Traumatisierte Flüchtlinge (Einzel-Workshop-Module)

Was können wir und was können wir nicht?

Modulübersicht

Um detaillierte Informationen zu erhalten, klicken Sie bitte auf das gewünschte Modul oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter 04921/807- 7777 oder per eMail.

MODUL 2 (28.09.2016)
Epidemiologie von Trauma und Traumafolgestörungen

MODUL 3 (19.10.2016)
Psychosoziale Interventionen bei Flüchtlingen

MODUL 4 (02.11.2016)
Erkennen von Traumafolgestörungen

MODUL 5 (23.11.2016)
Interkulturelle Kompetenz

MODUL 6 (30.11.2016)
Therapeutische Interventionen nach Trauma

MODUL 7 (07.12.2016)
Supervision

MODUL 8 (14.12.2016)
Entwicklung traumainformierter und resilienzorientierter
Dienste in der Flüchtlingsarbeit – psychosoziale Interventionen
nach der Flucht

Traumatisierte Flüchtlinge

An wen richtet sich die Weiterbildung?

Angehörige aller Berufe, die professionell mit Flüchtlingen arbeiten wie z.B.:

  • Mitarbeiter/innen in psychosozialen Beratungsstellen, Institutionen des Sozial- und Gesundheitssektors, der Jugend- und Erwachsenenbildung, kommunaler Verwaltung und Betrieben
  • Erzieher/innen
  • Lehrer/innen
  • Angehörige medizinischer Berufe
  • Studenten/innen von psychosozialen und medizinischen Berufen

 

Inhalte und Ziele der einzelnen Module finden Sie nachfolgend.

Teilnahmebestätigung

Alle Teilnehmer/innen, die an den Einzel-Workshop-Modulen teilgenommen haben, erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Termine

Start am 28. September 2016
Jedes der angebotenen Module ist einzeln buchbar. Die Module beginnen am jeweiligen Seminartag um 15 Uhr und enden um 19 Uhr. Die Bereitschaft zur Vor- und Nachbereitung der einzelnen Module wird vorausgesetzt. Es werden grundlegende Kenntnisse zu Flucht und Trauma sowie Traumafolgestörungen vermittelt. Ziel ist der kompetente Umgang mit Flüchtlingen und die Etablierung
traumorientierter Interventionen und Dienste.

  • MODUL 2 (28.09.2016) Epidemiologie von Trauma und Traumafolgestörungen
  • MODUL 3 (19.10.2016) Psychosoziale Interventionen bei Flüchtlingen
  • MODUL 4 (02.11.2016) Erkennen von Traumafolgestörungen
  • MODUL 5 (23.11.2016) Interkulturelle Kompetenz und Erkennen von Traumafolgestörungen
  • MODUL 6 (30.11.2016) Therapeutische Interventionen nach Trauma
  • MODUL 7 (07.12.2016) Supervision
  • MODUL 8 (14.12.2016) Entwicklung traumainformierter und resilienzorientierter Dienste in der Flüchtlingsarbeit - psychosoziale Interventionen nach der Flucht

Ort: Hochschule Emden/Leer, Campus Emden

Gebühr: 175,- €* pro Teilnehmer/in & Modul, inkl. Teilnahmebestätigung,  Seminarunterlagen, Snacks und Getränken.
(eine Ratenzahlung ist möglich, bitte sprechen Sie uns an)

*Der Preis gilt für das vorliegende Angebot.

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen; max 25 Personen

Anmeldung: Online-Formular oder schriftlich per Formular

Dozenten/innen-Team

Eric Mührel, Prof. Dr.
Nach dem Abitur 1984 am Gymnasium Mayen und dem darauffolgenden Zivildienst im Kinderneurologischen Früherkennungszentrum der Rheinischen Landesklinik Bonn studierte Eric Mührel Kath. Theologie (bis zum Vordiplom) an der Universität Bonn und Sozialarbeit (Diplom) an der Fachhochschule Köln. Neben der Berufstätigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe und der Bewährungshilfe promovierte er in Philosophie an der Universität Stuttgart und studierte Pädagogik (Diplom) an der Universität zu Köln. Im März 2000 wurde er Professor für Sozialpädagogik und Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Emden/Leer und habilitierte 2005 im Fach Sozialpädagogik an der  Philosophisch-Pädagogischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Nach dieser Tätigkeit war er von März 2008 bis September 2011 Dekan des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden/Leer und übernahm von Oktober 2011 bis März 2013 die Vertretung des Lehrstuhls für Sozialpädagogik an der Philosophisch-Pädagogischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit September 2013 übt er das Amt des Vizepräsidenten für Forschung und Wissenstransfer an der Hochschule Emden/Leer aus.

