Geplantes Konzept des Projektes

MentorING sollte die persönlichere Ansprache der Studierenden in den ersten Semestern durch sog. Mentoren/Mentorinnen in einer Weise verstärken, wie sie sonst nur bei privaten Hochschulen üblich ist. Damit sollten die Abbruchquoten zumindest teilweise gesenkt werden, wobei schon Erfolge während der Projektlaufzeit erwartet wurden.

Maßnahmen zum Abbau der fachlichen Defizite

  • Tutorien
  • Einführungsveranstaltungen
  • gezielter Einsatz der Erstsemesterpaten

Maßnahmen zur persönlichen Begleitung der Studierenden

  • durch Mentoren aus dem Kreis der Ingenieure und Informatiker

Konkret sollten die Mentoren aus dem Kreis der Master-Studierenden (und damals auch Doktoranden, was sich aber nicht umsetzen ließ) gewonnen und als wissenschaftliche Mitarbeiter befristet eingestellt werden. Sie sollten das – bisher nicht vorhandene – Bindeglied zwischen Studierenden, Professoren und Fachtutorien bzw. Erstsemesterpaten bilden.

Qualifizierung der Mentoren

Damit die Mentoren, selbst Ingenieure bzw. Informatiker, ihren Aufgaben gerecht werden konnten, benötigten sie eine gezielte Qualifizierung. Sie mussten auf ihre Aufgabe gerade in der Beratung der Studierenden vorbereitet und damit in folgenden Themen geschult werden:

  • Zeitmanagement im Studium und seine Vermittlung an Studierende (Train the Trainer)
  • Rollenverständnis und „Sozialpädagogische Kompetenz“ für Ingenieure
  • Methoden des Coaching und der kollegialen Beratung
  • Zielbezogene Gesprächsführung, auch in schwierigen Situationen

Zusätzlich sollte auch ein Coaching der Mentoren von außen sichergestellt sein.

MentorING Konzepte