Negativklausel

Eine Negativklausel, oder auch Negativerklärung genannt, ist ein Bestandteil eines Kreditvertrags zwischen einem Schuldner und dem Gläubiger. Diese Klausel soll eine Überschuldung und das damit verbundene Ausfallrisiko für den Gläubiger verringern. Dazu wird ein maximaler Verschuldungsgrad bestimmt, der von dem Schuldner eingehalten werden muss. Häufig verpflichtet sich der Schuldner auch, Vermögenswerte, insbesondere Grundbesitz, nicht zu veräußern, zu belasten oder Dritten als Sicherheit zu stellen. Dies ist gerade bei höheren Beträgen gängige Praxis. [1][2]

Quellen

Verfasser: Jan Fockenbrock