News-Archiv

Energy Systems Conference 2014: Erkenntnisse und Ergebnisse

Emden, 27.06.2014

Über klimapolitische Ziele, Wege und aktuelle Erkenntnisse wurde auf der Energy Systems Conference 2014 in London intensiv gesprochen und diskutiert.

Interessant war die Sichtweise der internationalen Kongressteilnehmer betreffend des aktuellen Standes der deutschen Klimapolitik. Demnach konnte Deutschland zwar den Vorgaben des deutschen Bundes entsprechend die Nutzung regenerativer Energien nach Plan erhöhen,  die Ziele betreffend einer Minderung des CO2-Ausstoßes seien jedoch größtenteils auf der Strecke geblieben.

Dies lag und liegt unter anderen daran, dass der CO2-Ausstoß durch den Einsatz alter Kohlekraftwerke immer noch sehr hoch ausfällt. Mit der CO2-neutralen Fertigung durch unternehmenseigene, regenerative dezentrale Kraftwerke forscht das Projekt PREmdeK daher in einem Bereich, der aktuell von höchstem Interesse ist.

Die vorgestellten Erkenntnisse des Emder Forschungsteams unter der Leitung von Frau Prof. Pechmann reihten sich ein in eine Reihe themenverwandter Vorträge zum Thema Energieeffizienz aus Südafrika, regionale Simulationen zur Nutzung erneuerbarer Energien aus Deutschland und Analysen zur Vorhersage von Energieverbrauch aus Frankreich.

Dabei konnte PREmdeK mit führenden Erkenntnissen zur Gesamtsimulation von virtuellen Kraftwerken (mini-grids) aufwarten und essentielle Beiträge zur gegenwärtigen CO2- Frage  leisten. • avm

ENER 2014 Poster: "Balancing demand and supply - a production site run by it`s own 100 % renewable energy supply"
Download

Energy Systems Conference 2014

London, 24.06.2014

Vom 24 - 25. Juni 2014 präsentiert Frau Prof. Pechmann auf der "Energy Systems Conference" in London aktuelle Forschungsergebnisse des Projekts PREmdeK.

Der diesjährige Schwerpunkt der Konferenz "When Theory meets Reality", beschäftigt sich vor allem mit den Möglichkeiten einer sowohl praktisch umsetzbaren als auch wirtschaftlich und technisch durchführbaren Lösung zur langfristigen Erreichung der weltweiten energiepolitischen Ziele.

Weitere Informationen über den Verlauf und die Eindrücke der Konferenz folgen in Kürze. • avm

Hannover-Messe 2014 – Eindrücke und Ergebnisse

Emden, 22.4.2014

Kooperationspartner Transfact im Interview

Transfact ist eine IT-Firma, die selbstentwickelte Software und Dienstleistungen, hauptsächlich im Bereich Produktionsplanung und -steuerung, anbietet.  Seit 2009 ist Transfact Kooperationspartner der Forschungsprojekte unter der Leitung von Frau Prof. Pechmann. Gemeinsam mit dem Projekt-Team haben sie vom 7. bis zum 11. April unseren Stand und unsere Forschungsergebnisse in der „Research und Technology“ Halle präsentiert und repräsentiert.

Dipl.-Ing. (FH) Heiko Martin, ein Geschäftsführer der Transfact GmbH, teilt in einem Interview seine Eindrücke von der Messe:

Die Hochschule Emden/Leer war gemeinsam mit Ihnen auf dem Gemeinschaftsstand Niedersachsen vertreten. Wie waren Ihre Eindrücke?

Ich möchte mich zuerst für die sehr gute Zusammenarbeit mit Frau Prof. Pechmann und Frau Schöler in der Vorbereitung, sowie Durchführung der Messeaufgaben bedanken.
Unser Stand war sehr gut in Halle 2 positioniert, so dass vorbeilaufende Messebesucher direkt Einblick auf das haptische Modell bekommen konnten. Das Modell hat die Erwartungen voll und ganz erfüllt, d.h. die Interessenten sind auf unseren Stand gekommen und haben gezielt nach unseren Leistungen und Lösungen gefragt.
Unsere Eindrücke auf der Messe waren sehr gut, da wir neue Interessenten für unsere Software –Lösungen [Anm. der Redaktion: ERP-Software, Energiedatenmanagement-Software] gewinnen konnten. Beeindruckt hat mich sehr die internationale Nachfrage aus Asien, wie aber auch Südamerika.

Wie war das Interesse seitens der Messe-Gäste? Gab es Interessenschwerpunkte?

