattform schaffen, die junge Menschen an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT- heranführt und zugleich den Austausch zwischen Organisationen, Eltern, Schülern und Studierenden fördert – das ist das Ziel der Mitwirkenden am EU-Projekt „STIMEY“ (Science Technology Innovation Mathematics Engineering for the Young). Es bündelt verschiedene Lern-Technologien, die von acht Partnern aus ganz Europa entwickelt werden. Einer von ihnen ist die Hochschule Emden/Leer.

Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren sollen durch STIMEY spielerisch lernen und experimentieren. Zugleich soll der Austausch über Social-Media-Kanäle für ein Gemeinschaftsgefühl zwischen den Teilnehmern aus allen Ländern sorgen. Da die Schüler zudem Zertifikate über erfolgreiche Lernabschnitte sammeln können, haben sie bei späteren Bewerbungen die Möglichkeit, ihre MINT-Kompetenzen zu belegen.
 
„Durch das Projekt sollen neue, zeitgemäße und ansprechende Lernformate entwickelt und eingesetzt werden“, so Prof. Dr. Juho Mäkiö vom Fachbereich Technik der Hochschule. Er ist Projektleiter für das STIMEY-Team Emden/Leer.
Die Hochschule ist zuständig für die Entwicklung der Plattform und für die Erstellung des dazugehörigen Social-Media-Konzepts.

Um die Inhalte des Projekts einmal der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, veranstaltet das Emder STIMEY-Team ein kleines Festival. Am Sonnabend, 10. Juni, werden die virtuellen Spielinhalte als echte Spielstationen vor der Mensa aufgebaut. Schülerinnen und Schüler können in der Zeit von 11-16 Uhr die Mitmachaktionen wahrnehmen. Alle, die vorbei kommen, haben auf dem Festival die Gelegenheit zu experimentieren, zu forschen, zu spielen, sich schlau zu machen und attraktive Preise zu gewinnen. Auch Eltern, Lehrkräfte und Unternehmen sind willkommen. Weitere Informationen und Anmeldung unter info.germany|at|stimey.eu.

Die Hochschule unterstützt intern seit jeher erfolgreich Anträge zur EU-weiten Forschung und hat damit inzwischen eine beachtliche Stellung innerhalb der deutschen Hochschullandschaft eingenommen, wie Prof. Dr. Eric Mührel, Vizepräsident für Forschung und Lehre, betont. So liege man in einem bundesweiten Ranking, das das EU-Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellt hat, auf Platz zwei bezüglich der Beteiligungen an EU-Projekten. „Ein großer Erfolg für exzellente Forschung an der Hochschule“, so Mührel.

STIMEY ist ein Projekt, das vom Europäischen Finanzierungsprogramm Horizon 2020 anerkannt wurde. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf rund vier Millionen Euro. Die Projektpartner kommen aus Deutschland, Spanien, Weißrussland, Griechenland und Finnland.

Veranstaltungen/Termine

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