Grenzgewinn

Der Grenzgewinn beschreibt den Gewinn, der für jede zusätzlich verkaufte Einheit hinzukommt. Er ergibt sich als erste Ableitung der Gewinnfunktion.

Außerdem ergibt sich der Grenzgewinn als Differenz des Grenzumsatzes und der Grenzkosten.

An der Stelle, an der der Grenzgewinn 0 ist, hat die Gewinnfunktion einen Extrempunkt und der Gewinn ist an dieser Stelle maximal bzw. minimal. An der Stelle des Gewinnmaximums kostet die letzte Einheit ebenso viel wie sie an Umsatz erzielt und jede Einheit danach würde mehr Kosten verursachen als sie Erlöse einbringt. Eine Ausweitung der Produktion lohnt sich daher nur so lange, wie ein Grenzgewinn erzielt wird (Preis-Grenzkosten-Regel).

Verfasser: Marika Baumann

 

Quelle:

Vgl. Fischbach, Rainer / Wollenberg, Klaus (2007): Volkswirtschafslehre I, 13. Auflage, München: Oldenbourg Verlag, S. 259.