PREmdeK

Eine Fertigung unter dem Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit zu betrachten, wirft die Frage nach dem Energieverbrauch und seiner ressourcenschonenden Deckung auf. Die Grundidee unseres Projektes „PREmdeK“ ist kleinen und mittelgroßen Produktionsunternehmen die Möglichkeit zu geben, CO2-neutral und gleichzeitig wirtschaftlich zu fertigen.

Ziele des Projekts

„PREmdeK“ zeigt anhand realer Daten auf, wie die „grüne Fabrik“ konkret für einzelne Unternehmen möglich sein kann. Es steht für „Prognose und Realisierung der Energiebereitstellung mittels dezentraler Kraftwerke“ und zielt auf eine nachhaltige CO2-neutrale und energieeffiziente Fertigung ab.

Ein dezentrales Kraftwerk ist eine Zusammenfassung von mehreren lokalen, regenerativen Energieerzeugern, bspw. Windkraft oder Photovoltaik. Diese sollen den Strom- und/oder Wärmeverbrauch des (Produktions-) Unternehmens decken.

Lokale, eigenständige und CO2-neutrale Versorgung

Die Produktion und das dezentrale Kraftwerk bilden dabei ein lokales Energiesystem. Inwiefern die lokale, eigenständige und CO2-neutrale Versorgung möglich ist, welche Elemente noch von Bedeutung sind und wie diese zusammenspielen, legen wir anhand unserer Forschungsergebnisse dar und visualisieren dies mittels realer Beispiele.

Ähnlich wie das menschliche Herz den Körper mit Sauerstoff versorgt, versorgt das dezentrale Kraftwerk die Produktion mit Energie. Energieversorgung und –bedarf müssen dabei immer ausgeglichen sein.

Daher bildet das Kernstück des Projektes die Entwicklung eines Software-Systems, das den Energieverbrauch und die –erzeugung im System vorhersagt, die Ist-Werte aufnimmt, und das System ausbalanciert.

Ansprechpartnerin:

Prof. Dr.-Ing. Agnes Pechmann
Tel.: +49 (0) 4921 / 807 1438
E-Mail: agnes.pechmann|at|hs-emden-leer.de

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