LIBOR

Der „London Interbank Offered Rate“ (LIBOR) ist ein Referenzzinssatz, auch Briefkurs genannt, zu dem Großbanken Euromarktgeschäfte in London abschließen können. Er ist neben dem EURIBOR einer der wichtigsten Referenzzinssätze für Euromarktgeschäfte und deckt die häufigsten Termingeschäftslaufzeiten ab. Berechnet wird er täglich als Durchschnittszinssatz aus den Brief-Sätzen von 8 bis 16 internationalen Großbanken, je nachdem für welche Währung gefixt wird.

2010 gab es Untersuchungen wegen des Verdachts der Manipulation des LIBOR und es stellte sich heraus, dass mehrere Großbanken über Jahre falsche Angaben gemacht haben. [1]

Quellen

Verfasser: Jan Fockenbrock