Über das haptische Modell wurde spürbar das Interesse an unseren Produkten geweckt. Hierüber konnten wir eine sehr gute Überleitung auf unsere Softwarelösungen im Bereich Energiedatengewinnung und Aufbereitung treffen.

Welche Bedeutung hatte unser gemeinsamer Stand Ihrer Meinung für das Thema „Research & Technology“ und wie hat der Transport der Inhalte funktioniert?

In den letzten Jahren haben wir über die Forschungsprojekte „E-PPS“, „RENProV“ und „PREmdeK“ neue Bereiche in der Energiedatengewinnung und Aufbereitung erforscht. Diese neuen Erkenntnisse und Industrieerfahrungen konnten wir mit potentiellen Interessenten/Kunden austauschen und vertiefen. Unser Auftreten auf der Hannover Messe hat bestätigt, dass unsere gemeinsamen R&D Aktivitäten [Anm. der Redaktion: „Research & Development“] absolut richtig und vor allem zielführend für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens und der Software, genauso aber auch für die weitere Zusammenarbeit mit der Hochschule sind.

Was können Sie persönlich von der Messe mitnehmen?

Unser Auftreten auf der Hannover Messe hat sich auf jeden Fall gelohnt, da wir neue potentielle Interessenten für unsere Software-Lösungen auf nationaler und internationaler Ebene gewinnen konnten. Viele Gespräche bestätigten unsere Forschungsaktivitäten der letzten Jahre. Neue Ideen mit anderen Forschungsinstituten wurden ausgetauscht und teilweise sehr vertieft, so dass neue Partnerschaften - nicht nur im Bereich regenerativer Energien - entstehen können.

Des Weiteren haben wir potentielle neue Mitarbeiter kennengelernt. Die Messe war hierfür die ideale Plattform um sich auszutauschen.
Ich würde  es sehr begrüßen in Zukunft wieder unsere Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen auf der Hannover Messe zu präsentieren.

Interview und Redaktion: Annika Menzel

Eine Woche PREmdeK in Hannover

Messe-Team

Emden, 14.04.2014

Es ist der 7.04.2014 und die Hannover-Messe öffnet ihre Pforten für ein internationales Publikum. Die Research und Technology Halle liegt am nördlichen Eingang und beheimatet eine Ausstellung der aktuellen Forschungen der Bundesländer.

Am Niedersachsen-Stand, gleich am Eingang der Halle 2, läuft man direkt auf die Exponate der Hochschule Emden/Leer zu.

Das haptische Modell  zieht Besucherströme an – es ist sehr praktisch, dass wir uns hier am Eingang präsentieren können.

Exponate wecken Neugier und schaffen konstruktive Gespräche

Unsere virtuelle Simulation  läuft auf einem Bildschirm, gut sichtbar auf einem hohen Tisch. Daneben stehen  auch meine Team- Kollegen und  Transfact Mitarbeiter, welche schon eifrig dabei  sind, den interessierten Besuchern unsere Forschungsinhalte zu erläutern.

Englisch und Spanisch sind die meist gesprochenen Sprachen dieser Tage. Das große Modell präsentiert sich gut und regt zu vielen Fragen an. Es zeigt ein Unternehmen als Energieverbraucher und Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen als regenerative Strom- und Wärme-Erzeuger.

Es wird mit real gemessenen Daten eines Beispiel-Unternehmens gefüttert und anschaulich durch sich drehende Windräder und sich ändernde Lichtverhältnisse dargestellt, wie die unterschiedlichen Aspekte eines solchen dezentralen Kraftwerks  funktionieren und miteinander agieren.

Haptisches Modell

CO2-neutral und dabei kostengünstig – das zieht Forscher und Unternehmer gleichermaßen an

Was kompliziert anmutet, findet durch plastische Umsetzung und unsere motivierten Mitarbeiter breites Interesse und wissenschaftliche Neugier. Für das Projekt-Team von RENProv und PREmdeK keineswegs überraschend aber doch sehr erfreulich, ist auch die große Nachfrage nach unserer mitentwickelten Software.

Die Zusammenarbeit mit Transfact klappt auch auf der Messe hervorragend und ergänzt die zahlreichen Nachfragen.

