"First Time Right" - Prinzip

Das „First Time Right“ –Prinzip beschreibt den Zeitpunkt der Datenaufnahme als den Zeitpunkt der Sicherung der Datenqualität. Diese Gestaltungsvariante ist in der Praxis neben einer weiteren, einer zentrierten, ausgegliederten Überwachung sehr beliebt. Ziel dieser Methode ist eine Sicherung der Datenqualität ab der Aufnahme und der ersten Erfassung. Für das „First Time Right“ - Prinzip spricht die grundsätzliche Annahme, dass der Erfasser der Daten auch am besten die Qualität dieser überwachen und bewerten kann und daher auch der richtige Ansprechpartner bei der Qualitätssicherung ist. Ein wesentlicher Nachteil dieser Variante ist jedoch, dass es häufig an Anreizen für eine korrekte Durchführung seitens der Mitarbeiter fehlt, sowie das Fehlen eines effektiven Kontrollmechanismus.[1]

Quellen

  • [1] Vgl. Otto, Boris; Legner, Christine: Datenqualitätsmanagement für den Industriebetrieb. Best Practices und Implikationen der Digitalisierung, in: Controlling – Zeitschrift für Erfolgsorientierte Unternehmenssteuerung (2016), Nr. 10, S. 554

Verfasser: Jan Fockenbrock