Aktuelles zur WOGE Studie

Wie geht es Menschen in Ostfriesland? Wie ist ihre Gesundheit, wie fühlen sie sich? Wie ist der Bedarf an Unterstützung? Werden Familienzentren in der Region gebraucht und wenn ja, wie sollen diese strukturiert sein? Diese Fragen untersucht das Forschungsprojekt „WOGE“ (Wohlergehen und Gesundheit mit Familien für Familien), das unter der Leitung von Prof. Dr. Jutta Lindert jetzt an der Hochschule Emden/Leer gestartet ist.

Im Rahmen der Forschungsarbeit werden in den kommenden drei Jahren mit verlässlichen Methoden präzise Daten erhoben und ausgewertet, um daraus eine so genannte Querschnittstudie zu erstellen. Dazu werden mit den Praxispartnern beispielsweise Fragebögen entwickelt. Geplant ist, daraus datenbasierte innovative Handlungsstrategien für Familienzentren zu entwickeln.

„Aktuell liegen noch keine repräsentativen Daten zu Wohlergehen und psychischer Gesundheit der Menschen, die in der der Region leben, vor. Wir sind daher ganz entscheidend auf die Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen“, sagte Prof. Dr. Lindert. An der Hochschule gab es am Montag (20. Februar) zum Start des Projektes und Abstimmen der nächsten Schritte ein Treffen mit Vertretern der Verwaltung der Stadt Emden (Fachbereich Gesundheit u. Soziales, Fachdienst Kinder & Familie, Sozialpsychiatrischer Dienst), der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe, sowie von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (Nds. Institut f. frühkindliche Bildung u. Entwicklung).

„Wir sind gespannt, ob es hier einen Bedarf an Familienzentren gibt. Aus anderen Regionen wissen wir, dass Familienzentren entscheidend zur nachhaltigen Förderung der Gesundheit und des Wohlergehens von Familienmitgliedern aller Generationen beitragen“, betonte Professorin Lindert die Bedeutung der Datenerhebung für die Region.

Das Projekt WOGE wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

 

 

Ansprechpartnerin

Foto Frau Prof. Dr. Jutta Lindert

Prof. Dr. Jutta Lindert
Projektleiterin

(04921) 807-1632
E-Mail

 

 

Das WOGE-Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und von dem Land Niedersachen gefördert.

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