Projektziele

Aufgrund des globalen Wettbewerbs entwickeln sich die Märkte mit einer hohen Geschwindigkeit und stellen sich den hoch qualifizierten nationalen Unternehmen, insbesondere auch aus den asiatischen Ländern. Dort entsteht eine ansteigende Anzahl von Bildungsinstituten und Forschungseinrichtungen mit sehr hohem Standard.

Zusätzlich findet ein demographischer Wandel in Europa statt, der in Zukunft einen Rückgang an verfügbaren Arbeitskräften erwarten lässt.

Diese Entwicklung führt zu einem Stillstand oder sogar Rückgang der Studierenden in den Natur- und Ingenieurswissenschaften. Es ist eine Herausforderung für die Zukunft, junge Menschen zu motivieren, ein aktives Interesse in diesen Feldern zu entwickeln und die Möglichkeit zu schaffen, diese mit ihren Lebenserfahrungen zu vereinen.

Hier möchte das EU-Projekt „POPBL" Herangehensweisen für den Schulunterricht in naturwissenschaftlichen Fächern aufzeigen und neue Alternativen zu den etablierten, eher auf Frontalunterricht basierenden Lehrmethoden präsentieren. Hypothesen belegen, dass mit dem derzeitigen Unterricht der Informationsfluss hauptsächlich vom Lehrer zum Schüler erfolgt und dass dies die Schüler/innen demotiviert, sich selbst mit naturwissenschaftlichen Problemen auseinanderzusetzten.

Das vorliegende EU-Projekt will die Eignung der Unterrichtsmethode POPBL dazu prüfen, das Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern bei Schüler/innen zu erhöhen. Mit den Erkenntnissen aus diesem Projekt sollte es möglich sein, die weitere Diskussion über die Lehre und das Lernen in Europa voranzubringen.