Interdisziplinäres Vorgehen: FB Technik und FB Soziale Arbeit und Gesundheit erproben gemeinsam technische Lehreinheiten für jüngere Kinder

Am 16.11.2016 trafen Studierende der Frühpädagogik (SAuG) im Rahmen ihrer Projektwoche mit ihrer Professorin auf Studierende der Elektrotechnik. Gemeinsames Thema war die Entwicklung und Durchführung von Experimenten für Kinder zwischen 2 und 10 Jahren. Dabei übernahmen die Studierenden der Elektrotechnik die Auswahl und Durchführung der Experimente, die Studierenden der Frühpädagogik versetzten sich in die Rolle der Kinder. Es zeigte sich, dass man viel voneinander lernen konnte. Und die Experimente waren nach dieser Veranstaltung noch stärker als zuvor auf die besonderen Belange der jeweiligen Altersklasse ausgerichtet. So wurden Hinweise gegeben, wie lange sich Kinder mit den Themen konzentriert aussetzen können - aber auch dazu, wie geschickt Kinder schon mit bestimmten Schaltungseinheiten umgehen können.

Für die Lehrenden beider Gruppen, Prof. Maria Krüger-Basener aus der Abteilung Elektrotechnik und Informatik und Prof. Dr. Edita Jung aus dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, war die Veranstaltung sehr gelungen: Die Studierenden der SAuG bekamen nicht nur einen Eindruck, welche technischen Themen im Kindergarten und in der Grundschule angesprochen werden könnten, sondern auch dazu, welche praktischen Dinge im Studiengang schon integriert werden können. Die Studierenden der Elektrotechnik, die diese Übungen tatsächlich mit Kindern durchführen werden, erhielten wertvolle entwicklungspsychologische Hinweise, aber auch praktische Tipps z.B. zum sog. Stationenlernen. Für beide Gruppen war dies einmal ein stark praxisorientierter Tag.

Erstellen von Leitungen mithilfe sog. Kosmos-Kästen (links: Studierende der Frühpädagogik)