Aktuelles zur RE@FU Studie

Was schützt uns vor psychischen Erkrankungen?


Warum entwickeln manche Menschen durch umweltbedingte Faktoren, wie Stress, Traumata oder belastende Lebensumstände eine Depression, Suchterkrankung, Angst- oder Verhaltensstörung und manche Menschen nicht?

Resilienz ist veränderlich und beschreibt die Möglichkeit trotz Widrigkeiten im Leben zurecht zu kommen. Daher ist die Förderung von Resilienz, von Menschen mit Fluchterfahrungen und der Wohnbevölkerung, zentral für Wohlergehen und Gesundheit sowie für die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in die Aufnahmeländer.

Im Rahmen des RE@FU Projektes werden in den kommenden drei Jahren mit verlässlichen Methoden empirische Längsschnittdaten erhoben und ausgewertet. Durch zwei repräsentative Befragungen soll herausgefunden werden, welche Faktoren dazu beitragen, dass manche Menschen auf Stress, Traumata oder belastende Lebensumstände nicht mit einer psychischen Erkrankung reagieren. Zusätzlich sind alle interessierende insbesondere Menschen mit Fluchterfahrungen und Personen der Wohnbevölkerung herzlich dazu eingeladen, sich an einer Fokusgruppe zum Verständnis von Resilienz zu beteiligen. Bei Interesse können Sie sich gerne an das RE@FU-Team wenden.

Am Dienstag, den 30. Mai gab es an der Hochschule ein Kick-off-Meeting, bei dem Prof. Dr. Lindert mit Projektteilnehmern aus der Praxis und Verwaltung den Plan für dieses Projekt zur Erforschung der Resilienz in der Region besprach und gemeinsame Schritte festlegte.

Das Projekt RE@FU wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Das RE@FU Team und die Projektpartnerinnen und -partner beim Kick-off-Meeting am 30.05.2017

Ansprechpartnerin

Foto Frau Prof. Dr. Jutta Lindert

Prof. Dr. Jutta Lindert
Projektleiterin

(04921) 807-1632
E-Mail

 

 

Das RE@FU-Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und von dem Land Niedersachen gefördert.

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