Jutta Lindert, Prof. Dr. MPH
Jutta Lindert ist seit 2013 Professorin für Gesundheitswissen- schaften und Gesundheitspädagogik an der Hochschule Emden /Leer. Vor dieser Tätigkeit war sie von 2006 – 2013 Professorin für Gesundheitswissenschaften sowie Leiterin des dortigen Forschungsinstitutes für Angewandte Forschung an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Sie hat vor Beginn ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit 10 Jahre in Mainz ein Flüchtlingswohnheim geleitet. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind traumatische Ereignisse, Umwelt und gesundheitliche Folgen. Gesundheitliche Folgen beziehen sich auf physische, psychische und soziale Folgen. Eine ihrer Aufgaben im Rahmen dieses Schwerpunktes ist es, robuste Daten für  Interventionen der Praxis, Politik und Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Sie hat mehrere nationale und internatio- nale Studien zu diesem Forschungsschwerpunkt durchgeführt. Weiterhin ist sie Präsidentin der Sektion „Public Mental Health“ der europäischen Fachgesellschaft für Public Health sowie langjähriges berufenes Mitglied des Arbeitskreises der Bundesregierung „Migration und Gesundheit“. Daneben lehrt sie an verschie- denen Hochschulen im Ausland.

Jürgen Beushausen, Dr.
Jürgen Beushausen ist seit 2008 Dozent an der Hochschule Emden/Leer mit den Schwerpunkten Beratung, Klinische Sozialarbeit, Systemische Diagnostik und Intervention sowie Gesundheit und Supervision tätig. Neben der Ausbildung zum Diplomsozialarbeiter/Diplomsozialpädagogen sowie Diplompädagogen kann er auf eine langjährige Berufs- erfahrung in der Suchtkrankenhilfe, als Supervisor und als Lehrtherapeut am IGGG (Institut für Gestalt/Gesundheit/Gesellschaft) zurückblicken. Zudem absolvierte er Zusatz- ausbildungen aus den Bereichen Gestalttherapie, Psychodrama und Traumatherapie und bildete sich zum Systemischen Familientherapeuten weiter. Daneben verfügt er über eine Approbation als Kinder- und Jungendlichenpsychotherapeut.

Ingo Schäfer, PD Dr. med.
PD Dr. med. Ingo Schäfer, MPH, ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Oberarzt und Leiter der Trauma-Ambulanz am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Außerdem hat er die Funktion des Geschäftsführers des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg inne, ist als Supervisor für Verhaltens- therapie tätig und zudem Präsident der  Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und der European Society for Traumatic Stress Studies (ESTSS). Seine klinischen Schwerpunkte sind u.a. die Behandlung von Personen mit komplexen Traumafolgestörungen und komorbiden psychischen Störungen.

Behrouz Asadi
Dipl. Pädagoge Behrouz Asadi ist seit 1990 Leiter der Malteser Flüchtlingsbetreuung in Rheinland-Pfalz und Hessen. Er ist einer der Mitbegründer der Bundesarbeits- gemeinschaft PRO ASYL und Begründer vom Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz. Seine Kernaufgaben beziehen sich auf die Betreuung von Menschen, die auf der Flucht sind. Er kann Auslandseinsätze in Afrika, Asien und Europa aufweisen. Der Exiliraner Behrouz Asadi hat Naturwissenschaften und Pädagogik an der Universität in Mainz studiert. Wegen seiner politischen Aktivität, beschloss er zudem Soziale Arbeit in Frankfurt zu studieren. Er hat bundes- und landesweit Netzwerke zur Unterstützung von Flüchtlingen aufgebaut. Er hat seit 20 Jahren Erfahrung in der Betreuung und Beratung von Flüchtlingen.

Mit Empfehlung durch:

Ansprechpartner

Zentrum für Weiterbildung

Silke Reblin

Silke Reblin
Raum T 2
E-Mail
Tel. 04921/807-7777 oder -1368

Silvia Bloem

Silvia Bloem
Raum T 2
E-Mail
Tel. 04921/807-7777 oder -1335

Telefax: 04921/807-1381


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