E-PPS

Mit der Entwicklung eines PPS-Systems, das die Produktion auch nach
Energiegesichtspunkten optimiert, kann der spezifische Energieverbrauch in der Produktion gesenkt und Spitzenlasten bei der Leistungsinanspruchnahme vermieden werden.

Beide Effekte erhöhen die Effizienz der Wertschöpfungskette „Energie“ in produzierenden Unternehmen bei gleichzeitiger Reduzierung die Energiekosten.

Optimierung von Produktionsplanung- und steuerung

Für eine Optimierung der Produktionsplanung unter Aspekten der Energieeffizienz ohne Vernachlässigung der betriebswirtschaftlich-produktionstechnischen Kriterien bedurfte es eines integrierten Ansatzes in der Produktionsplanung.

Dafür war unter anderem eine Erweiterung der Zielgrößen notwendig. Neu zu definierende Energieeffizienzkriterien konnten dafür entwickelt und über Optimierungsalgorithmen neu in die PPS-Software integriert werden.

Für die Verbesserung der Energieeffizienz eröffnen sich damit drei Wege:

  • die Reduzierung des Energiebedarfs bei gleichbleibendem Fertigungsoutput,
  • die Optimierung des Maschinenparks auf der Basis aktueller Maschinen-Energie-Daten und
  • die Optimierung der Energiebeschaffung auf der Basis genauerer  Energiebedarfsdaten auch bei flexiblem Produktionsprogramm.

Energiemanagement mit geringem Aufwand

Die Neuartigkeit des Lösungsansatzes liegt zum einen der Optimierung der Energienutzung in der Fertigung, speziell bei wechselndem bzw. flexiblem Produktionsprogramm und zum anderen in der Ermöglichung des ganzheitlichen, integrierten Ansatz über alle drei oben genannte Wege.

Damit sollen auch kleinere und mittlere Produktionsunternehmen in die Lage versetzt werden, ein Energiemanagement mit geringem Aufwand durchzuführen.

Ansprechpartnerin:

Prof. Dr.-Ing. Agnes Pechmann
Tel.: +49 (0) 4921 / 807 1438
E-Mail: agnes.pechmann|at|hs-emden-leer.de

 

 

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