Risikoneigung

Im Alltag eines Unternehmens werden viele zukunfsbeeinflussende Entscheidungen unter Unsicherheit getroffen, da die Zukunft nur prognostiziert, jedoch nicht genau vorhergesehen werden kann.

Hierbei spielt der Grad der Risikoneigung der Entscheidenden eine Rolle und kann unterschieden werden in Risikoneutralität, Risikoaversion und Risikosympathie.

Risikoneutralität liegt dann vor, wenn die positiven und die negativen Abweichungen vom Erwartungswert gleich stark gewichtet werden und keinen Ausschlag in die eine oder andere Richtung geben.

Risikoaversion hingegen ist dann gegeben, wenn die negativen Abweichungen vom Erwartungswert deutlich stärker gewichtet werden als die positiven Abweichungen und so den Ausschlag zu der Entscheidung geben, das Risiko zu meiden und sich von ihm abzuwenden.

Das Gegenteil der Risikoaversion ist die Risikosympathie. Risikosympathische Menschen gelten als risikofreudig.

Verfasser:Marika Baumann

 

Quelle:

Vgl. Trautmann, Siegfried (2007): Investitionen, 2. Auflage, Heidelberg: Springer Verlag, S. 239 f.