Am Ende der Woche und  viele konstruktive Gespräche später, fühlen wir uns bestätigt in unserer Vision und unseren Forschungsinhalten.  Eine Fertigung die in klein- und mittelständischen Unternehmen CO2-neutral funktioniert und dabei auch noch lukrativ sein kann, ist klar zukunftsträchtig und von allgemeinem Interesse. • avm

Hannovermesse 2014: Die ersten Eindrücke

  • Stele
  • Haptisches Modell
Hannovermesse 2014

Hannovermesse 2014:

Das virtuelle Kraftwerk als Modell

Das Konzept des virtuellen Kraftwerks wird greifbar. Im Sommer 2013 ist als Ergebnis einer Masterarbeit  ein realitätsgetreues haptisches Modell entstanden. Dieses Modell deckt die Basiselemente  unserer aktuellen Projekte  „RENProV“ und „PREmdeK“ ab und visualisiert die Vorgänge innerhalb eines solchen Kraftwerks.

Das Modell stellt eine Industrielandschaft mit produzierendem Unternehmen dar. Daneben erscheinen Windkraft und Photovoltaik als dezentrale Energieerzeuger und einige private Häuser als weitere Verbraucher.

 Der Kern dieser Arbeit dient nicht der Visualisierung allein, sondern einer Demonstration  der Funktionalität. Dies bedeutet, dass sämtliche Funktionen der Energieerzeuger programmiert und realitätsgetreu nachgestellt sind. Durch Schnittstellen sind die Einzelelemente interaktiv miteinander verbunden und sorgen somit für einen ganzheitlichen Eindruck der Forschungshintergründe.

Das haptische Modell wird im April 2014 auf der Hannover Messe erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. - avm

Hannovermesse_Standplan

Standplan Hannovermesse 2014

Emden, 13.12.2013

Frohe  Weihnachten!

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und auch das Forschungsteam unter der Leitung von Frau Prof. Pechmann geht zuversichtlich den Feiertagen entgegen.

Wir können zufrieden auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken und wünschen allen Kollegen, Kooperationspartnern, Studenten und interessierten Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit.

Kommen Sie gut in ein neues Jahr voller neuer Möglichkeiten!

 

14. November 2013, Wien

IECON 2013: Forschungsergebnisse auf der IWIES präsentiert

Anlässlich der IECON/ICELIE/IWIES 2013 in Wien wurden am 14. November Ergebnisse des Projekts „PREmdeK“ einem internationalen Fachpublikum präsentiert.

Die aktuellen Resultate der Forschungsarbeit von Dipl. -Ing. (FH) Sabrina Ernst, Dipl. -Ing. Ilka Schöler und M. Eng. René Hackmann unter der Leitung von Prof. Dr.  -Ing. Agnes Pechmann, stellte Frau Ernst im  Rahmen des ersten internationalen Workshops intelligenter Energiesysteme (IWIES) vor.

Sowohl Thematik als auch Präsentation des Papers „A simulation based feasibility study to satisfy the energy demands of SME production sites by their own multi-source renewable power plants” stießen auf großes Interesse und nachhaltige Diskussionen.

Das Besondere dieser Forschungsarbeit macht vor allem die Heranziehung von realen Energiedaten produzierender Unternehmen aus, welche die Ergebnisse in einen bezugsnahen und reellen Kontext setzen. Demnach ist das  virtuelle Kraftwerk eine Möglichkeit, um die Versorgung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs) mit Strom und Wärme, durch ausschließlich selbst gewonnene erneuerbare Energien, zu gewährleisten.

Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte an Sabrina Ernst oder besuchen Sie www.iecon2013.org/. • avm

 

Berkeley,  06. Februar 2012


Teilnahme an der 19th CIRP

Die International Conference on Life Cycle Engineering fand in diesem Jahr in Berkeley, Kalifornien (USA) vom 23. – 25. Mai statt.

Das Forscherteam um Prof. Pechmann wurde durch Herrn M. Eng. Hackmann und Frau Dipl.-Ing. Schöler vor Ort vertreten. Sie präsentierten Ergebnisse der Forschungsprojekte in zwei Vorträgen:

  • Pechmann, I. Schöler, R. Hackmann: Energy Efficient and Intelligent Production Scheduling - Evaluation of a new Production Planning and Scheduling Software
  • Pechmann, R. Hackmann, I. Schöler: Measuring and Visualizing different Energy sources - A Concept for an Energy Management System -

Die entsprechenden Artikel zu den Vorträgen sind im folgenden Konferenzband erschienen:

Leveraging Technology for a Sustainable World - Proceedings of the 19th CIRP Conference on Life Cycle Engineering, University of California at Berkeley, Berkeley, California USA, May 23rd - 25th, 2012, 491-496; 527-532.

Weitere Informationen zur CIRP können unter http://lce2012.berkeley.edu/home.html gefunden werden.

PREmdeK