Allgemeine Information

Das Projekt “School Science Teaching by Project Orientation - Improving the Transition to University and the Labour Market for Boys and Girls (POPBL)” in dem Sixth EU Framework Programme for Research and Technological Development strebt neue Wege an, um das Interesse der Schüler/innen an der Wissenschaft durch den schulischen Naturwissenschaftsunterricht zu fördern.

Schüler/innen in sechs verschiedenen Ländern und 11 verschiedener Schulen wurden einem verändertem Naturwissenschaftsunterricht ausgesetzt: POPBL - project organized and problem based learning.

  • POPBL erwies sich im naturwissenschaftlichen Unterricht als ein sehr effektiver Weg, das Interesse an wissenschaftlichen Themen zu wecken und den eigenständigen Lernprozess für die Schüler/innen zu verbessern, die ansonsten nichts mit naturwissenschaftlichen Themen zu tun hatten.
  • Diese Methode kann nur erlernt werden, wenn sich Lehrer und Schüler/innen aktiv beteiligen. An Phänomenen orientiertes und auf Recherche basiertes Lernen bildet das Fundament von POPBL, das von Lehrern und Schülern erlernt werden muss.
  • POPBL ermöglicht neben dem Erwerb von Faktenwissen auch den Erwerb von Qualifikationen in Teamwork, Kommunikation, Präsentation und Selbstorganisation mit. Das macht es hinsichtlich der vom Arbeitsmarkt geforderten Qualifikationen sehr attraktiv. Schulprojekte können zusätzlich beteiligt und einfach mit Unternehmen und Universitäten verknüpft werden, um Schüler/innen für Karrieren in den Naturwissenschaft zu gewinnen.
  • POPBL begegnet geschlechtspezifischen Unterschieden, indem es eine für Mädchen und Jungen geeignete, adäquate Basis zum Lernen bietet: Hier – vor allem in Mitteleuropa - sorgt POPBL dafür, dass ein zu lösendes Problem bzw. Aufgabenstellung für das Projekt gefunden wird, das auch zu den Interessen von Mädchen passt - was die meisten wissenschaftlichen Schulbücher bisher nicht umsetzen. In ihrem Lernablauf werden Schüler/innen Erfolge erleben und somit ihre Selbstwirksamkeit für Naturwissenschaften steigern. Beide Aspekte zusammen werden zu einem erhöhten Interesse an wissenschaftliche Fächer und Karrieren führen.

6 Länder (CZ, D, DK, E, FIN, RO), 11+2 Schulen (davon 5 deutsche)