Ergebnisse

MATRIX und PATE/VA Ergebnisse

PIFURRA entlastet den Verwertungsagenten

Das im Projekt MATRIX entwickelte Werkzeug PIFURRA hat zum Ziel Forschungsergebnisse mit Anwender-Problemstellungen zu verknüpfen. Dies stieß in den geführten Gesprächen auf großes Interesse. Die hohen Anforderungen an einen Verwertungsagenten können mit PIFURRA deutlich reduziert werden. 

Der Such- und Findeprozess wird zudem erheblich beschleunigt und interdisziplinär ausgeweitet, was  gemeinsam mit dem Technologievermittler zu einer wesentlich schnelleren Umsetzung von Forschungsergebnissen führt. 

Nutzung der gewonnen Erkenntnisse

Die gewonnen Ergebnisse des Projekts PATE-VA und MATRIX sind nutzbar einerseits für die Entwicklung weiterer Instrumente zur Steuerung des Technologietransfers und andererseits für Entwicklung von Unterstützungsangeboten für klein und mittelständische Unternehmen.

Faktoren für einen erfolgreichen Transfer

Die geführten Interviews im Bereich der Werkstoff- und Materialwissenschaft führten zu dem Ergebnis, dass ein Großteil der Technologienehmer  –  Akteure aus der Wirtschaft – umfassendes Wissen bezüglich relevanter Ansprechpartner und Netzwerke fehlt.  Zudem  wurden Faktoren für einen gelungenen Technologietransfer zusammengestellt.

Dazu gehört vor allem eine vertrauensvolle Kommunikation, eine gute Vernetzung und Verlässlichkeit  des Technologievermittlers (Verwertungsagent), der stets langfristig zur Verfügung stehen und ein umfangreiches Wissen besitzen muss, um obige Voraussetzungen zu erfüllen.

Wechselnde Vermittler und damit kurze Förderzeiträume erschweren den Transfer. Es ist zudem unerlässlich, dass der Verwertungsagent kein Eigeninteresse verfolgt und unbedingt neutral bleibt. Mögliche Einsatzorte sind  daher beispielsweise Fördergeber oder Berufsverbände.