18. Mai 2011

USuS: Ehemaligen-Vortragsreihe fortgesetzt

Erneut kehrte ein Informatik-Absolvent an seinen Ausbildungsort zurück...

Die im Rahmen des USuS-Projekts gestartete Vortragsreihe zu Berufspraxis und Zukunftsperspektiven wurde am 04. Mai 2011 durch Sascha Lebeda fortgeführt.

Wie berichtet, hatte Shanna Tellaev (B. Sc.) im März den Eröffnungsvortrag gehalten. Es geht darum, den Studierenden mit Informationen, persönlichen Tipps und Erfahrungen aus der Praxis den Hochschulalltag zu erleichtern und Orientierungshilfen für Studium und Berufsleben an die Hand zu geben. Die Idee zur Vortragsreihe entstand aufgrund von Ergebnissen der USuS-Online-Erhebung und anschließender Interviews. Beide hatten gezeigt, dass Studierende gerade der ersten Semester ausführlichere Informationen über künftige Betätigungsfelder und einen stärkeren Praxisbezug benötigen.

Studierende aller Jahrgänge konnten sich nun über Herrn Lebedas Werdegang, derzeitigen Arbeitgeber und sein aktuelles Aufgabengebiet informieren. Natürlich schlug der Praktiker auch den Bogen zu seinen Erfahrungen im Studium und wies auf Dinge hin, die ihm aus heutiger Sicht wichtig erscheinen – zum Beispiel ermunterte er die Anwesenden, Skripte ruhig einmal vor den entsprechenden Veranstaltungen zu lesen – eine nicht unbedingt verbreitete, aber sehr erfolgreiche Strategie...

Was die Studierenden überrascht haben mag, ist die Tatsache, dass ein technisch ausgebildeter Absolvent (hier ein Informatiker) zwischen Technik und Vertrieb vermittelt. Vielleicht für einige doch ein Hinweis, nicht-technische Fächer ernster zu nehmen?

Die von Herrn Lebeda vorbereitete Powerpoint-Präsentation und die sehr persönlichen Schilderungen stießen auf echtes Interesse. Seine Bewertung, dass Lehrende in Emden - besonders im Vergleich zu großen Universitäten - extrem gut persönlich erreichbar und sehr hilfsbereit sind, wird vielleicht die Hemmschwelle der Kontaktaufnahme senken helfen. Auch dieses ein Anliegen von USuS.

Der Fachbereich Technik und das USuS-Projekt, sind den Ehemaligen für ihre engagierten Vorträge sehr dankbar, weil hierdurch ein Weg eröffnet wird, Erfahrungen mit Studium und Beruf an nachfolgende Generationen.