PREmdeK

Übersicht PREmdeK

Weiterentwicklung PREmdeK

Eine Fertigung unter ökologischen Aspekten zu betrachten, wirft die Frage nach dem Energieverbrauch und seiner möglichst ressourcenschonenden Deckung auf. Die Grundidee unseres Projektes „PREmdeK“ ist kleinen und mittelgroßen Produktionsunternehmen (KMU) die Möglichkeit aufzuzeigen, CO2-neutral und gleichzeitig wirtschaftlich zu fertigen.

Ziele des Projekts

Das Projekt „PREmdeK“ zeigt anhand realer Daten auf, wie die „grüne Fabrik“ konkret für einzelne Unternehmen möglich sein kann. „PREmdeK“ steht für „Prognose und Realisierung der Energiebereitstellung mittels dezentraler Kraftwerke“. Ziel ist Szenarien für eine CO2-neutrale und energieeffiziente Fertigung zu simulieren und zu visualisieren.

Ein dezentrales Kraftwerk ist eine Zusammenfassung von mehreren lokalen, regenerativen Energieerzeugern, bzw. Windkraft oder Photovoltaik. Diese sollen den Strom- und/oder Wärmebedarf des (Produktions-) Unternehmens decken (Sektorkopplung).

Lokale, eigenständige und CO2-neutrale Versorgung

Die Produktion und das dezentrale Kraftwerk bilden dabei ein lokales Energiesystem. Inwiefern die lokale, eigenständige und CO2-neutrale Versorgung möglich ist, welche Elemente noch von Bedeutung sind und wie diese zusammenspielen, legen wir mittels realer Fallbeispiele dar (s.a. unsere Publikationen).

Das Kernstück des Projektes ist die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung der PREmdeK Simulation. Sie berechnet die Energieerzeugung im System auf der Basis von u.a. Wetterdaten, stellt verfügbare Energiemenge den Energieverbräuchen gegenüber und balanciert das System für jedes 15 min Intervall im betrachteten Zeitraum aus.

„PREmdeK 3.0“, eine Multi-Agenten-Simulation

Die Weiterentwicklung der Simulation PREmdeK stellt das Ersetzen der monolithischen Struktur durch eine Multi-Agenten Struktur dar. Alle Einzelagenten der PREmdeK 2.0 Software werden in PREmdeK 3.0 zu einem Multi-Agententyp umgewandelt.

Jeder Agent der eine Ontologie mit den anderen Agenten gemeinsam hat, kann an der Simulation teilnehmen. Das macht die Simulation skalierbar und flexibel für die Zukunft. Neue Komponenten können einfach entwickelt und alte Komponenten leicht modifiziert und verbessert werden.

Weitere Neuheiten in PREmdeK 3.0 sind die Optimierung (Aushandeln) der Energieabnahme unter Nachhaltigkeitskriterien (z.B. Energiekosten, CO2 Emissionen, Unternehmensimage), sowie der Einsatz von neuen Agententypen (Energieerzeugern).

 

 

Ansprechpartnerin:

Prof. Dr.-Ing. Agnes Pechmann
Tel.: +49 (0) 4921 / 807 1438
E-Mail: agnes.pechmann|at|hs-emden-leer.de

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