Diskriminanzanalyse

Bei der Diskriminanzanalyse handelt es sich um ein multivariates statistisches Verfahren, womit eine Gesamtheit durch eine Vielzahl von metrischen Kennzahlen in mehrere Teilgesamtheiten aufgeteilt werden kann. Diese Trennung der Gesamtheit wird durch eine Diskriminanzfunktion vorgenommen, die die Merkmale der metrischen Kennzahlen widerspiegelt.

Diskriminanzanalysen werden auch bei der Kreditvergabe/Bonitätsprüfung vorgenommen. Dabei wird die Gesamtheit aller ehemaligen Kreditnehmer in zwei Gruppen (Kreditwürdig/Kreditunwürdig) geteilt. Nun werden folgende zwei Arbeitsschritte der eigentlichen Diskriminanzanalyse vorgenommen. 

1. Zunächst wird überprüft, in welchen Eigenschaften, Merkmalen und Kennzahlen sich beide Gruppen voneinander unterscheiden.

2. Nun wird die Trennungsqualität der Faktoren untersucht. Das Ziel dabei ist, eine möglichst überschneidungsfreie Zuordnung der Objekte zu den Teilgruppen vornehmen zu können. Die Trennung erfolgt mit Hilfe der Trennungsfunktion, die aus einem, oder mehreren Merkmalen gebildet wird. [1]

Quellen

Verfasser: Jan Fockenbrock